5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
In den ersten Jahren war die Arbeitsatmosphäre außergewöhnlich gut und von einem sehr angenehmen Miteinander geprägt. In den letzten beiden Jahren hat sie sich jedoch deutlich verschlechtert.
Der Zusammenhalt im Team war sehr gut, die Aufgaben waren inhaltlich interessant. Gehalt, Benefits und die Ausstattung waren aus meiner Sicht auf einem guten Niveau.
Aus meiner Sicht passten der nach außen sehr lockere, freundschaftliche Umgang und die tatsächliche Kommunikationskultur nicht immer zusammen. Zudem entsprach die Aufgabenverteilung zeitweise nicht dem eigentlichen Tätigkeitsprofil.
Aus meiner Sicht ergeben sich mögliche Ansatzpunkte bereits aus den in den anderen Kategorien genannten Punkten.
Angespannt wurde die Atmosphäre aus meiner Sicht vor allem dann, wenn mehrere Projekte parallel liefen und überall möglichst schnelle Ergebnisse erwartet wurden. Solche Phasen waren nach meiner Erfahrung eher die Regel als die Ausnahme. In diesen Situationen war es mitunter schwierig, gegenüber der Führungsebene nachvollziehbar zu vermitteln, weshalb es zu Verzögerungen kommen konnte.
Anfangs war mein Eindruck durchaus positiv. Im Laufe der Zeit hat sich dieser Eindruck aus den bereits genannten Gründen allerdings relativiert.
Um alles fristgerecht zu erledigen, musste ich häufig länger bleiben.
Im Bereich Weiterbildung und Entwicklung war aus meiner Sicht alles in Ordnung. Es gab ein entsprechendes Budget für Weiterbildung, Schulungen und Entwicklungsmöglichkeiten.
Bei Gehalt und Benefits gab es aus meiner Sicht nichts zu beanstanden - das war alles auf einem guten Niveau.
Zum Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein kann ich keine fundierte Einschätzung geben, da dies in meinem Arbeitsbereich keine besondere Rolle gespielt hat.
Mit den Kolleginnen und Kollegen gab es keinerlei Probleme. Man hat sich untereinander sehr gut verstanden und die Zusammenarbeit lief reibungslos.
Auch im Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen gab es aus meiner Sicht nichts zu beanstanden.
Nach außen wirkte die Kommunikationsstruktur sehr flach: Man war per Du, der Umgang war freundschaftlich und locker. Aus meiner persönlichen Erfahrung sollte man seine Worte allerdings sehr sorgfältig wählen - das habe ich für mich leider erst spät erkannt. Hätte ich die Art des Miteinanders von Anfang an so eingeschätzt, hätte ich mich vermutlich anders entschieden. Für mein Empfinden passten der freundliche äußere Umgang und die tatsächliche Dynamik nicht immer zusammen.
Die Arbeitsbedingungen waren aus meiner Sicht in Ordnung. Den benötigten Laptop konnte ich mir selbst aussuchen und bestellen.
Die Agenda innerhalb eines Projekts änderte sich mitunter mehrfach innerhalb eines Sprints, was angesichts der damals recht kleinen Abteilung eine Herausforderung darstellte. Änderungen wurden aus meiner Sicht häufig sehr kurzfristig weitergegeben, ohne dass die Priorisierung für mich nachvollziehbar war. Man musste dadurch ständig zwischen Aufgaben wechseln, was die Abstimmung insgesamt erschwerte - insbesondere mit der Führungsebene.
In Bezug auf Gleichberechtigung habe ich keinerlei Probleme wahrgenommen oder erlebt.
Die Aufgaben waren inhaltlich grundsätzlich interessant. Aus meiner Sicht gab es allerdings einen Haken bei der Aufgabenverteilung. Meinen fachlichen Schwerpunkt hatte ich von Anfang an klar kommuniziert - er lag eindeutig im Bereich Cloud/Infrastruktur und nicht in der produktnahen Entwicklung. Zeitweise wurden mir jedoch Aufgaben übertragen, die aus meiner Sicht außerhalb dieses Schwerpunkts lagen, etwa produktnahe Entwicklungsaufgaben in einem fachfremden Bereich. Kleinere Aufgaben dieser Art ließen sich schnell erledigen; später kamen jedoch umfangreichere hinzu, die eine tiefere fachliche Einarbeitung in einen für mich fachfremden Bereich erforderten. Meine eigentlichen Aufgaben blieben davon selbstverständlich unberührt. Der Grund für diese Aufgabenverteilung war nach meinem Eindruck die mehrfach angesprochene personelle Unterbesetzung. Die umfangreicheren fachfremden Aufgaben habe ich abgelehnt, was einige Male zu kritischen Gesprächen führte und aus meiner Sicht letztlich ein zusätzlicher Faktor für das Ende des Arbeitsverhältnisses war.
Sehr Flache Hierarchien, die gelebt werden. Jede Meinung zählt und wird ernst genommen.
Hohe Begeisterung des Teams für das Produkt und entsprechend ein Zusammengehörigkeitsgefühl bei dem alle am gleichen Strang ziehen.
Der Kaffee hat noch Potential ;)