Lange mitgemacht, vieles gesehen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Teils starker Zusammenhalt der Kollegen in den Schichten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Führungspolitik und das aktive relativieren, sowie verschweigen von ungünstigen Situationen & Entscheidungen
Verbesserungsvorschläge
Da vermehrt junge ausgebildete Fachkräfte das Unternehmen verlassen und auch in der HR diese Themen bekannt sind, ist hier jedes geschriebene Wort vergebens.
Arbeitsatmosphäre
Die Vorgesetzten finden immer was, um sich zu beschweren.
Kommunikation
Nicht einmal die Vorgesetzten, die sich das Büro teilen schaffen es, konsistente Anweisungen raus zu geben. Es gibt kaum klare Trennung, wer fachlich und wer disziplinarisch verantwortlich ist. So erhält man stets neue Anforderungen.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen waren in meinem Fall weitestgehend sehr gut, wobei einzelne auch gerne mal die Wahrheit dehnen, um den Schuh jemand anderes anzuziehen (bei den Vorgesetzten bekannt, jedoch waren auch dort private Kontakte wichtiger als Objektivität)
Work-Life-Balance
32-35 Stunden die Woche sind nicht zu verachten. Ständiges abbauen der Stunden wegen diverser Gründe und paar Tage später brennt die Hütte schmälert dieses Benefit. Besonders zu beachten, dass diese Anweisungen nur selten beständig bzw. schriftlich festgehalten sind.
Vorgesetztenverhalten
Fehlende Sozialkompetenzen gepaart mit sinnlosen Emotionsausbrüchen sollte man als Mitarbeiter ertragen können. Entscheidungen zu hinterfragen oder konstruktive Kritik können unschön enden.
Interessante Aufgaben
Man hat eine klare Anweisung, diese gilt es zu befolgen. Vereinzelt können auch mal interessante Aufgaben entstehen abseits der eintönigen Routinen
Gleichberechtigung
Hierzu werde ich nicht weiter ausführen, ich denke die Bewertung dieser Position spricht für sich
Umgang mit älteren Kollegen
Die meisten älteren Mitarbeiter haben sich mit den Jahren damit abgefunden, wie die Wertschätzung ausfällt.
Arbeitsbedingungen
Jeder, der hier abseits der Werksrundgänge unterwegs war, weiß wie es aussieht. Man merkt, dass das Unternehmen sparen muss.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Da das Gesehene ein gutes Stück von der Außenpräsentation abweicht, ist es sicherlich besser nicht näher darauf einzugehen.
Gehalt/Benefits
Im Gegensatz zu kleineren Firmen ist der Verdienst ganz gut, überdurchschnittlich wäre aber schon zu hoch gegriffen. Das hängt natürlich auch von der Position ab
Image
Das Image ist bereits stark angekratzt und die Stimmung ist spürbar drückend. Das merkt man besonders in den Umkleiden, wenn die verschiedenen Abteilungen sich dort bei Schichtwechsel begegnen.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man den richtigen „Mentor“ in seinem Verein hat, sind keine Grenzen gesetzt. Geht es jedoch um fachliche und persönliche Fähigkeiten wird man nie mit dem selben Maß gemessen. Ohne den richtigen Mentor wird man es merken und auch private Weiterbildungen negativ beeinflusst


