Lieber zwei Mal überlegen, ob man dort arbeiten möchte.....
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitskollegen - nur wegen meinen Arbeitskollegen war ich so lange dort.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich war von 2019 bis 2024 bei der Tiemeyer Gruppe beschäftigt.
Leider muss ich sagen, dass man als Mitarbeiter mit vielen Problemen komplett allein gelassen wird.
Im Vertrieb ist es besonders schwierig: Man soll dem Kunden erklären, dass er auf ein gebrauchtes Fahrzeug 6–8 Wochen warten muss – während intern Chaos herrscht.
Das externe Unternehmen, das die Fahrzeuge zwischen den Standorten transportiert, meldet regelmäßig:
„Wir können nicht fahren – es gibt keine Fahrer, keine LKWs.“
Tiemeyer nimmt das einfach hin – keine Lösungen, keine Alternativen, kein Konzept.
Ein weiteres großes Problem: Ungleichbehandlung der Standorte.
Jeder Standort arbeitet anders – vor allem die Disposition.
Das führt dazu, dass Verkäufer an Standort A ein deutlich leichteres Leben haben als Verkäufer an Standort B, einfach weil dort anders disponiert wird.
Kritik an der Disposition ist unerwünscht, da man die Disposition bei Tiemeyer für unantastbar hält!
Werden dort Fehler gemacht – zum Beispiel wenn ein Fahrauftrag schlicht vergessen wird – heißt es nur: „Kann ja mal passieren.“
Vor dem Kunden steht dann natürlich der Verkäufer, der alles ausbaden muss – ohne jegliche Unterstützung vom Unternehmen.
Tiemeyer verliert viele gute Mitarbeiter, und das aus einem einfachen Grund: Das Unternehmen geht den falschen Weg.
Es interessiert niemanden, warum Mitarbeiter kündigen.
Als ich nach fünf Jahren das Unternehmen verlassen habe, hat sich niemand nach den Gründen erkundigt – obwohl meine Zahlen sehr gut waren.
Interessanterweise bekommen viele Ex-Mitarbeiter beim Austritt eine Karte mit der Einladung, irgendwann zurückzukommen – ich nicht.
Ehrlich gesagt: Ich würde das ohnehin nicht in 250 Jahren tun.
Der Laden ist für mich endgültig erledigt.
Ich schreibe diese Bewertung mit etwas Abstand, weil ich der Meinung bin, dass potenzielle neue Mitarbeiter wissen sollten, worauf sie sich dort einlassen.
Vielleicht erspart es dem einen oder anderen die Enttäuschung.
Und zuletzt: Die Provisionsstruktur ist schlicht ein Witz.
Erst nach meinem Austritt habe ich gemerkt, wie unfair das System eigentlich war – ich verdiene heute mit rund 30 % weniger verkauften Fahrzeugen deutlich mehr Geld als bei Tiemeyer.
Ich bereue, nicht früher gegangen zu sein.
Lustige (aber traurige) Geschichte zum Schluss:
Es wurde einmal eine interne Schulung angeboten – eigentlich sogar zu einer Pflichtveranstaltung erklärt.
Am Ende sollten wir Verbesserungsvorschläge für interne Prozesse einreichen.
Gesagt, getan.
Als wir dann fragten, welche Führungskräfte die Vorschläge erhalten würden, kam nur die Antwort:
„Warum? Keiner.“
Da sieht man, dass es den Führungskräften egal ist, was die Mitarbeiter denken.
Wir stehen im täglichen Kundenkontakt, wissen genau, wo Prozesse verbessert werden müssten – aber oben will das niemand hören.
Dazu kommt: Es gibt intern viele Führungskräfte, die sich gegenseitig nichts anhaben können, weil sie seit Jahren zusammenarbeiten – und jeder etwas gegen den anderen in der Hand hat.
Das ist im Unternehmen kein Geheimnis.
Die Schlechten bleiben, die Guten gehen –
wie so oft.
Verbesserungsvorschläge
Ich war von 2019 bis 2024 bei der Tiemeyer Gruppe beschäftigt.
Leider muss ich sagen, dass man als Mitarbeiter mit vielen Problemen komplett allein gelassen wird.
Im Vertrieb ist es besonders schwierig: Man soll dem Kunden erklären, dass er auf ein gebrauchtes Fahrzeug 6–8 Wochen warten muss – während intern Chaos herrscht.
Das externe Unternehmen, das die Fahrzeuge zwischen den Standorten transportiert, meldet regelmäßig:
„Wir können nicht fahren – es gibt keine Fahrer, keine LKWs.“
Tiemeyer nimmt das einfach hin – keine Lösungen, keine Alternativen, kein Konzept.
Ein weiteres großes Problem: Ungleichbehandlung der Standorte.
Jeder Standort arbeitet anders – vor allem die Disposition.
Das führt dazu, dass Verkäufer an Standort A ein deutlich leichteres Leben haben als Verkäufer an Standort B, einfach weil dort anders disponiert wird.
Kritik an der Disposition ist unerwünscht, offenbar hält man die Disposition für unantastbar!
Werden dort Fehler gemacht – zum Beispiel wenn ein Fahrauftrag schlicht vergessen wird – heißt es nur: „Kann ja mal passieren.“
Vor dem Kunden steht dann natürlich der Verkäufer, der alles ausbaden muss – ohne jegliche Unterstützung vom Unternehmen.
Tiemeyer verliert viele gute Mitarbeiter, und das aus einem einfachen Grund: Das Unternehmen geht den falschen Weg.
Es interessiert niemanden, warum Mitarbeiter kündigen.
Als ich nach fünf Jahren das Unternehmen verlassen habe, hat sich niemand nach den Gründen erkundigt – obwohl meine Zahlen sehr gut waren.
Interessanterweise bekommen viele Ex-Mitarbeiter beim Austritt eine Karte mit der Einladung, irgendwann zurückzukommen – ich nicht.
Ehrlich gesagt: Ich würde das ohnehin nicht in 250 Jahren tun.
Der Laden ist für mich endgültig erledigt.
Ich schreibe diese Bewertung mit etwas Abstand, weil ich der Meinung bin, dass potenzielle neue Mitarbeiter wissen sollten, worauf sie sich dort einlassen.
Vielleicht erspart es dem einen oder anderen die Enttäuschung.
Und zuletzt: Die Provisionsstruktur ist schlicht ein Witz.
Erst nach meinem Austritt habe ich gemerkt, wie unfair das System eigentlich war – ich verdiene heute mit rund 30 % weniger verkauften Fahrzeugen deutlich mehr Geld als bei Tiemeyer.
Ich bereue, nicht früher gegangen zu sein.
Lustige (aber traurige) Geschichte zum Schluss:
Es wurde einmal eine interne Schulung angeboten – eigentlich sogar zu einer Pflichtveranstaltung erklärt.
Am Ende sollten wir Verbesserungsvorschläge für interne Prozesse einreichen.
Gesagt, getan.
Als wir dann fragten, welche Führungskräfte die Vorschläge erhalten würden, kam nur die Antwort:
„Warum? Keiner.“
Da sieht man, dass es den Führungskräften egal ist, was die Mitarbeiter denken.
Wir stehen im täglichen Kundenkontakt, wissen genau, wo Prozesse verbessert werden müssten – aber oben will das niemand hören.
Dazu kommt: Es gibt intern viele Führungskräfte, die sich gegenseitig nichts anhaben können, weil sie seit Jahren zusammenarbeiten – und jeder etwas gegen den anderen in der Hand hat.
Das ist im Unternehmen kein Geheimnis.
Die Schlechten bleiben, die Guten gehen –
wie so oft.
Work-Life-Balance
Feierabend gibt es nicht! Den Kopf kann man nicht freimachen, weil man nicht weiß was passiert, wenn man nicht da ist.
Gehalt/Benefits
Siehe Kommentar!
Umgang mit älteren Kollegen
Standorte werden übernommen und es wird versucht die Leute mit alten Verträgen raus zu bekommen.....
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskräfte oben sind eine Katastrophe. Ich frage mich bis heute wie man so GF werden konnte. Einfach nur lächerlich! - Die verdienen ja gut Geld, der Rest ist wie so oft egal!