4 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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4 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Transparente und verbindliche Aussagen fehlen im Gespräch. Die Mitarbeiterin ist bemüht und sympathisch, scheint aber kaum bis gar keine Befugnisse zu haben, da sie bei allen Fragen erst Rücksprache mit der Chefetage halten muss. In der Stellenausschreibung steht z.B. Homeoffice sei möglich, im Bewerbungstelefonat wird dann gesagt das es doch nicht geht. Bei einer IT-Stelle eigentlich nicht nachvollziehbar.
Alle Arbeitsverhältnisse seien auf zwei Jahre befristet, um zu sehen ob es ein Match ist. Auf den Hinweis der Probezeit wird nicht eingegangen. Man sei danach bestrebt in eine unbefristete Stelle umzuwandeln. Auf Vorschläge wie z.B. ein Feedbackgespräch nach einem Jahr, ob eine Entfristung in Aussicht ist um auf beiden Seiten Planungssicherheit zu schaffen, wird ebenfalls nicht eingegangen. Stattdessen wird relativiert, das doch heutzutage alle Stellen befristet seien. Es entsteht der Eindruck das nicht mit offenen Karten gespielt wird und gar nicht beabsichtigt ist die Stelle dauerhaft zu schaffen.
Das ist kein guter Start, wenn man schon den Bewerber spüren lässt das seine Vorschläge nicht zählen und stattdessen alles ad hoc über seinen Kopf hinweg entschieden wird. Von einer NGO hätte ich mehr Transparenz und Mitbestimmung erwartet.
1. Versprechen einhalten - keine leeren Zusagen! Ein "Wir melden uns bis Montag" muss auch umgesetzt werden. Ghosting nach Bewerbungsgesprächen ist inakzeptabel und schädigt Ihren Ruf nachhaltig.
2. Interview-Besetzung kritisch hinterfragen! Drei Personen (inkl. Marketing) für ein technisches Vorstellungsgespräch ist Ressourcenverschwendung und wirkt absolut unseriös. Setzen Sie fachlich relevante Teams ein.
3. Bewerbermanagement professionalisieren! Ein einfaches Applicant-Tracking-System verhindert, dass Bewerber "vergessen" werden. Der aktuelle Umgang mit Kandidaten ist handwerklich peinlich.
4. Von Verhör zu Dialog! Schulen Sie Ihre Mitarbeiter in moderner, respektvoller Gesprächsführung. Der aktuelle Umgangston entspricht nicht dem Standard des 21. Jahrhunderts.
5. Werte leben, nicht nur predigen! Als Tierschutzverein sollte Empathie nicht bei Bewerbern enden. Die Diskrepanz zwischen Ihrem Anspruch und der gelebten Realität ist erschreckend.
6. Ressourcen sinnvoll einsetzen! Wenn schon Personalkapazität für überbesetzte Interviews da ist, muss auch Kapazität für elementare Kommunikation vorhanden sein. Diese Prioritätensetzung wirft Fragen auf.
7. Transparenz schaffen! Kommunizieren Sie realistische Zeitpläne und halten Sie diese ein. Unverbindliche Versprechungen zerstören Vertrauen.
Feedback E-Mails der potentiellen Bewerber lesen, bevor Standardabsagen rausgeschickt werden