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22 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,9Weiterempfehlung: 36%
Score-Details

22 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Nicht ohne Rechtsschutz-Versicherung

1,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung 1841 e.V. in Frankfurt am Main gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

•Arbeitszeiterfassungssystem läuft nicht dauerhaft, dementsprechend müssen Überstunden extra eingereicht und begründet werden, damit überhaupt geprüft werden kann, ob sie zählen

Verbesserungsvorschläge

•mehr gute Leute einstellen, damit nicht ständig unterbesetzt ist
•fähige Führungskräfte einsetzen, die tatsächlich wissen, wie der Arbeitsalltag abläuft und dementsprechend logische Entscheidungen treffen können

Work-Life-Balance

Telefonate mit Führungskräften werden auch außerhalb der Arbeitszeiten erwartet und es wird nicht als Überstunden gewertet.
Spontanes Einspringen und Überstunden werden erwartet, jedoch genauso wenig wertgeschätzt wie jegliche Arbeitsleistung

Vorgesetztenverhalten

Eine betriebsbedingte Kündigung während diese Stelle ausgeschrieben ist, ist nach meinen Informationen nicht erlaubt, wurde trotzdem gemacht.
Außerdem wurde auf Bitte um eine Korrektur eines Arbeitszeugnisses samt begründeter Vorschläge nicht mal geantwortet und letztendlich von der nächst höheren Instanz, welche keinen Einblick in den tatsächlichen Arbeitsalltag hat, abgebügelt

Kommunikation

Findet nicht statt

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Altbewert ist nicht immer gut

3,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Tierschutzverein Herford e.V. in Bünde gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

das altbewerte finde ich schlecht.

Verbesserungsvorschläge

Struktur in den Arbeitsablauf und Ideen/Vorschläge ernst nehmen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Der Leiter allein profiliert sich zu sehr

2,2
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Tierheim Wolmirstedt in Wolmirstedt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

die Dankbarkeit der Tiere

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Spielt Mitarbeiter untereinander aus

Verbesserungsvorschläge

Die Meinung von Mitarbeitern annehmen

Arbeitsatmosphäre

Der Jugend Schönheit, dem Alter Schaffenskraft

Image

Schlecht

Work-Life-Balance

Kein Ausgleich

Karriere/Weiterbildung

Nicht gegeben

Gehalt/Benefits

Fast alles ehrenamtlich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gut

Kollegenzusammenhalt

Jeder versucht sich zu profilieren

Umgang mit älteren Kollegen

Nichtachtung

Vorgesetztenverhalten

Meist nicht vor Ort

Arbeitsbedingungen

Gut

Kommunikation

Kein offener Austausch von Informationen

Gleichberechtigung

Nicht gegeben

Interessante Aufgaben

Pflege von Tieren

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Nicht zu empfehlen

2,2
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Kaufmann für Büromanagement im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Tierschutzverein für Berlin und Umgebung Corp. e.V. in Berlin absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die süßen Tiere

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Durch meine Erfahrungen hier unterstelle ich ein absolute Ausbeutungsmentalität

Verbesserungsvorschläge

Toxische Mitarbeiter frühzeitig aussortieren, Abläufe und Absprachen einhalten, die Chefs sollten vielleicht auch Mal anwesend sein.

Arbeitsatmosphäre

Teils super, durch einige Querschläger aber auch manchmal belastend

Karrierechancen

Nur durch lange Mitgliedschaft möglich, eher wenige Beförderungen, Tariflohn

Arbeitszeiten

Standardzeiten, ne Stunde Gleitzeit wurde mir erst nach 2 Monaten kommuniziert

Ausbildungsvergütung

< 900€ netto

Die Ausbilder

Super Ausbilderin gehabt

Spaßfaktor

Mit manchen Kollegen und Tätigkeiten, leider viel Chaos

Aufgaben/Tätigkeiten

Klassische ausführende Tätigkeiten und ich sollte mehrfach putzen und mehrere tausende Flyer im eiskalten Lager allein abzählen

Variation

Kommt stark auf die Abteilung und Kollegen an

Respekt

Hatte einige sehr unangenehme Situationen, wurde ermutigt was zu sagen und es ging natürlich nach hinten los.

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Arbeitgeber-Kommentar

Vielen Dank für dein Feedback und dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke zu schildern. Auch kritische Rückmeldungen nehmen wir ernst, da sie uns helfen, Abläufe zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Zugleich ist uns wichtig, einzelne Punkte einzuordnen. Eine Mitgliedschaft ist bei uns weder Voraussetzung für eine Anstellung noch für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Entscheidungen über Beschäftigung und Weiterentwicklung treffen wir unabhängig davon.

Auch unterstützende organisatorische Tätigkeiten können je nach Bereich und Situation zum Arbeitsalltag gehören. Uns ist dabei wichtig, dass Aufgaben im Gesamtzusammenhang fair und nachvollziehbar verteilt werden.

Dass du deine Ausbilderin positiv hervorhebst, freut uns sehr. Dieses Lob geben wir gerne weiter.

Gleichzeitig nehmen wir deine Hinweise zur Arbeitsatmosphäre, zur Kommunikation, zu Abläufen und zur Wahrnehmung einzelner belastender Situationen ernst. Bei uns herrscht ein respektvolles Arbeitsumfeld, in dem Kritik gehört wird und niemand Benachteiligung erfährt.

Wir danken dir für deine Rückmeldung und wünschen dir für deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Gut gemeint, schlecht umgesetzt

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung 1841 e.V. in Frankfurt am Main gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Bessere Bezahlung, Fähigkeiten des Personals besser fördern

Arbeitsatmosphäre

Abwechslungsreich


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Wichtiger Verein - schlechter Arbeitgeber

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Administration / Verwaltung bei Tierschutzverein für Berlin und Umgebung Corp. e.V. in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Die Führungsetage sollte die Mitarbeiter mehr schätzen und dies auch zeigen. Offene und ehrliche Kommunikation wäre wichtig.

Arbeitsatmosphäre

Die Vorgesetzten loben nicht, man bekommt immer nur mehr und mehr Aufgaben dazu und wird in seiner Arbeitsstruktur hinterfragt, warum man diese nicht zusätzlich schafft. Vertrauen ist leider nicht vorhanden, sehr viel Buschfunk, viele fragwürdige Entscheidungen.

Image

Die meisten Mitarbeiter reden leider schlecht über die Firma.

Work-Life-Balance

Es wird mit Homeoffice geworben, tatsächlich soll es abgeschafft werden. Mit etwas Glück kann man noch 2 Tage die Woche Homeoffice machen. Der Fahrtweg ist weit, keine gute Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt keine Weiterbildungen in der Verwaltung.

Kollegenzusammenhalt

Man findet beim TVB viele engagierte Mitarbeiter, die sich für das Wohl der Tiere einsetzen. Leider weiß das auch die Führungetage und es wird ausgenutzt.

Vorgesetztenverhalten

Mitarbeiter werden nicht mit einbezogen, außer wenn die Führungsebene mit vereinzelten Mitarbeitern schlecht über andere Mitarbeiter redet.

Arbeitsbedingungen

Räume sind ok

Kommunikation

Leider nicht offen und informativ.

Gehalt/Benefits

Gehälter sind bei den Angestellten im unteren Bereich, Vorgesetze verdienen sehr gut

Gleichberechtigung

Ein Unterschied zwischen Frauen und Männern oder divers wird hier nicht gemacht, allerdings sind die Aufstiegschancen quasi nicht vorhanden.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsbelastung ist extrem, denn es sind zu wenig Mitarbeiter da. Es müsste deutlich aufgestockt werden. Viele Mitarbeiter landen im Burnout.

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Kollegen super...Chefs nein danke!

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung 1841 e.V. in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Arbeiten mit den Tieren.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte bis keine Personalführung.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter in den Arbeitsalltag miteinbeziehen. Kritik und Anregungen annehmen. Arbeitnehmer mit Respekt behandeln.

Work-Life-Balance

Pausenzeiten werden vorgegeben obwohl es manchmal nicht möglich ist, dann darf man diese nicht mehr nehmen. Man hätte ja auf die Uhr achten können.

Kollegenzusammenhalt

Bis auf wenige Ausnahmen, bestes Team

Vorgesetztenverhalten

Friss oder stirb.

Kommunikation

Es wird nicht kommuniziert. Man hat zu allem ja und Amen zu sagen. Eigene Meinung nicht erwünscht

Interessante Aufgaben

Mit den Tieren ist es immer interessant und abwechslungsreich


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Wenig Empathie auf Mitarbeiter- und Führungsebene

2,2
Nicht empfohlen
Hat bis 2024 bei Tierschutzverein für Berlin und Umgebung Corp. e.V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Betriebsrat

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vorgesetzte, Stand der Technik. Sauberkeit. Angespanntes Kollegenverhältnis, keine Work-Life-Balance

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte auswechseln. Es braucht mehr Empathie und Führungsqualitäten auf Augenhöhe.

Arbeitsatmosphäre

Angst, Misstrauen und leider auch Denunziantentum. Nur der Betriebsrat ist echt top und tut was er/sie kann!

Image

Von aussen okay, wenn man aber dort gearbeitet hat, fällt es einem schwer noch zu spenden.

Work-Life-Balance

Eine Frechheit, man lebt hier gefühlt noch in den 90ern was die Verwaltung angeht.

Karriere/Weiterbildung

Nichts davon mitbekommen

Gehalt/Benefits

Gehalt okay

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Tierschutz muss nicht unbedingt Umweltschutz implizieren.

Kollegenzusammenhalt

Ein sehr guter Betriebsrat und vereinzelt auch sehr nette Kollegen/innen.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Unterschiede bemerkt

Vorgesetztenverhalten

War das schlimmste in meiner gesamten beruflichen Laufbahn.

Arbeitsbedingungen

Eng, dreckig, dunkel

Kommunikation

Ich habe während meiner zeit keine allumfassende Kommunikation erlebt.

Gleichberechtigung

Habe ich leider auch nicht gespürt

Interessante Aufgaben

... würde es geben, wenn man sie machen darf.

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Arbeitgeber-Kommentar

Hallo und vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, um uns hier zu bewerten. Gern möchten wir auf deine Kritikpunkte eingehen und Lesenden unsere Sicht auf die Dinge ebenfalls mitteilen.
Seit über 100 Jahren sind wir für in Not geratene Tiere da und bieten ihnen ein temporäres Zuhause. Und ja, nach all den Jahrzehnten können Strukturen und Arbeitsabläufe schon mal eingefahren sein, sie sind allerdings gerade im Tierbereich eben auch baulich bedingt. Unsere Schwächen sind uns nicht nur bewusst, sondern motivieren uns besser zu werden. Als Arbeitgeber möchten wir unseren Angestellten eine sinnstiftende Beschäftigung mit interessanten Aufgaben in einem freundlichen und motivierten Team ermöglichen.
Im Team lassen sich zwei große Gruppen unterscheiden – die Kolleg*innen mit direktem Tierkontakt und die ohne. Im Bereich ohne Tierkontakt ist Homeoffice möglich, allerdings in der täglichen Tierpflege nicht umsetzbar. Die Näpfe füllen sich bei uns nicht von selbst und selbstreinigende Katzenklos besitzen wir auch nicht. An der Stelle bitten wir um Verständnis für diese Arbeitsabläufe und raten zu realistischen Erwartungen.
Wertschätzung und Empathie geht für uns in alle Richtungen und somit folglich miteinander und ebenso untereinander. Aufgrund recht flacher Hierachien sind die „Aufstiegschancen“ begrenzt, nichtsdestotrotz sind Fort- und Weiterbildung möglich und werden von uns gefördert.
Auch wir mögen unseren Betriebsrat, denn gemeinsam arbeiten wir beständig an zukunftsfähigen Strukturen. Wir freuen uns, dass er dir so eine gute Stütze war und danken dir für deine Arbeit!

Je motivierter man im anfängt, desto härter stößt man gegen feste Altstrukturen und machtlose Führungskräfte.

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 bei Tierschutzverein für Berlin und Umgebung Corp. e.V. in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Neubesetzung alter Mitarbeiter, bessere Präsenz und Durchsetzungsfähigkeit der Führungskräfte, externe Fortbildungsmöglichkeiten

Gehalt/Benefits

Gehalt lässt für den Workload sehr zu wünschen übrig.

Kollegenzusammenhalt

Die Situation ist vor allem für Neueinsteiger extrem schwierig. Je nach Arbeitsbereich sind länger bestehende Mitarbeiter oft sehr exklusiv, nicht bereit neue Ansichten oder andere Perspektiven mit einzubeziehen. Unproduktive Altstrukturen werden vehement verteidigt und neue Kollegen mit Reinigungstätigkeiten kleingehalten, um in eigentlich gleichgestellten Kollegenverhältnissen ein künstliches Machtgefälle zu erzeugen.

Vorgesetztenverhalten

Führungskräfte bzw. Vorgesetzte sind schwer greifbar und bei direkter Bitte um Unterstützung nicht in der Lage, Sich bei deren unterstellten Mitarbeitenden durchzusetzen. Werden kaum ernstgenommen, Anweisungen werden übergangen und oft getäuscht, was tatsächlich in den Fachbereichen geschieht - da meist nicht anwesend.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Guten Tag,
vielen Dank für dein ehrliches Feedback. Konstruktive Kritikpunkte nehmen wir sehr ernst und sind stets bemüht bestmögliche Lösungen gemeinsam zu finden und umzusetzen. Unsere Schwächen sind uns nicht nur bewusst, sondern motivieren uns besser zu werden. Als Arbeitgeber möchten wir unseren Angestellten eine sinnstiftende Beschäftigung in einem freundlichen und motivierten Team ermöglichen. Engagiertes Personal, das für Tierschutz und Tierheimtiere brennt, ist für uns enorm wichtig und so ist es natürlich für uns auch umso enttäuschender, wenn wir verlassen werden. Seit über 100 Jahren sind wir für in Not geratene Tiere da und bieten ihnen ein temporäres Zuhause. Und ja, nach all den Jahrzehnten können Strukturen und Arbeitsabläufe schon mal eingefahren sein, sie sind allerdings gerade im Tierbereich eben auch baulich bedingt.
Wie wir deinen Angaben entnehmen können, endete dein Arbeitsverhältnis bereits vor zwei Jahren. In der Zwischenzeit ist einiges passiert. So wurde die Gründung einer gemeinnützigen Tierheim Berlin GmbH beschlossen, um zukünftig tragfähigere Strukturen zu etablieren. Wie dir bekannt ist, befindet sich das Tierheim Berlin seit Beginn 2022 in einer Ausnahmesituation aufgrund der hohen Auslastung mit Tieren. Nach dem Corona-Haustierboom folgte die Abgabeflut. Die Arbeit belastet körperlich und mental. Hinzu kommen akuter Platzmangel und Personalnot. Deswegen klappt es nicht immer so gut mit der Einarbeitung, denn helfende Hände müssen sofort zupacken. Das ist für uns ebenso frustrierend, weil die Zeit zum Kennenlernen dabei auf der Strecke bleibt. Unseren Onboarding-Prozess entwickeln wir ständig weiter.
Der Tierschutzverein für Berlin ist ein rein spendenfinanzierter Verein. Das heißt wir können unsere Rechnungen bezahlen, weil tolle Menschen uns spenden oder in ihren Testamenten bedenken. Das Geld ist folglich immer knapp und wir können leider keine Gehälter zahlen, wie in der freien Marktwirtschaft. Dafür locken wir mit vermögenswirksamen Leistungen, Gutscheinen und monatlichem Pizza-und-Pasta-Tag. Darüber hinaus ermöglichen wir immer wieder einzelnen Kolleg*innen Fortbildungen. Sie können dann als Multiplikator*innen agieren. Es versteht sich von selbst, dass nicht alle Kolleg*innen aus einem Tierhaus gemeinsam zur Weiterbildung fahren können.
Den Vorschlag „Neubesetzung alter Mitarbeiter“ halten wir für keine geeignete Lösung. Von der Ausbildung bis zur Rente ist ein geregeltes Arbeitsleben bei uns möglich. Wir wünschen dir beruflich und privat viel Erfolg.

Tierschutz befriedigend – als Arbeitsplatz eher ungenügend

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich PR / Kommunikation bei Tierschutzverein für Berlin und Umgebung Corp. e.V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass zumindest der Versuch unternommen wird, sich dem Tierschutz zu widmen. Es gibt ein starkes Aufopfern der Kolleg*innen in der Tierpflege, den Tieren gegenüber. Da spürt man wirklich das Herz am rechten Fleck und die tief verwurzelte Tierliebe.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass es keine Aktionen vom Tierschutzverein gibt, die dem größeren Ziel des Schutzes der Tiere in der Stadt Berlin dienen. Das Tierheim nimmt Tiere auf und kümmert sich um sie, doch findet keine politische Auseinandersetzung mit ganz vielen, superwichtigen Themen statt. Es gibt, wenn überhaupt, nur minimale Forderungen und keine echten politischen Bekenntnisse. Es wird eher verwaltet als ernsthaft an einer Veränderung interessiert zu sein.
Themen, zu denen sich der Verein laut der eigenen Satzung verpflichtet fühlt, werden nur sehr halbherzig oder gar nicht angegangen. Zumindest wird kaum wahrnehmbarer Druck auf die Politik ausgeübt. Genauso finden keine nennenswerten Kampagnen oder andere Kommunikationsmethoden zur Sichtbarmachung der eigenen Standpunkte statt. Was für einen Tierschutzverein dieser Größe sehr beschämend ist. Obwohl es Expertisen in der Kommunikations- und Presseabteilung gibt, die dem Vorstand mit Rat und Tat zur Seite stehen könnten. Geschäftsführung und Vorstand müssen für eine erfolgreiche Arbeit gewechselt werden.

Verbesserungsvorschläge

Reflektieren und kritische Auseinandersetzung über die Tätigkeiten der Geschäftsführung und des Vorstandes. Aufgrund der vielen Entscheidungen, die anders hätten laufen können, kann nur ein Austausch der Geschäftsführung und der kompletten Verwaltungsleitung zur Besserung führen. Mangelhafte Kompetenzen auf vielen Ebenen der Vorgesetzten. Aktives Einstehen für die Verbesserung des Tierschutzes in Berlin und darüber hinaus. Wahrnehmen der Tätigkeiten im Sinne des Tierschutzes. Ich hatte das Gefühl, es geht vielmehr darum, ein Wirtschaftsunternehmen zu führen, als für den Tierschutz einzustehen. Es gibt keine nennenswerten Vereinstätigkeiten, die dem Tierschutz in irgendeiner Weise zugutekommen. Abgesehen vom Betrieb des Tierheims. Die Spenden sollten nicht für eine aufgeblasene Verwaltung mit fehlender Kompetenz in allen Führungsebenen ausgegeben werden, sondern für den praktischen und vor allem nachhaltigen Tierschutz.

Arbeitsatmosphäre

Sehr angespannte Atmosphäre, da ständig Personen den Verein freiwillig oder unfreiwillig verlassen und neue dazu kommen und man nie sicher sein kann, wie lange man noch dort arbeiten darf.
Sehr intransparente Entscheidungsstruktur, welche sich in einer äußerst konservativen und schlicht altmodischen Mentalität der Vorgesetzten darstellt. Klassische top-down-hierarchie, welche nach außen anders dargestellt wird. Keine Möglichkeit, an Entscheidungen mitzuwirken. Es fehlt an Kommunikation und Feedbackgesprächen oder anderen Formaten, in denen über die eigentliche Arbeit gesprochen werden kann. Daher kein Wachstum der eigenen Fähigkeit oder irgendeine Art der Veränderung möglich. Anstatt eines Feedbackgesprächs hatte ich einfach direkt das Kündigungsgespräch, bei dem mir Sachverhalte zugetragen wurden, von denen noch nie vorher auch nur im Ansatz gesprochen wurde.

Image

Kaum Bekanntheit innerhalb der Bevölkerung Berlins. Darüber hinaus ist nur die Größe des Tierheims, als Europas größtes Tierheim bekannt. Der Verein an sich hat keine überregionale Strahlkraft und die Zielgruppe der Spenderinnen und Spender liegt im oberen Bereich des Durchschnittsalters.

Work-Life-Balance

Herausforderndes Arbeitszeitsystem und ein ausgesprochen weit entfernter Arbeitsort ohne Anbindung an der ÖPNV, welches ein modernes Gefühl einer work-life-balance ziemlich negativ beeinträchtigt. Ein Gleitzeitrahmen von 10 Stunden. In dieser Zeit müssen 8 Stunden und die Pause(die nur sehr sehr sehr selten tatsächlich auch stattfindet) abgearbeitet werden. Jede Überschreitung des Zeitraums, unabhängig davon ob früher angefangen oder ob länger gearbeitet wurde, wird im Zeiterfassungssystem nicht berücksichtigt. Die Zeiten müssen beantragt werden. Heißt: Die Überstunden verfallen im schlimmsten Fall. Da allerdings aufgrund der viel zu dünnen Personaldecke oftmals auch nach 18:00 Uhr (dort endet der Gleitzeitrahmen) gearbeitet werden muss, verfallen diese Stunden oder man muss sich rechtfertigen. Absolut nicht zeitgemäß. Home-Office nach Beantragung und Genehmigung möglich. Wochenendarbeit bei Veranstaltung üblich.

Karriere/Weiterbildung

Keine Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen. Eher im Gegenteil. Vorhandene Expertise einzelner Kolleg*innen werden nicht genutzt.

Gehalt/Benefits

Aufgrund der spenden basierten Finanzierung des gesamten Vereins, ist das Gehalt eher am unteren Ende der branchenüblichen Entlohnung angesiedelt. Es gibt jährliche Sonderzahlungen, weitere Vergünstigungen, Yogaangebote, einmal pro Monat ein gratis Essen, Gesundheitstage, wenn man nicht krank wird.
Innerhalb des Haustarifvertrags gibt es planmäßig nach einer gewissen Zeit eine neue Einstufung, was eine Lohnerhöhung zur Folge hat, welche allerdings nicht mal die jährliche Inflation ausgleicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viele Dienstleistungen und Produkte, die angeschafft oder generell genutzt werden, werden dahingehend geprüft. Ein Umweltbewusstsein ist schon allein aus Kostengründen vorhanden. Auf der anderen Seite gibt es kein Zusammenarbeiten in der Cloud und auch mehrfache Versuche, diese „neue“ Technik zu etablieren, führten nur zu weiteren Gängen zum Drucker. Gerade in der Kommunikationsabteilung, in der oftmals gemeinsam an einem Dokument gearbeitet werden muss, ist ein Ausdrucken und Arbeiten am Papier völlig unpraktisch. Es verursacht Fehler, da nicht alle am gleichen Dokument arbeiten können. Kosten steigen, da ständig alles Mögliche ausgedruckt werden muss. Insgesamt also intransparent und nicht nachvollziehbar.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt zwischen einigen Personen einen guten Zusammenhalt und einen Kollegialen, fast freundschaftlichen Austausch. Große Kluft zwischen angestellten und leitenden Kolleg*innen. Die Kluft ist ebenfalls zwischen den einzelnen Berufsgruppen zu spüren. Man braucht an der einen oder anderen Stelle ein sehr dickes Fell und muss öfter mal weghören und darf Dinge nicht zu persönlich nehmen. Auch hier eher eine angespannte Situation.

Vorgesetztenverhalten

Sehr konservatives und schlicht altmodisches Rollenverständnis. Ich Chef - du nix, passt ganz gut. Starkes Hierarchiegefälle zwischen den „normalen“ Angestellten und den leitenden Kolleg*innen. Vorgesetzte gehen nicht mit gutem Beispiel voran, sondern erwarten etwas von den Angestellten, was sie selbst nicht leisten. Es wird insgesamt mit zweierlei Maß gemessen. Vieles wird auf persönlicher und nicht auf sachlicher Ebene geregelt und die dabei vorherrschende intransparente Kommunikation macht das Zusammenarbeiten ziemlich herausfordernd. Es gibt keine Feedbackgespräche und Wertschätzung sucht man vergeblich.

Arbeitsbedingungen

Interessantes Gebäude mit viel Grün am äußersten Rand Berlins ohne Verpflegungsmöglichkeit in fußläufiger Nähe. Alte, unpraktische Hardware auf vielen Ebenen. Die Kosten, die durch veraltete Technik „gespart“ werden, müssen doppelt und dreifach durch lange Wartezeiten während der Arbeit ausgeglichen werden, da die Technik einfach nicht gut läuft. Private Technik und Software werden genutzt, um überhaupt arbeitsfähig zu sein. Dafür findet kein Ausgleich oder sonstige Form der Entlohnung statt. Von einem Danke ganz zu schweigen. Beim Versuch, bei Vorgesetzten einschlägige Vorschläge zu unterbreiten, wird dieser nur dankend zur Kenntnis genommen und nichts passiert. Die Nähe zu den Tieren und die vielen verschiedenen Bereiche lockern die Arbeitsatmosphäre und die dortigen Bedingungen allerdings etwas auf.

Kommunikation

Es findet keine Kommunikation von Seiten der Geschäftsführung oder des Vorstandes mit der Belegschaft statt. Selbst zu großen Themen, die die gesamte Belegschaft in jüngster Vergangenheit sehr verunsichert haben, welche mit der Zukunft der Vereinsstruktur zu tun hat, wurden nicht transparent besprochen. Man wird vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne die Möglichkeit, an der Entscheidung mitzuwirken. In der Abteilung Presse/Marketing gab es mehrfach in der Woche kurze Besprechungen, welche oftmals nicht zielführend und eher arbeitszeitraubend waren. Sehr angespannte Kommunikationsatmosphäre, da man nie weiß, wo die Informationen hingetragen werden.

Gleichberechtigung

Mein Eindruck war, dass Vorgesetzte mehr wert sind als alle anderen Angestellten. Gefühlt haben sie mehr Rechte und weniger Pflichten. Davon abgesehen, gibt es eine relative Vielfalt innerhalb der Belegschaft.

Interessante Aufgaben

Es gibt ringsum den Tierheimbetrieb sehr spannende Aufgaben und gerade in der Kommunikationsabteilung kam ich auch in beinahe alle Abteilungen des Tierheims und konnte die Prozesse und Kolleg*innen kennenlernen. Das ist positiv und ist als Kern der Beschäftigung im praktischen Tierschutz auch hervorzuheben. Jedoch gibt es auch Tätigkeiten, die klassischen Sachbearbeiter*innen Charakter haben, welche den Grad der eignen Expertise nicht im Ansatz ausreizen. Das an sich ist kein Problem, da bei jeder Beschäftigung auch Tätigkeiten mit nicht so hoher fachlicher Expertise erledigt werden müssen. Allerdings ist auch hier das Maß entscheidend und wie es so schön heißt:" Der Ton macht die Musik". Es wird auch keine Rücksicht auf die vorhanden Expertise genommen, sodass Qualitäten des Personals gar nicht erkannt werden können. Viele Potentiale werden daher verschenkt und nicht zu Gunsten des Vereins genutzt. Das ist sehr schade.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, uns ein Feedback zu geben. Wir nehmen Deine Kritik sehr ernst und werden an den von Dir angesprochenen Themen arbeiten. Zu einigen von Dir angesprochenen Punkten haben wir eine andere Meinung. Es wäre schön gewesen, wenn Du Deine Kritik direkt geäußert hättest. Wir leben eine offene Feedback-Kultur und es gibt viele Möglichkeiten, sich direkt oder anonym an verschiedene Stellen zu wenden. Dennoch werden wir auch hier Deine Anmerkungen aufgreifen, um uns weiter zu hinterfragen und zu verbessern.

Wir würden uns freuen, mit Dir konkreter ins Gespräch zu kommen, um einzelne Aspekte näher zu beleuchten. Um Deine Kritik und Verbesserungsvorschläge dort anzubringen, wo sie wirklich etwas bewirken können, benutze z.B. die Dir bekannte Adresse besser@tierschutz-berlin.de. Wenn Du weitergehende Themen ansprechen möchtest, kannst Du Dich auch an hinweisgeberschutz@tierschutz-berlin.de wenden, wo Du völlig anonym bleiben kannst.

Wir setzen auf Transparenz

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 22 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Tierschutzverein durchschnittlich mit 2,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Dienstleistung (3,6 Punkte). 38% der Bewertenden würden Tierschutzverein als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 22 Bewertungen gefallen die Faktoren Interessante Aufgaben, Umwelt-/Sozialbewusstsein und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 22 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Tierschutzverein als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.