Danke aber nein Danke.
Image
Das Image des Einstellungsbetriebes war selbst unter den eigenen Kollegen soweit ich das beurteilen kann, in Teilen zurecht schlechtgeredet.
Über das Image des vermittelnden Betriebes TP kann ich aufgrund des geringen Kontaktes relativ wenig sagen.
Karriere/Weiterbildung
Wie bereits erwähnt wäre eine Übernahme durch den Anstellungsbetrieb möglich gewesen. Dieser aber verlangte den Verzicht auf gesetzlich zustehende Ausgleichstage bei Schwerbehinderung sowie trotz Wissens und Hinweis auf maximal 35 Stunden, eine 40 Stunden Woche. Karrieremöglichkeiten habe ich im Bezug auf vorankommen und Aufstieg aufgrund fest verplanter und teils verkrustete Strukturen im Sinne von Progress nicht gesehen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war den nach und nach immer weiter im Anstellungsbetrieb hinzukommenden Aufgaben nicht angepasst. Angestellt war ich als Staplerfahrer mit entsprechenden Logistikaufgaben. Trotz der Information an den Vermittlungsbetrieb wurde eine Gehaltsanpassung trotz mündlicher Zusage nicht vorgenommen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Sozialbewusstsein beim Einsatzbetrieb war ein kompletter Rohrkrepierer. Ein Arbeitsvertrag des Einsatzbetriebes wurde nur unter der Voraussetzung des Verzichtes auf die fünf zusätzlichen Ausgleichstage für Schwerbehinderte in Aussicht gestellt. Auch der eigentliche, vermittelnde Betrieb TP hat gezeigt, dass das sozial Bewusstsein gegen tangiert. Über die gesundheitliche Vorgeschichte informiert ebenso wie über die schwerbehinderung, wurde ich während meiner Krankschreibung zu einem Gespräch über die weitere Zukunft gebeten. Als ich das Gespräch absagte und um einen Termin wenige Tage später nach Ende meiner Krankmeldung bat, hatte ich zwei Tage später die Kündigung im Briefkasten.
Und auch die Arbeitsbescheinigung wird über die Frist hinaus verzögert, was finanzielle Schwierigkeiten verursacht.


