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TITUS 
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36 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,8Weiterempfehlung: 26%
Score-Details

36 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Die besten Tage sind vorbei.

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung in Münster gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Unter der Belegschaft super.

Vorgesetztenverhalten

Sehr hohe Fluktuation innerhalb der Belegschaft....

Gehalt/Benefits

Viele arbeiten für den Mindestlohn.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Ausbeutung steht ganz oben

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Münster gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die meisten Kollegen sind top. Die Führungsebene leider so gar nicht.

Image

Nachdem der Laden an die Wand gefahren wurde sind glaub ich viele Dinge ans Licht gekommen die auch kein gutes Haar an der Firma lassen.

Work-Life-Balance

Man hat Gleitzeit, das Home Office wurde jetzt wieder gestrichen.

Karriere/Weiterbildung

So gut wie nicht vorhanden.

Gehalt/Benefits

Bestimmt bekommen die Abteilungsleiter ein Gehalt was okay ist aber es wurde immer darauf geachtet dass die Arbeiterbienen nicht über 2000 netto kommen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man schmückt sich zwar gerne mit Marketing Phrasen zu Diversität oder Umweltbewusstsein aber sobald es ans Geld geht werden die Vorsätze schnell eingestampft.

Kollegenzusammenhalt

Das einzig Gute an der Firma

Umgang mit älteren Kollegen

Titus ist eine grundsätzliche Junge Firma. Ältere Kollegen sind meistens schon über 20 Jahre da und mit gewachsen.

Vorgesetztenverhalten

Dafür reichen die Zeichen leider nicht aus.

Arbeitsbedingungen

War schon Mal besser aber schon schlechter.

Kommunikation

Die Kommunikation findet zwar statt aber häufig zu spät. Es werden immer die gleichen Fehler gemacht.

Interessante Aufgaben

Kommt immer auf die Stelle an und wie viel Verantwortung man übertragen bekommt. Es kann auch langweilig werden.


Gleichberechtigung

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Nicht zu empfehlen!

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in Münster gearbeitet.

Gehalt/Benefits

Viele Mitarbeitende wissen anfangs, dass das Gehalt niedrig sein wird. Trotz hoher Einsatzbereitschaft und langjähriger Loyalität spiegelt sich die erbrachte Leistung nicht im Gehalt wider. Eine Lohnerhöhung oder andere Formen der Anerkennung bleiben oft aus, trotz steigendem Workload.

Das führt zu Frustration und vermittelt das Gefühl, dass Wertschätzung im Unternehmen keine zentrale Rolle spielt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Eigenmarke wird in China produziert, wobei der Fokus oft auf Quantität statt Qualität liegt. Statt in faire und nachhaltige Produktionsstätten zu investieren, wird häufig auf billige Massenproduktion gesetzt, um die Kosten niedrig und die Gewinnmargen hoch zu halten.

Kollegenzusammenhalt

Der Frust über die schlechten Bedingungen schweißt zusammen. Hier
können Freundschaften über Abteilungsgrenzen hinaus geknüpft werden. Sollte imo aber nicht der Grund für einen guten Kollegenzusammenhalt sein.

Vorgesetztenverhalten

Ich kann mich allen meinen Vorredner:innen anschließen.
Mitarbeiter:innen - egal wie lange sie schon der „Titus Family" angehören - werden teilweise vorwurfsvoll kritisiert.
Kritik in Richtung oben egal ob an Verhalten, Strukturen oder Kommunikation findet kein Ohr.
Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben werden überschritten. Es kann gerne passieren das man auf privater Nummer angeschrieben oder angerufen wird und das außerhalb der Arbeitszeiten.
Es wird gepredigt, das Veränderung kommt, auf diese wartet man aber vergeblich.

Arbeitsbedingungen

Veraltete Technik, lautes Büro, es wird an allen Ecken gespart.

Kommunikation

Chaotisch und ohne richtige Struktur


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Viel Schatten, viel Licht

3,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 für dieses Unternehmen in Münster gearbeitet.

Gehalt/Benefits

Nur so viel, wie eben nötig.

Gleichberechtigung

trotz eines unausgewogenen Geschlechterverhältnis in der Belegschaft wurden Führungspositionen fair verteilt.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Gute Firma mit sehr netten Kolleg*innen

3,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Münster gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr offenes und freundliches Miteinander.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt könnte deutlich mehr sein.

Verbesserungsvorschläge

Bessere Kommunikation aus der Führungsebene. Bitte nehmt es ernst wenn die Filialen auf euch zukommen mit Problemen.

Arbeitsatmosphäre

Ich arbeite sehr gerne in der Firma. Die Hierarchie ist flach und man kümmert sich umeinander.

Work-Life-Balance

Einzelhandel lässt wenig Spielraum.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Extrem viel Verpackungsmüll.

Kollegenzusammenhalt

Immer top. Nicht nur in den Filialen auch von der Zentrale aus.

Vorgesetztenverhalten

Ins besondere der CEO hat immer ein offenes Ohr.

Arbeitsbedingungen

PCS leider sehr veraltet.

Kommunikation

Es sollte mehr Kommunikation zwischen den Filialen und der Führungsebene geben.

Gehalt/Benefits

Leider ist das Gehalt unter dem Branchendurchschnitt


Image

Karriere/Weiterbildung

Interessante Aufgaben

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Chaos statt Mitbestimmung

2,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Münster gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegenzusammenhalt
Mitarbeiterrabatt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Gehaltsniveau

Arbeitsatmosphäre

Die Mitarbeiter unterstützen sich gegenseitig und versuchen ihr Bestes, trotz allem werden geplante Strategien und Kampagnen kurzfristig umgeworfen, um die sich ebenso spontan ändernden Unternehmensziele zu verfolgen. Struktur oder Spaß? Fehlanzeige.

Work-Life-Balance

Von dem Benefit „Flexibilität“ ist nur noch wenig zu sehen - es gibt strikte Kernarbeitszeiten mit nur einer Stunde Spielraum und Pflicht-Präsenztage, die kontrolliert werden. Urlaubsanträge werden jedoch zu jeder Zeit angenommen.

Karriere/Weiterbildung

Titus lässt seinen Mitarbeitern kaum Spielraum zur Weiterentwicklung. Weiterbildungen werden nicht gefördert außer sie kosten nichts. Wer fachlich wachsen möchte, stößt hier auf verschlossene Türen. Zumindest bis man Aufgaben von Kollegen übernehmen muss.

Kollegenzusammenhalt

Positiv hervorzuheben ist der Kollegenzusammenhalt. Wer sich öffnet, findet Anschluss - auch über Abteilungsgrenzen hinweg. Die sinkende Unternehmenskultur schweißt unfreiwillig zusammen, da man gemeinsam im „Top-Down-Boot" sitzt. Während Sorgen und Meinungen unter Kollegen ernst genommen werden und man sich unterstützt, ist dies auf Führungsebene nicht der Fall. Gespräche mit der Geschäftsleitung verlaufen ergebnislos.

Vorgesetztenverhalten

Statt Eigenverantwortung und
Miteinander gibt es strike Vorgaben von oben. Diskussionen führen ins Leere, denn die Entscheidungen der Geschäftsleitung gelten als alternativlos. Eigeninitiative ist hier erstmal unerwünscht.

Arbeitsbedingungen

Auch das Büro selbst versprüht
wenig Charme. Statt inspirierendem Skater-Flair gibt es Lärm, eine ungepflegte Küchenzeile sowie unhygienische Toiletten.

Gehalt/Benefits

Sozialleistungen sind minimal
und Gehaltsverhandlungen verlaufen meist ernüchternd. Wer auf eine faire Bezahlung oder Entwicklungsmöglichkeiten hofft, wird enttäuscht. Hier wird erwartet, dass man sich mit dem „Spirit" der Titus Family zufriedengibt - auch wenn die Realität anders aussieht.

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Es wird sich rückwärts anstatt mit der Zeit bewegt

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in Münster gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung unter den Kollegen ist super aber leider bringt die Geschäftsführung sehr viel Unruhe und Unzufriedenheit an den Arbeitsplatz.

Image

Es wird ein Sale nach dem anderen durchgesetzt und von dem Image des "größten und coolsten Skateladens Deutschlands" ist sowohl von außen als auch intern nicht mehr viel übrig geblieben.

Work-Life-Balance

Es wird mit Flexibilität geworben, aber leider wird hier immer weiter eingeschränkt. Kernarbeitszeiten, die schon fast ein ganzer Arbeitstag sind und eine Kontrolle, wer an welchen Tag im Büro ist, zeigen hier einen Rückschritt anstatt sich mit der Zeit zu entwickeln.

Karriere/Weiterbildung

Kostenlose Weiterbildungen und Webinare dürfen gerne besucht werden. Aber eine zur Verfügung Stellung von Zeit oder eine Kostenübernahme bei anderen Fortbildungen gibt es nicht.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist weit unter dem Durchschnitt und auch Gespräche um Gehaltserhöhungen werden umgangen oder direkt abgeblockt. Man wird immer wieder vertröstetet, dass die Situation gerade schwierig ist. Trotzdem soll man immer mehr Aufgaben übernehmen und sich überdurchschnittlich reinhängen. Hier fehlt komplett die Wertschätzung der Mitarbeiter und deren Engagement.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sowohl Bemühungen um umweltfreundlicher und klimaneutraler zu sein oder sich mit sozialen Ungleichheiten auseinanderzusetzen, werden hier nicht wahrgenommen. Alle paar Monate werden die Themen zwar nochmal angesprochen aber dann doch wieder runterpriorisiert und zur Seite geschoben, sodass hier nichts passiert.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der einzelnen Teams und generell unter Kollegen ist die Kommunikation und der Zusammenhalt sehr gut. Leider kommt das eher von einem Gefühl von "wir gegen die da oben". Aus Arbeitsbeziehungen können hier aber auch richtige Freundschaften entstehen.

Vorgesetztenverhalten

Die Teamleader haben eigentlich immer ein offenes Ohr und setzen sich für ihre Teammitglieder ein. Hier funktioniert die Kommunikation auf Augenhöhe und auch Arbeitsanweisungen werden in Ruhe besprochen. Anders sieht das bei der Verhalten der Geschäftsführung aus, hier wird fast ausschließlich von oben herab gesprochen und konstruktive Kritik wird nicht angenommen.

Arbeitsbedingungen

Die Küchenzeile ist sehr dreckig und heruntergekommen, die Tassen werden in der Spülmaschine nie richtig sauber und auf den Toiletten gibt es häufig keine Tücher oder Seife. Das Großraumbüro ist im Winter kalt und im Sommer stickig und warm. Der Lärmpegel ist entsprechend hoch, da auch der Pausentisch mitten im Raum steht. Die Laptops laufen häufig auch eher schlecht und das Internet fällt gerne mal zwischenzeitlich aus. Der Filterkaffee den die Mitarbeiter sich machen können, ist auch fast ungenießbar und Wasser gibt es generell nicht im Büro.

Kommunikation

Entscheidungen werden hauptsächlich top down getroffen und es gibt keinen Raum für einen konstruktiven Austausch.

Interessante Aufgaben

Man hat viele verschiedene Aufgaben und kann eigene Ideen (wenn umsatzrelevant) einbringen und umsetzen. Manchmal wird undurchdacht und ohne Nachfrage umstrukturiert und man übernimmt Aufgaben, mit denen man sonst nichts zu tun hat.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Eine „Family“ die nach außen cool und belebt wirkt, im inneren aber das komplette Gegenteil ist

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich Marketing / Produktmanagement in Münster gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Großraumbüro in einer alten Lagerhalle. Im sommer ist es dort wie eine Sauna und im Winter wie in einem Kühlhaus. Man hat wenig einige sogar fast gar kein Tageslicht. Schön ist auch, dass der Chef keinen eigene festen Arbeitsplatz mehr hat und es jeden Morgen sein könnte, dass man den eigenen Platz nicht nutzen kann und sich was suchen muss.

Image

Man ruht sich noch auf das Image des Gründers aus und verliert dadurch den Bezug zur aktuellen Skateszene/Industrie

Work-Life-Balance

Homeoffice oder Urlaub zu nehmen wird selten abgeschlagen. Urlaubstage könnten definitiv mehr sein.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Heizung im Winter immer auf höchster Stufe. Seit Jahren wird über Umstellungen zu fairer produzierter Ware geredet, getan wird in diesem Punkt aber nie etwas, außer das Thema einmal jährlich abzuschmettern.

Kollegenzusammenhalt

Durch viel negatives zu gehen, schweißt untereinander zusammen

Vorgesetztenverhalten

Es gibt gute Vorgesetzte, aber auch andere die kaum einen Hauch von Empathie oder Kommunikationsfähigkeit haben

Kommunikation

Top down Kommunikation. Alles was von normal Angestellten gesagt wird, findet kaum/keinerlei Anklang und wird selten berücksichtigt. Auch Probleme die angesprochen werden (z.B. mit Vorgesetzten) werden gelöst in dem man Arbeiter:innen anlächelt und sagt man könne das untereinander klären.

Gehalt/Benefits

Knapp über Mindestlohn, auch nach längerer Betriebszugehörigkeit muss man für eine kleine Erhöhung quasi betteln

Gleichberechtigung

Hier werden keine Unterschiede gemacht


Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

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Ein strukturelles Trauerspiel

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2018 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Münster gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Außerordentlich viel ungenutztes Potential um ein besserer Arbeitgeber zu werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bidere Arbeitsbedingungen
Umgang mit Mitarbeitenden, welche nicht absolute Gehormsam leisten
Keine langfristige Perspektive

Verbesserungsvorschläge

Unternehmensweite anonyme Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit
Attraktives Vergütungsmodell, welches fachliche Entwicklung berücksichtig
Mitarbeiteroffboarding
Blickwinkel auf Probleme der Mitarbeitenden zulassen
Kommunikationskultur komplett überarbeiten

Arbeitsatmosphäre

Zu Beginn meines Arbeitsverhältnisses hätte ich noch fünf Sterne vergeben. Die Dynamik unter der Belegschaft seiner war Zeit voraus und es wurde einem das Gefühl gegeben, Teil etwas besonderem zu sein.
Zu meinem Abgang gab es nur noch leere Lobeshymnen um irgendwie jemanden auf Zwang zu motivieren.
Einzig und allein der Frust über die unternehmerische Entwicklung bindet hier noch.
Diese Bindung ist eine starke, jedoch sollte der Ursprung dieser ein anderer sein.

Image

Im Image findet gerade ein großer Wandel statt.
Von außen betrachtet, ist Titus nur noch eine "Sale Bude". Kunden sind sich bewusst, dass die Preisgestaltung einen Hintergrund haben muss. Leider wird sich hier noch viel zu sehr auf das Image des Gründers ausgeruht. Die heranwachsende Zielgruppe hat zur Gründungsgeschichte keinerlei Bezugspunkt. Ein Neuanstrich ist hier seit über 10 Jahren fällig.
Innerhalb Münsters ist jedem bekannt, was es heißt bei Titus zu arbeiten. Niedriges Gehalt dafür sehr lockere Arbeitsbedingungen. Es kommt einer Verlängerung des Studentenlifestyles gleich.
Dir Mitarbeiter reden untereinander sehr negativ gestimmt über die Firma. Das eigene Unwohlsein mit dem Arbeitsplatz ist oft Thema.
Immer häufiger wird man von externen angesprochen, ob es stimmt, wie die Zustände innerhalb sind.

Work-Life-Balance

Angenehme Kernarbeitszeiten und wenn man mal nicht zum festgelegten Teamtag erscheint, interessiert das auch niemanden.
Einzig und allein die die gravierenden Defizite beschäftigen einen so sehr, dass man das mit nach Hause nimmt.

Karriere/Weiterbildung

Durch die hohe Fluktuation kommt man relativ schnell an eine Stelle mit viel Verantwortung. So erhält man in wenigen Jahren eine Rolle, für die andere Unternehmen bereit sind viel Geld zu zahlen. Das erarbeiten der nötigen Fähigkeiten muss jeder Mitarbeiter selbst erbringen. Wer dazu nicht bereit ist, bleibt langfristig auf der Strecke und findet aufgrund mangelnder Qualifikationen nur schwer aus dem Unternehmensumfeld heraus.
Wenn das Unternehmen in einer wirtschaftlich stabilen Lage ist können, mit Begründung, vereinzelt Weiterbildungen und Messebesuche wahrgenommen werden.

Gehalt/Benefits

Einzig positiv kann man erwähnen, dass Gehälter pünktlich gezahlt werden. Fachliche und menschliche Entwicklung wird hier nicht mit entsprechender Vergütung entlohnt. Es gibt einen oberen Deckel, was die Arbeit eines Menschen wert ist, ist dieser Erreicht liegt es an einem selbst wie man mit der Situation weitergeht. Man möchte sich in allem mit erhobener Brust als der Marktführer der Branche darstellen. Geht es ums Gehalt liegt es allerdings an eben dieser Branche und der ungünstigen Position in dieser, dass eine Entwicklung unmöglich sei. Ein Dienstrad ist möglich, aber zum Teil bei den herrschenden Gehaltsstrukturen schwer umzusetzen. Unter allen Mitarbeitenden ist Gehalt ein sehr emotionales Thema, in den meisten Fällen auch Kündigungsgrund.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein Bewusstsein hierfür existiert nicht, außer man kann es vermarkten und Profit raus schlagen. Über die Kompletten Wintermonate muss die Heizung mit voller Kraft heizen. Anstrengungen den Versand Klimaneutraler zu gestalten wurden aus heiterem Himmel eingestellt. Der Pride Monat wird als Marketingtool verwendet. Ob Artikel fair produziert sind hat keinen Stellenwert. Soziale Ungleichheiten liegen nie im Augenmerk.

Kollegenzusammenhalt

Die überpropotional vielen Berufs- und Quereinsteiger sorgen für ein Umfeld des voneinander lernen. Einen akademischen Abschluss in einer Tätigkeit haben hier die wenigsten. Trotzdem wird mit den, zur Verfügung gestellten, Möglichkeiten professionell zusammen gearbeitet. Hier werden Freundschaften über den Berufsalltag hinaus geschloßen. Viele Erfahrungen die man hier macht kann man direkt mit seinen Kollegen teilen und sich darüber austauschen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum ältere Kollegen. Die paar die es gibt kochen ihr eigenes Süppchen aber werden nicht aufgrund des alters ausgeschlossen. Hier gibt es nichts nenneswertes zu berichten.

Vorgesetztenverhalten

Das Spektrum reicht hier weit. Für meinen Teil hatte ich immer Glück mit meinen Vorgesetzten. Vom Onboarding bis zum Offboarding wurde meine Arbeit vom direkten Head of wertgeschätzt. Meine persönliche Entwicklung wurde gefördert und alle Entscheidungen sind im Austausch oder Interesse von mir getroffen worden.
Konflikte entstanden nur wenn die Geschäftsführung in Prozesse und Entscheidungen verwickelt war.

Arbeitsbedingungen

Gearbeitet wird in einem alten Industriegebäude, welches als Großraumbüro umfunktioniert wurde. Da es keine Dämmung oder Isolierung gibt ist es im Winter sehr kalt und im Sommer sehr heiß. Durch die gesetzl. Bestimmung, dass es bei unzumutbarer Temperatur die Arbeit eher beenden darf, gibt es im Sommer häufiger Hitzefrei. Tageslicht gibt es nur an ausgewählten Plätzen.

Die Küche ist eine kleine Nische im Eingangsbereich des Büros direkt neben den Toiletten. Der Wasserhahn hängt lose in der Arbeitsplatte und wird von vegetiertem Silikon gehalten. Ein Kühlschrank ist defekt, wird aber nicht entsorgt. Obst wird versprochen, aber nur sporadisch gekauft. Das Leitungswasser ist vertrübt durch den hohen Kalkgehalt. Klares Trinkwasser wird aber nicht seitens AG zur Verfügung gestellt und muss selbst gekauft werden.

Arbeitsgeräte erfüllen gerade die Mindestanforderungen. Maus und Tastaturen, gibt es die, die gerade bei Büroauflösungen zu ergattern waren. Bildschirme sind aus dem Einstiegssegment. Laptops wurden zu Beginn der Homeoffice Umstellung einmalig besorgt und müssen seitdem herhalten. Wenn ein Gerät nicht mehr funktioniert wird es durch ein anderes ausgemustertes Gerät getauscht.

Kommunikation

Ein intransparente und ambivalente Kommunikation wird hier von oben nach unten vorgelebt.
Kritische Rückfragen zu C-Level Entscheidungen bleiben unbeantwortet oder werden nichtig gesprochen.
Negative Entwicklungen sollten, auch wenn notwendig, nicht angesprochen werden, da sie die Stimmung trüben.
Handlungsempfehlung werden nur in eine Richtung wahrgenommen - oben nach unten.
Leidtragende dieser Kommunikation sind meist die Vorgesetzten. Sie kriegen den Frust der Mitarbeiter zu spüren und stehen, meines Erachtens, teils vor den gleichen Hürden und können so nicht für Klarheit sorgen.

Gleichberechtigung

Die dreiköpfige Geschäftsführung ist komplett Männlich. Bis vor kurzem war die Partnerin des Gründers noch Teil der GF. Abseits davon wurden dort noch nie Frauen platziert. Auf Abteilungsleiter*innen Ebene sieht das schon anders aus. Menschen die Skateboard fahren haben hier oftmals gute Kontakte und können leichter einen Job bekommen. Eine Entscheidung für oder gegen jemanden aufgrund des Geschlechts habe ich nie erlebt.

Interessante Aufgaben

Arbeit gibt es hier auf jeden Fall genug. In wie fern man sich seine Arbeit selbst gestalten darf variiert nach Fluktuation. Man erhält regelmäßig neue Aufgaben, weil ein Kollege das Unternehmen verlässt, ob diese interessant sind, ist eine Frage.

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Mehrfachbewertung

Schlechtes Gehalt, kaum Wertschätzung, keine Struktur

2,7
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in Münster gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Relativ lockerer Umgang untereinander

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unterirdisches Gehalt, keine Aufstiegschancen, Top-Down Kommunikation

Verbesserungsvorschläge

Die Vorgesetzten sollten sich mehr mit den Mitarbeitenden auseinandersetzen und deren Wünsche / Ideen ernstnehmen

Arbeitsatmosphäre

Man wird als Mitarbeiter kaum gesehen für seine Leistungen, belohnt/gelobt sowieso nicht.

Image

Das Image nach außen hin ist sehr gut. Intern wird das Unternehmen eher als schlecht angesehen

Work-Life-Balance

Man kann regelmäßig im Home Office arbeiten, so wie in den Urlaub gehen wenn man möchte.

Kollegenzusammenhalt

Die Kolleginnen und Kollegen untereinander halten zusammen und pflegen ein gutes Verhältnis

Vorgesetztenverhalten

Entscheidungen werden über die Köpfe hinweg getroffen und Top-Down kommuniziert. Kritik wird nicht angenommen

Arbeitsbedingungen

Die Technik und Ausstattung lassen zu wünschen übrig. Man arbeitet in einem Großraumbüro ohne Klimaanlage - im Sommer zu warm, im Winter zu kalt. Manchmal gibt es wochenlang keine Seife oder Handtücher in den Toiletten. Die Sozialräume (eine Küchenzeile) sind alt und heruntergekommen

Kommunikation

Die Kommunikation ist relativ offen

Gehalt/Benefits

Das Gehalt geht knapp am Mindestlohn vorbei und man hat fast keine Chancen eine Gehaltserhöhung zu bekommen. Gleichzeitig soll man jedoch immer mehr Aufgaben übernehmen


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Annalena NiehoffHR

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemalige Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und uns ein Feedback zukommen lassen hast.

Es ist schön zu lesen, dass der Zusammenhalt unter den Kollegen besonders gut bei dir in Erinnerung geblieben ist. Dies ist eine wichtige Grundlage für ein erfolgreiches Zusammenarbeiten.

Aber auch deine Kritikpunkte sind wichtig, damit wir uns in den Bereichen noch weiterentwickeln können.
Daher vielen Dank für deine Einschätzung.

Solltest du noch einmal den persönlichen Kontakt suchen sind wir unter people@titus.de erreichbar.

Alles Gute auf deinem weiteren Weg.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 39 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird TITUS durchschnittlich mit 2,8 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Textil (3,3 Punkte). 15% der Bewertenden würden TITUS als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 39 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Arbeitsatmosphäre und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 39 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich TITUS als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.