Gut am Arbeitgeber finde ich
Pro:
– Grundlegender Einblick in den Ablauf eines Optikbetriebs
– Kurze Erfahrung mit Kund:innenkontakt (soweit erlaubt)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Herablassende Behandlung von Oben
Bodyshaming am Arbeitsplatz
Respektloses Verhalten
Versuchtes Anwerben von befreundeten Ex-kolleginnen
Verbesserungsvorschläge
Contra:
– Der Umgangston war von Beginn an von oben herab und wenig motivierend.
– Persönliche Kommentare zum Körper und äußeren Erscheinungsbild (inkl. der Aufforderung, „kaschierende Kleidung“ zu tragen) überschreiten in einem Ausbildungsumfeld ganz klar die Grenzen des Respekts.
– Es wurde mir ausdrücklich untersagt, mit Kund:innen zu sprechen – selbst Begrüßungen und einfache Fragen („Was kann ich für Sie tun?“) wurden kritisiert. Das ist besonders frustrierend, wenn man sich aktiv einbringen möchte.
– Konstruktives Feedback blieb aus – stattdessen wurde regelmäßig getadelt, teils vor Dritten.
– Ich wurde gebeten, einer befreundeten Ex-Kollegin vom Betrieb zu berichten, da „eine Stelle frei wird“. Diese Erwartung war unangenehm und nicht professionell.
– Das Arbeitsklima war insgesamt sehr angespannt und wenig wertschätzend.
Arbeitsatmosphäre
Von Wertschätzung oder freundlichem Miteinander konnte ich leider wenig spüren. Der Umgangston war oft herablassend, ich wurde regelmäßig bloßgestellt – teils vor Kund:innen oder anderen Mitarbeitenden. Insgesamt wirkte das Betriebsklima angespannt und wenig unterstützend.
Kollegenzusammenhalt
Es gab einzelne freundliche Kolleg:innen, die mir gegenüber hilfsbereit waren. Leider wurden sie von der vorherrschenden Atmosphäre mitgezogen und wirkten selbst oft eingeschüchtert. Offenheit oder Teamgeist waren kaum spürbar
Vorgesetztenverhalten
Ich wurde von Anfang an wie eine „niedrigere“ Arbeitskraft behandelt. Der Ton war scharf, Geduld gleich null. Statt Anleitung bekam ich Vorwürfe – teilweise sogar für Begrüßungen von Kund:innen. Junge Menschen verdienen einen sicheren Rahmen, um sich zu entwickeln – hier war das Gegenteil der Fall.
Kommunikation
Die Chefin kommunizierte auf eine autoritäre, mitunter abwertende Art. Persönliche Bemerkungen über mein Äußeres (z. B. Kleidung, Figur) gingen über professionelle Kritik weit hinaus. Feedback war selten konstruktiv – oft wurde schlicht kritisiert oder abgekanzelt.
Gehalt/Benefits
Das Praktikum war bezahlt, was grundsätzlich positiv hervorzuheben ist. Allerdings relativiert sich das, wenn man bedenkt, wie schlecht man dafür behandelt wurde
Gleichberechtigung
Ich wurde von Anfang an wie eine „niedrigere“ Arbeitskraft behandelt. Der Ton war scharf, Geduld gleich null. Statt Anleitung bekam ich Vorwürfe – teilweise sogar für Begrüßungen von Kund:innen. Junge Menschen verdienen einen sicheren Rahmen, um sich zu entwickeln – hier war das Gegenteil der Fall.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren einfach, aber teils repetitiv und ohne jeden Lernwert. Es wurde viel Wert auf Optik gelegt („Kleider machen Leute“), aber wenig auf tatsächliches Vermitteln von Wissen.
An meinem letzten Tag wurde ich sogar aufgefordert, rasch meine Sachen zu packen – das war unnötig respektlos