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ToSa 
Security
Bewertung

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Systematische Arbeitsrechtsverletzungen, unbezahlte Stunden und Vetternwirtschaft

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei ToSa Security in Laatzen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Grundlohn an sich ist in Ordnung und liegt über dem gesetzlichen Mindestlohn. Zudem bietet das Schichtsystem die Möglichkeit, sich durch eine disziplinierte, eigene Planung die Work-Life-Balance und die Freizeitgestaltung flexibel einzuteilen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die systematischen Fehler bei der Lohnabrechnung (fehlende Nachtzulagen), das bewusste Ausnutzen der Unerfahrenheit von Studenten sowie die ausgeprägte Vetternwirtschaft. Absolut kritikwürdig ist die Kultur der Angst: Spricht man rechtliche Verordnungen oder vertragliche Verfehlungen gegenüber Kunden offen an, wird man sofort gekündigt. Zudem schaut die Niederlassungsleitung bewusst weg, wenn Mitarbeiter aggressiv auftreten und Konzertbesuchern mit Gewalt drohen. Das unprofessionelle Gesamtbild zieht sich bis zum Ende durch: Selbst die Kündigung wurde vom Gründer des Unternehmens formal fehlerhaft unterschrieben. Von einem Arbeitszeugnis kann man gar nicht erst reden – es wird einem schlichtweg keines geschickt, weil man offenbar keine Lust dazu hat.

Anmerkung zur zu erwartenden Standard-Antwort des Unternehmens: Es wird sich unter dieser Bewertung mit Sicherheit gleich jemand aus der Führungsebene oder HR-Abteilung zu Wort melden, sich förmlich entschuldigen und behaupten, dass „dies so im Unternehmen nicht gehandhabt oder geduldet wird“. Spart euch diese Floskeln! Es kam intern bereits häufig zu Gesprächen, in denen ausdrücklich und wiederholt auf diese arbeitsrechtlichen Verstöße hingewiesen wurde. Geändert hat sich absolut nichts – es wird von oben herab alles stillschweigend geduldet.

Verbesserungsvorschläge

Haltet euch strikt an das geltende Arbeitsrecht! Bezahlt jede geleistete Arbeitsminute und berechnet Nachtzulagen bei 12-Stunden-Schichten korrekt. Unterbindet die offensichtliche Vetternwirtschaft bei der Schichtplanung und setzt auf Transparenz statt auf das Verschweigen von Vertragsbrüchen gegenüber Kunden. Hört auf, Mitarbeiter sofort zu kündigen, die rechtliche Verordnungen einfordern. Greift sofort durch, wenn Mitarbeiter gegenüber Konzertbesuchern mit Gewalt drohen. Der Niederlassungsleiter muss dringend sein destruktives Verhalten ändern, das das eigene Team zugrunde richtet. Zudem sollte die Führungsebene (inklusive des Gründers) in der Lage sein, Kündigungen fehlerfrei auszustellen und ehemaligen Angestellten ihr gesetzlich zustehendes Arbeitszeugnis unaufgefordert zuzustellen.

Arbeitsatmosphäre

Hier regiert eine klassische Zweiklassengesellschaft: Wer einen guten privaten Draht zur Einsatzleitung hat, erlebt ein super Umfeld. Wer sich jedoch einfach nur professionell verhält oder nicht zum internen "Freundeskreis" gehört, wird spürbar ausgegrenzt. Diese willkürliche Bevorzugung sorgt für eine unterschwellig angespannte Stimmung im gesamten Team.

Kommunikation

Der interne Austausch ist leider reine Fassade. Missstände und klare Verstöße bei der Zeiterfassung wurden mehrfach und ausdrücklich angesprochen. Die Reaktion der Führungsebene folgt einem festen Muster: Im Gespräch wird zwar genickt und Besserung gelobt, aber danach passiert absolut nichts. Es ist ein systematisches Totschweigen von Problemen.

Kollegenzusammenhalt

Ein echter, gesunder Zusammenhalt wird durch die offene Vetternwirtschaft im Keim erstickt. Wenn berufliche Vorteile und die Schichtplanung primär über private Freundschaften mit der Einsatzleitung geregelt werden, spaltet das automatisch das Team. Das nimmt den Leuten die Motivation und schadet dem kollegialen Klima massiv.

Work-Life-Balance

Im Schichtsystem steht und fällt die Balance natürlich mit der eigenen, disziplinierten Planung. Wer seine Termine und Ruhezeiten selbst klug strukturiert, kann Privatleben und Beruf hier gut unter einen Hut bekommen. In meinem Fall hat die Abstimmung und die persönliche Organisation jedenfalls immer reibungslos funktioniert.

Vorgesetztenverhalten

Kritik prallt an der Führungsebene komplett ab. Bei internen Gesprächen wird zwar verständnisvoll genickt, aber es folgen keinerlei Taten. Besonders destruktiv fällt hier der Niederlassungsleiter auf, der häufig völlig unangebracht reagiert und mit seiner Art das eigene Team regelrecht zugrunde richtet. Anstatt Rückhalt zu bieten, wird die Ausbeutung von Minijobbern und Studenten durch unbezahlte Stunden von oben herab stillschweigend geduldet.

Interessante Aufgaben

Die Tätigkeiten sind extrem monoton und bieten keinerlei Raum für persönliche oder fachliche Weiterentwicklung. Man wird hier primär als billige, austauschbare Arbeitskraft eingesetzt, um Lücken im System zu füllen, anstatt sinnvoll gefördert zu werden.

Gleichberechtigung

Von fairer Gleichbehandlung kann keine Rede sein, da hier eine offene Vetternwirtschaft gelebt wird. Wer mit der Einsatzleitung befreundet ist, bekommt die besseren Konditionen und Schichten. Wer sich rein professionell verhält oder Rechte einfordert, wird systematisch benachteiligt.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere oder erfahrene Mitarbeiter spielen in der Unternehmenskultur kaum eine Rolle, da das System fast ausschließlich auf junge, unerfahrene Kräfte setzt. Ein respektvoller Umgang oder eine Wertschätzung von Erfahrung findet durch die einseitige Führung der Einsatzleitung nicht statt.

Arbeitsbedingungen

Die Bedingungen sind aus rechtlicher Sicht absolut inakzeptabel. Geltendes Arbeitsrecht wird hier systematisch missachtet: Geleistete Stunden werden unvollständig erfasst, einbehalten oder schlichtweg nicht ausbezahlt. Es wird bewusst darauf gesetzt, dass die studentischen Hilfskräfte ihre Ansprüche nicht genau kennen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Von sozialer Verantwortung fehlt jede Spur. Ein Unternehmen, das gezielt die Unerfahrenheit von jungen Menschen und Nebenberuflern ausnutzt, um durch unbezahlte Arbeitszeit den eigenen Profit zu maximieren, agiert gesellschaftlich und menschlich absolut verantwortungslos.

Gehalt/Benefits

Der Grundlohn an sich ist in Ordnung und liegt über dem gesetzlichen Mindestlohn. Das nützt jedoch wenig, wenn die Abrechnungen hinten und vorne nicht stimmen: Nachtzulagen werden trotz erbrachter Leistung systematisch falsch berechnet oder erst gar nicht ausgezahlt – und das selbst nach 12-Stunden-Schichten, bei denen man die gesamte Nacht durchgearbeitet hat.

Image

Nach außen hin präsentiert sich das Unternehmen modern, fair und professionell. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt jedoch das genaue Gegenteil. Zwischen dem glänzenden Image und der Realität vor Ort – geprägt von unbezahlten Stunden, geduldeter Aggressivität und Vetternwirtschaft – klafft eine riesige Lücke.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.