16 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
6 dieser Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihrer Bewertung weiterempfohlen.
Mehrfachbewertung
Gute work-life-balance
4,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Hannover gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Kaufmann für Büromanagment im Bereich Administration / Verwaltung in Hannover absolviert.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Alle gehen sehr nett miteinander um und man hat als Auszubildener das Gefühl wahrgenommen wird. Außerdem sind alle sehr hilfsbereit und man hat nicht das Gefühl, dass man eine dumme Frage stellt oder der gegenüber genervt ist. Außerdem hilft die Gleitzeit dabei auch Termine neben der Arbeit ohne Probleme wahrzunehmen.
Verbesserungsvorschläge
Erinnerung für Meetings, da man Zuhause diese nicht einsehen kann und man deshalb manchmal überrascht ist, dass man sie hat. (vllt. aber auch eigenes Problem)
Arbeitsatmosphäre
Man hat viel Spaß im Büro und hat auch das Gefühl das man etwas schafft
Arbeitszeiten
Gleitzeit ist sehr gut
Ausbildungsvergütung
nach Bankentarif
Die Ausbilder
Sehr nett, aufmerksam und hilfsbereit
Spaßfaktor
Es macht Spaß ins Büro zu kommen, wegen der schönen Arbeitsatmosphäre
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Hannover gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Meine Kollegen, die Atmosphäre
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hierarchie
Verbesserungsvorschläge
Kostenloses Obst fände ich gut
Arbeitsatmosphäre
Alles gut. Man arbeitet miteinander und nicht gegeneinander.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich IT in Hannover gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wirklich gut waren hier die Kollegen und das Essen in der Kantine.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Eine ganze Menge, jedoch würd ich das Kernproblem hier in den höheren Führungsebenen sehen.
- Die Kritiken eher annehmen anstatt wie bei Betriebsversammlungen andere dazu zu ermutigen positive zu Bewertungen zu verfassen
- Das er Kritiken/Bewertungen auf Kununu löschen lässt.
Verbesserungsvorschläge
Der Führungsstil muss sich ganz drastisch ändern. Wir haben nicht mehr 1950.
- Gespräche auf Augenhöhe mit egal wem (auch Kritik) - Mitarbeiterbindung - Mitarbeiterwünsche wahrnehmen und Leistungen wertschätzen
Im besten Fall wird die Personalabteilung auf diese Kritik hier auf Kununu antworten. Ich würde mir eine ehrliche Annahme der Kritik wünschen statt die Standardfloskeln zu hören, die sich unter allen anderen Bewertungen befinden.
Arbeitsatmosphäre
Leider ist die Arbeitsatmosphäre hier auch eher mäßig. Das schöne ist, dass man die einen Großteil der Zeit einfach in Ruhe gelassen wird, sodass man seiner Arbeit nachgehen kann.
Für die Arbeit gibt es dann gelegentlich mal ein Lob, wenn man das ganze gut gemacht hat, aber das ganze hat mit echter Wertschätzung auch nichts zutun.
Leider merkt man jetzt gleich am Rest meiner Bewertung, dass es ein Vertrauensverhältnis nicht gibt. Schade.
Image
Das Image nach außen ist bei Lotto relativ ausgewogen. Dafür, dass es hier eigentlich um Glücksspiel geht wird Lotto positiv wahrgenommen.
Verständlicherweise, da Lotto staatlich reguliert wird und nur wenige Möglichkeiten der Sofort-Lotterie anbietet und das Suchtpotential geringer ist.
Das Image ist meiner Meinung nach verständlich. Lotto ist was den Glücksspielmarkt betrifft ehrlich gesagt der vertraulichste Anbieter.
Work-Life-Balance
Früher war es eine strikte 5-Tage-Woche und alle Anfragen bzgl. Home Office/Mobiles Arbeiten wurden nicht beachtet. Der Wunsch danach ignoriert. Mit der Home Office Pflicht während Corona hat sich das ganze etwas gewandelt. Die Mitarbeiter merkten, dass Home Office das Arbeiten von zuhause aus zur Work-Life-Balance beiträgt. Somit war der Wunsch danach irgendwann so groß, dass das ganze nicht ignoriert werden konnte.
Jedoch wurde von Führungspersonen entschieden, dass man sich gegen Home Office entscheidet und nur mobiles Arbeiten einführt. Mobiles Arbeiten beschränkt sich auf 40% der Arbeitszeit pro Woche. Es gab sämtliche Versuche das irgendwie zu rechtfertigen, aber der eigentliche Grund ( zumindest meiner Auffassung nach und der Auffassung diverser Kollegen) ist es einfach nur Misstrauen und Drangsalieren.
Die Führungsebene weigern sich vehement der Belegschaft entgegen zu kommen.
Ebenfalls wurde ohne jeden erkennbaren Grund auch die Privatnutzung der Arbeitsgeräte aus der Betriebsvereinbarung entfernt. Das hatte einen faden Beigeschmack.
Karriere/Weiterbildung
Gibt es nicht!
Seminare und Schulungen sind überhaupt nicht eingeplant gewesen. Aktives Nachfragen wird kurz wahrgenommen, aber auch möglichst schnell wieder vergessen.
Gerade neu hinzugekommene Mitarbeiter oder Auszubildende zeigten sich sehr ambitioniert und wollten zumindest eine Möglichkeit der zeitgemäßen autodidaktischen Lernvariante ermöglichen.
Das ganze wurde ignoriert und schnell vergessen.
Wer an Karriere denkt der hat hier nicht viele Aufstiegschancen. Wirklich schade, dass die Karriereleiter in diesem Unternehmen nicht vorhanden ist.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt ist unterdurchschnittlich, aber solide. Wenn man den Rest des Marktes betrachtet, dann ist man gehaltstechnisch bei 90% der anderen Unternehmen besser aufgestellt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Lotto gerade in Verbindung mit Bingo der Umweltlotterie wird gerne als Umwelt- und Sozialbewusst gesehen.
Das ganze ist aber ein staatlich geregelter Automatismus. Lotto muss ohnehin den Großteil der Einnahmen an das Land Niedersachsen bzw. in soziale Projekte stecken, weil sie selbst keine großen Gewinne erwirtschaften dürfen. Zumindest alles nach meinem Kenntnisstand.
Ich sage: Umweltbewusstsein gibt es nur so lange bis es gegen die eigenen Interessen geht. Wie bereits angesprochen gibt es kein Home Office was der Umwelt ebenfalls gut tun würde, da Fahrten mit dem Auto wegfallen würden. Außerdem gibt es weder ein Job Ticket noch ein Job Rad.
Also alles was aktiv Kosten verursacht oder gegen die eignen Prinzipien verstößt ist dann doch relevanter als der Umweltschutz.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt hier kaum etwas zu sagen. Meine Kollegen und Kolleginnen schätze ich hier wirklich sehr. Das ganze gilt sogar bereichsübergreifend.
Super Kollegen!
Umgang mit älteren Kollegen
Wenn man ein alter Erreicht hat indem man bei aktuellen Themen nicht mehr mithalten kann und sich lediglich auf seinen Erfahrungsschatz verlassen kann bekommt man alles madig gemacht und immer wieder kleine Seitenhiebe.
Ein Gespräch zwischen Lotto und dem Arbeitsgericht ist wohl nach Abmahnungen und Kündigungen keine Seltenheit.
Vorgesetztenverhalten
Je weiter man die Hierarchieleiter nach oben klettert desto unangenehmer wird das ganze.
Arbeitsbedingungen
Es gibt viel negatives was man ansprechen kann, jedoch was die Technik betrifft eher weniger.
Technisch ausgestattet ist Lotto durchschnittlich bis gut. Also wirklich nichts worüber man meckern groß meckern könnte.
Man bekommt einen guten Laptop gestellt, einen vielseitig einstellbaren Bürostuhl, einen elektr. höhen verstellbaren Schreibtisch und neue Büroräume.
Das einzige Problem in dieser Rubrik ist der Geräuschpegel. Seit dem Großraumbüro viel zu laut.
Kommunikation
Die Kommunikation hier ist an sich sehr gut. Man wird über jegliche Kleinigkeit per Mail informiert. Wichtige Nachrichten werden also entweder im Intranet bereitgestellt oder eben direkt per Mail an das ganze Haus versendet.
Leider gibt es hier ein ganz großes Manko, welches ich schon eher als unangenehm und peinlich empfinde. Gewisse hochrangige Personen müssen von den Mitarbeitern in den Mails explizit angesprochen werden.
Sie (als Leser) möchte ich Ihnen einen Einblick geben. Das ganze sieht wie folgt aus: " Sehr geehrter X, Sehr geehrter Y, Sehr geehrte Kollegen"
Kein weiterer Kommentar.
Gleichberechtigung
Was Misogynie, Rassismus oder sonstiges diskriminierende Eigenschaften betrifft kann man Lotto nichts vorwerfen. So-etwas gibt es hier meiner Meinung nach nicht.
Was es hier allerdings gibt sind persönliche Differenzen. Ich sag mal so: Je besser man sich mit der Führungsebene versteht desto wahrscheinlicher ist es aufsteigen zu können. Was ja so-gesehen erstmal nichts zwangsweise schlimmes ist. Natürlich helfen Menschen anderen Menschen eher, wenn sie eine gute Beziehung führen, allerdings ist das hier auch mit einem Maximum an Unterwürfigkeit verbunden.
Daher dann doch eher Punktabzüge.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind in Ordnung. Wenn man nicht auf Kriegsfuß mit den Führungsebenen steht, dann sind die Aufgaben auch der vereinbarten Tätigkeit entsprechend und teilweise dann doch eher interessant.
An Versprechen halten. Mitarbeiter ernst nehmen. Akzeptieren, dass die Mitarbeiter die wichtigste Ressource des Unternehmens darstellen, und keine Last sind. Keine großen Reden schwingen, sondern tatsächlich handeln. Der Betriebsrat könnte bei bekannten Problemen einschreiten, um wenigstens die Neuankömmlinge davor zu schützen.
Arbeitsatmosphäre
Geprägt von Misstrauen. Eine freie Entfaltung ist nicht möglich. Eigene Ideen werden nicht weiter verfolgt. Gerade für Jobanfänger, die sich einbringen möchten, kann dies frustrierend sein. Die Personalfluktuation ist recht hoch. Gerade in der IT sind in den letzten 3 Jahren mehr Leute gegangen als gekommen. Weder die Personalabteilung noch der Betriebsrat setzen sich für die Mitarbeiter ein.
Image
"Lotto? Arbeitest du in 'nem Kiosk?" In einigen Berufsfeldern mag Lotto ein gutes Image haben. Bei anderen Arbeitgebern ist Lotto im IT-Umfeld nicht besonders gut angesehen.
Work-Life-Balance
Trotz der Möglichkeit zum Home-Office (FlexWork), wurde es der Mehrheit der Mitarbeiter verwehrt. Trotz Corona durften nur einige wenige Auserwählte (natürlich einschließlich der Vorgesetzten) von Zuhause arbeiten. Erst ab Mitte Januar 2021, als Home-Office zur Pflicht wurde, durfte auch der Rest Zuhause arbeiten. Die Arbeitszeiten sind flexibel.
Karriere/Weiterbildung
In meinen 2,5 Jahren wurde in unserer Abteilung keine einzige Schulung angeboten. Trotz Bemühungen und bereits geführten Gesprächen durch die ganze Abteilung. Die Vorgesetzten haben sich einfach geweigert, die finale Unterschrift unter den Schulungs-Vertrag zu setzen. Auch wurde innerhalb dieser Zeit kein einziges Mitarbeiterjahresgespräch mit mir geführt. Welche Ziele setzt man sich für das kommende Jahr? Was möchte man erreichen? Macht eine Weiterbildung Sinn? Wurden die Ziele vom letzten Jahr erreicht (s. Gehalt/Sozialleistungen)? Diese Fragen werden sich nicht gestellt. Die Entwickler werden innerhalb des Unternehmens nicht gut angesehen. Projekte werden vermehrt an Externe vergeben. Man selbst pflegt eher Altsysteme.
Kollegenzusammenhalt
Die meisten Kollegen sind menschlich. Sie waren der einzige Grund, warum ich es dort so lange ausgehalten habe. Einigen "erfahreneren" Kollegen merkt man ihre Dienstjahre bei Lotto deutlich an: Mit gesenktem Kopf und unzufriedener Miene kann man ihnen auf dem Flur begegnen. Das färbt ab und lässt bereits erahnen, was einem mit der Zeit droht, wenn man sich nicht rechtzeitig anderweitig umschaut.
Vorgesetztenverhalten
Militärisch geprägt. Ein Austausch auf Augenhöhe findet nicht statt. Befehle werden nicht hinterfragt, sondern ausgeführt. Willkürliche Anschuldigungen kommen auch vor. Wenn man dann mal nachfragt "Aber, wieso? Das entspricht doch gar nicht der Wahrheit", erhält man nur ein "Ich soll's nur weitergeben". Wenn die Vorgesetzten dann doch Mal Zeit für ein Gespräch finden, nachdem sie monatelang ausgewichen sind, man sich darauf akribisch vorbereitet, es am Ende aber wieder zu nichts führt, ist Frustration vorprogrammiert. Pro Tip 1: Wenn Du ein paar Tage entspannen willst, grüß die Geschäftsführung mit "Hallo", statt "Guten Tag". Dann bekommst Du einen kostenlosen Knigge-Kurs für Berufsanfänger (kein Scherz). Pro Tip 2: Lass Dir Urlaubsgenehmigungen schriftlich ausstellen, damit sie später nicht "vergessen" werden oder "verloren" gehen.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung war gut. Einzelbüros WAREN ein großes Plus, die jedoch leider durch Großraumbüros ersetzt wurden (s. Kommunikation). Großraumbüros per se sind hier jedoch nicht das Problem: In vielen Konzernen wird es nämlich bereits erfolgreich eingesetzt. Das Problem hierbei ist, dass man sich noch mehr beobachtet und kontrolliert fühlt. Ironischerweise wurde der Umbau inmitten der Corona-Zeit durchgeführt, während andere Unternehmen Kontaktbeschränkungen propagiert haben. Warum nicht die Einzelbüros lassen und die Mitarbeiter so besser schützen?
Kommunikation
Über Entscheidungen wird man erst in Kenntnis gesetzt, wenn diese schon getroffen wurden. Mitspracherecht ist Fehlanzeige. Der Umstand, dass das Unternehmen Einzelbüros in Großraumbüros umbauen wollte, wurde von uns über 1 Jahr geheim gehalten. Sogar, als entsprechende Unterlagen aufgetaucht sind, wurde es weiterhin verneint. Selbstverständlich wurden die Großraumbüros letztendlich eingeführt. Wie kann man hier Vertrauen aufbauen?
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt ist mittelmäßig, gemäß Bankentarifvertrag. Wenn man denn korrekt eingruppiert wird. Einige Privilegierte kriegen jährlich eine individuelle Sonderzahlung, über die man allerdings nicht reden darf. Anhand welcher Kriterien bemisst sich diese Sonderzahlung? Individuelle Ziele werden nämlich nicht festgelegt. Pro Tip: Achtet bei der Eingruppierung auf die korrekte Tarifgruppe! Akzeptiert keine mündlichen Versprechen! Lasst euch alles schriftlich geben! Lasst euch nicht erzählen, dass ihr nach 1 Jahr automatisch höhergruppiert werdet!
Interessante Aufgaben
Einige waren tatsächlich interessant. Wenn man versucht, neue innovative Ideen einzubringen, werden diese allerdings nicht weiter verfolgt, da man eher konservativ eingestellt ist und kein Risiko eingehen möchte. Das trübt die Motivation. Die wirklich interessanten Aufgaben werden gerne an Externe vergeben. Auch werden manchmal minderwertige Aufgaben außerhalb des eigenen Profils zugeteilt.
Wir bedauern Ihre negative Sicht auf unser Unternehmen. Damit wir gemeinsam an konkreten Verbesserungsmöglichkeiten arbeiten können, bieten wir Ihnen gerne ein persönliches, vertrauliches Gespräch mit uns als Personalabteilung an. Eventuell wenden Sie sich auch an eine andere Person Ihres Vertrauens im Unternehmen – derart anonyme und generelle Kritik wird jedenfalls aus unserer Sicht nicht zu Verbesserungen führen.
Unser Unternehmen befindet sich – wie u. a. im diesjährigen Change-Projekt deutlich wurde – in einem laufenden Veränderungsprozess. Uns ist es dabei besonders wichtig, nicht nur Prozesse, Räume und die Art der Zusammenarbeit an moderne Arbeitswelten anzupassen, sondern auch die Unternehmenskultur stets weiterzuentwickeln. Bei „Change@LOTTO“ war jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter und damit auch Sie eingeladen, sich aktiv zu beteiligen, Themen zu platzieren und an diesen gemeinsam zu arbeiten. Ein gemeinsames gutes Ergebnis war beispielsweise der Abschluss einer Betriebsvereinbarung über mobiles Arbeiten – unabhängig von Corona. Auch darüber hinaus ist es jederzeit möglich, sich aktiv mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen in das Unternehmensgeschehen einzubringen und eigenverantwortlich Aufgaben und Projekte zu übernehmen. Sie haben zudem die Möglichkeit, unser betriebliches Vorschlagswesen zu nutzen. Wir bedauern, dass es uns offenbar nicht gelungen ist, Sie auf diesen Weg mitzunehmen.
Weiterhin ist uns eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit – insbesondere zwischen Führungskraft und Mitarbeiterin oder Mitarbeiter – sehr wichtig. Wenden Sie sich bei Herausforderungen gerne vertrauensvoll direkt an Ihre Führungskraft (z. B. im Jahresgespräch) oder an uns als Personalabteilung.
Nur gemeinsam kann eine positive Arbeitsatmosphäre entstehen. Lassen Sie uns gerne daran arbeiten, dass auch Sie diese für sich wiederfinden!
Herzliche Grüße, Ihre Personalabteilung
„Du musst jeden Tag entscheiden, wer den Preis für deine Führung zahlt: du oder deine Leute.“
2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hannover gearbeitet.
Die propagierten flachen Hierarchien sind in soweit korrekt, als dass nur eine Ebene im Haus alles entscheidet. Kontrollwahn und Mikromanagement in Perfektion. Der Mangel an Reflexion ist den Oberen vorbehalten. Der Mensch neigt ja bekanntlich zu Selbstbetrug.
Verbesserungsvorschläge
Digitalisierung und mobiles Arbeiten vorantreiben, Arbeitsprozesse verbessern, mehr Demokratie wagen, Mikromanagement beenden, Betriebsrat stärken! Mitarbeiter sind kein notwendiges Übel, sondern das Kapital des Unternehmens!!
Arbeitsatmosphäre
Mitarbeiter werden klein gehalten und kaum in Entscheidungsprozesse eingebunden. Das führt zu Angst und Unsicherheit in der Belegschaft. Aber auch zu einer sinkenden Motivation und Unzufriedenheit im direkten Arbeitsumfeld.
Image
Das Unternehmen lebt von seiner Historie und der flächendeckenden Präsenz im Land Niedersachsen. Zu einem modernen, serviceorientierten, digitalen Unternehmen sollte es schnellstmöglich werden. Die Konkurrenz schläft nicht.
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeit. Aber keine Chance auf Homeoffice, da es eine ausgeprägte Misstrauenskultur gegenüber den Angestellten gibt.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung wird leider nicht als Investition in die Mitarbeiter verstanden, sondern als Almosen. Die Angst, dass die weitergebildeten Mitarbeiten anschließend das Unternehmen verlassen könnten zeugt vom verkorksten Verhältnis zwischen Belegschaft und Führung. Vermeintliches Expertenwissen kauft man daher lieber teuer extern ein.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt kommt pünktlich. Weihnachtsgeld gibt‘s auch.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ganz okay, denke ich.
Kollegenzusammenhalt
Aus meiner persönlichen Sicht ist der Zusammenhalt recht gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Erfahrungsgemäß haben ältere Menschen viel Erfahrung und eine starke Meinung. Ich kann nicht sagen, dass das vom Unternehmen positiv wahrgenommen wird.
Vorgesetztenverhalten
Respekt und Fairness gegenüber Mitarbeitern zählt leider nicht zum Repertoire einiger Führungskräfte. Bossing wird toleriert statt sanktioniert. Ein narzisstischer Führungsstil vergiftet die Arbeitsatmosphäre und gefährdet spürbar die Produktivität des Unternehmens.
Arbeitsbedingungen
Mobiles und modernes Arbeiten ist ein Privileg von wenigen. Arbeitsmaterialien ansonsten okay. Leider werden nach und nach die kleinen Büroräume abgeschafft und Großraumbüros mit Glaswänden gebaut, zur besseren Überwachung der Mitarbeiter...
Kommunikation
Ritualisierte Kommunikation außerhalb der Büroräume. Streng definiertes Wording weit über eine Corporate Communication hinaus. Die Liste der Unworte wird länger...
Gleichberechtigung
Diversität zu akzeptieren und als Bereicherung zu verstehen ist noch ein weiter Weg. Frauen und Männer sind Gleichberechtigt, wenn sie ihren „Art-typischen“ Aufgaben nachgehen. Frauen sind Sekretärin, Sachbearbeiterinnen, Empfangsdame, Putzfrau. Männer sind Führungskräfte, IT Experten, Hausmeister, technische Mitarbeiter im Außendienst. Die rund 10% Abweichung von dieser Norm empfinden viele schon als hochmoderne Revolution oder als Mundraub ihrer Privilegien.
Interessante Aufgaben
Aufgaben verlieren ihren Reiz durch teilweise desaströse Arbeitsprozesse und Mikromanagement.
Wir bedauern Ihre überwiegend negative Meinung gegenüber unserem Unternehmen, möchten Ihre Äußerungen aber keinesfalls unkommentiert lassen!
„Bossing“ von Mitarbeiter*innen wird in unserem Unternehmen unter keinen Umständen geduldet oder toleriert. Eine gute Zusammenarbeit und Kommunikation - auch zwischen Führungskraft und Mitarbeiter*innen - ist uns sehr wichtig. Bei Problemen können Sie sich jederzeit vertrauensvoll entweder an Ihre Führungskraft oder die Personalabteilung wenden. Gerne unterstützt die Personalleitung Sie auch bei generellen Fragen zum Thema Führung.
Unser Unternehmen befindet sich, wie Sie wissen, in einem laufenden Veränderungsprozess. Uns ist es daher sehr wichtig, gerade in diesen Zeiten, Arbeitsprozesse in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter*innen anzupassen und ständig weiter zu entwickeln. Hierbei ist auch Ihr Input gefragt! Bei Unzufriedenheit über einzelne Prozesse sind Verbesserungsvorschläge immer gerne gesehen. Sie können auch an unserem betrieblichen Vorschlagwesen teilnehmen.
Seit einigen Jahren arbeiten wir bekanntermaßen intensiv auch an der Neugestaltung unserer räumlichen Ausstattung. Der Bau von Projekträumen, Konferenztechnik sowie die Umsetzung moderner Bürokonzepte unterstützen agiles und projektorientiertes Arbeiten – hier entstehen keine Großraumbüros „zur Überwachung von Mitarbeiter*innen“, sondern moderne Arbeitswelten, die im Vergleich mit aktuellen Bürokonzepten als hervorragend anzusehen sind. Leider handelt es sich bei Ihrer Aussage um eine offensichtliche Unterstellung.
Unsere Mitarbeiter*innen sehen wir als wichtigste Ressource an und Weiterbildung wird bei uns groß geschrieben und jederzeit unterstützt bzw. gefördert. Und obwohl die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen in Präsenz in den letzten Monaten erschwert war, haben Mitarbeiter*innen aus unterschiedlichen Bereichen und Abteilungen an Weiterbildungen (digital) teilgenommen. Zudem haben wir in Zeiten von Corona sehr schnell eine Regelung zum mobilen Arbeiten gefunden und so Flexibilität für alle Mitarbeiter*innen geschaffen.
Konstruktiver Kritik in Bezug auf Verbesserungsmöglichkeiten stehen wir jederzeit offen gegenüber. Da wir viele Ihrer aufgeführten Punkte nicht nachempfinden können und diese nicht unkommentiert akzeptieren möchten, bieten wir Ihnen für den Austausch ein persönliches und vertrauliches Gespräch z. B. mit der Personalleitung an.