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Tourlane 
GmbH
Bewertung

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Ausbeutung & unfairer Umgang, Teamleads komplett überflüssig

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mein Vorgesetzter hat durch sein Verhalten bewirkt, dass ich nach 10 Monaten Tourlane mit fast durchgängiger Zielerreichung von über 100% gekündigt habe. Der Grund: nach ein paar Monaten in denen alles super lief, hat mein Teamlead uns immer wieder versucht zu überzeugen, auf Teilzeit umzusteigen. Laut ihm würde man dann weniger arbeiten und durch die Provision trotzdem ungefähr gleich oder sogar mehr verdienen. Das klang natürlich mega, also bin ich seinem Rat gefolgt. Mittlerweile denke ich er wurde von den Oberchefs dazu angestiftet Lohnkosten zu sparen. Realität war nämlich, dass ich seit dem Umstieg in Teilzeit sogar noch viel mehr Calls rein bekommen habe, als in Vollzeit, denn die maximale Anzahl an Calls pro Tag wurde nicht geändert. Das bedeutet ich hatte immer das Maximum von 7 FC pro Tag, sowohl mit 8h täglich in Vollzeit als auch mit 6h täglich in Teilzeit. Jeder mit gesundem Menschenverstand würde direkt merken, wozu dies führt: gleiche und teils sogar mehr Arbeit bei 2h weniger Zeit pro Tag und weniger Stundenlohn. Darunter leidet natürlich automatisch auch die Provision, weil man allen Kunden gerecht werden will, Mails beantworten und Angebote quoten muss, Zeit für OCs einplanen soll und dadurch automatisch nicht jeden Kunden so intensiv betreuen kann wie man es gerne würde, und wie es nötig wäre, damit es dann auch zur Buchung kommt.

Die Krönung: als ich meinen Teamlead darauf ansprach hatten wir ein 45-minütiges Gespräch in dem er mir erklärt hat, dass es nicht vorgesehen und auch nicht möglich sei die Anzahl der maximalen FCs in Teilzeit zu reduzieren weil das ja „Agent-Ownership“ sei und sie erwarten, dass wir uns auch bei mehr Calls in weniger Zeit selbst organisieren und es somit alles meine Schuld sei. Sein Lösungsvorschlag war immer, dass wir uns den Kalender vorher selbst blocken damit keine Calls mehr rein kommen, aber das ist einfach realitätsfern und das hab ich ihm auch erklärt. Wenn du dir eine bestimmte Zeit zb zum quoten blockst, kann es sehr gut sein, dass du dann fast gar keine Calls mehr rein bekommst. Es ist immer ein Spiel mit dem Feuer und wenn du durch Zufall zu wenig Calls und damit auch zu wenig Buchungen hattest, hast du auch einen auf den Deckel bekommen. Also lief es natürlich darauf hinaus, sich den Kalender erstmal offen zu lassen bis Calls rein kommen - Tja und dann ging es schnell mal mitten in der Nacht von anfangs 0 auf volle 7 FCs, wo dann auch nichts geblockt werden kann. Trotz meiner Erklärungen blieb mein Teamlead stur bei seinen herunter gepredigten Floskeln von Agent-Ownership und Eigenverantwortung.

Lustigerweise hat er dann direkt nach dem Gespräch mit seiner Chefin Rücksprache gehalten und innerhalb von 2 Minuten war die Anzahl der FCs reduziert. Aber da war es schon zu spät, denn in diesem Gespräch mit meinem Teamlead habe ich gemerkt dass auch er nur ein Hampelmann der Oberchefs ist, ohne eigene Meinung und sogar ohne Macht um irgendetwas für uns, sein Team, verbessern zu können. Er hat immer nur blind das wiederholt was ihm in den Chefmeetings eingetrichtert wurde und jeden Einwand mit den selben Floskeln abgespeist, als würde er mit aller Kraft versuchen seine Mitarbeiter davon abzuhalten Dinge zu hinterfragen und zu kritisieren. Egal welches Problem bestand, es hieß immer: „Das muss so. Da können wir nichts dran ändern. Das ist eure Verantwortung.“
Nie zu helfen aber immer die Schuld auf seine Mitarbeiter zu schieben ist einfach nicht fair.

Arbeitsatmosphäre

Nur wertschätzend im Booking Ticker. Bedürfnisse der Mitarbeiter sind egal und wenn man mal nicht abliefert wird man aussortiert (sowie einige Bekannte vom Bewerbungsprozess)

Kommunikation

Nicht möglich. Teamleads rezitieren nur brav was ihnen eingetrichtert wurde ohne auf dich einzugehen - zumindest die die ich kennengelernt habe.

Kollegenzusammenhalt

Das einzig Positive. Die Kollegen halten zusammen egal was kommt.

Work-Life-Balance

In meinen 10 Monaten Tourlane habe ich konstant jeden Tag 2-4 unbezahlte Überstunden + Arbeit am Wochenende gemacht die durch das Vertriebssystem unvermeidbar waren. Nach Teilzeit wurde es noch schlimmer, siehe unten.

Vorgesetztenverhalten

Miserabel. Siehe Erklärung unten.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist gut wenn du dein ganzes Leben und deine Gesundheit für den Job aufgibst und dein Ziel übertriffst.


Interessante Aufgaben

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Image

Karriere/Weiterbildung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.