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TRACO 
Deutsche 
Travertin 
Werke 
GmbH
Bewertung

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Traditionsunternehmen mit hochwertigen Produkten – fachlich eine spannende Aufgabe

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in Bad Langensalza gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

TRACO Deutsche Travertin GmbH ist ein traditionsreiches Unternehmen mit einer langen Geschichte in der Natursteinbranche. Die hochwertigen Natursteinprodukte genießen insbesondere bei Architekten, Planern und Bauherren einen ausgezeichneten Ruf und werden für ihre Qualität sowie ihre gestalterischen Möglichkeiten geschätzt. Die Mitarbeit an anspruchsvollen Architektur- und Bauprojekten macht die Tätigkeit fachlich ausgesprochen interessant.

Mir persönlich hat die Tätigkeit als Natursteinberater beziehungsweise Key-Account-Manager im Außendienst sehr viel Freude bereitet. Die Zusammenarbeit mit Architekten, Fachplanern sowie ausführenden Unternehmen war abwechslungsreich, anspruchsvoll und fachlich bereichernd. Auch die professionell aufbereiteten Marketingunterlagen – insbesondere das Ideenbuch mit zahlreichen Referenzprojekten – waren im Kundengespräch wertvolle Hilfsmittel. Trotz einer insgesamt herausfordernden Marktsituation konnte ich gute Vertriebsergebnisse erzielen und erhielt zum Ende meiner Beschäftigung ein sehr gutes Arbeitszeugnis.

Der Grund für meine Eigenkündigung lag daher ausdrücklich nicht in den Produkten, den Kunden oder den Aufgaben selbst.

Entscheidend war vielmehr mein persönliches Erleben der Führungskultur im Vertriebsaußendienst. Bereits bei der Vorstellung der damaligen Vertriebsleitung entstand bei mir der Eindruck, dass langjährige Vertriebs- und Berufserfahrung einen geringeren Stellenwert einnahmen, als ich dies aus früheren Unternehmen gewohnt war. Diese Wahrnehmung bestätigte sich für mich im Verlauf meiner Beschäftigung zunehmend.

Ich hatte den persönlichen Eindruck, dass abweichende Einschätzungen oder konstruktive Anregungen nur eingeschränkt Raum fanden. Ein Gespräch mit der Vertriebsleitung im Frühjahr 2025 habe ich als persönlich sehr belastend und wenig wertschätzend erlebt. Für mich ging dadurch das notwendige Vertrauen für eine langfristige Zusammenarbeit verloren. Aus diesem Grund entschloss ich mich schließlich zur Eigenkündigung.

Aus meiner persönlichen Sicht war die Vertriebssteuerung von einem hohen Maß an Kontrolle und umfangreichen Dokumentationsanforderungen geprägt. Das intensive CRM-Controlling sowie die administrativen Vorgaben nahmen nach meinem Empfinden einen erheblichen Teil der Arbeitszeit in Anspruch.

Zeitintensiv empfand ich dabei insbesondere die organisatorischen Abläufe rund um die eingesetzten Systeme. Nach meiner Wahrnehmung arbeiteten Vertriebsinnendienst und Vertriebsaußendienst mit unterschiedlichen Systemen, sodass Informationen teilweise mehrfach gepflegt werden mussten. Zusätzlich erhielt der Außendienst aus meiner Erinnerung regelmäßig Excel-Listen, die innerhalb vorgegebener Zeitfenster sowohl in den verwendeten Systemen als auch in den Listen aktualisiert werden sollten. Auch eine direkte Kalenderanbindung an Outlook stand nach meinem damaligen Kenntnisstand nicht zur Verfügung. Ebenso mussten E-Mails zwischen Outlook und dem CRM-System nach meiner Erfahrung manuell übernommen beziehungsweise dokumentiert werden. Insgesamt entstand bei mir dadurch der Eindruck, dass ein erheblicher Teil der Arbeitszeit in administrative und analytische Tätigkeiten floss, die ich mir stärker automatisiert und effizienter organisiert gewünscht hätte. Dadurch blieb aus meiner Sicht teilweise weniger Zeit für die eigentliche Kundenbetreuung und den nachhaltigen Aufbau persönlicher Geschäftsbeziehungen.

Auch praktische Anregungen und Erfahrungen aus dem Markt wurden nach meiner persönlichen Wahrnehmung nur begrenzt berücksichtigt. Den Handlungsspielraum für eigenverantwortliches und situationsgerechtes Vertriebsarbeiten empfand ich deshalb als eher eingeschränkt. Gerade im beratungsintensiven Projektgeschäft mit Architekten und Planern halte ich Vertrauen in die Erfahrung eines Außendienstmitarbeiters für einen wesentlichen Erfolgsfaktor.

Während meiner Beschäftigungszeit habe ich zudem eine aus meiner Sicht vergleichsweise hohe Fluktuation im Vertriebsaußendienst wahrgenommen. Für mich stellt Kontinuität jedoch einen wichtigen Erfolgsfaktor dar, da tragfähige Beziehungen zu Architekten, Planern und Bestandskunden gerade in der spezialisierten Natursteinbranche häufig über viele Jahre entstehen.

Positiv hervorheben möchte ich ausdrücklich die Qualität der Natursteinprodukte, die spannenden Bauprojekte, die traditionsreiche Marktstellung des Unternehmens sowie die Zusammenarbeit mit vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen. Wer sich für Naturstein, Architektur und anspruchsvolle Projektarbeit begeistert, findet hier fachlich ein äußerst interessantes Tätigkeitsfeld.

Bewerbern für eine Position im Vertriebsaußendienst empfehle ich, sich im Vorfeld ein eigenes Bild von den Führungsstrukturen und den Erwartungen an die Arbeitsweise zu machen. Die Tätigkeit selbst ist fachlich spannend und bietet viel Potenzial – ob das Arbeitsumfeld den eigenen Vorstellungen entspricht, sollte jeder für sich beurteilen.


Arbeitsatmosphäre

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Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

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Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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