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Bewertung

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Waking nightmare

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Freundliche und kompetente Kolleg:innen sowie spannende fachliche Herausforderungen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Für mich persönlich war das Thema Führung der Knackpunkt – schwer greifbar im Detail, aber spürbar im Alltag. Vieles wirkte auf mich wie improvisiert statt geplant, was sich über die Zeit auf so ziemlich alles andere ausgewirkt hat. Mehr würde ich dazu gar nicht sagen wollen, das ist einfach mein subjektiver Eindruck gewesen.

Verbesserungsvorschläge

Rein subjektiv betrachtet hätte ich mir an der Spitze etwas mehr Erfahrung gewünscht – so, wie man auch beim Autofahren irgendwann von der Fahrschule in den echten Straßenverkehr wechselt. Ob und wie das umgesetzt werden sollte, ist natürlich nicht an mir zu beurteilen, das ist nur mein persönlicher Eindruck.

Arbeitsatmosphäre

Für mich persönlich hatte das Ganze eher die Anmutung eines Horrorfilms als eines Büroalltags – nur dass der Spannungsbogen fehlte und man stattdessen dauerhaft im Zustand ‘kurz vor dem Jumpscare’ verharrte. Wer psychische Belastbarkeit unter Extrembedingungen testen möchte, ist hier vermutlich gut aufgehoben.

Image

Nach außen wurde gerne das Bild eines aufstrebenden, attraktiven Arbeitgebers gepflegt – mein persönlicher Eindruck von innen sah da deutlich anders aus. Zwischen Selbstdarstellung und Alltag lagen für mich gefühlt Welten.

Work-Life-Balance

Work from home' klang zunächst nach Flexibilität. Von echter Work-Life-Balance blieb da für mich persönlich wenig übrig.

Karriere/Weiterbildung

Für mich persönlich war 'Aufstiegschancen' eher Theorie als Praxis

Gehalt/Benefits

Gehalt und Benefits bewegten sich eher am unteren Ende dessen, was man in der Branche erwarten würde. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass eher kurzfristig als langfristig gewirtschaftet wurde. Irgendwie fühlte sich das Ganze an wie ein Pop-up-Store, der jederzeit wieder abgebaut werden könnte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mein Eindruck war, dass 'remote' im Stellentitel und die Realität nicht immer deckungsgleich waren

Kollegenzusammenhalt

Für mich persönlich war der Kollegenzusammenhalt das Highlight – man merkt schnell, wer beim Recruiting einen guten Job gemacht hat. Die Bindung untereinander erinnerte fast an eine Einheit, die gemeinsam durch den Ernstfall gegangen ist: geteiltes Leid schweißt eben zusammen, und hier gab es davon reichlich. Top Leute, durch die Bank weg.

Vorgesetztenverhalten

Für mich persönlich fühlte sich die Führungskultur eher wie eine gut gemeinte Vormundschaft an: Entscheidungen treffen? Gerne – solange sie am Ende noch dreimal abgesegnet werden. Selbstständiges Arbeiten wurde zwar im Leitbild groß geschrieben, in der Praxis aber eher klein gehalten.

Arbeitsbedingungen

Für mich persönlich okay, aber auch nicht mehr als das – solide Mittelklasse würde ich sagen, ohne große Ausreißer nach oben oder unten.

Kommunikation

Aus meiner Erfahrung bestand Kommunikation hier vor allem aus Status-Updates über Status-Updates – wer gerne täglich zwei bis drei Stunden über seine Tätigkeiten Bericht erstattet, kommt hier voll auf seine Kosten. Für die eigentliche Arbeit blieb dann naturgemäß weniger Zeit, aber immerhin wusste jeder jederzeit ganz genau, dass gerade gearbeitet wird.

Gleichberechtigung

Mein subjektiver Eindruck war eher Frauen auf Führungsebene schienen häufig vor allem dafür zuständig zu sein, im Hintergrund für Stabilität zu sorgen und Leute vom Kündigen abzuhalten, statt selbst strategische Entscheidungen zu treffen. Von echter Gleichberechtigung auf Führungsebene würde ich da eher nicht sprechen.

Interessante Aufgaben

Sehr spannende Aufgaben und eine interessante Branche – zumindest in den Phasen, in denen die Führungsebene nicht gerade alle paar Stunden ihre Meinung änderte. Die Kund:innen waren durchweg freundlich, und es gab immer wieder herausfordernde Projekte, an denen man wachsen konnte, sofern sie nicht kurz vor Fertigstellung nochmal komplett neu gedacht werden mussten.


Umgang mit älteren Kollegen

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.