Ihr Unternehmen?

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Traumpalast
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Für Leute, die Leid mögen, ideal.

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Leonberg gearbeitet.

Image

Nach außen wirkt es natürlich super toll und schön. War selbst dort seit 2016 Gast. Als Gast ist es dort super, als Arbeiter jedoch nicht.

Work-Life-Balance

Für Balance und Regelmäßigkeit ist leider kein Platz. Ständig wird ein komplett wirrer Dienstplan gemacht. Mal muss man eine Schicht mit 3,5h in einer ganzen Woche arbeiten und plötzlich sind es 4 Schichten mit knapp 25h innerhalb einer Woche. Obwohl per Vertrag sogar 2 Schichten mit ca. 6h pro Woche festgelegt sind. Zudem wird oft so geplant, dass man genau 5h45min da ist und somit keine Pause hat. Allerdings muss man so gut wie immer "unvorhergesehen" länger bleiben, weil man komplett unterbesetzt ist und alles länger dauert, wodurch man dann auf 7h+ Schichten ohne Pause kommt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Alles wird in einen Sack geworfen. Typische Gewerbeabfälle halt

Karriere/Weiterbildung

Man kann vom Minijob auf Teilzeit wechseln. Nur sehr sehr wenige sind so willensstark, um sich das anzutun. Diese halten es aber dann auch nicht lange aus. Es gibt auch die Stelle des "Serviceleiters", die auch nur der verlängerte Arm der Leitung ist, der bei jedem Wort von dieser springen muss.

Kollegenzusammenhalt

Das Einzige, was die Arbeit erträglich macht, sind die Leute, die mit einem zusammen dort leiden. Jeder beschwert sich über die gleichen Dinge, die von der Leitung kommen. Jedoch gibt es oft gar nicht genug Zeit, die Kollegen richtig kennenzulernen, da am laufenden Band Leute kündigen und genau so schnell wieder neue Leute dazukommen.

Umgang mit älteren Kollegen

So viele "alte" Kollegen gibt es nicht, nur die aller wenigsten sind dort mehr als ein Jahr. Die meisten kündigen nach wenigen Monaten, weil es nicht mehr aushaltbar ist. Es ist teilweise so schlimm, dass Leute, die nicht mal einen Monat dort arbeiten, schon Probearbeiter zugeteilt bekommen, oder Leute einlernen müssen, weil einfach nicht genügend erfahrene Leute vorhanden sind.

Vorgesetztenverhalten

Es wird von der Leitung auf einen herabgeschaut und teilweise behandelt, als wäre man nur der dumme Arbeiter, ohne Rechte, der sowieso keine Ahnung von irgendwas hat (Meist nur zwei Leute von vier). Man wird vor Kunden laut stark angeschrien, weil man etwas Popcorn verschüttet hat. Kommt man mit einem einfachen Anliegen, bezüglich der Verfügbarkeit unter der Woche zu der Leitung (Ich beziehe mich hier spezifisch auf eine Person von vier), wird direkt so getan, als ob man keine Ahnung vom Leben hat, und es wird versucht, einem direkt die Idee, seine Verfügbarkeit auch nur für eine Woche zu ändern, wieder aus dem Kopf zu löschen. Generell ist das Verhalten teilweise echt respektlos. Man wird konstant ignoriert (Gleiche Person), sieht man die Person auf dem Gang und sagt "Hallo", wird sich weggedreht und nur auf den Boden geschaut, was oft das Gefühl vermittelt, dass so getan wird, als wäre man nichts wert. Gibt man eine einfache Information weiter, wie bspw., dass der Staubsauger nicht mehr funktioniert, kommt nur "DER KANN GARNICHT KAPUTT GEHEN, [...] wenn der nicht geht, macht IHR malwieder alles falsch, was man falsch machen kann" (direktes Zitat aus einer Mitarbeiterversammlung).

Arbeitsbedingungen

Es wird kostenlos Wasser bereitgestellt, das ist auch der einzige positive Punkt. Es gibt einen ~5m² großen Pausenraum mit vier Stühlen, in dem teilweise 8 Leute gleichzeitig Pause machen wollen. Die Computer sind eine Katastrophe. Alt, langsam, schlechte Touch-Bildschirme, die teilweise die getippte Eingabe um 1 cm nach oben verschieben, was für ständige Fehleingaben sorgt. Und bei besagter Fehleingabe muss jemand von der Leitung gerufen werden, der diese Fehleingabe wieder aus der Kasse löscht, davor kann man den Kunden nicht weiter bedienen. Das ist aber auch nur so, weil jeder als potentieller Dieb angesehen wird, weil uns, wie gesagt, zu 0% vertraut wird.

Kommunikation

Die einzige Kommunikation, die zwischen Leitung und Arbeitnehmern stattfindet, ist in Mitarbeiterversammlungen oder per App. Aber hier bestehen 80% der Themenpunkte immer nur daraus, dass wir alles falsch machen, und dass alle Probleme, die das Kino hat, nur durch uns verursacht werden. Oder es werden spontan radikale (und unnötige) Regeländerungen durchgeführt, die die Arbeit aller (außer der Leitung selbst natürlich) weiter erschweren. Zudem herrscht ein enormes Misstrauen gegenüber den Arbeitern, ständig wird die Liste verlängert, für was man alles eine Abmahnung erhält oder einem fristlos gekündigt wird.

Gehalt/Benefits

Es wird genau 8ct über dem Mindestlohn gezahlt, geben aber ganz stolz damit an, dass sie über Mindestlohn zahlen. Es gibt keine Zuschläge für irgendwas, nicht nachts, am Wochenende oder an Feiertagen, auch nicht, wenn man bis 2 Uhr nachts arbeiten muss.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung herrscht hier definitiv nicht. Manche werden von der Leitung behandelt, als wären sie beste Freunde, wo nie irgendetwas kritisiert wird. Während andere angeschrien und indirekt in ihrer Intelligenz beleidigt werden, obwohl sie nichts falsch gemacht haben. Erfüllt die Leitung ihre Aufgaben mal nicht, wird natürlich uns die Schuld gegeben, weil wir sie nicht angeregt haben mal etwas zu arbeiten.

Interessante Aufgaben

Naja, gibt nicht viel. Popcorn, Getränke etc. verkaufen, Nachoboxen befüllen, saubermachen, Müll wegbringen.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.