Respektloser Umgang, schlechte Bezahlung und noch schlechtere Kommunikation. Absolute Katastrophe
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Keine Mitarbeiterparkplätze. Man muss oft weit außerhalb parken.
- Mitarbeiter sind entbehrlich und bekommen das auch zu spüren.
- Stark mangelnde Einarbeitung durch Kollegen, die davon bis zum Schichtbeginn selbst nichts wissen.
- Arbeitskleidung wird gegen Pfand ausgehändigt - Dieser wird nur zurückerstattet, wenn man das Shirt selbst vor der Rückgabe in die Reinigung bringt. Waschmaschine reicht nicht.
- Aufgaben werden nicht klar kommuniziert. Erst im Nachhinein kommen Beschwerden auf, wenn etwas nicht erfüllt wurde.
Work-Life-Balance
Der Dienstplan wird für die kommende Woche immer neu geplant. Man kann direkt in der App Verfügbarkeiten vormerken, diese werden aber grundsätzlich, bis auf wenige Ausnahmen, ignoriert. Auch Kollegen mit Hauptjobs, Schüler und Studenten werden immer wieder zu Zeiten eingeteilt, zu denen sie noch anderweitig beschäftigt sind, auch wen das vorher abgesprochen war. Nachfragen hierzu werden ignoriert - Man muss sich irgendwie mit den Kollegen auf einen Schichttausch einigen. Minijobber dürfen nicht damit rechnen, ein ganzes Wochenende im Monat frei zu haben, bei 7 Tagen Betrieb in der Woche. Feiertage werden durchgearbeitet, von Dezember bis Januar gilt eine generelle Urlaubssperre für alle Mitarbeiter.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Selbsterklärend. Unmengen an Müll die jeden Tag entstehen, und keinerlei Versuche diese einzudämmen.
Karriere/Weiterbildung
Einziger möglicher Aufstieg ist von Minijob auf Teilzeit, inklusive Burnout-Garantie.
Kollegenzusammenhalt
Die meisten Kollegen sind im selben Boot und beschweren sich gleichermaßen über die Arbeitsbedingungen. Das stärkt den Zusammenhalt untereinander.
Umgang mit älteren Kollegen
Es scheint nur eine Handvoll Kollegen zu geben, die den Job länger als ein Paar Monate durchhalten. Alle paar Wochen kommt und geht ein neuer Schwung Mitarbeiter. Bei der ersten Schicht steht bereits jemand neues zum Probearbeiten hinter dir und schaut dir über die Schulter.
Vorgesetztenverhalten
Die Theaterleitung spricht von oben herab auf die anderen Mitarbeiter. Man fühlt sich weniger wie ein Erwachsener mit einem Job, und mehr wie ein Achtklässler beim ersten Praktikum. Absolut respektlos. Man bekommt häufig das Gefühl, nicht gut oder schnell genug zu arbeiten - Das sagt einem die Leitung unter Umständen auch ins Gesicht.
Gehalt/Benefits
Mindestlohn mit keinerlei Nacht-, Sonntags- oder Feiertagszuschlägen. Man ackert sich bis um 3 Uhr nachts einen ab, für solide 12,82 die Stunde. Auf den Cent genau. Benefits wie günstige Snacks und freier Kinoeintritt sind so schwer zu bekommen, da Mitarbeiter Abmahnungen und Kündigungen riskieren wenn sie ihren Kollegen etwas verkaufen ohne dass die Theaterleitung beisteht. Freier Kinoeintritt sowieso erst 5 Minuten vor Filmbeginn - wenn überhaupt.
Interessante Aufgaben
Naja. Kino eben. Popcorn verkaufen, Säle putzen, Kunden zeigen, wo es zur Toilette geht. Ist jetzt nichts besonderes dabei.