Es war eine schöne Zeit.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Umgang war informell, aber respektvoll. Die Versorgung im Office war ok.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Bezahlung scheint, ich sage mal, recht individuell verhandelt. Das schafft schlechte Stimmung im Team.
Verbesserungsvorschläge
Legt eine Rolli Rampe an. Erfindet nicht so viele Positionen. Rückbesinnen auf open door Office wie damals mit Lopo. Teamleads sollten zusammen mit ihrem Team arbeiten.
Arbeitsatmosphäre
Die Hierarchien waren flach. Man saß mit höherrangigen Mitarbeiter*innen zusammen und die Türen waren immer auf. So rund um die Lockdowns herum wurde es wie man es in Berlin eher gewohnt ist: Meetings und Arbeiten verschiedener Teams oder Hierarchien räumlich getrennt. Das hat mir nicht gefallen, weil -wenn man das anders gewöhnt ist- wirkt es Heimlichtuerisch. Auch wurde so das Reservieren von Meetingräumen fast unmöglich. Anderen MitarbeiterInnen hat es so besser gefallen.
Image
Ich fand die Außendarstellung immer positiv und konnte mich gut damit identifizieren. Das Image passt soweit zur Außendarstellung. Ich finde den größten Image Schaden hat Treatwell durch unqualifizierte Sales Mitarbeiter*innen genommen, die nicht auf der selben Kommunikationsebene wie der jeweilige Partner waren. So das eine Erwartungshaltung, bzw. Enttäuschung aufkam bei After Sales Terminen.
Work-Life-Balance
Die Unterstützung und das Verständnis bei Krankheiten oder Kinder Versorgung war aus meiner Sicht gut. Wenn es Arzt Termine oder familiäre Situationen gab.
Karriere/Weiterbildung
Möglichkeiten waren nicht zahlreich, aber vorhanden. zB Babbel App zum Sprachen lernen wurde angeboten. Die verwendeten Tools/Werkzeuge eigenen sich auf jeden Fall für die weitere Karriere (CRM, Textverarbeitung, Statistik, Light Dev. Tools, etc.) da hat man auf jeden Fall sein Skill Set erweitert.
Gehalt/Benefits
Gehälter wurden pünktlich bezahlt, aber im Verhältnis zur Berufserfahrung und im Vergleich zu anderen Mitarbeiter*innen weniger als ausreichend.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gab einige umweltbewusste und engagierte Mitarbeiter*innen. Für meine Ansprüche war es etwas zweischneidig: Einerseits bekomme ich Nachrichten über brand awareness. Auf der anderen Seite haben wir eine Nestlé Kaffeemaschine mit Kaffepads mit metallischer Verpackung. Sozial war es besser da das People Team da engagiert war.
Kollegenzusammenhalt
Kam stark aufs Team an. In meinem war es positiv.
Umgang mit älteren Kollegen
Fand ich respektvoll
Vorgesetztenverhalten
Sehr unterschiedlich. Aber das ist wohl normal: Also es gab überqualifizierte Teamleads und solche, die nicht Mal bis drei zählen konnten. Alleine das ist aus meiner Sicht eher negativ.
Arbeitsbedingungen
Büro- und Arbeitsmaterialien waren adäquat. Mein Arbeitslaptop war für die Aufgaben locker ausreichend.
Kommunikation
Kommt auf die Ebenen an: Die Kommunikation auf globaler Ebene war ziemlich gut. Man hatte das Gefühl gut über das Unternehmen informiert zu werden. Zwischen MitarbeiterInnen/direkten Vorgesetzten war das mitunter recht unterschiedlich, was ich als negativ empfinde, da man sich auf jeden neu einstellen muss.
Gleichberechtigung
Als ich dort arbeitete, gab es nicht Mal eine Rampe für Rollstuhlfahrer o.Ä. - wurde zunächst auch scheinbar nicht von vornherein in die Stellen Inserate mit aufgenommen. Ich war dann der, der enttäuschte Bewerber*innen im Erdgeschoss in Empfang nehmen und wegschicken durfte. Das war eine negative Erfahrung. Vielleicht wurden die Anzeigen angepasst, aber Rampen gibt es noch immer nicht soweit ich weiß.
Interessante Aufgaben
Bis vor etwa 5 Jahren gab es regelmäßig Außendienst Touren für die wichtigsten Standorte. In meinem Fall München. Das war das absolute Highlight an interessanten Aufgaben und steigerte Identifikation. Wurde leider eingestellt. Dann gab es Messe Besuche im Team. Das war auch spannend.

