Zukunftsfähiger Arbeitgeber mit Perspektive - trotz schwieriger Zeiten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das wahnsinig umfangreiche Fachwissen im Bereich LuF.
Weiterbildungs und Karriere Möglichkeit.
Felxibilität, Vereinbarkeit von eigenem LuF-Betrieb, Familei und Arbeit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Betrifft meinen Standort.
Die Kollegen und die Mentalität. Das Lästern, die Verfeindung von Innen- und Außendienst.
Es sind tatächlich fast ausschließlich die Kollegen, die dafür sorgen, dass die Arbeit keinen Spaß macht oder man teilweise mit einem sehr sehr ungutem Gefühl in die Arbeit geht. (Leider wird dies bei der zukünftigen beruflichen Ausrichtung sehr ausschlaggebend sein, ob ich weiterhin in der Firma arbeiten möchte - alterantiv Standortwechsel)
Verbesserungsvorschläge
Grundsätzlich genau so weiter wie bisher, Infoabteilung, Schulungen,..., wir wollen weiterhin Branchenspezialist und Marktführer für LuF bleiben.
Vorort in den Kanlzeien sollte mehr Kommuniziert werden, weniger Gegeneindander, mehr Miteinander, kein Lästern und schimpfen sondern zusammen die Arbeitsbelastung stämmen.
Jungen Kollegen mehr zutrauen und erhlich anhand des Könnens beurteilen.
Bessere Auswahl der Vorgestezen (ob geeignet).
Versuchen trotz der turbulenten Zeiten die Stimmung bei den Mitarbeitern hochzuhalten. (Umstellungsprämie?)
Arbeitsatmosphäre
Je nach Standort und Kollegen sehr unterschiedlich, bei mir am Standort sehr schwierige Menschliche / personelle Situation. Sehr viel Konkurrenz denken zwsichen den Kollegen. Ständiges Lästern über Kollegen. Einige Kollegen denken sie seien die einzigen die arbeiten, aus Ihrer Sicht sind alle anderen Faul und leisten nix, dementsprechend ist die Atmosphäre mehr als nur angespannt.
Kommunikation
Aufgrund der "Zweiteilung" in Innen- und Außendienst eher schwierig. Viele Informationen kommen im Außendienst (eigenes Stockwerk) nur teilweise oder zeitversetzt/verspätet an.Innendienst ist besser informiert. Kommunikation seitens der Führungskräfte meist nur auf gezielte Nachfrage.
Einmal im Monat Teammeeting, um wichtige Infos/ Neuerungen von der Geschäftsleitung zu erfahren.
Sehr gut sind die regelmäßigen Infos aus der Informationsabteilung/DATEV-Administration,... zu aktuellen Änderugen über das Intranet.
Kollegenzusammenhalt
Leider ist die "Einzelkämpfer-Mentalität" stark ausgeprägt. Jeder schaut nur auf seinen Umsatz, auf sein Wohl. (Gehalt "hochverhandeln", möglichst wenig Arbeit, nervige Mandaten an neue Kollegen abgeben, wenig Arbeit viel Frei/HomeOffice)
Viel Lästern über Kollegen. Einige Ältere Kollegen lassen ihren Frust an anderen Kollegen aus, in Ihren Augen leisten nur sie was. Alle Jungen/neuen/anderen können sowieso nichts und machen nichts,...
Sehen jedoch den Grund nicht, warum teilweise Rückstand bei Kollegen herscht. Verweigern sich selbst gegen alles was neu/modern/digital ist und schimpfen nur, ziehen die Stimmung massiv runter.
Work-Life-Balance
Grundsätzlich sehr flexibles Arbeiten (Gleitzeit, Homeoffice), auch was die Arbeitszeitangeht (Teilzeit, Vollzeit). Gleitzeit zwischen 5 und 21 Uhr flexibel gestaltbar.
Aktuell während des Umstellungsprozesses auf DATEV werden deutlich mehr Stunden geleistet / müssen geleistet werden, um die Umstellung zu realisieren.
Wird nach der Umstellung ab ca. 2027 hoffentlich wieder angenehmer (dann wieder "nur" 40 h / Woche).
Sehr gute Vereinbarkeit von Familie/eigenem LuF Betrieb mit der Tätigkeit in der Steuerkanzlei.
Vorgesetztenverhalten
Grundsätzlich sehr gutes Verhältnis mit dem Kanzleileiter, weiß die Arbeit zu schätzen und weiß wer fachlich gut ist. Unterstütz soweit es ihm möglich ist, um sich beruflich weiter zu entwickeln.
Aufgrund der sehr hohen Arbeitslast, nicht immer zu erreichen, fehlende Zeit für ausreichens Rücksprache bzw. Besprechungen sowohl fachlich als auch für Personalangelegenheiten.
Manchmal brächte es mehr "Arsch in der Hose", als Chef kann man nicht jedem alles Recht machen.
Das Verhältnis zum direkten Vorgesetzten leider schwierig. Nicht jeder ist als Vorgesetzer geeignet (zu viel Infos dringen nach außen, perönliche Befindlichkeiten mit Mandanten in Heimatnähe). Problematisch ist, wenn Probleme angesprochen werden und die einzige Reaktion ist, dass man versucht sie sich selbst regeln zulassen. Mehr Engagement wäre wünschenswert.
Interessante Aufgaben
Abwechslungsreiche Tätigkeit, sowohl in der Kanzlei als auch vor Ort bei Mandanten.
Von der Klassischen Buchführung über die Erstellung des Jahresabschlusse bis hin zur Steuerklärung, betriebswirtschaftliche Beratung und vieles mehr ("erster Ansprechpartner" für Mandanten bei Problemen = Steuerberater) ist man vollumfänglich für die Mandanten zuständig.
Einige Aufgaben sind den Steuerberatern vorbehalten (Erbschaftsteuer, Hofübergabe, Gestaltung,...), dass finde ich sehr gut, da es so für jeden Bereich den Spezialisten gibt.
Gleichberechtigung
Grundsätzlich hat jeder die gleichen Rechte und Pflichten, sowohl was z.B. Arbeitszeit, Arbeitsort,... angeht.
Leider können es sich einge Kollegen erlauben öfter im "HomeOffice" zu sein oder spontan Urlaub (am selben Tag) zu nehmen.
Grund hierfür ist nicht, dass diese besonders vom Vorgesetzten wertgeschätz werden oder die Lieblinge sind, vielmehr, weil Vorgesetzte Konfrontation vermeiden möchten.
Dies wiederum verschlechtert die Stimmung unter/zwischen den Kollegen.
Auch die Grundgehälter variieren trotz gleicher Qualifikation, Tätgikeit und Erfahrung. Teilweise besser qualifizierte verdienen schlechter als ihre Kollegen.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Arbeit der Älteren Kollegen wird sehr geschätzt, sie haben die Firma so groß gemacht und über Jahre und Jahrzente gestützt und entwickelt.
Arbeitsbedingungen
heimatnah gelegenes sehr schönes Büro. Im Sommer teilweise sehr sehr warm, da Altbau und ohne Klima (öffentliches Gebäude).
Höhenverstellbarer Schreibtisch, neue Bildschirme, alles was man braucht, jedoch auch nichts was über den Standard eines guten Büros im Jahr 2025 hinaus geht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Digitalisierung zur Vermeidung von Papier, weniger Außendienst durch Cloudbasierets, digitales arbeiten.
PV-Anlagen an einigen Standorten, zukünftig noch mehr zur Erzeugung nachhaltiger Energie.
Gehalt/Sozialleistungen
Aktuell ein in der Branche durchschnittliches Gehalt. Durch hohe Umsätze sind überdurchschnittliche Gehälter möglich. In Zukunft wahrscheinlich nicht mehr in der Höhe oder nur durch Anhebung des Abrechnungsniveaus wie bisher möglich. (durch neue digitale Prozesse, wird die steuerliche Qualität und Richtigkeit der Arbeit erhöht, in Folge dessen wird die Zeit die aufgewendet werden muss mehr, da nicht "nur zahlen reinklopfen" wie im alten Programm)
Langjährige Kollegen verwirklichen als Sachbearbeiter Gehälter, die in anderen Kanzleien/Unternehmen nicht einmal von Steuerberatern mit Berufserfahrung erzielt werden. (Masse (Umsatz) statt Klasse?!)
Berufliche (Höher-)Qualifikation wirkt sich meiner Meinung leider zu wenig auf das Gehalt aus, besseres Gehalt nur durch mehr Umsatz.
Image
Bekannt als Branchenspezialist für Land- und Forstwirtschat. Image gut. In Einzelfällen gibt auch Mandanten/ehemalige Mandanten die nicht gut zu sprechen sind.
Treukontax noch eher unbekannt. Viele kennen noch die BBV Buchstelle.
Karriere/Weiterbildung
Möglicheiten sich weiter zu bilden. Teilnahme an externen Lehrgängen wie Fachassistenten, Steuerfachwirt möglich und wird auch finanziell unterschtützt.
Fachfremde/Quereinsteiger durchlaufen grundsätzlich die Ausbildung zum Steuerfachangestellten, danach alles bis zum Steuerberater möglich.
Sehr gute interne, fachspezifische Steuerschulung im Bereich Land- und Forstwirtschaft durch die Infoabteilung in München.
Bezahlte Freistellung zur Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen, sofern Bedarf an Steuerberatern besteht (aktuell sicher - überall in der Branche)
Regelmäßige Steuerupdates für alle. Spezialschlungen zu bestimmten Themen, für entsprechende Mitarbeitergruppen.
Für Steuerberater selbst, viele Schulungen sowohl fachlich als auch in Personlführung, Leitung,...

