Ein Unternehmen im Ego-Käfig
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Spannende Themenfelder mit großem Potenzial (SAP, AI, Digitalisierung)
- Einige engagierte und hilfsbereite Kollegen, die trotz allem motiviert bleiben
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Egoistisches, destruktives Führungsverhalten
- Fehlende Struktur, Planung und Fairness
- Keine Weiterbildung, keine Wertschätzung
- Unehrlichkeit gegenüber Mitarbeitern und Kunden
- Hohe Fluktuation und schlechte Stimmung
Verbesserungsvorschläge
- Austausch der Führungsspitze oder zumindest Einführung eines echten Management-Teams
- Aufbau transparenter Prozesse und realistischer Projektplanung
- Förderung von Weiterbildung, Feedbackkultur und Mitarbeiterentwicklung
- Klare Kommunikationsstrukturen statt Selbstinszenierung
- Faire Arbeitszeiten und ehrliche Abrechnungspraxis
Arbeitsatmosphäre
Anfangs motivierend und voller Potenzial, doch schnell kippt die Stimmung ins Gegenteil. Statt Teamgeist herrscht Unsicherheit, Misstrauen und Frustration. Das Klima ist stark von der Laune und Eitelkeit des CEOs abhängig, was für viele Mitarbeiter demotivierend wirkt.
Image
Nach außen professionell und innovativ – nach innen das Gegenteil. Das öffentliche Bild wird durch Marketingpolitur aufrechterhalten, intern herrscht jedoch Unzufriedenheit und hohe Fluktuation.
Work-Life-Balance
Nahezu nicht vorhanden. Überstunden sind an der Tagesordnung und werden oft als Kundenzeiten deklariert, ohne dass sie vergütet oder ausgeglichen werden. Freizeit bleibt auf der Strecke.
Karriere/Weiterbildung
Nahezu nicht existent. Schulungen oder Weiterbildungsprogramme werden weder angeboten noch unterstützt. Persönliche Entwicklung ist nicht gewünscht – sie würde nur das Machtgefüge stören.
Gehalt/Benefits
Branchenüblich, aber ohne erkennbare Zusatzleistungen oder Entwicklungsmöglichkeiten. Die Bezahlung rechtfertigt den Stress und die Arbeitsbelastung nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kein erkennbarer Fokus. Nachhaltigkeit oder soziales Engagement spielen im Alltag kaum eine Rolle.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Teams ist der Zusammenhalt gut – viele stützen sich gegenseitig, um den schwierigen Alltag zu bewältigen. Doch durch hohe Fluktuation und interne Spannungen wird auch dieser Rückhalt zunehmend brüchig.
Umgang mit älteren Kollegen
Eher respektlos – ältere Kollegen oder erfahrene Mitarbeiter, die widersprechen, werden ignoriert oder ausgebremst. Wissenstransfer wird nicht gefördert.
Vorgesetztenverhalten
Der CEO agiert autoritär und egozentrisch. Kritik oder neue Ideen werden nicht akzeptiert, sondern als Angriff gesehen. Schuld wird regelmäßig auf andere abgewälzt. Gute Führungskräfte, die Veränderung wollten, wurden systematisch verdrängt.
Arbeitsbedingungen
Technisch modern und mit spannenden Tools ausgestattet, aber organisatorisch chaotisch. Fehlende Strukturen, unrealistische Zielvorgaben und Druck durch das Management machen die Bedingungen schwierig.
Kommunikation
Chaotisch und einseitig. Meetings dienen weniger dem Informationsaustausch als der Selbstdarstellung des CEOs. Wichtige Themen werden verdrängt, Feedback wird ignoriert oder bestraft. Transparente Kommunikation existiert praktisch nicht.
Gleichberechtigung
Keine nennenswerten Hinweise auf aktive Diskriminierung, aber auch kein bewusstes Engagement für Gleichstellung oder Diversität.
Interessante Aufgaben
Die Projekte könnten spannend sein – Themen wie SAP, S/4HANA, AI und 3D-Visualisierung bieten enormes Potenzial. Leider werden sie durch schlechte Planung, chaotische Prozesse und fehlende Prioritäten zunichtegemacht.
