58 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
58 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
58 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich bin seit Anfang/Mitte des Jahres im Bereich Engineering tätig und habe mich von Anfang an sehr wohl und willkommen gefühlt. Die Aufgaben sind vielseitig, abwechslungsreich und machen Spaß - kein Tag ist wie der andere. Ich mag den offenen und hilfsbereiten Umgang miteinander. Egal welche Frage man hat, es gibt immer jemanden der sich die Zeit nimmt um Dinge zu erklären und einen in den verschieden Themen fit zu machen. Gleichzeitig bekommt man schnell eigene Aufgaben übertragen und kann sich ausprobieren. Generell ist das ganze Team einfach super - es gibt eine Rennradgruppe, in Kürze findet ein Tischtennisturnier statt, es ist immer was los. Die Entscheidung zu TRIPS zu gehen war genau richtig! Ich freue mich auf alles was kommt.
Bei Trips passt für mich einfach das Gesamtpaket: flexible Arbeitszeiten (Start zwischen 6-9 Uhr, Zeiterfassung auf dem Stundenkonto und Möglichkeit für Freizeitausgleich), moderne Arbeitsplätze / technische Ausstattung, Umweltbewusstsein (selbst erzeugter Strom aus der PV-Anlage, energieeffiziente Gebäude, E-Fahrzeuge) um hier ein paar Beispiele zu nennen.
Ein technisch geprägter Arbeitgeber mit spannenden Projekten / Kunden, starkem Teamzusammenhalt, viel Eigenverantwortung, besonders im Produktionsumfeld, man kann hier viel bewegen
Optimierungspotenzial bei Prozessen
Teilweise könnten Prozesse und Abläufe noch effizienter gestaltet werden
Top Arbeitsklima mit gutem Zusammenhalt, fairer Zusammenarbeit
Positives Unternehmensimage mit guter Reputation und langfristiger Ausrichtung.
hoher Flexibilität und Rücksichtnahme auf persönliche Bedürfnisse.
Gute Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung für alle
Faire und marktgerechte Vergütung sowie solide Sozialleistungen
Bewusstsein für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung ist klar vorhanden
Hilfsbereite Kollegen und ein hervorragendes Miteinander über alle Bereiche hinweg.
Erfahrung wird geschätzt und aktiv ins Team eingebracht.
Vorgesetzte handeln fair, nachvollziehbar, unterstützen das Team
Sehr gute Arbeitsbedingungen mit moderner Ausstattung und durchdachten Abläufen im Arbeitsalltag.
Direkte, effiziente Kommunikation ohne unnötige Umwege
Faire Behandlung und gleiche Chancen für alle.
Sehr interessante und anspruchsvolle Aufgaben mit viel Eigenverantwortung und Entwicklungsmöglichkeiten
Zeitmanagement zwecks Zeitkonto
alles andere
Führungskräfte die auch wirklich führen und nicht geführt werden müssen
Die Atmosphäre war von Angst geprägt – insbesondere der Angst, Fehler zu machen. Anstatt einer Fehlerkultur herrschte eine immense Negativität. Abteilungen wurden gegeneinander ausgespielt, während intern ein Klima des gegenseitigen Übertrumpfens mit „Spezialwissen“ gepflegt wurde. Besonders auffällig: Sobald die Geschäftsführung anwesend war, schlug die Stimmung in unterwürfige Stille um. Die psychologische Sicherheit war gleich null, da Kollegen oft von heute auf morgen ohne jede Information verschwanden
Die Vielzahl der negativen Bewertungen hier auf kununu spricht eine deutliche Sprache und deckt sich leider eins zu eins mit meiner zweijährigen Erfahrung.
Dies war einer der wenigen neutralen Punkte. Die Arbeitszeiten waren im Großen und Ganzen in Ordnung, was jedoch den psychischen Stress durch die Atmosphäre nicht kompensieren konnte.
Viel versprochen, nichts gehalten.
Das Gehalt war marktüblich und akzeptabel.
Nach außen wurde oft das Bild einer „Happy Family“ inszeniert, das jedoch bei der ersten Gelegenheit in sich zusammenfiel. In Einzelgesprächen wurde gelästert und gegeneinander gearbeitet. Ein echter Zusammenhalt oder loyales Teamwork existierte nicht.
In diesem Bereich gab es keine negativen Auffälligkeiten, was positiv hervorzuheben ist
Die Instabilität in der Führung ist besorgniserregend. In zwei Jahren erlebte ich vier verschiedene Vorgesetzte. Mein ursprünglicher Einstellungsmanager war bereits an meinem ersten Arbeitstag nicht mehr im Haus. Durch den ständigen Wechsel (Haltbarkeit oft unter 6 Monaten) gab es keine Kontinuität oder verlässliche Führung. Interims-Lösungen waren chronisch überlastet und als Ansprechpartner faktisch nicht präsent.
Die Bewertung hier ist zweigeteilt: Den Großteil meiner Zeit verbrachte ich in einem völlig veralteten Büro, das nicht mehr zeitgemäß war. Positiv hervorzuheben ist jedoch der Umzug in den Neubau gegen Ende meiner Betriebszugehörigkeit. Die neuen Räumlichkeiten sind sehr modern, ergonomisch und bieten eine deutlich hochwertigere Ausstattung.
Es gab keinerlei strukturiertes Feedback oder einen geordneten Wissenstransfer. Informationen wurden zurückgehalten, nur um Mitarbeiter im Nachgang für Fehler verantwortlich zu machen, die mangels Information unvermeidbar waren. Transparenz ist hier ein Fremdwort.
Gleichbehandlung wurde hier sehr selektiv ausgelegt. Wer sich bereit erklärte, „für die Firma zu leben“, wurde bevorzugt. Regelungen zu Home-Office oder Überstunden wirkten willkürlich und waren für die Belegschaft völlig unüberschaubar. Eine faire, objektive Bewertung der Leistung fand nicht statt.
Die Aufgaben an sich hatten Potenzial und waren durchaus interessant. Leider wurden Versprechungen bezüglich der persönlichen Weiterentwicklung konsequent ignoriert. Man wird vertröstet, aber ein echtes Vorankommen ist nicht vorgesehen.
Die vielen Karriere chancen
Mehr Azubi events um besser mit den anderen Azubis klarzukommen und einen besseren Sozialen Umgang miteinander zu haben
Die Azubis suchen immer ein schwarzes Schaf aus und ziehen es runter
Es entspricht meinen Erwartungen
40 Std.
Es gibt Luft nach oben
Die Ausbilder kümmern sich auf Azubis
Es macht mir Spaß aber das kommt auf die Personen an wie man denn Spaßfaktor bewertet
Oftmals gibt es keine gescheiten Aufgaben es kommt auf die Feldleiter an
Die Azubis suchen immer ein schwarzes Schaf aus und ziehen es runter aber die Gesselen sind echt nett
Alles super, außer ERP-System
Ich konnte einige Kollegen kennenlernen, mit denen es sehr viel Spaß gemacht hat zu arbeiten. Danke dafür!
Ich denke, die benannten Punkte spiegeln vieles wider, was ich hier natürlich noch deutlich weiter erläutern könnte. Deswegen ist alles gesagt und die Reise geht weiter.
Ich möchte hier gar nicht viele Verbesserungsvorschläge einbringen, außer:
Nutzt das Potential eurer Mitarbeiter. Legt den Fokus auf den Betrieb und nicht auf externe Ehrenämter.
Ich beginne mal mit Meetings: Ein Albtraum, der Kafka neidisch machen würde. 30 Minuten geplant, 1,5 Stunden geliefert- eine Bewährungsprobe für die Nerven. Seitens einer Partei der GF kamen dann oft Themen rein, die so gepasst haben wie ein Kochrezept ins Steuerrecht. Fokus? Weg, zerstört, pulverisiert- jedes mal ein neuer Plot-Twist nur ohne Drehbuch.
Eine positive und offene Fehlerkultur? Es wäre deutlich einfacher, eine Integralrechnung auf einem geweihten Papyrus rückwärts von Aramäisch in Deutsch zu übersetzen und durchzuführen, als die Angst zu überwinden, ein Problem bei der GF ansprechen zu können, ohne dass man durch den Fleischwolf gedreht wird.
Gejagt von Druck und dem Hinterherrennen liegen gelassener Probleme, die seit Jahren von den Protagonisten auf dem Betriebsgelände versteckt wurden; so fühlte sich ein gewöhnlicher Arbeitsalltag an.
Ein tiefer Atemzug auf der Venus, wäre meines Empfindens nach angenehmer.
Das Image, ein interessanter Punkt.
Alle Anerkennung an die Kollegin hier, die da wirklich den Zauberstab geschwungen hat und in kurzer Zeit starke Postings, die nach Erfolg und Teamgeist duften, platziert hat. Das war ein gigantischer Boost.
Allerdings, hinter der glitzernden Fassade verbirgt sich eine Realität, die so trostlos ist, dass selbst ein Vergleich mit einem verregneten Montagmorgen in einer Geisterstadt zu freundlich wäre.
Im dichten Nebel lichtet sich dieses vergoldete, wunderschöne Inka-Schiff, aber in der Realität zerreißt Zeus den Himmel und lässt es an den Klippen zerbersten.
Es wird hinter vorgehaltener Hand nichts positives gesprochen.
Homeoffice war in meinem Fall, trotz im Arbeitsvertrag geregelt, ein No-Go. Laptops sind ja nur moderne Briefbeschwerer. Dafür durfte man selbstverständlich nach 20:00 Uhr und am Wochenende erreichbar sein- ich überlegte stellenweise, mein Bett in das Büro und den Wecker auf Firma first zu stellen.
Urlaub war ein ferner Traum, drittrangig wie der Bürostaubsauger, Überstunden wie ein Ehrenamt und Wertschätzung war wie Astat- das seltenste Element im Universum.
Es gibt nur sehr bedingt und für einen ausgewählten Kreis Chancen auf Weiterbildungen.
Meistens habe ich es so erlebt, das Weiterbildungen verschoben wurden, oder kein "Budget" freigegeben wurde. Siehe hierzu den Punkt Vorgesetztenverhalten.
Über das Gehalt konnte ich mich nicht beklagen.
Jedoch über die Pünktlichkeit, am letzten Arbeitstag, schon. Denn hier ist es einige Male dazu gekommen, dass ich mein Gehalt nicht pünktlich hatte.
Dem fest vereinbarten ersten Urlaubsgeld, durfte ich ebenfalls nachlaufen.
Beginnend bei der Mülltrennung, die nicht ansatzweise sauber lief, bis hin zum maximalen Papierkrieg und 4 Fach-Ausdrucken unnötiger Unterlagen wurde hier nichts vorangebracht.
Die meisten Kollegen waren nett und über die Arbeit hinaus konnte man sich gut unterhalten und auch Spaß haben. Jedoch merkte man schnell- wir sitzen alle zusammen in diesem sinkenden Boot, welches geradewegs auf einen Wasserfall steuerte.
Der Kollegenzusammenhalt innerhalb des Führungskreis war allerdings die Hölle.
Hier gibt es einige, die es geschafft haben mit Schauspielerischen Fähigkeiten die GF um den Finger zu wickeln.
Ich gehe soweit, dass meines Empfindens nach manch einer hier sogar wirklich bösartig ist und keine Sekunde davor zögert, andere an den Pranger zu stellen.
Sollten das ehemalige Kollegen lesen, wisst ihr genau was ich meine.
Die 1 Sterne Bewertung gilt daher ausschließlich dem Führungskreis und der GF.
Hier kann ich mich einem Vorredner anschließen. Es gibt noch einige ältere Kollegen, ich denke hier hat man einfach abgeschlossen mit der Situation und möchte noch die letzten Jahren überstehen.
Was ich völlig verstehe und den Kollegen weiterhin viel Kraft wünsche.
Ein echtes Meisterwerk der Führungskunst- das allerdings auf beinahe allen Führungsebenen.
Eine beeindruckende Mischung aus königlicher Unerreichbarkeit und spontanem Gedächtnisverlust bei abgemachten Punkten.
Nicht selten kam es vor, dass Kollegen vor versammelter Mannschaft die "Hosen runterzogen" wurden und man wie ein begossener Pudel davon rennen wollte. Auch mich traf das.
Hier gab es keinerlei konstruktives Feedback, aber wenn, dann in der Kategorie "interpretier das mal selbst".
Die Führungskunst war so vorhersehbar wie ein Würfelwurf- nur eben ohne Chance auf eine 6.
Ich gebe zu, dass versucht wurde/wird, daran zu arbeiten. Allerdings sah ich keinerlei Fortschritt, denn die seit Jahren gewachsenen Strukturen und Positionen sind nicht bereit sich zu verändern.
Ich beginne mal damit, dass ich gar keinen festen Arbeitsplatz lange Zeit hatte.
Und da Homeoffice ja das böse Wort war, das niemand aussprechen durfte, kann sich hier jeder vorstellen wie ich des Öfteren auf eine Odyssee aufbrach, um in einer angenehmen Umgebung mal unbeschwert an einem Meeting teilzunehmen.
Es gab auch gravierende Unterschiede was die Ausstattung anbelangt.
So waren die meisten Büros mit höhenverstellbaren Tischen und Stühlen ausgestattet.
Allerdings gab es für das Proletariat nur sehr spärlich diese Art der Ausstattung. So habe ich als Beispiel meinen Stuhl mehrmals an Kollegen abgegeben die wirklich Probleme hatten und auf anständige ergonomische Möbel angewiesen waren.
Kommunikation? Wenn man den Begriff Kommunikation denn so nennen möchte, wenn wichtige Infos eher über den Buschfunk kursieren als durch klare Ansagen. Man durfte sich meinem Empfinden nach auf vage Andeutungen und ein charmantes Lächeln verlassen, bis man feststellte, dass mündliche Absprachen offenbar mit unsichtbarer Tinte geschrieben wurden, die sich Sekunden später selbst vernichtete.
Wer also ein Fan von Rätselspielen und spontaner Improvisation ist, kommt hier voll auf seine Kosten. Für alle anderen: Nehmt euch einen Detektiv mit ins Team, um die Kommunikationswege zu entschlüsseln.
Dass aktiv etwas dafür getan wird, sah ich nicht. Darüber gesprochen wurde auch nicht.
Eine One-Man-Show mit 20 Rollen.
Fachlich kam ich nicht ansatzweise dem Nahe, was festgelegt wurde, geschweige denn wirklich in die vereinbarte Rolle hinein.
Prozesse? Ein schönes Wort das man hier in den Mund nahm, aber keiner wusste wie man es buchstabiert- geschweige denn aufbaut.
Arbeitsprozessoptimierung?
Vielleicht dachten einige das sei eine neue Yoga Übung.
Methoden wie KanBan oder Six Sigma sind Fehlanzeige- hier wurde optimiert, indem man laut "Effizienz!" brüllte und dann weiterwurschtelte.
Das liegt auch daran, dass einfach von vorne herein, kein Grundverständnis über meine Rolle seitens der GF vorhanden war. Dies wurde mir auch über den Buschfunk bestätigt und ich spreche daher über mein Empfinden.
Die Aufgaben waren also nicht interessant, sondern fehlplatziert.
Auch hier komme ich einem Vorredner gleich- man hätte gemeinsam soviel erreichen können.
Potential ist mehr als genug vorhanden.
Insgesamt positiv :)
Miteinander sprechen und man findet eine Lösung! Ich finde hier wird schon viel getan, flexible Zeitmodelle, Homeoffice und vor allem: Menschlichkeit!
Super Kollegen - hier arbeiten tolle Menschen!
Das Gehalt war exakt am Ende des Monats auf dem Konto ... bloß nicht zu früh.
Gegen Kununu-Bewertungen wird anwaltlich und intern vorgegangen. Auf die Wortwahl der Bewertung muss unbedingt geachtet werden. Auch ich durfte schon Nachweise bei Kununu einreichen und einige Passagen abändern. Wenn bei allen negativen Bewertungen so konsequent auf Änderung bestanden wird, wie bei mir gerade, kann ich mir gut vorstellen, dass seeeeeeehr viele negative Bewertungen, die eigentlich sehr wissenswert für potenzielle Interessenten wären, verschwinden könnten. Nicht jeder nimmt sich wahrscheinlich so viel Zeit und ändert Formulierungen von "Behauptungen" zu "Empfindungen" ab.
Insofern darf ich leider nicht mehr von einer damals existierenden negativen Kununu-Bewertung schreiben und den damit verbundenen Vorkommnissen.
Es IsT aLlEs iN oRdNuNg GeWeSeN :)
Meines Empfindens nach lebt man hier noch die Einstellung, wie sie zur Jahrtausendwende in vielen heute nicht mehr existierenden Firmen gelebt wurde: der Mitarbeiter ist nur eine Ressource und es ist gefälligst ein Privileg für diesen Arbeitgeber arbeiten zu dürfen.
Als ich damals gekündigt habe bin ich mit dem Gedanken zur Tür raus: lieber arbeitslos als dort beschäftigt zu sein.
Verbesserungsvorschläge wurden sowohl hier bei Kununu als auch in der Firma selbst oft genug gemacht. Geändert hat sich für mein Empfinden nichts.
Ich würde der Firma Trips als ehemaliger Mitarbeiter empfehlen, die negativen Bewertungen hier auf Kununu nicht zu versuchen mit aller Gewalt löschen zu lassen, sondern die überwiegend konstruktive Kritik ernst zu nehmen und tatsächliche Verbesserungen herbeizuführen.
Ein Tipp für alle Lesenden und Rezensierenden: das Anzweifeln von Bewertungen auf Kununu ist weder neu noch schlimm. Kununu behandelt nach eigenen Aussagen die Nachweise für eine Beschäftigung extrem vertraulich und ich hätte ohnehin kein Problem damit. Man muss also nichts befürchten, wenn man z. B. ein Arbeitszeugnis oder einen Arbeitsvertrag hochlädt. Hat man den Nachweis, tatsächlich dort gearbeitet zu haben, dann erbracht, folgt eventuell nochmal ein Zweifel, dass einige Textpassagen "unwahr" sein könnten. Einfach abändern. Lasst euch eure Stimme nicht nehmen.
Ein von Fairness und Vertrauen geprägtes Betriebsklima sucht man hier vergebens. Ich empfand ständigen Druck und das Geschehen wirkte auf mich intrigant, das volle Programm eben. Neuen Mitarbeitern wird immer erst so richtig dick Honig um den Mund geschmiert bis nach einigen Monaten die Ernüchterung eintritt und man allmählich hinter die Fassade der GF blickt. Ich muss mir eingestehen mit der Zeit auch eine gewisse Furcht vor der Geschäftsführung entwickelt zu haben. Der Grat, ob ein Tag gut und friedlich oder schlecht und erniedrigend wird war oft sehr schmal.
- Alle negativen Bewertungen hier bei Kununu (und im Netz...) treffen den Nagel auf den Kopf - wie ich finde. Die Fluktuationsrate ist zum Schreien hoch.
Außen hui - innen so richtig pfui.
Man gibt sich nach außen als Manufaktur modernster und erlesenster Produkte, als Digitalisierer anderer Unternehmen oder Systemhaus und das alles gefühlt auf Augenhöhe von Global Playern. Ready for tomorrow durch Industrie 4.0...davon war nichts zu sehen oder zu spüren.
Wie es innen wirklich aussieht haben hier ja bereits sehr viele ehemalige Kollegen beschrieben ... glaubt es ruhig.
Da in diesem Bereich nichts unternommen wurde, gibt es hier auch nichts positives zu bewerten. 0 = 0.
Man geht auf die Arbeit und nimmt den Frust von dort mit Heim. Großes Kino.
Trotz ständiger Eigeninitiative waren hier für mich keine fachlichen Weiterbildungen zu erzielen.
Vorsicht vor dem Arbeitsvertrag... Nur 27 Tage Urlaub (heilig Abend und Silvester je ein ganzer Tag - üblich sind je ein halber Tag), das ach so tolle 13. Gehalt gibt es erst als Urlaubs/Weihnachtsgeld nach einem Jahr Firmenzugehörigkeit (also schlimmsten Falls muss man 1 1/2 Jahre auf sein erstes halbes 13. Gehalt warten) und eine Rückforderungsklausel für das jeweils letzte ausbezahlte halbe 13. Gehalt bei Kündigung ist auch mit dabei. Das 13. Gehalt wird im Vertrag dann zu einer freiwilligen Sondergratifikation die sich im Übrigen auch bei Gehaltserhöhungen nicht mit erhöht.
Fun fact: nach 5, 10 und 15 Jahren Betriebszugehörigkeit erhält man jeweils einen Urlaubstag mehr. Hält man das also 15 Jahre aus, hat man es auf die Marktüblichen 30 Urlaubstage geschafft. Wenn das mal kein Grund zur Betriebstreue ist..!
Benefits gab es keine. Es sah aus wie "so wenig wie möglich, so viel wie nötig".
Keine positiv hervorzuhebende Auffälligkeiten. Hier und da ein wenig Photovoltaik, für mein Empfinden ein merkwürdiges Mülltrennsystem.. ich habe es nie wirklich verstanden.
Schwierig... normalerweise schweißt gemeinsames Leid die Kollegen zusammen. Jedoch hatte ich den Eindruck nicht jedem Vertrauen zu können und für mein Empfinden hat sich das auch bestätigt. Bei vertraulichen Dialogen ist also Vorsicht geboten. Einige wenige sind echt schwer in Ordnung und denen trauere ich auch hinterher.
Insgesamt wirkt es auf mich, als hätten viele Mitarbeiter eine Art "Beamtenhaltung" eingenommen .. viel Bürokratie ist hier ein gern genutztes Werkzeug weniger zu arbeiten.
Es sei zumindest so gesagt, es gibt immerhin noch einige ältere Kollegen.
Wenn man Pech hat, hat man eine Stelle mit jemandem der GF als Vorgesetzten oder sitzt in der Produktion. Hat man Glück und es ist noch jemand dazwischen muss man hoffen, dass der Vorgesetzte nicht kündigt oder gekündigt wird. Die Fluktuation unter den Fach- und Führungskräften ist überdurchschnittlich hoch - erlebt habe ich sowas noch nie.
Besorgniserregend ist auch, wie schnell der eine oder andere Kollege plötzlich weg war... das Gefühl einen sicheren Arbeitsplatz zu haben wich der Angst man könnte der Nächste sein.
Es sei an dieser Stelle auch deutlich das durchaus cholerische und respektlose Verhalten anzumerken, dem man in Meetings ausgesetzt wurde. Die bereits in einer anderen Bewertung erwähnten speziellen Launen höchster Stellen galt es wirklich im wahrsten Sinne zu ertragen. "Hoffentlich gab es keine geplatzten Aufträge" war zu oft einer meiner Gedanken bevor ein Meeting stattfand.
Der Umgang mit der Corona-Krise wirkte auf mich geradezu fahrlässig und es wurde für mein Empfinden viel zu spät und meiner Meinung nach falsch reagiert. Zu Homeoffice bestand gefühlt kein Vertrauen.
Ein moderner Arbeitsplatz sieht anders aus. Großraumbüros, veraltete Computer, Lärm... Es wirkt karg und trist, so zweckmäßig. Es gibt sogar noch Ablagen/Fächer wie auf dem Amt, in das man Unterlagen wie z. B. die ausgedruckten und ausgeschnittenen Urlaubsanträge hineinlegt, damit sie später abgeholt und nach vorn ins Sekretariat gebracht werden.
Ich habe Meetings so erlebt, dass Mitarbeiter sich ständig vor der GF beweisen mussten ... als müsste man regelmäßig seine Daseinsberechtigung rechtfertigen. Man wird in eine Art Beweisführung gebracht und erhält dabei häufig das erniedrigende Gefühl nichts zu können. Ich verweise hier nochmal auf den Punkt "Vorgesetztenverhalten" in Bezug auf die Launen.
Ein "gemeinsames Zusammenarbeiten/Erreichen von Zielen" war das definitiv nicht.
In diesem Punkt hatte ich nicht den besten Eindruck erlangt ...
Definitiv nein. Die Kluft zwischen den Versprechungen und der Wirklichkeit könnte größer nicht sein. Letztlich war es langweilig und fachlich war ich unterfordert. Wir hätten so viel erreichen können, wenn man seinen Fachkräften vertraut und Ratschläge angenommen hätte. Die Zeit war also reif weiter zu ziehen.
Der Arbeitgeber ist aufgeschlossen und gibt Ihnen die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und Ihre Fähigkeiten zu nutzen, um zu lernen und zu wachsen.
Um weiter zu wachsen, sollte sich das Unternehmen stärker darauf konzentrieren, Mitarbeiter zu halten und auch ein höheres Gehaltspaket anzubieten.
So verdient kununu Geld.