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tristar 
GmbH
Bewertung

TopCompany6 Jahre

Nicht mehr das, was es mal war leider.

3,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei tristar GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Tools mit den man arbeitet (Shiji, Hotelkit) diese sind unkompliziert und modern und man ist leicht eingearbeitet.
- Benefits wie Spendit-Card, Uber-Arena Tickets in Berlin und Testnächste (*aktuell keine monatlichen 50€ Spendit Card mehr, sehr schade)
- Kommunikation mit People & Culture, dort erreicht man immer jemanden der ein offenes Ohr hat.
- Modernes Hotel / Einrichtung (man ist stolz dort zu arbeiten oder den Betrieb Freunden vorzustellen)
- Teamzusammenhalt (siehe oben), es ist wie eine kleine Familie gewesen.
- Die aktuelle Direktion (GM + FOM) hatten immer ein offenes Ohr und einen lockeren Spruch auf Lager um einen zum lachen zu bringen damit man den Kopf nicht komplett in den Sand gesteckt hat. Der GM ist aber wie bereits erwähnt auch bald schon wieder weg und verlässt den Betrieb.
- Die Darstellung in den sozialen Medien wie Instagram ist cool gemacht und nicht so peinlich wie bei vielen anderen Fiirmen.
- Gehalt gab es immer pünktlich
- Urlaubsgeld + Weihnachtsgeld (weiß nicht ob das so Vorgabe vom Tarifvertrag ist)
- Andere Hotels bei Support kennenlernen.
- Dienstpläne, Lohnabrechnungen etc. alles online und digital.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Die aktuelle Entwicklung - man kommuniziert überall das man keine Angst haben brauch und sieht wie überall in der tristar Leute entlassen werden um Geld zu sparen. In Düsseldorf hat man nun das Restaurant geschlossen und Leute entlassen. Wie ich gehört habe ist das auch in Berlin der Fall gewesen.
- Feedback vom Hotelpersonal finden keinerlei Anklang beim Headquater (Speisekarte, Preise der Getränke etc. - vorher haben wir in Düsseldorf z.B Bier für 5.50€ verkauft und es lief super, aus dem Nichts ist man auf 4.90€ gegangen während andere Hotels fast 6€ nehmen und Gäste dies trotzdem gerne bezahlen)
- Man spart an Gehältern & Positionen und verliert deswegen die guten Leute die den Betrieb zusammengehalten haben da diese dann bei der Konkurrenz unterschreiben und nimmt das nachfolgende Chaos einfach in Kauf. In Düsseldorf gab es über Monate keinen GM oder Stellvertreter an den man sich wenden konnte, stattdessen sollte man sich an den regional Manager wenden der nie vor Ort war oder Ahnung von angesprochenen Thematiken hatte (mittlerweile auch nicht mehr tätig für das Haus) ich musste mich dann an den FOM wenden, der das stellvertretend übernommen hat obwohl mein direkter Vorgesetzter eigentlich der F&B Manager war.
- Das Leute die sich ständig krankmeldeten obwohl man wusste, dass diese nicht Krank waren (durch Storys die auf social Media gepostet wurden etc) einfach ohne Konsequenzen Jahrelang weiterarbeiten können und die guten Mitarbeiter damit runtergezogen wurden (hat sich in letzter Zeit gebessert aber dies wird sich jetzt nach dem aktuellen Umbruch was die Aufgabenverteilung betrifft wohl wieder häufen).

Verbesserungsvorschläge

- Leute die einen guten Job machen und mit Herzblut dabei sind sollten entsprechend auch dafür belohnt und gefördert werden.
- Entscheidungen die eine große Auswirkung auf Gäste haben könnten wie z.B das man keine tägliche Zimmer-Reinigung mehr anbietet oder das man nur noch Pizza verkauft sollten transparenter kommuniziert werden, ich weiß bis Heute nicht wieso wir auf einmal aufgehört haben Burger zu verkaufen, die sich super verkauft haben und wofür man auch öfter ein Lob von Gästen bekommen hat.
- Immer wenn eine gewisse Person aus Berlin kommt / anreist, weiß man mittlerweile in Düsseldorf das irgendwas schlimmes passieren wird (Kündigungen etc.)
- Mehr Personal - wenn man von einem ehemaligen GM oder Regional Manager hört, dass wir in Düsseldorf einer der wenigen Hotels sind die guten Umsatz machen und trotzdem gefühlt so hängen gelassen werden habe ich dafür kein Verständnis mehr.
- Eine Direktion die Sicherheit und Beständigkeit ausstrahlt - dies war beim ersten GM noch der Fall aber seitdem dieser Weg ist gab es immer nur noch einen direkten Ansprechpartner als GM. Ist dieser im Urlaub oder Krank, hatte man keinen direkten Bezug mehr zu jemanden der Aussagen treffen konnte auf die man sich verlassen kann. Der damalige AGM konnte mir bei vielen Angelegenheiten weiterhelfen - zuletzt wurde mir dann immer gesagt das müsse man vorher mit people & culture klären oder warten bis der GM wieder da ist und wurde vertröstet.
- Mehr Teambuilding Maßnahmen,- wir hatten in diesem Jahr das erste mal ein richtiges Sommerfest was wirklich schön war und wo eine ausgelassene Stimmung und gute Gespräche stattgefunden haben, ein so großes Team brauch genau sowas - aber da man aktuell auf Sparkus ist, denke ich nicht, dass dies nächstes Jahr nochmal der Fall sein wird aber vielleicht täusche ich mich auch.

Arbeitsatmosphäre

War bis zum Ende hin eigentlich immer positiv, auch wenn viel zu tun war und man sich öfter gefragt hat wann man bei der größe des Hauses endlich neue, zusätzliche Kollegen bekommt, damit man nicht sofort anfängt zu schwimmen sobald jemand erkankt / ausfällt aber hier spart man besonders in den letzten Monaten seitens der tristar einfach an den falschen Stellen und holt lieber teures, externes Personal von Instaff rein.

Das sich dies dann irgendwann auf die Stimmung / Arbeitsatmosphäre im Team / Betrieb auswirkt sollte verständlich sein. Unterstützt hat man sich trotzdem gegenseitig zu gut es ging. Leider gibt es zum Beispiel im F&B Bereich Führungskräfte die sich lautstark vor dem gesamten Team über aktuelle Herausforderungen / Ereignisse auskotzen und damit eher demotivieren anstatt motivieren. Das wurde von einem Manager der eigentlich nicht für den F&B Bereich zuständig ist zwar immer so gut es ging unterbunden aber sobald dieser wieder im Büro war ging das Getuschel wieder von vorne los.

Image

Für Außenstehende hat die tristar denke ich ein gutes Image, in anderen Hotels die nicht so viele Zimmer haben und somit auch nicht diese hohe Belastung wie in Düsseldorf ist auch intern das Image denke ich weiterhin in Ordnung - für mich und viele anderen ist aber mittlerweile klar, dass durch die ganzen fragwürdigen Entscheidungen die in Berlin getroffen werden hier das passende Sprichtwort: "Mehr Schein als Sein" zutrifft.

Work-Life-Balance

Dienstpläne bzw. Ausgangswünsche wurden so geschrieben / genehmigt, dass man eigentlich eine gute Work Life Balance hätte haben können, wenn sich dann nicht wieder 3 Leute kurzfristig krank gemeldet hätten und der ganze Plan wieder über den Haufen geschmissen wurde. Ich selber kannte Personen die mit Ankündigungen wie "wenn ich den Freiwunsch nicht kriege, melde ich mich halt krank" um sich warfen und davon haben sich dann nach und nach Leute leider eine Scheibe abgeschnitten. Hier hätte man viel früher intervenieren / Konsequenzen ziehen müssen, damit das Team merkt, dass solche Leute nicht toleriert werden. Mit dem neuen GM der nun wohl auch nicht mehr tätig für das Haus ist hatte ich zumindest das Gefühl, dass man hier einen radikaleren Weg wählte, den ich sehr gut fand.

Überstunden wurden bei Gelegenheit über Guttage abgebaut, sodass man auch mal 4 Tage am Stück frei hatte und sich ein bisschen erholen konnte was schön war aber leider zu selten passierte. In anderen Abteilungen hätte ich wahrscheinlich 4 Sterne gegeben im F&B Bereich leider nicht.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt ein eine tristar academy mit vielen Möglichkeiten und Schulungen, die sollen wohl auch echt hilfreich sein und Spaß machen aber leider konnte ich diese Möglichkeit leider nie in Anspruch nehmen da man im Betrieb so eingebunden war, dass man eher bei den Veranstaltungen der Kellner war als selber daran teilzunehmen zu können- schade eigentlich aber an sich eine coole Sache die ich von anderen Arbeitgebern so nicht kenne und bestimmt einen guten Mehrwert haben.

Karriere kann man hier nur machen wenn passende Stellen frei sind, Gehälter bleiben solange gleich egal wie gut man arbeitet oder wie schlecht andere arbeiten, gute Leistung wird also nicht belohnt was einen demotiviert. Es gibt Leute die sich die Supervisor Position längst verdient hätten aber die nicht gefördert werden, da man entweder das Geld einsparen möchte oder die Stelle bereits "blockiert" wird wie es damals bei der Supervisorin der Fall war. Wenn Leute den Job besser machen als die Führungskräft aber weniger Gehalt geschweige denn Lob dabei rumkommt, ist man auf Dauer halt demotiviert.

Gehalt/Benefits

Man wird außertariflich bezahlt und die Aufgaben sind jetzt kein Hexenwerk also eigentlich gerechtfertigt, wenn man nicht gefühlt jeden Tag für 2 Personen gleichzeitig arbeiten muss, weil man wie angesprochen dauerhaft unterbesetzt war durch Krankheitsfälle oder Stellen die nicht neu besetzt wurden..

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Leider werden zu viel Lebensmittel weg geschmissen.

Kollegenzusammenhalt

Hängt von der Abteilung und von den jeweiligen Personen ab. Teilweise gibt es Leute die sich jede Woche ohne Scham für mehrere Wochen Krank melden und wo man sich einfach im Stich gelassen fühlt andererseits gibt es aber auch Leute die sich komplett reinhängen und jede Schicht covern und einspringen damit man keine Horror Schicht überstehen muss. Zuletzt guckte man auf den Dienstplan und hat sich bereits darauf eingestellt, dass man ansttat wie geplant zu 4 nur zu 2 sein wird. Dieses Gefühl hatte ich bei den anderen Abteilungen nicht,- wenn dort jemand krank war wusste man, der Person geht es tatsächlich nicht gut. Trotzdem hat man bis zum Ende des Tages zusammen durchgezogen und zusammen gelacht. Das sich der damalige Hotelmanager und Stellvertreter morgens in die Küche gestellt haben um Frühstück zu machen und dabei mehr Spaß hatten als die dafür zuständigen Personen sagt denke ich schon einiges aus..

Das Techniker, Leute von der Rezeption oder sogar Leute aus der Direktion mit geholfen haben Tische abzuräumen oder sich in die Spühlküche stellen um mitzuhelfen zeigt ja eigentlich von Kollegenzusammenhalt fühlte sich aber alles in der letzten Zeit nicht mehr ehrlich an.

Vorgesetztenverhalten

F&B: Supervisor teilweise komplett überfordert und unstrukturiert. Eine ehemalige Supervisorin hat teilweise nur Ansagen und negative Stimmung verbreitet und sich lautstark mit Angestellten gestritten. Teilweise is das so eskaliert, dass Sie sich mit Leuten während der Schicht gar nicht mehr unterhalten hat oder das ein Manager extra ins Haus gefahren ist um Situationen zu deeskalieren, diese Person arbeitet zum Glück nicht mehr dort.

Ein anderer Supervisor schiebt die Schuld gerne von sich auf andere, egal ob Bestellungen nicht ausgelöst worden sind oder wenn ein Tisch vergessen wurde etc. - hier wird keine Verantwortung übernommen sondern sich immer ein Miesepeter ausgesucht der für die Fehler dann verantwortlich sein soll. Kein Bier im Haus? Lieferung Schuld, Kein Essen an Tisch X gegangen den er gebucht hat? System Schuld etc. eigentlich ein sehr netter Mensch der auch mit Herzblut dabei ist und immer einspringt und macht und tut aber trotzdem als Supervisor leider in meinen Augen nicht geeignet ist..

Direktion: Ständiger Wechsel der GM's und keine Standhaftigkeit, einen offiziellen Stellvertreter gibt es schon lange nicht mehr, wahrscheinlich auch um Geld zu sparen..

Arbeitsbedingungen

39h Woche mit einem kurzen 7h Tag an sich eine coole Idee, ist leider nur meist nie der Fall, da mann zu wenig Personal hatte.

Kommunikation

Lässt zu wünschen übrig,- vieles wird zwar über Hotelkit (internes Kommunikationstool) kommuniziert aber hier fällt die persönliche, menschliche Ebene leider so gut wie weg. Ich hätte mir gewünscht, dass man wie beim Front Office auch mal Meetings hat, wo es nicht immer nur darum geht wie blöd doch alles sei und was so schief läuft. Gab es mal Meetings für das F&B Team hatte ich das Gefühl, dass die zuständigen Führungskräfte schlechter vorbereitet waren als andere Management Personen die ebenfalls anwesend waren.

Das man teilweise ohne Ware / Bier etc. bei voller Belegung und somit vollem Restaurant + Bar stand empfand ich bei 3 Führungskräften für den Bereich als relativ peinlich. Auch diese Suppe mussten dann meist andere auslöffeln oder es wurde spontan entsprechende Artikel aufgetrieben. Ein sicheres Gefühl versichert das auf jeden Fall nicht wenn man zur Arbeit kommt. Anvertrauen konnte man sich den besagten Führungskräften leider auch nicht, wenn musste man sich darauf einstellen, dass das besprochene nach 24h alle aus dem gesamten Betrieb wussten.

Ansonsten wird vieles zu kurzfristig kommuniziert oder nicht konkret genug wie z.B wann man neues Personal bekommt etc.

Gleichberechtigung

Hatte nie das Gefühl, dass wer gesondert bevorzugt wurde.

Interessante Aufgaben

Dadurch das man die Speisekarte so dezimiert hat und man streng nach dem IHG Express Konzept arbeitet, gibt es kaum Möglichkeiten / Spielraum sich kreativ auszuleben..

- keine Cocktailkarte oder ähnliches
- keine Special / Monats-Karte die oft versprochen wurde

Letztes Jahr haben wir teilweise den Glühwein selber gemischt, wenn dass unter interessante Aufgaben fällt, dann gab es diese. Man wollte Waffeln mit Kirschen verkaufen etc. alles coole Ideen die aber leider keinen Anklang gefunden haben.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Stein-Kalesky, Head of People & Culture Europe
Christian Stein-KaleskyHead of People & Culture Europe

Lieber Ex-triSTAR,

vielen Dank für dein ehrliches und differenziertes Feedback! Es freut uns sehr, dass du trotz der Herausforderungen viele positive Aspekte hervorhebst - besonders den starken Teamzusammenhalt, die moderne Ausstattung und die digitalen Tools, mit denen ihr arbeitet. Auch dass du die Gleichberechtigung mit 5 Sternen bewertest und die Benefits wie die Spendit-Card schätzt, zeigt uns, dass wir in vielen Bereichen auf dem richtigen Weg sind.

Deine konstruktive Kritik nehmen wir sehr ernst. Die Mitarbeiterengpässe und deren Auswirkungen auf die Arbeitsbelastung sind uns bewusst, und wir arbeiten kontinuierlich daran, nachhaltige Lösungen zu finden. Was die Preisgestaltung angeht: Ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis ist uns wichtig, daher werden Bierpreise auch mal nach unten korrigiert, wenn es die Situation erfordert.

Zur Schließung des Restaurants: Diese Entscheidung folgte aus betriebswirtschaftlichen Gründen und war nicht leichtfertig getroffen. Wir verstehen, dass solche Veränderungen Unsicherheit schaffen können.

Deine Verbesserungsvorschläge, besonders zu Kommunikation, Führungsverhalten und Teambuilding-Maßnahmen, sind wertvoll für uns.

Meldungen zu Mitarbeitenden die sich krankmelden, wenn sie spezielle Schichten nicht erhalten, haben wir im People & Culture Team nie bekommen. Dazu gibt es sogar Meldemöglichkeiten. Wir sind darauf angewiesen, dass triSTARS unfaires Verhalten auch transparent Melden. Nur so können wir auch etwas verbessern.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.