tristar GmbH Logo

tristar 
GmbH
Bewertung

TopCompany6 Jahre

Ein Arbeitgeber bei den ich immens enttäuscht bin

2,2
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2024 im Bereich Administration / Verwaltung bei Holiday Inn Express Düsseldorf Airport in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die direkten Vorgesetzten, insbesondere GM und AGM, waren immer ansprechbar und unterstützend. Innerhalb des Teams herrschte ein guter Zusammenhalt, der auch nach meinem Austritt spürbar ist – dies liegt an der Menschlichkeit der Mitarbeitenden und dem gemeinsamen „Traumabonding“.

Die Frühdienste verliefen in der Regel angenehm, und wer gerne Überstunden macht, fühlt sich hier wohl. Die direkten Vorgesetzten waren bei hoher Arbeitsbelastung unterstützend.

Die Akademie in Düsseldorf wird genutzt und ermöglicht Weiterbildung. Kreative Aufgaben wie die Entwicklung von Restaurant- und Bar-Specials waren interessant. Die Bezahlung ist übertariflich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation des Headquarters war mangelhaft: Entscheidungen wurden getroffen, ohne die Mitarbeitenden zu informieren. Insgesamt ist die interne Kommunikation schwankend und teilweise unübersichtlich, was die Arbeitsabläufe erschwert.

Der Spätdienst ist besonders belastend: Dienstbeginn um 15:30 Uhr, häufig bis spät in die Nacht, oft alleine, und das teilweise fünf bis sechs Tage hintereinander. Viele Aufgaben sind stressig, insbesondere für ältere Mitarbeitende.

Viele Abläufe sind standardisiert, kreative Initiativen wurden oft wieder eingestellt. Es fällt viel Müll durch Convenience-Produkte an, während nachhaltigere Optionen aus Kostengründen nicht genutzt werden. Die übertarifliche Bezahlung wirkt eher wie ein „Schmerzensgeld“.

Verbesserungsvorschläge

Ein transparenteres Kommunikationssystem zwischen HQ und Team könnte die Abstimmung verbessern. Regelmäßige Updates und kurze Briefings könnten helfen, Informationslücken zu schließen und Unsicherheiten zu reduzieren.

Die Arbeitszeiten könnten besser verteilt werden, etwa durch mehr Personal im Spätdienst oder rotierende Pausenregelungen. Außerdem könnten klare Grenzen für Überstunden gesetzt werden, um die Work-Life-Balance zu verbessern.

Mehr Spielraum für kreative Aufgaben könnte die Motivation steigern. Nachhaltige Lösungen, etwa lokale Backwaren, sollten stärker berücksichtigt werden. Eine transparentere Gehaltsstruktur, die Leistung und Belastung angemessen widerspiegelt, wäre wünschenswert.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb des Unternehmens war es gut, aber seit einem Jahr leider nicht mehr.

Image

kein kommentar

Work-Life-Balance

Der Frühdienst war meist in Ordnung, aber der Spätdienst war wirklich anstrengend. Man startet um 15:30 Uhr und arbeitet oft bis spät in die Nacht, weil viel zu tun ist und man dabei häufig ganz alleine dasteht – fünf bis manchmal sogar sechs Tage hintereinander.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung liegt über dem Tarif, erscheint jedoch eher als Ausgleich für die Belastungen und weniger als angemessene Leistungshonorierung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es fällt sehr viel Müll an, weil viele Convenience-Produkte genutzt werden. Brötchen von einer lokalen Bäckerei wären möglich, aber die sind zu teuer, also greift man zu günstigeren Backwaren.

Kollegenzusammenhalt

Selbst nach meinem Austritt ist der Zusammenhalt unter uns noch stark – allerdings nicht wegen des Unternehmens, sondern wegen der Menschlichkeit und dem gemeinsamen „Traumabonding“, das uns verbindet.

Umgang mit älteren Kollegen

Es machen nicht viele mit, weil es für viele der älteren Kollegen einfach zu stressig ist.

Vorgesetztenverhalten

Meine direkten Vorgesetzten waren damals wirklich gut. Der GM und AGM waren immer ansprechbar und für uns da – mal mehr, mal weniger, was je nach Arbeitsaufkommen aber verständlich war.

Arbeitsbedingungen

Wer darauf steht, Überstunden zu machen und kaum Freizeit zu haben, fühlt sich hier pudelwohl.

Kommunikation

In letzter Zeit fehlte es an klarer Kommunikation. Das Headquarter hat Entscheidungen getroffen, ohne diese rechtzeitig oder transparent weiterzugeben. Insgesamt ist die Kommunikation im Unternehmen leider sehr wechselhaft.

Gleichberechtigung

Hier wird jeder gleich behandelt – ob man gute oder schlechte Arbeit leistet. :)

Interessante Aufgaben

Der Alltag im Daily Business war eher Standard. Spannend war es, sich neue Specials für Restaurant und Bar auszudenken, leider wurden diese Ideen später wieder verworfen.


Karriere/Weiterbildung

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian Stein-Kalesky, Head of People & Culture Europe
Christian Stein-KaleskyHead of People & Culture Europe

Lieber ehemaliger triSTAR,

vielen Dank für dein ehrliches Feedback. Rückmeldungen wie deine helfen uns, die Wahrnehmung unserer Arbeitsweise zu reflektieren und konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungen zu erkennen.

Wir freuen uns, dass du Kollegenzusammenhalt, Gleichberechtigung und die Unterstützung durch deine direkten Vorgesetzten positiv hervorhebst. Das bestätigt, dass diese Werte im Alltag unseres Teams gelebt werden.

Zu deinen Kritikpunkten möchten wir sachlich Stellung nehmen:
Der Begriff „Traumabonding“ wird hier aus unserer Sicht unzutreffend und überzogen verwendet. In unserem Unternehmen kam es zu keinerlei gewalttätigen oder strafrechtlich relevanten Vorfällen, die eine solche Wortwahl rechtfertigen würden.

Bezüglich der Überstunden: Unsere Auswertungen zeigen, dass keine übermäßigen Überstunden anfallen. Sollte es im Einzelfall dazu kommen, erfolgt selbstverständlich ein vertragskonformer Ausgleich. Spätschichten sind reguläre 8-Stunden-Schichten innerhalb eines gängigen Drei-Schicht-Betriebs, zuzüglich einer 45-minütigen Pause. Es werden selten triSTARS alleine am Front Office eingesetzt.

Zur Kommunikation innerhalb der Gruppe: Alle betroffenen Abteilungen, insbesondere Operations, werden frühzeitig in Entscheidungsprozesse eingebunden. Unterschiedliche Standpunkte sind dabei normal und fördern oftmals den Fortschritt. Dass nicht jede Führungskraft jede Gruppenentscheidung teilt, ist Teil einer offenen Unternehmenskultur.

Zudem verfügt die tristar über ein internes Ideen- und Feedback-Tool (in hotelkit), in dem Anregungen transparent eingereicht und deren Umsetzung verfolgt werden kann.

Für persönliche oder sensible Themen stehen neben anonymen Meldewegen auch eine 24h-Hotline zur Verfügung. Während deiner Zeit bei uns wurde kein entsprechender Hinweis eingereicht, di Themen die du ansprichst, was bedauerlich ist – im Dialog hätten wir mögliche Missverständnisse zeitnah aufklären können.

Mit mehr als 50 internen Veranstaltung unserer eigenen starcademy und diversen Karrieremöglichkeiten in unseren 47 Hotel und drei Headquartern bedauern wir, dass wir nur einen Stern erhalten haben bei Weiterbildung/Karriere.

Wenn du den Austausch nachträglich suchen möchtest, stehen wir weiterhin offen für ein persönliches Gespräch.

Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.