Ein Arbeitgeber bei den ich immens enttäuscht bin
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die direkten Vorgesetzten, insbesondere GM und AGM, waren immer ansprechbar und unterstützend. Innerhalb des Teams herrschte ein guter Zusammenhalt, der auch nach meinem Austritt spürbar ist – dies liegt an der Menschlichkeit der Mitarbeitenden und dem gemeinsamen „Traumabonding“.
Die Frühdienste verliefen in der Regel angenehm, und wer gerne Überstunden macht, fühlt sich hier wohl. Die direkten Vorgesetzten waren bei hoher Arbeitsbelastung unterstützend.
Die Akademie in Düsseldorf wird genutzt und ermöglicht Weiterbildung. Kreative Aufgaben wie die Entwicklung von Restaurant- und Bar-Specials waren interessant. Die Bezahlung ist übertariflich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation des Headquarters war mangelhaft: Entscheidungen wurden getroffen, ohne die Mitarbeitenden zu informieren. Insgesamt ist die interne Kommunikation schwankend und teilweise unübersichtlich, was die Arbeitsabläufe erschwert.
Der Spätdienst ist besonders belastend: Dienstbeginn um 15:30 Uhr, häufig bis spät in die Nacht, oft alleine, und das teilweise fünf bis sechs Tage hintereinander. Viele Aufgaben sind stressig, insbesondere für ältere Mitarbeitende.
Viele Abläufe sind standardisiert, kreative Initiativen wurden oft wieder eingestellt. Es fällt viel Müll durch Convenience-Produkte an, während nachhaltigere Optionen aus Kostengründen nicht genutzt werden. Die übertarifliche Bezahlung wirkt eher wie ein „Schmerzensgeld“.
Verbesserungsvorschläge
Ein transparenteres Kommunikationssystem zwischen HQ und Team könnte die Abstimmung verbessern. Regelmäßige Updates und kurze Briefings könnten helfen, Informationslücken zu schließen und Unsicherheiten zu reduzieren.
Die Arbeitszeiten könnten besser verteilt werden, etwa durch mehr Personal im Spätdienst oder rotierende Pausenregelungen. Außerdem könnten klare Grenzen für Überstunden gesetzt werden, um die Work-Life-Balance zu verbessern.
Mehr Spielraum für kreative Aufgaben könnte die Motivation steigern. Nachhaltige Lösungen, etwa lokale Backwaren, sollten stärker berücksichtigt werden. Eine transparentere Gehaltsstruktur, die Leistung und Belastung angemessen widerspiegelt, wäre wünschenswert.
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb des Unternehmens war es gut, aber seit einem Jahr leider nicht mehr.
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Work-Life-Balance
Der Frühdienst war meist in Ordnung, aber der Spätdienst war wirklich anstrengend. Man startet um 15:30 Uhr und arbeitet oft bis spät in die Nacht, weil viel zu tun ist und man dabei häufig ganz alleine dasteht – fünf bis manchmal sogar sechs Tage hintereinander.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung liegt über dem Tarif, erscheint jedoch eher als Ausgleich für die Belastungen und weniger als angemessene Leistungshonorierung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es fällt sehr viel Müll an, weil viele Convenience-Produkte genutzt werden. Brötchen von einer lokalen Bäckerei wären möglich, aber die sind zu teuer, also greift man zu günstigeren Backwaren.
Kollegenzusammenhalt
Selbst nach meinem Austritt ist der Zusammenhalt unter uns noch stark – allerdings nicht wegen des Unternehmens, sondern wegen der Menschlichkeit und dem gemeinsamen „Traumabonding“, das uns verbindet.
Umgang mit älteren Kollegen
Es machen nicht viele mit, weil es für viele der älteren Kollegen einfach zu stressig ist.
Vorgesetztenverhalten
Meine direkten Vorgesetzten waren damals wirklich gut. Der GM und AGM waren immer ansprechbar und für uns da – mal mehr, mal weniger, was je nach Arbeitsaufkommen aber verständlich war.
Arbeitsbedingungen
Wer darauf steht, Überstunden zu machen und kaum Freizeit zu haben, fühlt sich hier pudelwohl.
Kommunikation
In letzter Zeit fehlte es an klarer Kommunikation. Das Headquarter hat Entscheidungen getroffen, ohne diese rechtzeitig oder transparent weiterzugeben. Insgesamt ist die Kommunikation im Unternehmen leider sehr wechselhaft.
Gleichberechtigung
Hier wird jeder gleich behandelt – ob man gute oder schlechte Arbeit leistet. :)
Interessante Aufgaben
Der Alltag im Daily Business war eher Standard. Spannend war es, sich neue Specials für Restaurant und Bar auszudenken, leider wurden diese Ideen später wieder verworfen.


