Wie habe ich das 8 Jahre ausgehalten?
Gut am Arbeitgeber finde ich
Überpünktliche Bezahlung, Betriebsrat, gute Verkehrsanbindung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlechte Bezahlung, absolut keinerlei Wertschätzung der MA
Arbeitsatmosphäre
In der Abteilung, in der ich gearbeitet habe, war die Atmosphäre super. Wurde vom Kostenstellenleiter aber nicht gerne gesehen.
Image
Außen hui, innen pfui.
Work-Life-Balance
Gleitzeit ok. Urlaub fast jederzeit möglich, wenn man ein Jahr im Voraus plant.
Karriere/Weiterbildung
Gibt's nicht für MA der Produktion.
Gehalt/Benefits
Alles auf dem Minimum gehalten. Mindestlohn oder kaum merklich darüber, Urlaub gibt's auch nur 24 Tage. Dank des Betriebsrates ändert sich wenigstens das jetzt die nächsten Jahre.
Keinerlei Extrazahlungen, kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.
Positiv: Geld wird immer überpünktlich gezahlt
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ist mir nicht bekannt, dass Tropper irgendwas zum Thema Klimaschutz beiträgt.
Kollegenzusammenhalt
Unterscheidet sich sehr je nach Abteilung. Es gibt "Kriegsgebiete" und "Wohlfühloasen".
Umgang mit älteren Kollegen
Fürchterlich. Langjährige Mitarbeiter*innen werden mit einem popeligen Blumenstrauß und einem feuchten Händedruck (seit Corona gibt's den nichtmals mehr) raus begleitet.
Vorgesetztenverhalten
Egal wie gut man arbeitet, man bekommt vom Kostenstellenleiter immer zu hören, dass man nicht genug Umsatz erwirtschaftet hat. Sehr demotivierend.
Der Einzige, der sich um Klärung in Konfliktfällen bemüht, ist der Betriebsrat.
Arbeitsbedingungen
Büroräume sehen eher aus wie Lager, weil das "Archiv" ständig voll ist und man nicht weiß, wohin mit den ganzen Papier.
Tische und Stühle sind teilweise noch aus der Steinzeit. Klimaanlagen gibt's nur im Scan- und Serverräumen. Der Komfort der MA steht da nicht so im Vordergrund.
Kommunikation
Praktisch nicht vorhanden. Kommunikation gibt es nur per "Flurfunk".
Interessante Aufgaben
Meine Aufgabe bestand darin, 8 Stunden täglich am PC zu sitzen und Zahlen einzutippen. Interessant? Eher weniger.