4 von 11 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Technische Ausstattung: Die Arbeitsgeräte (Laptops, Monitore) sind modern und auf einem aktuellen Stand, was das tägliche Arbeiten technisch angenehm macht.
Fehlende Sicherheit: In meiner Wahrnehmung herrscht ein Klima der Verunsicherung. Kritik oder das Aufzeigen von Problemen scheint eher negative Konsequenzen nach sich zu ziehen, als dass es als konstruktives Feedback gewertet wird. Dies wird meiner Meinung nach auch deutlich an der Art und Weise wie hier mit Kritik auf Kununu umgegangen wird.
Führungskultur professionalisieren: Investition in echte Führungskräfteschulungen, um eine gesunde Feedbackkultur und psychologische Sicherheit zu etablieren.
Ich habe selten ein Arbeitsumfeld erlebt, in dem eine so spürbare Unzufriedenheit unter den Kollegen herrschte. Das Pensum wirkte durch eine chronische Fehlplanung bei der Kundenbetreuung oft kaum bewältigbar. Dass statt der dringend benötigten Vollzeitstellen massiv auf Werkstudierende gesetzt wurde, erzeugte den Eindruck einer kurzfristigen Kostenoptimierung. Dies führte dazu, dass Fachkräfte gefühlt noch mehr Verantwortung und Einarbeitungsaufwand tragen mussten, ohne dass das Pensum sank.
Nach außen hin wird ein sehr modernes und professionelles Bild vermittelt, das jedoch in meiner Wahrnehmung stark von der internen Realität abweicht. Der Fokus scheint massiv auf der glanzvollen Außenwirkung und dem Neukundengeschäft zu liegen, während die tatsächliche Mitarbeiterzufriedenheit gefühlt zweitrangig ist. Es entsteht der Eindruck einer „polierten Fassade“, hinter der man als Angestellter wenig von der modern kommunizierten Unternehmenskultur spürt. Wer die internen Abläufe kennt, nimmt das öffentliche Image leider als wenig authentisch wahr.
Die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben verschwamm in meinem Alltag massiv. Es schien eine implizite Erwartungshaltung zur Selbstausbeutung zu geben. Überstunden sollten nach meiner Erfahrung am besten unsichtbar bleiben und in der Freizeit erledigt werden, um die Zielvorgaben zu erreichen.
Es gibt Fortbildungen, diese mussten aber zumindest zu meiner Zeit aus privater Tasche vorgestreckt werden. Die Teilnahme war an einem persönlichen Jahresziel gebunden.
Den Zusammenhalt unter den Kollegen empfand ich immer als ausgezeichnet. Man hat viel unternommen. Die Kollegen hatten immer ein offenes Ohr und waren offen für Verbesserungen.
Die Führung agierte in meiner Wahrnehmung oft nach dem Prinzip der selektiven Wahrnehmung. Probleme in der Projektplanung oder Kundenunzufriedenheit wurden gefühlt ignoriert, bis sie auf die Belegschaft abgewälzt wurden. Anstatt bei Überlastung Unterstützung zu bieten, wurde der Druck subjektiv eher noch erhöht. Die psychologische Sicherheit empfand ich als nicht gegeben: Wer Bedenken äußerte oder kritische Fragen stellte, musste mit beruflichen Konsequenzen rechnen.
Die Ausstattung ist großteils angemessen zu den Aufgaben. Räumlichkeiten sind schön angenehm, sowohl im Office in München als auch in Wolnzach. Leider keine Klimaanlage deswegen ein Punkt Abzug.
Die Kommunikation empfand ich als einseitig und von Intransparenz geprägt. Man wurde oft vor vollendete Tatsachen gestellt. Anstatt rechtzeitig den Dialog zu suchen, wenn Positionen unprofitabel wurden, schien man zu warten, bis eine Trennung unvermeidbar war.
Das Gehalt empfand ich als nicht angemessen im Hinblick auf die extrem hohe Verantwortung und das tägliche Arbeitspensum. In meiner Wahrnehmung steht die Vergütung in keiner gesunden Relation zu dem Druck und der fachlichen Last, die man faktisch schultern muss. Zwar werden kleinere Benefits (wie Gutscheine oder Getränke) angeboten, diese können jedoch die gefühlte Unterbezahlung für die tatsächlich geforderte „High-Performance“ nicht kompensieren. Auch die Bonusziele wirkten auf mich so utopisch gesetzt, dass eine zusätzliche leistungsorientierte Vergütung faktisch unerreichbar schien.
Teilweise musste ich aktiv um neue Aufgaben bitten, wenn Projekte stockten, was mir später jedoch negativ ausgelegt wurde. Die Ressourcenverteilung wirkte auf mich oft wenig am tatsächlichen Erfolg der Projekte orientiert.
Die Vision, die einem im Bewerbungsprozess verkauft wurde
* keine Struktur
* keine Perspektive
* Menschen arbeiten gegeneinander (oder zumindest nicht miteinander)
* bei Problemen werden Symptome bekämpft, nicht die Probleme gelöst
Den Verbesserungsvorschlägen, Wünschen und Bedürfnissen der Angestellten Gehör schenken.
Niedergeschlagen. Jeder wusste, dass Ziele niemals erreicht werden können. Eher Ausbeutung verkauft als "gut gemeint" (z.B. fünf Urlaubstage streichen als Anreiz den Urlaub zu nehmen, während man verzweifelt versucht den Backlog abzuarbeiten)
Stockholm Syndrom
Existiert nicht. Das Consulting-Team fällt Stück für Stück durch extreme Belastung auseinander. Von 30 Tagen Urlaub wurden fünf Tage gestrichen als Anreiz ihn zu nehmen.
Es wird viel versprochen. Menschen im Consulting Team klagen über Fließbandarbeit ohne Fortbildungsmöglichkeiten und gleichzeitig die für viele nicht erfüllbare Erwartungshaltung, sich in der Freizeit weiterzubilden. Es wird erwartet, dass man seinen Job lebt. Wer das nicht tut ist fehl am Platz
Gehalt kam selten pünktlich. Es herrscht allgemein Mangel an Geld, Gehaltserhöhungen wurden unfair vergeben und Boni sind nicht erreichbar
An sich super, allerdings stark eingeschüchtert durch das Verhalten der GF (z.B. Sprüche, die nahelegen, dass gegen den Versuch einen Betriebsrat zu gründen vorgegangen würde)
Es herrschen extrem hohe, teils nicht erfüllbare, Erwartungshaltungen
Es werden Kollegen vor anderen Kollegen eingeschüchtert und gemobbt.
Gut genug um arbeiten zu können, allerdings wird versucht an jeder Ecke zu sparen. Wer aus Sicht der GF nur einen Browser benötigt bekommt ein Chromebook.
Unter den Kollegen super, zum Management sehr einseitig (manche Menschen denken in diesem Unternehmen, dass das Reden der wichtigere Teil der Kommunikation ist, nicht das Zuhören)
Es herrscht in etlichen Bereichen ein toxisches "Alpha Male" verhalten
Es gibt (ehrlich) viele interessante Aufgaben, leider so viele davon, dass man sich nie auf eine Tätigkeit spezialisieren oder ordentlich einarbeiten kann, was dazu führt, dass man nicht die mentale Kapazität hat seine Aufgaben ordentlich zu erledigen. Es wird gefordert, dass man minderwertige Qualität abliefert, was im IT-Security-Zusammenhang bestenfalls fragwürdig ist.
Das Privatleben gibt es nicht mehr. Hier sollen alles Arbeitsmaschinen ohne Freizeit werden.
Die 3 Geschäftsführer austauschen (ja auch den "neuen")
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr schwierig zu beurteilen. Wenn man wirklich high performt und deutlich mehr als die vereinbarte Zeit arbeitet, scheint in erster Linie alles gut. Wenn Mitarbeiter aber dann doch mal längerfristig (ab 2-3 Wochen) krank sind, werden diese in der eigentlichen Abteilung nicht mehr gebraucht (ging ja auch ohne die) und sie werden so lange zwischen den Abteilungen verschoben, bis diese sich genötigt fühlen das Unternehmen zu verlassen.
Nach außen wirkt alles gut (muss ja auch sonst brechen Umsätze ein), allerdings kenne ich niemanden der so richtig zufrieden oder glücklich im Unternehmen ist.
Wenn man früh anfängt und entsprechend früh gehen möchte sind Sprüche wie Kollege Halbzeit normal. Es wird erwartet, dass deutlich mehr als die 8 Stunden gearbeitet werden wobei unter keinen Umständen die Überstunden aufgeschrieben werden dürfen.
Es gibt teilweise öffentlich einsehbare Gehaltsbänder und daran geknüpft auch die Aufgaben die erfüllt werden müssen für eine neue Rolle, die endgültige Entscheidung liegt aber immer bei der GF warum wer jetzt wieder nicht befördert werden kann / darf. Es gibt aber auch ein Weiterbildungsbudget.
Das Gehalt ist ok und es gibt auch jeden Monat einen 50€ Gutschein, sowie Freigetränke.
Vom Unternehmen selbst kommt wenig, das liegt eher in der Pflicht der Arbeitnehmer so lange das günstigste Produkt gekauft wird.
Zwischen den Kollegen funktioniert es meistens gut, wobei es wohl deutliche Unterschiede zwischen den Büros (München, Pfaffenhofen) gibt. Es ist allerdings auch eine sehr frauenfeindliche Umgebung.
Es gibt kaum Personen > 30 im Unternehmen. Aber auch hier gilt: Wer nicht performt kommt in eine andere Abteilung bis es nicht mehr geht.
Unter aller Sau! Man hat mehr das Gefühl, dass das ein Sandkasten ist der von einem Kindergarten regiert wird. Es gibt keine eindeutige Führung, sondern jeder hat seine eigene Agenda (die auch in der Regel gegen die der anderen verstößt), so gibt es keine wirkliche Führung, sondern nur ein Leben von Tag zu Tag. Ich glaube an die Firma und auch an das, was wir machen, aber die gesamte Geschäftsführung muss für einen echten Erfolg komplett und ohne Ausnahme ausgetauscht werden.
Es werden Jahresziele gesetzt und auch Umsatzziele, allerdings immer utopisch hoch. Entsprechend kam es auch noch nie zu einer Bonuszahlung.
Die Geräte sind aktuell, wobei ChromeOS wohl für eine echte Arbeit nicht nutzbar ist. Die IT-Kollegen arbeiten auf Arch-Linux.
Die Kommunikation ist sehr schwierig. Es gibt Informationen aber kein Austausch. So erfährt man in der Regel am selben Tag, wenn die GF (gerade Sales) etwas technisch verändern möchte und muss das direkt umsetzen (egal wie). Alles wird gemacht, um die Zahlen oben zu halten und wenn es mal nicht geklappt hat, wird direkt ein Schuldiger gesucht (selbstverständlich in der Hierachie immer nach unten)
Es wird definitiv mit verschiedenen Maßen gemessen.
Man wird mit täglichen Aufgaben zugeschüttet, da aber ohnehin eine Top-Performance erwartet wird sollte man sich auch umschauen und kann sich so auch ein paar interessantere Themen raussuchen.
Moderne Technik, gut ausgerüstete Arbeitsplätze, Kantine
unerfahrene Vorgesetzte, Nasenfaktor, alle zwei Wochen Änderungen im Alltag
Definiert für euch mal 3 innere Werte des Trüffelschweines, welches bei jedem auf dem Tisch steht. Hätte ich die inneren Werte früher verstanden, hätte ich meinen Vorgesetzten richtig alt aussehen lassen und ihm seinen Job nicht erklärt! Dann wäre ich viel früher auf Konfrontation gegangen und hätte nicht versucht im Team was großes aufzuziehen. Genau so, wie ihr es gewollt hättet.
Es wird nicht miteinander geredet, der Vorgesetzte hört ganztags mit Kopfhörer Musik, was eine Kommunikation sehr schwer macht. Selbst bekommt man dann einen Zettel durch die Bildschirme gereicht, auf denen die "Optimierende Variablen" des heutigen Tages angegeben sind.
Sehr kritisch! Gerade das Verhalten gegenüber der wenigen Frauen hat mich sehr schockiert!
Ich finde, es fühlt sich fast so an, als wären die Kollegen hier meine Konkurrenz! Das war für mich schwer zu händeln!
Ich bin mir nicht sicher, welche Werte vertretet werden sollen? Man betitelt sich hier selbst als Haie die alles vertilgen. Sich gegenseitig ausspielen steht an erster Stelle. - so wirkte es zumindest auf mich!
Ich habe jedes Wochenende vieles für die Firma ausgearbeitet. Das war auch so gefordert, da ich mit meinen Aufgaben sonst niemals hinterher gekommen wäre. Als ich gekündigt wurde, wurde mir dann vorgeworfen, wie unkollegial ich sei, wenn ich nach 8-9 Std. Arbeit und erledigten Aufgaben einfach nach Hause gehe, obwohl andere noch bis 20-21 Uhr bleiben.
Man hat ein Großzügiges Weiterbildungsbudget, ich glaube abhängig von der jeweiligen Abteilung, könnte man sich gut Weiterentwickeln.
Ich habe zwar nur 2 Gehälter bekommen, aber einmal konnte ich meine Miete nicht pünktlich zahlen.
Sozialbewusstsein wirkt auf mich nicht, als wäre es nicht vorhanden!
Ich war zwar nur zwei Monate da, jedoch ist das Team in dem ich gestartet bin innerhalb kürzester Zeit auseinander gebrochen und musste sich räumlich trennen. Ich finde, Vorgesetzte arbeiten hart an Vorwürfen, um weiteren Druck aufbauen zu können, bieten aber keine Lösungen bei Problemen. Man redet quasi gegen eine Wand. Kollegen aus anderen Abteilungen bieten den passenden Ausgleich, für euch gibt´s 1 Stern extra!
Mit Mitte 30 war ich wohl einer der ältesten Kollegen. Gefühlt habe ich das nicht.
Kollegen die am längsten im Unternehmen sind, wollen nur noch Ihren Job machen und interessieren sich nicht mehr für irgendwas anderes.
Aus meiner Sicht fehlte es teilweise an fachlicher Sicherheit, aber man bauscht sich extrem auf und verdreht den Kontext, um im nachhinein bessere Argumente für das eigene Fehlverhalten zu haben.
Alleine, dass ich eine Liste mit Fehlbuchungen bekam, welche ich erstmal erklären muss, bevor man sieht welche Fehler ich machte, zeugt, aus meiner Sicht, von unerfahrenem Verhalten.
Es werden Ergebnisse gefordert, bei denen der Vorgesetzte nicht weiß, wie diese auszusehen haben. Wenn ich von Buchhaltung keine Ahnung habe, kann ich auch nicht bewerten, wie "kritisch" besagte Fehler sind!
Ich musste auf einem neuen, wackligen System, welches sehr Fehleranfällig war, ohne vollen Zugang zu allen mir nötigen Plattformen einen Monatsabschluss ohne Unterstützung vom Vorgesetzten (Er weiß ja nicht wie) innerhalb 6 Tage durch führen.
Unter den gegebenen Umständen aus meiner Sicht kaum realistisch umsetzbar. Hier fehlt es an zu vielen Ecken, als dass man hier Systematisch arbeiten könnte.
Konfrontationen in der Mittagspause vor versammelter Mannschaft sind wichtig, damit der Vorgesetzte seine Machtposition demonstrieren kann. Wiederkehrende Aussagen am Mittagstisch, die ich persönlich als sehr unangemessen und teilweise grenzwertig empfunden habe, sind dabei gerne gesehen. Anweisungen erfolgen über Zettel die durch Bildschirme gereicht werden oder durch KI generierte Checklisten, welche oft nicht zur Aufgabe passen. Ich finde gerade hier gibt es besonders Interessante Vorträge über zb. das 4-Ohren-Modell oder ähnliches, um genau solche Probleme in den Griff zu bekommen. Ich denke für die Führungsebene könnte das ein Game-Changer sein!
Ich finde es schade, dass meine ersten Ideen und Arbeiten die ich für dieses Unternehmen machte, mir quasi "weggenommen" wurden und mein Vorgesetzter machte Sie zu seinen eigenen. Der Rest war wohl nicht brauchbar.
Ich glaube Frauen haben es auch schwer! Ich bekam oft mit, wie gerade männliche, junge Kollegen, in der Mittagspause für mich sehr unangemessene Diskussionsrunden starteten!
Aus meiner Sicht Interessant war, dass ich mit langjähriger Erfahrung als Junior eingestellt wurde, um einen Direktor auszubilden.
Zwei Monate führte ich meinem Vorgesetzten gegenüber Vorträge zur Buchhaltung und erklärte tiefere Prozesse und das umfangreiche Aufgabengebiet des Buchhalters. Als das neue System eingeführt wurde und die Daten übermittelt wurden, dauerte es nicht mal eine Woche, bis auf einmal klar war, dass ich in der Buchhaltung nicht mehr gebraucht werde. Als ich mich beim Geschäftsführer über das Verhalten beschweren wollte, hieß es, das es so gewünscht sei, sonst wären Wir niemals so weit gekommen! Ich wurde wohl nur eingestellt, um mein Wissen zu teilen und das System zum laufen zu bringen!
Ich bin immer noch sehr schockiert über diese Aussagen, sowas hab ich noch nie erlebt. Ich glaube hier haben die Vorgesetzten entweder kein Verantwortungsbewusstsein oder haben "Selfmade" einfach nicht verstanden.