Mangelnde Flexibilität: Versprechen bei Einstellung nicht gehalten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen hat als Marktführer im Hochtechnologie-Bereich spannende Aufgaben und eine starke Marktposition.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Rückschrittliche Präsenzkultur: Die Planung geht aktuell massiv in Richtung einer 100%-Büroquote. Bei ohnehin häufigen 10-Stunden-Arbeitstagen ist das für einen IT-lastigen Tech-Marktführer absolut nicht mehr zeitgemäß.
Extreme Belastung & Zeitfresser: Durch eine einfache Pendelzeit von oft 1 Stunde bleibt viel zu viel Lebenszeit auf der Strecke – der Arbeitstag verlängert sich so faktisch auf über 12 Stunden.
Kosten- und CO2-Treiber: Mitarbeitern werden in Zeiten hoher Energiepreise enorme Pendelkosten aufgebürdet. Dass ein "Hochtechnologieunternehmen" die Belegschaft zu unnötigen CO2-Emissionen zwingt – obwohl die IT-Arbeit problemlos remote machbar ist –, zeigt mangelndes Umweltbewusstsein.
Widerspruch zum Image: Das Label „Familienunternehmen“ wird groß auf die Fahne geschrieben, durch die strikte Präsenzkultur und die langen Tage aber komplett konterkariert. Marketing und gelebte Realität klaffen meilenweit auseinander.
Vertrauensverlust: Die beim Recruiting versprochene Homeoffice-Flexibilität wurde im Nachgang revidiert. Das beschädigt das Vertrauen nachhaltig.
Work-Life-Balance
Widerspruch zur Firmenphilosophie: Das Unternehmen schreibt sich das Label "Familienunternehmen" groß auf die Fahne. Eine strikte Präsenzkultur bei gleichzeitig extrem langen Arbeitstagen konterkariert den Gedanken der Familienfreundlichkeit und der Work-Life-Balance jedoch komplett. Hier klaffen Marketing und Realität meilenweit auseinander.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Widerspruch zu Kosten- und Umweltbewusstsein: In Zeiten von hohen Spritpreisen und dem Drang zu mehr Nachhaltigkeit wird den Mitarbeitern hier eine enorme finanzielle Zusatzbelastung aufgebürdet. Dass ein "Hochtechnologieunternehmen" und vermeintlicher Marktführer seine Belegschaft zu unnötigen CO2-Emissionen durch tägliche Pendelfahrten zwingt – obwohl die IT-Arbeit problemlos aus der Ferne erledigt werden kann –, ist völlig unverständlich.

