Fault aus dem inneren
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt wird regelmäßig überwiesen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die komplette Verantwortung wird an die untersten Arbeitsebenen abgegeben, die dann durch persönlichen Einsatz das schlechte Management ausgleichen müssen.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter wieder wertschätzen, Unternehmen wieder Zukunftsfähig machen durch investition in die Basics wie IT-Infrastruktur, Projektmanagement und das ermöglichen von strukturiertem Arbeiten. Fachkräfte entsprechend ihren Kompetenzen einsetzen.
Arbeitsatmosphäre
Lob und Anerkennung gibt es nur verbal., auf das Gehalt hat das natürlich keinen Einfluss. Angesprochene Probleme werden ignoriert oder kleingeredet. Alles was die Vorgesetzten sagen muss hinterfragt werden.
Image
Das öffentliche Image stimmt nicht mit der Realität überein
Work-Life-Balance
Alles soll den Unternehmensinteressen untergeordnet werden. Es wird zwar flexibilität und z.B. Homeoffice angeboten, aber in der Realität alle nur mit dem Vorbehalt, dass die Unternehmensinteressen vorgehen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zum einen wird zwar groß verkündet, dass Umwelt und Klimaschutz wichtig wären, anderseits herrscht extreme Verschwendung vor.
Karriere/Weiterbildung
Karriere nur wenn man sich persönlich völlig für die Firma aufopfert.
Fachliche Weiterbildungsmöglichkeiten sehe ich in meinem Bereich nicht.
Vorgesetztenverhalten
Ziele oder eine strukturierte Mitarbeiterentwicklung habe ich noch nicht erkennen können.
Arbeitsbedingungen
Die IT Infrastruktur ist völlig kaputtgespart. Oft bedeutet ein klick mit der Maus eine längere Wartezeit (10 Sekunden bis mehrere Minuten) bis der Server reagiert. Unfassbar schlechte Software wird eingeführt ohne auch nur annähernd die Bedürfnisse der relevanten Bereich zu berücksichtigen. Investition in die Zukunft wird hier sträflich vernachlässigt. Großteils ein Arbeiten wie in den 90ern, nur mit PC und E-Mails statt Schreibmaschine und Fax. Digitalisierung wurde nicht verstanden.
Die Büros an sich sind ok, höhenverstellbare Tische sind vorhanden, 2 Bildschirme, Großraumbüros aber oft Laut, Stickig, schlecht temperiert. Reinigung mangelhaft, Mülleimer voll, Papierhandtücher leer, Tische müssen selbst gereinigt werden, Reinigungsmaterial selbst beschafft werden wenn es aufgebraucht ist. Ob das sich rechnet oder das nicht bei den Reinigungskräften oder bei Gebäudemanagern aufgehoben wäre, für mich fraglich?
Kommunikation
Es wird viel Informiert, aber genausoviel schöngeredet.
Mitarbeiterumfragen werden zwar durchgeführt, aber ohne jede Konsequenz oder veränderung
Gehalt/Benefits
Gehalt ist an den Tarifvertrag gebunden und dadurch relativ gut, aber es wird strukturell zu wenig bezahlt. Einsteiger erhalten nicht die EG-Stufe die für ihre Stelle vorgesehen ist und diese wird auch nur nur massiven Druck nach Jahren angepasst. Dazu muss man immer in Vorleistung gehen und Aufgaben erledigen die eigentlich für höhere EG-Stufen vorgesehen sind.
Leistungsbeurteilung erfolgt nicht nach den Kriterien, sondern entsprechend der wirtschaftlichen Lage und Gutdünken der Führungskraft
Interessante Aufgaben
Druck, druck, druck. Einerseit behauptet man, die Lage wäre schlecht, muss überstunden abbauen, Leute werden entlassen, trotzdem müssen alle Projekte mit maximalem Druck bearbeitet werden. Alles noch verschlimmert durch katastrophales Projektmanagement von Leuten die keine Ahnung haben von dem was sie tun. Durch das schlechte Projektmanagement wird die Arbeitslast sehr ungleich verteilt.

