Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 22.6.2026
TRUMPF SE + Co. KG erhält insgesamt ein gemischtes Bild in den Bewertungen. Positiv hervor stechen der Kollegenzusammenhalt und die Aufgabenvielfalt: Viele Mitarbeiter:innen beschreiben ihre direkten Teams als hilfsbereit und die Arbeit im Hochtechnologiebereich als abwechslungsreich und inhaltlich anspruchsvoll. Auch Gehalt und Sozialleistungen werden mehrheitlich als gut bewertet, wobei die Tarifbindung an die IG Metall als stabilisierender Faktor gilt.
Deutlich kritischer fallen die Stimmen zur Führungskultur aus. Während direkte Vorgesetzte oft positiv erwähnt werden, gilt das höhere Management als intransparent und kommunikationsschwach. Die jüngsten Stellenabbau-Maßnahmen haben die Arbeitsatmosphäre spürbar belastet und Unsicherheit sowie Vertrauensverlust ausgelöst. Zudem empfinden Rezensent:innen das extern...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei TRUMPF SE + Co. KG wird von Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Viele beschreiben die Stimmung in ihren jeweiligen Abteilungen als kollegial, entspannt und von gutem Zusammenhalt geprägt. Besonders der Umgang unter Kolleg:innen sowie moderne Arbeitsmittel werden positiv hervorgehoben.
Gleichzeitig berichten viele Nutzer:innen von einer spürbar verschlechterten Arbeitsatmosphäre, die sie vor allem mit Stellenabbau, häufigen Umstrukturierungen und unklarer Kommunikation seitens der Führungsebene verbinden. Unsicherheit, mangelnde Wertschätzung und ein autoritärer Führungsstil belasten laut diesen Bewertungen die Stimmung erheblich. Einige beschreiben die Atmosphäre als zunehmend angespannt und von Misstrauen geprägt. Die Einschätzungen fallen dabei stark abteilungsabhängig aus – während manche Nutzer:innen von einer nach wie vor guten Atmosphäre berichten, sehen andere eine deutliche Verschlechterung gegenüber früheren Zeiten.
Das Vorgesetztenverhalten bei TRUMPF SE + Co. KG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Direkte Vorgesetzte erhalten häufig positive Rückmeldungen – sie gelten als unterstützend, fachkundig und auf Augenhöhe agierend. Je höher die Hierarchieebene, desto kritischer fällt das Bild aus.
Die negativen Stimmen überwiegen in den schriftlichen Bewertungen deutlich. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Führungskräfte Verantwortung meiden, Entscheidungen wenig transparent kommunizieren und Mitarbeiter:innen kaum einbeziehen. Kritik sei zwar erwünscht, werde aber nicht immer willkommen geheißen. Zudem berichten wenige Nutzer:innen von respektlosem Verhalten, fehlendem Rückhalt sowie einer Führungskultur, die Leistung nicht ausreichend anerkennt und Druck von oben unreflektiert weitergibt. Klare Ziele und strukturierte Mitarbeiter:innenentwicklung vermissen einige ebenfalls.
Die Kommunikation bei TRUMPF SE + Co. KG wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Besonders kritisch sehen viele die Informationsweitergabe durch Führungskräfte: Pläne werden häufig zu spät und wenig transparent kommuniziert, Entscheidungen werden als vollendete Tatsachen präsentiert, und Mitarbeiter:innen berichten von unklaren oder irreführenden Aussagen seitens des Managements. Einige empfinden die Kommunikation zwar als häufig, jedoch oft beschönigend und ohne spürbare Konsequenzen – etwa wenn Mitarbeiterbefragungen folgenlos bleiben.
Auf der anderen Seite bewerten einige Nutzer:innen den internen Informationsfluss positiver. Sie heben hervor, dass regelmäßige Informationsformate über verschiedene Kanäle wie das Intranet stattfinden und Informationen auch in schwierigen Zeiten an alle Hierarchieebenen weitergegeben werden. Wenige loben die Kommunikation als offen und ehrlich. Insgesamt überwiegt jedoch die Kritik an mangelnder Transparenz und unzureichender Einbindung der Belegschaft.
Die Work-Life-Balance bei TRUMPF SE + Co. KG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv hervorgehoben werden die flexiblen Arbeitszeiten, die Möglichkeit zu mobilem Arbeiten sowie die unkomplizierte Handhabung von Urlaubs- und Gleittagen. Einige Nutzer:innen betonen, dass Homeoffice gut funktioniert und die 35-Stunden-Woche einen strukturierten Rahmen bietet.
Auf der anderen Seite äußern viele Nutzer:innen Kritik an der zunehmenden Präsenzpflicht. Eine vorgeschriebene Anwesenheitsquote von 60 Prozent im Büro wird als demotivierend empfunden, da sie der nach außen kommunizierten Flexibilität widerspricht. Auch für Produktionsmitarbeiter:innen sowie Mitarbeiter:innen im Außendienst gestaltet sich die Balance schwieriger, da dort Schichtsysteme und hohe Wochenarbeitszeiten dominieren. Zudem empfinden wenige Nutzer:innen die Situation für Teilzeitkräfte und Väter in Elternzeit als verbesserungswürdig.
1.245 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mehrfachbewertung
Ich kann Trumpf nicht empfehlen!
2,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei trumpf hüttinger in Freiburg im Breisgau gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts mehr!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Einfach alles!
Verbesserungsvorschläge
Prozesse überarbeitet und sich daran halten.
Arbeitsatmosphäre
Im Juni 2025 hat die Geschäftsleitung beschlossen 226 Stellen abzubauen. 5 Monate später ist immer noch nicht klar welche Stellen wegfallen. Das führt dazu, dass alle Mitarbeiter frustriert sind und die Arbeitsatmosphäre stetig schlechter wurde.
Image
Mittlerweile sehr schlecht nach meiner Meinung
Work-Life-Balance
Ist gut
Karriere/Weiterbildung
Jeder muss schauen wie er voran kommt. Von der Führung kommt da nichts.
Gehalt/Benefits
IG Metall
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird viel weggeschmissen
Kollegenzusammenhalt
Wegen drohenden Stellenabbau fast nicht mehr vorhanden. Jeder schaut nur auf sich.
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr gut
Vorgesetztenverhalten
In der Produktion sehr gut. In anderen Bereichen anscheinend schlecht.
Arbeitsbedingungen
Alte Schreibtische. Höhenverstellbar Schreibtische gibt es erst wenn man schon einen Rückenschaden hat.
Kommunikation
In der Abteilung gut. Seitens der Geschäftsleitung nicht vorhanden.
Wir bedauern, dass Sie momentan unser Unternehmen so negativ wahrnehmen und möchten auf Ihre Äußerung zum geplanten Stellenabbau in Freiburg eingehen.
Das wirtschaftliche Umfeld ist mehr als herausfordernd. Um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Division Elektronik wie auch des Standorts Freiburg nachhaltig zu sichern, haben wir uns entschlossen, die dortigen Aktivitäten neu zu strukturieren. Dazu werden wir die Stärken in Entwicklung und Prototypenfertigung dazu nutzen, um Freiburg zum Kompetenzzentrum für die New Product Introduction für Produkte und Lösungen für die Halbleiterindustrie auszubauen. Da wir aus Kostengründen die Serienfertigung in Freiburg nicht aufrechterhalten können, ist der geplante Stellenabbau in diesem Bereich unvermeidbar. Wir bedauern dies sehr und verstehen, dass die damit verbundene Unsicherheit belastend für Sie ist.
Es tut mir leid, dass die Kommunikation zur geplanten strategischen Neuausrichtung von Freiburg nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat. Sollten Sie konkrete Verbesserungsvorschläge haben, lade ich Sie zu einem Austausch, beispielsweise über LinkedIn, ein.
Mit freundlichen Grüßen Franziska Sigle
Mehrfachbewertung
Tolle Firma - tolle Kollegen und Vorgesetzte
4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Forschung / Entwicklung bei Trumpf in Ditzingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter,
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für eine Bewertung genommen haben. Es freut uns, dass Sie während Ihrer Zeit bei TRUMPF positive Erfahrungen gesammelt haben.
Herzliche Grüße Franziska Sigle
Mehrfachbewertung
Familienfreundliches Unternehmen mit starken Werten
5,0
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei TRUMPF SE + Co. KG in Ditzingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Veränderungsbereitschaft und Mut zum Wandel
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Manchmal zu langsame Entscheidungen durch unklare Verantwortlichkeiten.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, um Ihre Tätigkeit bei TRUMPF zu bewerten. Wir freuen uns über Ihr positives Feedback. Schön zu sehen, dass Sie TRUMPF als familienfreundliches Unternehmen mit starken Werten wahrnehmen.
Herzliche Grüße Franziska Sigle
Neu für dich: Puls, dein Stimmungs-Check
Teile anonym, wie deine Arbeitswoche läuft und finde heraus, ob Kolleg:innen sie ähnlich erleben.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung bei TRUMPF SE + Co. KG in Ditzingen gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr gute und pünktliche Bezahlung. Tolle Produkte. Tolle Innovationen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die zunehmende Entkopplung von Management und Mitarbeitenden - die Wahrnehmung des oberen Managements entspricht nicht mehr der Lebensrealität der Mitarbeitenden. Jegliche konstruktive Kritik und jeglicher Hinweis wird kategorisch abgelehnt.
Verbesserungsvorschläge
Den Werten Sinn geben, anstatt sie als bedeutungslose Floskeln zu verwenden. Mitarbeiter als Menschen wahrnehmen und akzeptieren, nicht als namen- und gesichtslose Ressourcen. Insbesondere die systematische Entkopplung von HR und Mitarbeitenden stoppen bzw. rückgängig machen (HR ist effektiv nur noch per Ticketsystem erreichbar, HR Office wurde aus dem HQ ausgelagert, keine namentlichen Ansprechpartner, langsame und unpraktikable Prozesse). Transparent, wertschätzend und siloübergreifend kommunizieren wäre sehr hilfreich und würde das Arbeitsleben und -alltag erleichtern. Aufrichtige, gute und ehrliche Kritik sollte ausgesprochen und angenommen werden.
Arbeitsatmosphäre
Stark Silo- und Vorgesetzenabhängig, Tendenz stetig schlechter werdend.
Image
TRUMPF hat ein herausragendes Image nach außen, das aber gefühlt nicht unbedingt mit der Realität übereinstimmt. Ja es ist toll was TRUMPF leisten kann, und trotzdem spürt man mit jeder Faser, dass TRUMPF noch nicht im hier und heute angekommen ist und sich mit den vielen aktuellen Veränderungen schwer tut. Vielen Mitarbeitenden fehlt zudem die Wertschätzung die unter der Leitung und Präsenz des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden geherrscht hat und man hat das Gefühl immer mehr als Ressource und nicht als Mensch wahrgenommen zu werden.
Work-Life-Balance
Vorgaben der IG Metall Rahmenverträge sind luxuriös. Allerdings wird insbesondere Elternzeit - trotz Eigenwerbung als "familienfreundliches Unternehmen" zumindest bei männlichen Mitarbeitenden nach wie vor negativ wahrgenommen bzw. hat gefühlt negative Folgen auf die jeweiligen Personen bzw. deren Karriere-/chancen. Man könnte das Unternehmen beispielsweise auffordern offenzulegen wie hoch der Anteil der "2025 konjunkturbedingt abgebauten" Personen war, die in den letzten 2-3 Jahren (Ein- oder Mehrfache) Elternzeit genommen haben.
Karriere/Weiterbildung
Grundsätzlich gibt es Karrieremöglichkeiten, die allerdings massive Eigeninitiative, Unterstützung durch die Vorgesetzen und vor allem auch substanzielle Vorleistung benötigen. Weiterbildungsangebote sind gut, werden aber scheinbar weder systematisch noch mit Zukunftsvision vorangetrieben. Es gibt keine verbindlichen Weiterbildungsziele. D.h. entweder der Mitarbeiter kümmert sich selbst darum oder er hat halt Pech gehabt. TRUMPF verschenkt hier m.E. immenses Potential.
Gehalt/Benefits
Das allgemeine Gehaltsniveau ist sehr gut, sofern man im Tarif angestellt ist. Gehaltserhöhungen im Tarif, neben den von der IG-Metall verhandelten, sind praktisch ausgeschlossen bzw. nur sehr schwer realisierbar.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier ist noch Luft nach oben. TRUMPF wirkt diesbezüglich stets bemüht, clevere Vorschläge scheitern oft an den Kosten und/oder den Entscheidern.
Kollegenzusammenhalt
Meistens Großartig.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch hier ist es sehr unterschiedlich, je nach dem in welchem Silo man sich befindet. Ältere Mitarbeiter werden zwar als Experten geschätzt, aber auch oftals unflexibel und starr und zu teuer angesehen.
Vorgesetztenverhalten
Sehr unterschiedlich und sehr individuell. Vorgesetzte können sehr willkürlich und intransparent handeln, Konsequenzen hat das anscheinend nicht. Kritik - obwohl angeblich erwünscht - wird nicht überall gern gesehen.
Arbeitsbedingungen
Die Bedingungen sind sehr gut.
Kommunikation
Bei interner Kommunikation gibt es dringenden Verbesserungsbedarf. Es herrscht Geheimniskrämerei und Stillschweigen vor. Vermutlich ist auch das stark abteilungsabhängig.
Gleichberechtigung
Formell und als Werbung ja, in Wirklichkeit ist das - zumindest auf der "Ebene des Fußvolkes" - nicht direkt spürbar. Es gibt einige Frauen in Führungspositionen aber der Anteil könnte auch dort höher sein. Benachtiligung durch Elternzeiten scheint nicht unüblich zu sein.
Interessante Aufgaben
Auch hier ist es sehr unterschiedlich, es gibt Vorgesetzte die auf die Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen und solche die das nicht tun. Die Arbeitsbelastung befindet sich in der Regel am oberen Ende der Zumutbarkeit.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Trumpf in Ditzingen gearbeitet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
TRUMPF verfolgt strategisch fragwürdige Entscheidungen: Programme werden trotz schlechter Erfahrungen weiter nach Indien ausgelagert, wo mangelhafte Programmierkenntnisse regelmäßig zu Qualitätsproblemen führen. Gleichzeitig wird der Wirtschaftsstandort Deutschland vernachlässigt, obwohl er für nachhaltiges, qualitatives Wachstum gestärkt werden müsste. Veraltete Strukturen bleiben unangetastet, und die Gehaltsstruktur ist überzogen – wenn jede neue Stelle mit EG 13 oder 15 besetzt wird, ohne entsprechende Leistung, sind finanzielle Engpässe vorprogrammiert.
Hinzu kommt eine steigende Office-Quote, die unabhängig von Arbeitszeitmodellen durchgedrückt wird. Wer an vier Tagen je 5,5 Stunden arbeitet und täglich eine Stunde pendelt, erlebt diese Regelung als realitätsfern und ineffizient. Flexibilität und Vertrauen fehlen völlig.
Besonders enttäuschend ist der Betriebsrat, der nicht als Interessenvertretung der Mitarbeitenden agiert, sondern als verlängerter Arm der HR. Kritische Themen werden ignoriert, und echte Unterstützung bleibt aus – ein Gremium, das seine Aufgabe längst verloren hat.
Verbesserungsvorschläge
Ich habe den Eindruck, dass TRUMPF dringend eine strategische Neuausrichtung braucht – nicht nur operativ, sondern auch strukturell und kulturell. Statt weiterhin auf fragwürdige Auslagerungen nach Indien zu setzen, bei denen Programme oft mit mangelhaften Programmierkenntnissen entwickelt werden und die Qualität leidet, sollte der Fokus wieder auf den Wirtschaftsstandort Deutschland gelegt werden. Es braucht eine klare Entscheidung für Qualität statt kurzfristiger Kosteneinsparung.
Gleichzeitig muss das Unternehmen den Mut haben, veraltete, historisch gewachsene Strukturen aufzubrechen. Prozesse, die nur aus Gewohnheit bestehen, sollten kritisch hinterfragt und modernisiert werden. Auch die Gehaltsstruktur gehört dazu: Wenn nahezu jede neue Position mit Entgeltgruppe 13 oder 15 besetzt wird – unabhängig von tatsächlicher Leistung oder Verantwortung – führt das zwangsläufig zu finanziellen Engpässen. Eine differenzierte, leistungsorientierte Vergütung wäre nicht nur fairer, sondern auch nachhaltiger. Wachstum darf nicht nur quantitativ, sondern muss vor allem qualitativ erfolgen – mit klarem Blick auf Kompetenz, Effizienz und Zukunftsfähigkeit.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe die Arbeitsatmosphäre bei TRUMPF als angespannt und wenig motivierend erlebt. Der Führungsstil wirkte auf mich autoritär, und ich fühlte mich oft nicht wertgeschätzt oder in Entscheidungen einbezogen. Viele Entscheidungen erschienen mir planlos und ohne klare Richtung. Die Kommunikation zwischen den Abteilungen war schlecht organisiert, was regelmäßig zu Missverständnissen und Frustration führte. Ich hatte das Gefühl, dass meine Meinung kaum Gehör fand. Der Leistungsdruck war hoch, während kreative Freiräume und langfristige Perspektiven fehlten. Insgesamt habe ich ein inspirierendes und unterstützendes Arbeitsumfeld vermisst.
Image
Ich habe das Image von TRUMPF als stark geschönt und wenig authentisch erlebt. Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als innovativ, familienfreundlich und werteorientiert – doch intern spiegelte sich davon wenig wider. Die Diskrepanz zwischen Außendarstellung und gelebter Realität war für mich deutlich spürbar. Hochglanzkampagnen und Employer-Branding wirkten wie Fassade, hinter der eine konservative, männlich dominierte Unternehmenskultur stand. Besonders irritierend war, wie wenig die kommunizierten Werte wie Gleichberechtigung, Nachhaltigkeit oder Mitarbeiterförderung tatsächlich im Alltag umgesetzt wurden. Das Image diente aus meiner Sicht vor allem der Selbstdarstellung – nicht der ehrlichen Reflexion.
Work-Life-Balance
Ich habe die Work-Life-Balance bei TRUMPF als unausgewogen erlebt. Trotz kommunizierter Flexibilität konnte ich Homeoffice und freie Zeiteinteilung nur eingeschränkt nutzen. Die Arbeitsbelastung war hoch, und Überstunden wurden oft erwartet, ohne dass ein Ausgleich erfolgte. Persönliche Bedürfnisse fanden wenig Beachtung, und ich fühlte mich mit privaten Anliegen nicht ernst genommen. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kaum gefördert wurde.
Karriere/Weiterbildung
Ich habe die Möglichkeiten zur Karriere und Weiterbildung bei TRUMPF als enttäuschend und wenig zielführend erlebt. Weiterbildungsangebote wirkten zwar auf dem Papier vielfältig, waren aber in der Praxis schwer zugänglich oder wurden nur bestimmten Mitarbeitenden gewährt – oft abhängig von Sympathie oder Position, nicht von Leistung oder Potenzial. Eine strukturierte Personalentwicklung habe ich nicht wahrgenommen, und echte Aufstiegschancen gab es nur für jene, die sich gut mit der Führungsebene vernetzt hatten.
Besonders frustrierend war, dass Weiterbildung zunehmend auf LinkedIn Learning ausgelagert wurde. Statt echter Qualifizierungsmaßnahmen mit anerkannten Zertifikaten gab es meist nur oberflächliche Online-Kurse ohne nachweisbaren Abschluss. Diese wurden zwar als Entwicklung verkauft, hatten aber weder fachlich noch karrieretechnisch spürbare Wirkung. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass persönliche Weiterentwicklung kein strategisches Ziel war, sondern eher eine Alibi-Maßnahme zur Imagepflege.
Kollegenzusammenhalt
Ich habe den kollegialen Zusammenhalt bei TRUMPF als enttäuschend erlebt. Viele Kolleginnen und Kollegen haben eher für sich gearbeitet, statt gemeinsam Lösungen zu finden. Unterstützung im Team war selten, und ich hatte oft das Gefühl, auf mich allein gestellt zu sein. Neue Mitarbeitende wurden kaum integriert oder in der Abteilung vorgestellt, und ein echtes Wir-Gefühl habe ich nie gespürt. Konflikte wurden nicht offen angesprochen, sondern unter den Teppich gekehrt, was das Arbeitsklima zusätzlich belastet hat. Insgesamt habe ich ein distanziertes und wenig solidarisches Miteinander erlebt.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe das Verhalten meiner Vorgesetzten bei TRUMPF als belastend und respektlos erlebt. Entscheidungen wurden oft autoritär und ohne Rücksprache getroffen, und ich fühlte mich weder ernst genommen noch wertgeschätzt. In stressigen Situationen wurde der Ton schnell laut – ich habe mehrfach erlebt, wie Vorgesetzte ihre Stimme erhoben und Mitarbeitende angeschrien haben. Kritik wurde selten konstruktiv geäußert, sondern diente eher der Machtdemonstration. Besonders negativ fiel mir eine ausgeprägte männlich geprägte Führungskultur auf, die von Dominanz, Konkurrenzdenken und toxischer Männlichkeit geprägt war. Empathie, Offenheit und Teamgeist blieben dabei auf der Strecke.
Kommunikation
Ich habe die Kommunikation bei TRUMPF als unstrukturiert und wenig transparent erlebt. Informationen wurden oft nur unvollständig oder verspätet weitergegeben, was meine Arbeit erschwert hat. Absprachen zwischen Abteilungen funktionierten schlecht, und ich hatte häufig das Gefühl, dass jeder nur für sich arbeitet. Rückmeldungen waren selten konstruktiv, und wichtige Entscheidungen wurden getroffen, ohne dass ich oder mein Team eingebunden wurden. Insgesamt habe ich die Kommunikationskultur als wenig offen und nicht förderlich für eine gute Zusammenarbeit empfunden.
Gehalt/Benefits
Ich habe das Gehaltssystem bei TRUMPF als intransparent und ungerecht empfunden. Es war für mich nicht nachvollziehbar, wie Gehälter zustande kamen oder warum vergleichbare Positionen unterschiedlich vergütet wurden. Besonders frustrierend war, dass persönliche Beziehungen offenbar mehr Einfluss auf die Bezahlung hatten als Leistung oder Qualifikation. Gehaltserhöhungen blieben selten und wurden kaum kommuniziert, selbst bei hoher Belastung oder guten Ergebnissen. Die angebotenen Sozialleistungen wirkten oberflächlich – Benefits wie Kantine oder Jobrad waren vorhanden, aber wirklich relevante Leistungen zur Altersvorsorge oder Familienförderung fehlten oder waren schwer zugänglich. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass finanzielle Wertschätzung keine Priorität hatte.
Gleichberechtigung
Ich habe Gleichberechtigung bei TRUMPF als eine Illusion erlebt. Hinter der Fassade von Diversity-Initiativen herrschte eine tief verankerte Männerdominanz, die sich in der täglichen Zusammenarbeit, in der Führungskultur und bei Beförderungen deutlich zeigte. Frauen wurden systematisch benachteiligt – ihre Stimmen fanden kaum Gehör, ihre Kompetenzen wurden infrage gestellt, und ihre Karrieren blieben oft auf der Strecke.
Besonders schockierend war die letzte Kündigungswelle: Zahlreiche Mitarbeitende in Elternzeit wurden entlassen, auffällig viele davon waren Frauen. Es wirkte, als sei Mutterschaft ein Makel, nicht etwa ein geschützter Lebensabschnitt. Direkt im Anschluss wurde in Meetings kühl und sachlich darüber diskutiert, wer nun die Aufgaben der gekündigten Kolleginnen übernehmen solle – ohne jegliche Empathie oder kritische Reflexion. Diese Vorgänge haben mir klar gezeigt, dass Gleichberechtigung bei TRUMPF kein gelebter Wert ist, sondern ein PR-Schlagwort, das intern keinerlei Bedeutung hat.
Interessante Aufgaben
Ich habe bei TRUMPF den Eindruck gewonnen, dass es an grundlegender Kompetenz in der Projektleitung fehlt. Es schien, als würde jede Person, die ein PowerPoint-Slide mit einer Zeitschiene erstellen kann, automatisch zur Projektleitung befördert – unabhängig von tatsächlicher Erfahrung oder Führungsqualitäten. Diese oberflächliche Herangehensweise führte regelmäßig zu chaotischen Abläufen, unrealistischen Zeitplänen und mangelhafter Abstimmung im Team. Die Ergebnisse spiegelten genau das wider: ineffiziente Prozesse, verpasste Ziele und Frustration bei allen Beteiligten.
4Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Unklare Führungsstruktur, blinder Aktionismus, keine Visionen erkennbar.
2,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei TRUMPF Laser und Systemtechnik GmbH + Co KG in Ditzingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
den Zusamenhalt, trotz unfassbar schlechter Stimmungslage
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gefühlt dreht sich nichts mehr um den Menschen, nur noch ums Geld
Verbesserungsvorschläge
Schauen Sie besser auf Ihre oberen Führungskräfte. Schaffen Sie eine klarere Richtung, wo es gingehen soll. Verbessern Sie endlich die Strukturen hin zu modernen und lassen Sie HomeOffice zu, und bitte nicht nur auf dem Papier.
Arbeitsatmosphäre
es herrscht immer noch eune unglublich schlechte Atmosphäre.
Image
war mal sehr gut. Qualität wird zusehedn schlechter. Das wird sich definitiv auswirken
Work-Life-Balance
warum zurück zum Büro? Zurück in die Steinzeit? Man traut den Mitarbeitenden nicht...
Umwelt-/Sozialbewusstsein
nur auf dem Papier
Vorgesetztenverhalten
Direkte Führung sehr gut, weiter oben unterirdisch.
Interessante Aufgaben
Wären defintitiv da, wenn man eine klare Vorgehensweise und Struktur hätte. Schade
vielen Dank für Ihre Bewertung und das damit verbundene Feedback. Es freut uns, dass Sie den guten Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen hervorheben.
Zum Thema mobiles Arbeiten möchten wir betonen, dass es bei TRUMPF keine starre Anwesenheitsquote gibt. Mobiles Arbeiten ist in allen Bereichen möglich, in denen es die jeweilige Tätigkeit zulässt, und erfolgt stets in enger Abstimmung mit den Vorgesetzten sowie den Teams. Gleichzeitig halten wir regelmäßige persönliche Treffen für entscheidend, um die Zusammenarbeit im Team zu stärken.
Sollten Sie den Eindruck haben, nicht mobil arbeiten zu können, obwohl es Ihre Aufgaben erlauben würden, empfehlen wir Ihnen, das Gespräch mit Ihrer Führungskraft oder Ihrem zuständigen HR Business Partner zu suchen.
Herzliche Grüße Franziska Sigle
Mehrfachbewertung
Xxxx
1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei trumpf hüttinger in Freiburg im Breisgau gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Arbeitsatmosphäre
Führung ist schwach
Vorgesetztenverhalten
Ganz schwach
Gleichberechtigung
Frauen werden bevorzugt
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Interessante Aufgaben
1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
Franziska SigleEmployer Branding und Recruiting
Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,
danke für Ihr Feedback zu Ihrer Tätigkeit in Freiburg.
Gerne würden wir verstehen, was Sie sich von Ihren Vorgesetzten gewünscht hätten und in welchen Bereichen wir Frauen gezielt bevorzugen. Sollten Sie konkrete Verbesserungsvorschläge haben, freue ich mich, wenn Sie mir diese mitteilen, z.B. via LinkedIn.
Mit freundlichen Grüßen Franziska Sigle
Mehrfachbewertung
Nach jüngster Unternehmensentwicklung leider nicht mehr zu empfehlen!
2,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung bei TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH in Ditzingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Top Parkplätze, Betriebsrestaurant, Gehalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Greenwashing Experten, veränderte Kultur, Frühere Werte werden über Bord geworfen
Verbesserungsvorschläge
Steht zu Euren taten - auch in der Kommunikation intern und extern. Versucht wieder innovativ zu sein indem Ihr euch nicht von langsamen Prozessen und Freigaben bremsen lasst.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war die letzten 1,5 Jahre von Unsicherheit und Ungläubigkeit geprägt. Ein Unternehmen, welches erst eine völlig übertriebene Jubilarfeier veranstaltet entlässt nur kurze Zeit später hunderte Menschen und verkauft Abteilungen. Das hinterlässt spuren - auch bei der Atmosphäre.
Image
Bröckelt stark.
Work-Life-Balance
Homeoffice möglich, 35h / Woche, aber wenn man die Private Handynummer teilt wird diese auch genutzt.
Karriere/Weiterbildung
Keine Chance - ich kenne nach mehreren Jahren auch nur eine Handvoll Menschen, die maximale einen Schritt in der Karriereleiter machen konnten.
Gehalt/Benefits
IG Metall eben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
MAXIMALES Greenwashing! Klar hats Photovoltaik und E-Ladesäulen. Aber was hier an Ressourcen verschwendet werden ist unfassbar.
Kollegenzusammenhalt
Leidet unter der Arbeitsatmosphäre und "Angst" den Job zu verlieren.
Umgang mit älteren Kollegen
Bei den Kündigunswellen war das Alter der Mitarbeiter meines Wissens nach nicht ganz so wichtig.
Vorgesetztenverhalten
Die meisten versuchen ein gutes Bild nach oben abzugeben - nicht nach "unten".
Arbeitsbedingungen
Teils / Teils. Es gibt schöne Büros und auch welche im Keller. Dafür aber überall höhenverstellbare Schreibtische und die IT Ausstattung ist gut.
Kommunikation
Den Mitarbeitern gegenüber wird bis zum letzten Drücker keine Eindeutige Kommunikation geboten. Greenwashing sowohl intern als auch extern.
Interessante Aufgaben
Durch sehr kleinschrittige Prozesse sind die Aufgaben interessant aber dürften weitreichender sein.
Gleichberechtigung
2Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
Franziska SigleEmployer Branding und Recruiting
Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter,
vielen Dank für Ihre Bewertung. Gerne möchte ich im Folgenden auf Ihre Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge Bezug nehmen.
Wir können nachvollziehen, dass Sie die letzte Zeit als unsicher wahrgenommen haben. Durch unsere frühzeitige, regelmäßige und transparente Kommunikation haben wir versucht der TRUMPF Belegschaft Unsicherheit zu nehmen und Klarheit zu schaffen. Das heißt seit Dezember 2023 und anschließend in regelmäßigen Abständen hat TRUMPF die Belegschaft über die wirtschaftliche Lage und die geplanten Sparmaßnahmen informiert. Hierzu wurden unter anderem die monatlichen Mitarbeiterinformationstermine und verschiedene Kommunikationsmaßnahmen über das Intranet (wie z.B. Intranet-Beiträge oder Video-Botschaften und Interviews mit dem Vorstand) sowie die Informationsveranstaltungen des Betriebsrats genutzt. Im April 2025 wurden strukturelle Maßnahmen, wie der Personalabbau angekündigt. Ziel war stets Transparenz dann zu schaffen, wenn Prozesse und Maßnahmen klar sind, denn wir sind der Überzeugung, dass halb ausgegarte Informationen in solchen Phasen mehr Unsicherheit bringen als Klarheit.
Aufgrund der aktuellen Lage war eine Strukturanpassung erforderlich. Diese Anpassungen, die stets den nachhaltigen Erfolg von TRUMPF zum Ziel hatten, ließen sich nur mit einem Stellenabbau realisieren. Uns war es dabei wichtig eine einvernehmliche Lösung für betroffene Mitarbeitende gemeinsam mit dem Betriebsrat zu finden (unter anderem Aufhebungsvereinbarungen). Durch dieses Vorgehen konnten betriebsbedingte Kündigungen für einen Großteil der vom Stellenwegfall betroffenen Mitarbeiter verhindert werden.
Die berufliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrachten wir als einen individuellen Prozess, der durch einen persönlichen Austausch zwischen den Mitarbeitenden und den Führungskräften gefördert wird. Darüber hinaus bieten wir eine Vielzahl interner Formate und Tools an, die von klassischen Weiterbildungsangeboten über LinkedIn Learning bis hin zu spezialisierten Programmen wie dem Ada Fellowship reichen. Unsere Entwicklungsprogramme sind gezielt auf verschiedene Zielgruppen ausgerichtet, um individuelle Karrierepfade bestmöglich zu unterstützen. Bei uns ist der Karriereweg nicht an einen akademischen Grad oder eine Führungsposition gebunden; wir legen großen Wert auf die Förderung von Fachkarrieren, die für uns ebenso bedeutend sind.
Herzliche Grüße Franziska Sigle
Wertvolle Erfahrung, aber kein Ort zum Bleiben
2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung bei TRUMPF Werkzeugmaschinen SE + Co. KG in Ditzingen gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Vorschläge an das Unternehmen selbst sind schwierig, daher eher ein Hinweis an Bewerberinnen und Bewerber: Wer Freude an Bürokratie, politikähnlichen Entscheidungsprozessen und einer oftmals indirekten Kommunikation hat, wer zudem damit leben kann, sich regelmäßig Gedanken um die eigene Arbeitsplatzsicherheit zu machen und auch an wenig produktiven Beschäftigungsmaßnahmen mitzuwirken, der ist hier vermutlich richtig aufgehoben.
Arbeitsatmosphäre
Ich würde sagen, dass die Erfahrungen stark vom Bereich und der Abteilung abhängen. Im HQ wirkt es jedoch so, als ob wenig wirklich Produktives geleistet wird, stattdessen wird viel Wert auf Präsenz und Beschäftigung gelegt. Es gibt zahlreiche Meetings, Abstimmungen und Projekte, die häufig an Dynamik verlieren und teilweise erst Jahre später wieder aufgegriffen werden.
Das Führungsverhalten ist eher nach oben orientiert: Vorgesetzte möchten vor allem bei ihren eigenen Vorgesetzten punkten. Wenn es gut läuft, überwiegt im Unternehmen dennoch eine gewisse Skepsis, läuft es schlecht, wird schnell Panik verbreitet. Dadurch entsteht eine unterschwellige Atmosphäre der Unsicherheit.
Hinzu kommt, dass Wissen häufig zurückgehalten wird, um die eigene Position zu sichern. Insgesamt führt das zu einer eher bremsenden und wenig motivierenden Arbeitsatmosphäre.
Image
Nach außen hat das Unternehmen sicherlich ein gutes Image, vor allem der Laserbereich wird stark wahrgenommen. Intern entsteht jedoch ein anderes Bild: Wenn die wirtschaftliche Lage schwierig wird, geraten die kommunizierten Werte schnell ins Wanken. So wurde Trumpf im Bereich Rüstungsindustrie aktiv, wenn auch mit dem Hinweis, dass man sich nicht an Projekten beteilige, die direkt gegen Menschen eingesetzt werden sollen. Dieser Widerspruch wirft Fragen zur tatsächlichen Werteorientierung auf.
Work-Life-Balance
Grundsätzlich war die Arbeitssituation in Ordnung. Beim Thema Homeoffice zeigte sich das Unternehmen jedoch wenig aufgeschlossen. Zwar war es laut Betriebsvereinbarung vorgesehen, Homeoffice dort zu ermöglichen, wo es möglich ist, allerdings gab es regelmäßig widersprüchliche Aussagen seitens des Vorstands. Auffällig war zudem, dass erst kurz vor der Entlassungswelle begonnen wurde, detaillierte Statistiken über die Anwesenheit im Büro zu führen. Dies erweckte den Eindruck, dass diese Daten möglicherweise als Grundlage für spätere Entscheidungen über Kündigungen genutzt wurden.
Gehalt/Benefits
Es kam vor, dass Gehälter um rund 10 % gekürzt wurden, mit dem Verweis auf die wirtschaftliche Lage. Gleichzeitig wurden jedoch noch Monate zuvor großzügige Bonuszahlungen ausgeschüttet. Das wirkt auf Mitarbeitende widersprüchlich und sorgt für Unverständnis.
Kollegenzusammenhalt
Es hängt stark vom Fachbereich, der Abteilung und dem jeweiligen Team ab, insgesamt ist es aber im Großen und Ganzen durchaus solide.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich hatte nicht den Eindruck, dass ältere Kollegen wirklich wertgeschätzt werden. Teilweise wirkte es sogar so, als würden sie eher belächelt als respektiert.
Vorgesetztenverhalten
Auch hier hängt vieles vom Bereich ab, im Kern ist das Führungsverhalten jedoch recht ähnlich. Die Kommunikation ist meist unklar und oft sehr abstrakt. Vorgesetzte sprechen viel über High-Level-Themen, ohne die Mitarbeitenden wirklich in Entscheidungen einzubeziehen. Stattdessen gibt es Führungskreise, in denen sämtliche Entscheidungen getroffen werden. Als Mitarbeiter erfährt man lediglich das Ergebnis und soll es anschließend umsetzen. Entscheidungen werden fast ausschließlich vom Top-Management getroffen und von oben nach unten durchgereicht, hinterfragt wird dabei so gut wie nichts. Was kommuniziert wird, gilt als Vorgabe.
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen ist überwiegend indirekt und wenig transparent. Häufig weiß niemand so genau, wann Entscheidungen getroffen werden oder wie der Stand der Dinge tatsächlich ist, das zeigte sich auch bei den Entlassungen. In meinem Fall wurde ich in einem sehr kleinen Team per E-Mail zu einem persönlichen Gespräch eingeladen (Vorgesetzter sitzt paar Plätze weiter), bei dem mir dann die betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen wurde. Das verdeutlicht gut die Art der internen Kommunikation.
Darüber hinaus äußert die Inhaberin regelmäßig politische Statements zu Themen wie internationalen Konflikten, die meiner Meinung nach nichts mit dem Unternehmen zu tun haben. Diese Aussagen sind unangebracht und überwiegend realitätsfern.
Gleichberechtigung
Schwer zu bewerten. Positiv fällt auf, dass im HQ auch Frauen in Führungspositionen vertreten sind. Allerdings fehlt es insgesamt an Vielfalt aus anderen Blickwinkeln, was die Diversität im Unternehmen einschränkt.
Interessante Aufgaben
Je nach Perspektive wirken viele Aufgaben eher wie reine Beschäftigung. Gerade im HQ gibt es zahlreiche Tätigkeiten, die weniger notwendig erscheinen und deren Mehrwert unklar bleibt. Wirklich relevante und notwendige Aufgaben sind in vielen Bereichen eher selten.
Karriere/Weiterbildung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Arbeitsbedingungen
1Hilfreichfindet das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
Franziska SigleEmployer Branding und Recruiting
Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter,
vielen Dank für die Bewertung Ihrer Tätigkeit. Gerne möchte ich im Folgenden auf Ihre Kritikpunkte eingehen.
Mobiles Arbeiten Was das Thema mobiles Arbeiten bzw. Anwesenheit betrifft, möchten wir betonen, dass wir keine starre Anwesenheitsquote bei TRUMPF haben. In allen Bereichen, in denen es die Arbeitsaufgabe zulässt, bieten wir mobiles Arbeiten für eine gute Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben an. Dabei erfolgt mobiles Arbeiten immer in Abstimmung mit dem Team und dem jeweiligen Vorgesetzten. Für das Arbeiten im Team halten wir regelmäßige Treffen in Präsenz für wichtig.
Stellenabbau Aufgrund der aktuellen Lage war eine Strukturanpassung erforderlich. Diese Anpassungen, die stets den nachhaltigen Erfolg von TRUMPF zum Ziel hatten, ließen sich nur mit einem Stellenabbau realisieren. Uns war es dabei wichtig eine einvernehmliche Lösung für betroffene Mitarbeitende gemeinsam mit dem Betriebsrat zu finden (unter anderem Aufhebungsvereinbarungen). Durch dieses Vorgehen konnten betriebsbedingte Kündigungen für einen Großteil der vom Stellenwegfall betroffenen Mitarbeiter verhindert werden.
Gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat war es unser Ziel, mögliche sozialverantwortliche Lösungen zu finden. Ausgangspunkt war hier die Aufgabe, die in Verbindung mit einer jeweiligen Stelle stand. Da wir von der Arbeitsaufgabe kamen, betrafen die definierten Strukturmaßnahmen weitestgehend alle Bereiche. Dies führte dazu, dass ganz unterschiedliche Personen von dem Stellenwegfall betroffen waren.
Werteorientierung Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten stehen wir fest zu unseren Werten und unserer sozialen Verantwortung. Daran ändert auch ein möglicher Einstieg in die Rüstungsindustrie nichts. Nach langen und intensiven Diskussionen folgte die Entscheidung, TRUMPF-Technologien für defensive Verteidigungslösungen zur Verfügung zu stellen.
Zuletzt würde mich interessieren, wieso Sie den Eindruck haben, Verbesserungsvorschläge nicht an das Unternehmen richten zu können? Wir sehen das Feedback von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als essentiellen Bestandteil an, um uns kontinuierlich weiterzuentwickeln. Genau aus diesem Grund gibt es eine monatliche, interne Mitarbeiterbefragung.
Herzliche Grüße Franziska Sigle
Absolut top.
4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Trumpf in Schramberg gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute Unternehmenskultur, sehr guter Umgang mit Arbeitnehmern.