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Bewertungen

1.248 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,8Weiterempfehlung: 74%
Score-Details

1.248 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Beruf und Familie nicht erwünscht... Eltern in Elternzeit und Teilzeit werden bevorzugt entlassen.

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei TRUMPF SE + Co. KG in Ditzingen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Als langjähriger Mitarbeiter möchte ich gerne Stellung beziehen zur aktuellen Situation bei Trumpf sowie insbesondere zu den offiziellen Antworten der Personalabteilung auf die letztlich veröffentlichten Einträge zum Stellenabbau.

Transparenz: Der Stellenabbau erfolgte keineswegs transparent. Nach viel Flurfunk erreichte uns Mitte Mai die offizielle Meldung, dass Aufhebungsvereinbarungen angeboten werden um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Ab diesem Zeitpunkt wurden zwar auch tatsächlich Aufhebungsangebote gemacht, diese waren aber für die betreffenden Mitarbeiter direkt mit einer betriebsbedingten Kündigung im Falle einer Ablehnung verbunden. Ganz nach dem Motto: Geh freiwillig oder du wirst gegangen.
Insofern war es nie die Absicht des Unternehmens betriebsbedingte Kündigungen wirklich zu vermeiden, sondern diese lediglich als gegenseitig einvernehmliche Aufhebungsvereinbarungen aussehen zu lassen. Aufgrund der höheren Abfindung bei Annahme der Aufhebungsvereinbarung im Vergleich zur betriebsbedingten Kündigung waren die Mitarbeiter quasi gezwungen das Angebot anzunehmen und Trumpf „freiwillig“ zu verlassen. PR-technisch eine super Lösung keine betriebsbedingen Kündigung zu vermelden.

Sozialverantwortlichkeit: Eine Gruppe, die besonders von den Maßnahmen betroffen ist, sind dem Vernehmen nach Mütter und Väter in Elternzeit bzw. mit Teilzeit in Elternzeit. Besonderer Kündigungsschutz?! Wird von Trumpf umgangen, in dem einfach die betriebsbedingte Kündigung erst nach Ablauf der jeweiligen Elternzeit ausgesprochen wird. Diejenigen Eltern, die also das Angebot nicht angenommen haben, werden – je nach Länge der angemeldeten Elternzeit – einfach nach Ablauf der Elternzeit rausgeschmissen (Trumpf war ja schon immer innovativ). Ich frage mich, wie ein solcher Umgang mit besonders schützenwerten Kolleginnen und Kollegen als sozialverantwortlich verkauft werden kann. Es liegt auf der Hand, dass Trumpf Teilzeitstellen im besonderen Maße abbauen möchte… vermutlich handelt des sich bei Teilzeitarbeitenden nach dem Meinungsbild der Trumpf-Führungsetage oder deren Berater nicht um motivierte Mitarbeiter. Trauriges Bild, da dies erfahrungsgemäß nicht der Wahrheit entspricht. Ich verstehe nicht, warum ein familiengeführtes Unternehmen solch beschämende Züge angenommen hat.

Sozialplan: Der Sozialplan ist ein Witz. In der Präambel wird noch schön beschrieben, dass die soziale Schutzwürdigkeit anhand verschiedener Kriterien (z.B. Betriebszugehörigkeit, Alter, Unterhaltspflichten, Kinder etc.) bestimmt und auf dieser Grundlage anhand eines Punktesystems entschieden wurde, wer gehen muss. Das stimmt aber schlichtweg nicht. Es gibt keine Rankings pro Abteilung oder Vergleichsgruppen, sondern es wurden willkürlich nach Belieben der Führungskräfte Namen auf die Rausschmiss-Liste gesetzt. Ein ganz schwaches Bild gab hierbei auch der Betriebsrat ab, der durch Absegnung eines solchen Willkür-Produkts den Mitarbeitern weitgehend noch die Möglichkeit einer Kündigungsschutzklage genommen hat (Rechtliche Besonderheit bei Interessensausgleich mit Namensliste). Sicherheitshalber gab Trumpf das Schriftstück auch nicht mal an Rechtsanwälte der betroffenen Mitarbeiter raus. Nur eine Einsichtnahme vor Ort wurde geduldet, sodass je nach Entfernung und Terminkalenders des Anwalts eine Überprüfung überhaupt nicht rechtzeitig möglich gemacht wurde.

Fazit:
• Der Sozialplan wird seinem Namen leider in keinster Wiese gerecht. Wenn ein Punktesystem aufgezeigt, aber tatsächlich nicht durchgeführt wird, ist das Vorgehen nicht sozialverantwortlich, sondern heuchlerisch.
• Besonderer Kündigungsschutz für Eltern in Elternzeit wurde ignoriert, indem einfach direkt nach Ablauf der Elternzeit die Kündigung ausgesprochen wird.
• Transparenz ist garnicht gewollt, sondern es wird lieber Unsicherheit und Angst verbreitet.

Persönliches Fazit:
Es tut mir extrem leid für alle, die nach vielen Jahren Engagement für Trumpf durch so eine fragwürdige Aktion nun gehen mussten.
Außerdem ziehe ich vor allen Eltern meinen Hut, die als Teilzeitkräfte in Elternzeit arbeiten und das Aufhebungsangebot abgelehnt haben. Wohlwissend der bevorstehenden Kündigung zum Ablauf der Elternzeit kommt Ihr hier jeden Tag her und gebt immer noch alles für das Unternehmen und vor allem für Eure direkten Kollegen, die in Arbeit versinken. Ihr seid die wahren Helden, auch wenn Ihr von der Personalabteilung und der Führungsebene nicht mehr erwünscht seid! Leider wird es Euch am Ende keiner danken… das macht mich und viele andere traurig und betroffen. Ich habe kein Verständnis, wieso man Euch nicht einfach bei uns halten kann, wenn Ihr doch nachweislich hier für die anfallenden Arbeiten gebraucht werdet. Anstatt Euer Teilzeit-Gehalt zu bezahlen, bekommen lieber alle AT'ler flächendeckend eine Gehaltserhöhung... Einfach alles nur zum Kopf schütteln.


Arbeitsatmosphäre

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

9Hilfreichfinden das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Franziska Sigle, Employer Branding und Recruiting
Franziska SigleEmployer Branding und Recruiting

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Gerne möchten wir zu den vorgebrachten Punkten transparent Stellung beziehen.

Transparenz
Sie kritisieren die fehlende Transparenz beim Personalabbau.
Seit Dezember 2023 und anschließend in regelmäßigen Abständen hat TRUMPF die Belegschaft über die wirtschaftliche Lage und die geplanten Sparmaßnahmen informiert. Hierzu wurden unter anderem die monatlichen Mitarbeiterinformationstermine und verschiedene Kommunikationsmaßnahmen über das Intranet (wie z.B. Intranet-Beiträge oder Video-Botschaften und Interviews mit dem Vorstand) sowie die Informationsveranstaltungen des Betriebsrats genutzt. Im April 2025 wurden strukturelle Maßnahmen, wie der Personalabbau angekündigt. Ziel war stets Transparenz dann zu schaffen, wenn Prozesse und Maßnahmen klar sind, denn wir sind der Überzeugung, dass halb ausgegarte Informationen in solchen Phasen mehr Unsicherheit bringen als Klarheit.

Des Weiteren werfen Sie uns vor, betriebsbedingte Kündigungen nicht vermeiden zu wollen. Aufgrund der aktuellen Lage war eine Strukturanpassung erforderlich. Diese Anpassungen, die stets den nachhaltigen Erfolg von TRUMPF zum Ziel hatten, ließen sich nur mit einem Stellenabbau realisieren. Uns war es dabei wichtig vor der Aussprache von betriebsbedingten Kündigungen eine einvernehmliche Lösung für betroffene Mitarbeitende gemeinsam mit dem Betriebsrat zu finden (unter anderem Aufhebungsvereinbarungen). Durch dieses Vorgehen konnten betriebsbedingte Kündigungen für einen Großteil der vom Stellenwegfall betroffenen Mitarbeiter verhindert werden.


Sozialverantwortlichkeit
Ihre Wahrnehmung ist, dass wir beim Personalabbau nicht sozialverantwortlich gehandelt haben.
Gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat war es unser Ziel, mögliche sozialverantwortliche Lösungen zu finden. Dabei stand im Vordergrund keine Gruppe explizit zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Ausgangspunkt war hier die Aufgabe, die in Verbindung mit einer jeweiligen Stelle stand. Da wir von der Arbeitsaufgabe kamen, betrafen die definierten Strukturmaßnahmen weitestgehend alle Bereiche. Dies führte dazu, dass ganz unterschiedliche Personen von dem Stellenwegfall betroffen waren, darunter auch Mütter und Väter in Elternzeit.

Dennoch möchten wir an dieser Stelle betonen, dass unsere Grundposition, auch in Zeiten des notwendigen Personalabbaus, unverändert bleibt. Wir stehen fest zu unseren Werten und unserer sozialen Verantwortung. Die Förderung von Gleichstellung und familienfreundlichen Arbeitsbedingungen ist für uns eine klare Priorität.


Sozialplan
In Ihrer Bewertung kritisieren Sie zudem den Sozialplan.
Hinter den gemeinsam mit dem Betriebsrat erarbeiteten Abfindungsangeboten steht ein Sozialplan. Für alle vom Abbau betroffenen Stellen wurde eine Sozialauswahl nach den höchstrichterlich anerkannten Regeln vorgenommen. Dies umfasste die Nutzung eines vom Bundesarbeitsgericht anerkannten Punkteschemas, welches die individuelle soziale Schutzwürdigkeit der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vergleicht. Eine Einsichtnahme in den Sozialplan haben wir selbstverständlich ermöglicht; Dokumente mit solch sensiblen Daten verschicken wir grundsätzlich nicht.

Fazit
Sie haben in Ihrem Fazit kritisiert, dass es eine flächendeckende Gehaltserhöhung bei außertariflichen Mitarbeitenden gegeben hat.
Abschließend möchten wir gerne klarstellen, dass es keine flächendeckende Entgelterhöhung für außertarifliche Mitarbeitende gegeben hat. Sicherlich kam es zu einzelnen Entgelterhöhungen, die in engem Zusammenhang mit bereits vorzeitig festgelegten Zielerreichungsgesprächen oder Aufgabenveränderungen stehen. Tarifmitarbeiter haben flächendeckend von der 2%-igen Tariferhöhung im April profitiert.

Uns ist es wichtig zu den von Ihnen vorgebrachten Punkten Stellung zu beziehen, da wir als Unternehmen verantwortlich für über 17.000 Mitarbeiter sind. Diese Verantwortung nehmen sowohl die Geschäftsführung als auch unsere Führungskräfte ernst. Dazu gehört es leider auch, dass unangenehme Entscheidungen, die wir gerne vermieden hätten, getroffen, kommuniziert und von den Entscheidungsträgern durchgeführt werden müssen. Wir sind uns dabei der immensen Auswirkungen auf einzelne Personen und damit einhergehend unserer Verantwortung als Unternehmen sehr bewusst. Ziel ist und bleibt es TRUMPF als Familienunternehmen mit einem starken Wertegerüst durch den Wandel der Zeit zu führen. Wir hoffen, dass Ihnen diese Informationen helfen, das Vorgehen einzuordnen und bedanken uns für Ihren Beitrag.

Mit freundlichen Grüßen
Franziska Sigle

Mehrfachbewertung

TRUMP(F)

3,0
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei TRUMPF Laser AG in Schramberg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Zuletzt stark verschlechtert durch den Chef der Entwicklungsabteilung und seine Gefolgschaft.

Image

Die Werte die man sich nach Außen gibt, werden vom Unternehmen, insbesondere der Führung nicht gelebt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im eignen Team ist toll aber darüber hinaus ähnelt die Firma eher einem Säureteich.

Vorgesetztenverhalten

Insbesondere der Chef der Entwicklungsabteilung inkl. seiner Vorhaben sind untragbar. Eine absolute Fehlbesetzung - findet auch der Betriebsrat.

Arbeitsbedingungen

Schlechte Infrastruktur; Kaum Digitalisierung; Zu wenig Laser-Simulatoren - der Kunde wird zum Tester

Kommunikation

Vorhaben werden zu spät und nicht ehrlich kommuniziert.

Interessante Aufgaben

Das Unternehmen steht sich in Sachen Fortschritt selbst im weg.


Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Franziska Sigle, Employer Branding und Recruiting
Franziska SigleEmployer Branding und Recruiting

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

vielen Dank für Ihr offenes Feedback.

Schön zu sehen, dass Sie einen guten Zusammenhalt unter Kollegen wahrnehmen und mit Ihrem Gehalt zufrieden sind.

Es tut uns leid zu hören, dass Sie die Arbeitsatmosphäre als verschlechtert empfinden und die Kommunikation als zu spät oder nicht ehrlich wahrgenommen haben. Was hat Ihnen bei der Kommunikation gefehlt? Welche Informationen haben Sie aus Ihrer Sicht zu spät erhalten? Um unsere Kommunikation und auch unsere Prozesse kontinuierlich zu verbessern, freuen wir uns über Ihre Verbesserungsvorschläge hierzu.

Besonders betroffen macht uns Ihre Wahrnehmung, dass unsere Werte – insbesondere durch Führungskräfte – nicht nach innen gelebt werden. Unsere Werte sind für uns zentrale Grundpfeiler und sollen gerade in herausfordernden Zeiten Orientierung und Halt geben. Daher ist es uns ein großes Anliegen, besser zu verstehen, in welchen konkreten Situationen Sie diese Beobachtung gemacht haben. Nur so können wir gezielt daran arbeiten, unsere Werte noch stärker im Alltag erlebbar zu machen.

Ihr Feedback ist uns wichtig und wir bedauern, dass Sie mit dem Verhalten Ihres Vorgesetzten nicht zufrieden waren. Gerne würden wir verstehen, was Sie als „untragbar“ wahrnehmen. Über einen gemeinsamen Austausch würde ich mich freuen, z.B. via LinkedIn oder per Mail. Sollten Sie für weiteres Feedback lieber anonym bleiben wollen, besteht die Möglichkeit sich an unsere Integrity Line unter https://trumpf.integrityplatform.org/. zu wenden.

Herzliche Grüße
Franziska Sigle

Das Familienunternehmen ohne Sinn für Familie

3,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Trumpf GmbH & Co. Maschinenfabrik in Ditzingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolle Technik

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskräfte ohne jegliches Mitgefühl bekommen am meisten Anerkennung von oben, die Arbeitsbedingungen sind entsprechend.

Verbesserungsvorschläge

Ein Familien-Unternehmen sollten keine Mitarbeiter in einem Raum "zusammentreiben" um Ihnen die Kündigung zu unterbreiten.

Arbeitsatmosphäre

Bedrückend

Image

Nach außen weiß man sich darzustellen

Work-Life-Balance

Wird beworben, ist aber nicht existent

Karriere/Weiterbildung

Kein Geld für Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Ja

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dafür ist Geld da - Image ist alles

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

auch Mitarbeiter über 50 wurden jetzt bei der Massenentlassung gekündigt

Vorgesetztenverhalten

Unterirdisch

Arbeitsbedingungen

Meist Großraum Büros aber OK

Kommunikation

Naja

Gleichberechtigung

alle gleich schlecht

Interessante Aufgaben

Ja, gibt es, werden aber nicht nach Skill sondern an Ja-Sager verteilt

HilfreichHilfreich?4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Franziska Sigle, Employer Branding und Recruiting
Franziska SigleEmployer Branding und Recruiting

Liebe (ehemalige) Mitarbeiterin, lieber (ehemaliger) Mitarbeiter,

vielen Dank für Ihr offenes Feedback.

Es freut mich, dass Sie von der TRUMPF Technologie begeistert sind und einen guten Zusammenhalt unter Kollegen wahrgenommen haben.

Gerne möchte ich im Folgenden auf Ihre Kritikpunkte eingehen.

Die schwierige globale Konjunktur und die unsicheren wirtschaftlichen Bedingungen erfordern verschiedene Sparmaßnahmen. Die Entscheidung über Personalabbau ist uns nicht leichtgefallen – hinter jeder Stelle steht ein Mensch, dessen Situation sind wir uns bewusst. Nach intensiven Verhandlungen mit dem Gesamtbetriebsrat haben wir Abfindungspakte erarbeitet, hinter denen auch ein Sozialplan steht.

Uns ist klar, dass diese Situation für alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen sehr schwierig ist. Wir haben deshalb großen Wert daraufgelegt, den Personalabbau ohne unnötig lange Phasen der Unsicherheit für die gesamte Belegschaft durchzuführen. Die Gespräche zu den Abfindungsangeboten haben wir mit der betreffenden Person einzeln in Anwesenheit der jeweiligen Führungskraft und HR geführt.

Ihre Kritik zur Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben überrascht uns. Neben verschiedenen Angeboten für eine gute Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben haben wir, in allen Bereichen, in denen es die Arbeit zulässt, flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten. Die Nutzung beider Angebote erfolgt in Abstimmung mit der jeweiligen Führungskraft, den Teammitgliedern und orientiert sich, wie bereits erwähnt, an der jeweiligen Aufgabe. Es tut mir leid, dass Sie davon offenbar nicht profitieren konnten.

Die Förderung von Gleichstellung und familienfreundlichen Arbeitsbedingungen ist für uns eine klare Priorität. Um unserer sozialen Verantwortung als Unternehmen gerecht zu werden, ist auch die Förderung von Chancengerechtigkeit wichtiger Teil unseres Werteverständnisses bei TRUMPF.

Ihr Feedback ist uns wichtig, umso mehr bedauern wir, dass Sie mit dem Verhalten Ihrer Führungskraft nicht einverstanden waren. Gerne würde ich Ihre Kritikpunkte besser verstehen. Über einen gemeinsamen Austausch würde ich mit daher freuen, z.B. via LinkedIn.

Herzliche Grüße
Franziska Sigle

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Mehrfachbewertung

Familienfreundlichkeit, Transparenz und Wertschätzung sind hier nichts als leere Worthülsen - maßlose Enttäuschung

2,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei TRUMPF SE + Co. KG in Ditzingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich war stolz darauf bei Trumpf zu arbeiten, in der aktuellen Verfassung kann ich dieses Unternehmen jedoch nicht weiterempfehlen – insbesondere nicht für Menschen, die auf ein wertschätzendes und faires Arbeitsumfeld Wert legen.

Verbesserungsvorschläge

- Echte Führung auf Augenhöhe etablieren
– Transparente Kommunikation fördern
– Sozialverträglichkeit ernst nehmen
– Mitarbeitende einbinden statt einschüchtern
– Eine Feedbackkultur ermöglichen, ohne Angst vor Konsequenzen

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist von Unsicherheit, Frust und Resignation geprägt. Durch ständige Umstrukturierungen und fragwürdige Personalentscheidungen hat sich das Vertrauen in das Unternehmen und das Management deutlich verschlechtert. Es wirkt so, als möchte man nur nicht auffallen, um nicht der Nächste zu sein, der aussortiert wird. Viele Mitarbeitende fühlen sich weder sicher noch wertgeschätzt.

Image

Spürbar schlechter … Trotzdem noch viel zu gut, wird sich durch die momentanen Maßnahmen noch wenden. Nach außen wird viel Wert auf Innovation und Technik gelegt, intern fehlt es aber zunehmend an Menschlichkeit und Haltung.

Work-Life-Balance

Die Balance zwischen Arbeit und Privatleben ist durchwachsen. Zwar gibt es formal flexible Arbeitszeiten, dennoch wird eine erhöhte Präsenzkultur eingefordert – auch in Fällen, in denen die Aufgaben dies gar nicht erfordern würden. Dieses starre Festhalten an Anwesenheit führt zu zusätzlichem Druck und erschwert die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erheblich.

Karriere/Weiterbildung

Karriere machen nur die, die Ja und Amen sagen und keine Kritik äußern. Alle anderen werden an der kurzen Leine gehalten.

Gehalt/Benefits

Gehalt okay, vergleichbare Unternehmen zahlen deutlich mehr, Sozialleistungen lassen stark zu wünschen übrig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen schon, bei der eigenen Belegschaft kam in puncto Sozialverantwortung leider nichts an.

Kollegenzusammenhalt

Trotz der belastenden Rahmenbedingungen halten viele Kolleg:innen zusammen und unterstützen sich gegenseitig – das ist einer der wenigen Lichtblicke. Jedoch ist auch hier Vorsicht geboten (kommt aufs Team an). Es sagt einiges aus, wenn nach einem Quasi-Rauswurf gewisse Personen nicht einmal den Anstand besitzen, einem alles Gute zu wünschen.

Umgang mit älteren Kollegen

Mir ist nichts negatives bekannt, wobei (O-Ton der Vorgesetzten: „Die Jüngeren noch formbarer und motivierter sind“).

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der eingesetzten Führungskraft, für die wir die „Versuchskaninchen“ waren, war für viele Personen im Team schlicht toxisch. Wer nicht Teil des engen Freundeskreises oder der internen „Clique“ war, wurde gnadenlos aussortiert – ohne Rücksicht auf Verluste. Dass dabei ganze Familienexistenzen gefährdet wurden, spielte offenbar keine Rolle. Entscheidungen wirkten willkürlich und kalt. Die Führungsweise schwankte zwischen Zuckerbrot und Peitsche: An einem Tag hagelte es harsche Kritik oder öffentliche Bloßstellung, am nächsten Tag wurden Süßigkeiten verteilt und eine aufgesetzte Fröhlichkeit zur Schau gestellt. Dieses Hin und Her war für das Team extrem belastend und hat bei vielen Spuren hinterlassen – fachlich wie emotional. Ja-Sager erklimmen die Karriereleiter, alle mit eigener Meinung sind unerwünscht. Die Vorgesetzte ist weder kritikfähig noch unterstützend - sie verbreitet Angst und Unsicherheit.

Arbeitsbedingungen

Katastrophal: Großraumbüro, keine Rückzugsmöglichkeiten, keine frische Luft, keine Pflanzen. Permanent stickig und laut.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist schwach. Entscheidungen werden nicht ausreichend erklärt, Belegschaft wird vor vollendete Tatsachen gestellt, Artikel im Intranet oft absichtlich verwirrend geschrieben, Gerüchte und Flurfunk machen schnell die Runde – was das Misstrauen weiter verstärkt.

Gleichberechtigung

Leider sind manche „gleicher“ als andere (starkes Hierarchiegefälle und spürbare Zwei-Klassen-Gesellschaft).

Interessante Aufgaben

Es fehlen oft interessante und herausfordernde Aufgaben, die motivieren und die persönliche Weiterentwicklung fördern.

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Arbeitgeber-Kommentar

Franziska Sigle, Employer Branding und Recruiting
Franziska SigleEmployer Branding und Recruiting

Liebe (ehemalige) Mitarbeiterin, lieber (ehemaliger) Mitarbeiter,

vielen Dank für Ihr offenes Feedback und Ihre Verbesserungsvorschläge. Im Folgenden möchte ich auf Ihre Kritikpunkte eingehen.

Eine transparente und regelmäßige Kommunikation ist uns sehr wichtig, weshalb wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von TRUMPF über verschiedene Kommunikationskanäle informieren. Es tut uns leid, dass Sie die Artikel im Intranet als verwirrend empfunden haben. In diesem Fall hätten wir uns über Ihr direktes Feedback gefreut, beispielsweise unter dem jeweiligen Artikel als Kommentar. Bei unverständlichen Inhalten besteht zudem die Möglichkeit Unklarheiten bei Ihrer Führungskraft oder in den monatlichen Mitarbeiterinformationsveranstaltungen anzusprechen. Ihr Feedback ist uns wichtig und wir sind der Überzeugung, dass eine kontroverse Diskussion verschiedener Themen zum Erfolg von TRUMPF beitragen kann. Umso mehr bedauern wir, dass Sie die Feedbackkultur im Unternehmen anders wahrgenommen haben.

Aufgrund der schwierigen globalen Konjunktur und der unsicheren wirtschaftlichen Bedingungen war die Entscheidung über Personalabbau leider unumgänglich. Die betreffenden Maßnahmen haben wir, nach intensiven Verhandlungen mit dem Betriebsrat, wohlüberlegt getroffen. Gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat wurden Abfindungspakete erarbeitet, hinter denen auch ein Sozialplan steht. Uns ist bewusst, dass diese Situation für alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen sehr schwierig ist. Wir haben deshalb großen Wert daraufgelegt, den Personalabbau, ohne unnötig lange Phasen der Unsicherheit für die gesamte Belegschaft durchzuführen.

Was das Thema der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben betrifft, so überrascht es uns, dass Sie nicht von flexiblen Arbeitszeiten und mobilem Arbeiten profitieren konnten. Beide Angebote zur flexiblen Arbeitsgestaltung sind im Unternehmen fest verankert und erfolgen in Abstimmung mit Ihrem Team sowie Ihrer Führungskraft und orientieren sich dabei an der jeweiligen Aufgabe. Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass wir keine starre Anwesenheitsquote haben, sondern mobiles Arbeiten immer in Abstimmung erfolgt. Dennoch sind wir der Überzeugung, dass es für die Zusammenarbeit im Team von Vorteil ist, sich regelmäßig in Präsenz zu treffen.

Unser Anspruch bei TRUMPF ist es eine konstruktive Arbeitsatmosphäre zu schaffen, die von Respekt und Wertschätzung geprägt ist. Die mutigen Ideen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen zur Innovationskraft bei TRUMPF bei, dazu gehören auch vielschichtige Diskussionen. Ihr Feedback zum Führungsverhalten, insbesondere zu Vorwürfen von Bevorzugungen und fehlender Kritikfähigkeit, nehmen wir sehr ernst. Um Ihre Kritik konstruktiv bearbeiten zu können, bitten wir Sie, sich direkt mit uns in Verbindung zu setzen und konkrete Situationen sowie Namen der beteiligten Führungskräfte zu nennen. Nur so können wir gezielt an Verbesserungen arbeiten. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen. Kontaktieren Sie mich gerne, z.B. via LinkedIn. Oder wenn Sie anonym bleiben möchten über die Integrity Line unter https://trumpf.integrityplatform.org/.

Herzliche Grüße
Franziska Sigle

Einst führend, heute first follower

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei TRUMPF Werkzeugmaschinen SE + Co. KG in Ditzingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Er hält mich bis zur Rente aus.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenn der Entwicklunsgschef mit der Rolle als first Follower zufrieden ist und diese Aussgae ohne Konsequenzen bleibt, da frage ich mich wo bitte hat die Chefin ihre Ohren?
Trocken Abteilung alle entlassen, 3D Druck 160 verkauft, 238 Mitarbeiter am Standort entlassen, für ein Familienunternehmen das gerne im sozialen Licht erscheint, finde den Fehler.

Verbesserungsvorschläge

Wir brauchen Macher, weniger Besprechungen und reden, anpacken heißt die Devise.
Innovationen und Pespektiven fehlen komplett, siehe 3D Druck, Sparte verkauft 160 Mitarbeiter auf Wiedersehen zzgl. Zu den 238 die zum 30.06. Ihren Hut, Mantel, Regenschirm oder was auch immer nehmen durften.

Arbeitsatmosphäre

Im Team läuft es, guter Zusammenhalt, die anfallenden Arbeiten werden bewältigt

Image

Außenwirkung ist alles, nicht alles Gold was glänzt

Karriere/Weiterbildung

Für Jasagen und Schwätzer hervorragend, für Macher keine Chance

Gehalt/Benefits

Sozialleistungen sind auf dem Minimum

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen muss es passen

Vorgesetztenverhalten

Die Macher wurden durch Schwätzer ersetzt, sie redeten und redeten und.......
Keine Führungskraft übernimmt Verantwortung, da sollten, müssten,könnten, sehen, schauen, abwarten.....

Arbeitsbedingungen

In meinem Bereich gut

Kommunikation

Vorwiegend werden vollendete Tatsachen mitgeteilt, Kritik wird nicht gerne gehört

Gleichberechtigung

Ich bin weiß, männlich, Hetero und damit Privilegiert


Work-Life-Balance

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Franziska Sigle, Employer Branding und Recruiting
Franziska SigleEmployer Branding und Recruiting

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

vielen Dank für Ihr offenes Feedback. Auf Ihre Kritikpunkte möchte ich gerne im Folgenden eingehen.

Zum Thema Personalabbau möchten wir transparent Stellung beziehen: Die Entscheidung wurde vor dem Hintergrund der schwierigen globalen Konjunktur und der unsicheren wirtschaftlichen Bedingungen getroffen. Unser Ziel ist es, nachhaltiges Wachstum zu sichern und die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens langfristig zu gewährleisten. Wir streben an, auch in Zukunft ein forschungsstarkes, innovatives und kundenorientiertes Unternehmen zu bleiben. Ihre Aussage zur Entwicklung überrascht uns daher. Um einer der Markt- und Technologieführer im Bereich Werkzeugmaschinen und Lasertechnik zu bleiben, vertrauen wir auf innovative Ideen unserer Mitarbeitenden und schätzen dieses Potential.

Unsere Grundpositionierung bleibt, auch gerade in Zeiten des notwendigen Personalabbaus, unverändert: Wir stehen fest zu unseren Werten und unserer sozialen Verantwortung. Die Förderung von Gleichstellung und familienfreundlichen Arbeitsbedingungen ist für uns eine klare Priorität. Um unserer sozialen Verantwortung als Unternehmen gerecht zu werden, ist auch die Förderung von Chancengerechtigkeit wichtiger Teil unseres Werteverständnisses bei TRUMPF.

Gerne würde ich Ihren Kritikpunkt zu der Reduzierung von Sozialleistungen besser verstehen. Als Arbeitgeber bezahlen wir neben gesetzlichen Leistungen (z.B. Beiträge zur Sozialversicherung) verschiedene freiwillige Sozialleistungen (z.B. Urlaubs- und Weihnachtsgeld) im Rahmen des IG Metall Tarifvertrags und bieten darüber hinaus weitere nicht-finanzielle Sozialleistungen (z.B. betriebliche Gesundheitsförderung) an. Über einen Austausch hierzu würde ich mit freuen. Kontaktieren Sie mich gerne, z.B. via LinkedIn.

Herzliche Grüße
Franziska Sigle

Ego über Unternehmertum

3,3
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei TRUMPF Werkzeugmaschinen SE + Co. KG in Ditzingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegenzusammenhalt, Hochtechnologie, Betriebskantine

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die gesamte Entwicklung der letzten 5 Jahre, in der eine zeitlang noch viel auf der Welle der post-Covid-Geldschwemme kaschiert wurde, aber Managementfehler sich an Managementfehler reihten. Jegliches Gespür für Unternehmertum ging der Geschäftsführung vor lauter Ego und Selbstdarstellung verloren. Dies flankiert von Karrieristen, die all das verteidigen, da es ihr eigenes Dasein rechtfertigt.

Verbesserungsvorschläge

Echtes Unternehmertum setzt voraus, dass man das Geschäft versteht, Experten fördert und schätzt und das eigene Geschäft versteht, statt sich nur über oberflächliches Management, Organisation und Außendarstellung zu profilieren. Mit Podcasts besprechen, Entwicklungsbudgets in Software zu beerdigen und in Teilen Egomanen zu Gruppengeschäftsführern zu machen verdient man auf Dauer kein Geld. Echtes Unternehmertum heißt, nicht nur auf Ex-Berater zu setzen. Echtes Unternehmertum heißt Verantwortung über Wachstumsziele. Kritiker sind zu fördern, denn diese kümmern sich wirklich. Echtes Unternehmertum heißt eine Balance zu finden zwischen Profit und sozialer Verantwortung, beispielweise nicht Leute in der Elternzeit aus dem Unternehmen drängt oder Leute trotz Rendite, von der andere Unternehmen träumen würden, entlässt.

Arbeitsatmosphäre

Ich finde: Die Atmosphäre leidet unter Karrieristen und Ex-Beratern (McK), die sich im Unternehmen breit gemacht haben. Karrieristen und Mitläufer haben TRUMPF in eine schwierige Lage gebracht. Dies zu erkennen und zu heilen wird eine große Aufgabe. Profit geht leider über Einzelschicksale.

Image

Die Eigentümerfamilie und ihre Ex-Berater (McK) im Topmanagement sind öfter in irgendwelchen Medien zu finden oder beim Podcast aufsprechen als dass sie ihr eigenes Unternehmen kennen oder dieses in den letzten Jahren wirklich vorangebracht haben. Entsprechend ist die Außendarstellung aber sehr gut.

Work-Life-Balance

Bei TRUMPF musste man schon immer mehr arbeiten fürs gleiche Geld, wie woanders. Nun meint die "alte Welt" das mobile Arbeiten wieder einzuschränken, trotz damaligen Rekordergebnissen auf dem Höhepunkt der Mobilquote, und "die Zügel anzuziehen". Das erschwert das ohnehin hohe Pensum in Verbindung mit der stattfindenden Arbeitsverdichtung durch den Abbau von Kapazitäten.

Karriere/Weiterbildung

Gehorchen ist wichtig. Dann gibt es Möglichkeiten.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist erst einmal in Ordnung. In Verbindung mit 150 Stunden oder mehr ersatzloser Zusatzeit, die mindestens erwartet werden und dem hohen Leistungsdruck ist es dann eher unterdurchschnittlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird viel geredet über Klimawandel, da dies der Eigentümerfamilie wichtig erscheint. Echter Umweltschutz ist ausbaufähig. Das soziale Bewusstsein ist unterentwickelt, es werden sowohl junge Mütter als auch männliche Elternzeitler derzeit aktiv aus dem Unternehmen gedrängt.

Kollegenzusammenhalt

Ich finde, der Zusammenhalt untereinander ist das, was die Firma bis zuletzt ausmacht.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier finde ich das Verhalten in Summe vor allem untereinander sehr respektvoll.

Vorgesetztenverhalten

In Summe gut mit hohen Selbstansprüchen. Gleichzeitig ist klar, dass es viel um Gehorchen und mitschwimmen geht, wenn man vorankommen möchte und im Boot bleiben möchte. Das ist offensichtlich auf Dauer gefährlich. Karrieristen haben TRUMPF in eine schwierige Lage gebracht deren Ausmaß nun offenkundig wird.

Arbeitsbedingungen

Großraumbüros mit oft schlechter Luft und zu hoher Lautstärke. Mobiles Arbeiten wird gegen jeden sachlichen Grund eingeschränkt, weil die alte Welt ihren Glauben durchsetzen möchte.

Kommunikation

Die Kommunikation ist vergleichsweise gut, vor allem in Richtung extern wird das Bild eines bodenständigen Unternehmens gefördert. Intern gelingt dies immer weniger.

Gleichberechtigung

Frauen werden nicht benachteiligt, im Gegenteil, vermutlich auch aufgrund der Diskussionen der letzten Jahre. Eine Vielfalt an Meinungen ist nicht wirklich erwünscht.

Interessante Aufgaben

Abwechslung, vglwse viel Verantwortung.

1Hilfreichfindet das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Franziska Sigle, Employer Branding und Recruiting
Franziska SigleEmployer Branding und Recruiting

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

vielen Dank für Ihre offene Rückmeldung. Es freut uns, dass Sie den kollegialen Zusammenhalt und das respektvolle Miteinander im Unternehmen positiv hervorheben – das ist für uns ein zentraler Wert.

Zu Ihrer Kritik möchten wir gern Stellung nehmen:
Die Entscheidung zum Personalabbau ist uns nicht leicht gefallen. Sie war jedoch notwendig, um auf die angespannte weltwirtschaftliche Lage zu reagieren und die langfristige Zukunftsfähigkeit von TRUMPF zu sichern. Unser Ziel bleibt es, ein innovatives, forschungsstarkes und kundenorientiertes Unternehmen mit nachhaltigem Wachstum zu sein. Die durchgeführten Maßnahmen wurden wohlüberlegt getroffen, in enger Orientierung an unserer geschärften Strategie und der Konzentration auf das Kerngeschäft. Wir haben intensiv mit dem Gesamtbetriebsrat verhandelt. Ziel war es, faire und mögliche sozialverantwortliche Lösungen zu finden.

Auch in Zeiten von Veränderungen halten wir an unseren Werten fest – insbesondere an unserer sozialen Verantwortung. Dazu gehören familienfreundliche Arbeitsbedingungen, individuelle Teilzeitlösungen, mobiles Arbeiten und die gezielte Förderung von Gleichstellung und Chancengerechtigkeit. Diese Angebote bleiben wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur.

Zum Thema mobiles Arbeiten: Eine starre Anwesenheitsquote gibt es bei TRUMPF nicht. Die Ausgestaltung erfolgt in Abstimmung mit der jeweiligen Führungskraft und unter Berücksichtigung der Aufgaben und Teamstruktur. Persönlicher Austausch im Team ist uns wichtig, aber wir setzen auf flexible Lösungen, wo immer möglich.

Wir bedauern, dass Sie in einzelnen Punkten andere Erfahrungen gemacht haben. Der offene Austausch und der respektvolle Umgang mit unterschiedlichen Meinungen sind uns sehr wichtig.

Herzliche Grüße
Franziska Sigle

Leider wird TRUMPF ein gewöhnliches Unternehmen…

3,1
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei TRUMPF GmbH + Co. KG gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ellbogenkultur stark zunehmend. Es geht vermehrt um persönliche Ziele und Karrieren.
Unternehmen wird durch interne Komplexität sehr langsam. Viele „Mitschwätzende“, immer weniger, die tatsächlich Verantwortung übernehmen.
Auf Mitarbeiterebene oftmals noch immer sehr hohe Loyalität.

Image

Sehr gutes Image. Gute Positionierung von CEO, Unternehmen und Brand

Work-Life-Balance

Weiterhin gehen viele Mitarbeiter für Trumpf die extra-Meile.

Kollegenzusammenhalt

Auf Mitarbeiterebene nach wie vor gut. Ein Assett. Auf Management-Ebene vermehrt Karriere-orientiert. Paralleles ex-McK Netzwerk sorgt für sich.

Vorgesetztenverhalten

Von…bis…

Kommunikation

Mittlerweile vor allem nach extern gerichtet mit Fokus auf die persönliche Positionierung der CEO. Dies wird auch sehr gut gemacht. Der UK-Chef ist eher als persönlicher Pressereferent zu verstehen. Interne Kommunikation intransparent und weniger im Fokus. Gute Leute wären da.

Gleichberechtigung

<5 Frauen unter Top100 Führungskräften

Interessante Aufgaben

Generell ja. Jedoch wird der Gestaltungsspielraum und das tatsächliche „machen können“ durch die Matrix in der Matrix in der Matrix stark eingeschränkt


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

1Hilfreichfindet das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Franziska Sigle, Employer Branding und Recruiting
Franziska SigleEmployer Branding und Recruiting

Liebe ehemaliger Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter,

vielen Dank für das offene Feedback. Auf Ihre Kritikpunkte möchte ich im Folgenden Bezug nehmen.

Es tut uns leid, dass Sie sich nicht ausreichend informiert gefühlt haben. Mit verschiedenen Formaten, wie unserer monatlichen Mitarbeiterinformationsveranstaltung, Abteilungsrunden, sowie Talks zur aktuellen wirtschaftlichen Situation und geplanten Sparmaßnahmen mit dem Vorstand und Management versuchen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen über aktuelle Themen im Unternehmen zu informieren. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Veranstaltungen für Führungskräfte. Gerne würde ich verstehen, was Ihnen bei der internen Kommunikation gefehlt hat und was wir zukünftig besser machen können. Über einen Austausch zu konkreten Verbesserungsvorschlägen würde ich mich freuen, z.B. via LinkedIn.

Was das Thema gleichberechtigte Karrieren betrifft, möchte ich betonen, dass wir, auch in herausfordernden Zeiten, zu unseren Werten und unserer sozialen Verantwortung stehen. Die Förderung von Gleichstellung und familienfreundlichen Arbeitsbedingungen ist für uns eine klare Priorität. Um unserer sozialen Verantwortung als Unternehmen gerecht zu werden, ist auch die Förderung von Chancengleichheit wichtiger Teil unseres Werteverständnisses bei TRUMPF. Durch verschiedene Personalentwicklungsmaßnahmen möchten wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Ihrer individuellen Entwicklung unterstützen.

Herzliche Grüße
Franziska Sigle

Bessere Außendarstellung als es wirklich ist

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei TRUMPF Laser - und Systemtechnik GmbH in Ditzingen gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

1. Meinungen der Mitarbeitenden zulassen und ernst nehmen: Offene Meinungsäußerung darf nicht zu Nachteilen führen. Kritik sollte als Chance verstanden werden – nicht als Störung. Ein vertrauensvoller Dialog auf Augenhöhe ist entscheidend für eine gesunde Unternehmenskultur.
2. Keine Entscheidungen mehr hinter verschlossenen Türen: Zentrale Themen werden zu häufig in kleinen Kreisen verhandelt und ohne Beteiligung der Belegschaft beschlossen. Transparente Entscheidungsprozesse sind notwendig, um Vertrauen zurückzugewinnen.
3. Belegschaft aktiv einbeziehen: Mitarbeitende möchten nicht nur informiert, sondern einbezogen werden – besonders bei Veränderungen, die ihre Arbeitsbedingungen oder Sicherheit betreffen. Beteiligungsformate und frühzeitige Kommunikation sind hier unerlässlich.
4. Betriebsrat stärken und unabhängiger aufstellen: Der Betriebsrat sollte die Belegschaft wirksam vertreten. Aktuell sind es nur wenige, denen Vertrauen und fachliche Kompetenz zugesprochen wird. Viele wirken zu AG-nah oder tauchen bei wichtigen Fragen ab. Eine bessere Schulung, stärkere Positionierung und klarere Kommunikation sind notwendig.
5. Die IG Metall stärker einbinden
6. Klare Zukunftsperspektive entwickeln und offen kommunizieren: Trotz positiver Geschäftszahlen fehlt ein nachvollziehbarer Zukunftsplan. Mitarbeitende wissen nicht, wohin sich das Unternehmen strategisch entwickeln will. Es braucht eine klare Vision – und die aktive Einbindung derjenigen, die sie umsetzen sollen.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre – enttäuschend und von Angst geprägt

Trotz eines historischen Umsatzrekords zum 100-jährigen Firmenjubiläum und weiterhin positiven Geschäftszahlen ist die Arbeitsatmosphäre äußerst angespannt. Statt Zuversicht oder Anerkennung herrscht in vielen Abteilungen eine spürbare Unsicherheit – vor allem durch eine Reihe von Kündigungen, die in ihrer Begründung fragwürdig erscheinen und in keiner Relation zur wirtschaftlichen Lage stehen.

Viele Mitarbeitende haben das Gefühl, ständig auf dem Prüfstand zu stehen, was zu einem Klima der Angst und Zurückhaltung führt. Offene Kommunikation, Vertrauen und langfristige Perspektiven fehlen zunehmend. Das Unternehmen verpasst hier die Chance, seine Mitarbeitenden wertzuschätzen und gemeinsam auf einem starken Fundament in die Zukunft zu gehen.

Image

Nimmt Schaden an durch die fragwürdigen Maßnahmen. Es spricht sich rum.

Work-Life-Balance

Man setzt auf eine alte Schiene wieder vermehrt am Standort zu sein. Nicht effektiv und drückt die Stimmung massiv zusätzlich. Man fühlt sich kontrolliert. Als Elternteil wird es auch vermehrt nicht mehr gern gesehen wenn man mal früher gehen muss, trotz Gleitzeit und vollen Stundenkonten, um die Kinderbetreuung zu gewährleisten. Wenn Mobiles Arbeiten eingeschränkt wird, man nicht frei über sein GLZ Konto verfügen darf und Besprechungen auch um 17 Uhr beginnen, sollte man Single sein um mit einem guten Gewissen noch so zu arbeiten.

Karriere/Weiterbildung

Man bleibt auf seiner Stelle jahrelang. Nur mit gutem Netzwerk kommt man weiter.

Kollegenzusammenhalt

Ist spürbar in den einzelnen Bereichen und man hat den Eindruck dass viele nur noch ins Büro kommen weil man die Kollegen nicht im Stich lassen will.

Umgang mit älteren Kollegen

Durch die aktuelle Kündigungswelle ist es äußerst fragwürdig warum so viele ältere Kollegen in den Bereichen gehen mussten. Man hat den Eindruck sie wussten zu viel und könnten ihre ehrliche Meinung sagen. Jüngere sind formbar.

Vorgesetztenverhalten

Keine klare Meinung, haben selber Angst. Fachlich leider unwissend, diese Bewerten einen um man bekommt eine schlechte Leistungsbeurteilung. Meinungen werden nicht gehört und es ist nicht gewollt.

Arbeitsbedingungen

Laptop, Tische und Stühle ist nichts auszusetzen.
Schade dass aber in der Produktion selbst bei den Arbeitsshirts gespart wird.

Kommunikation

Kommunikation – mangelhaft und intransparent

Die interne Kommunikation ist eines der größten Defizite im Unternehmen. Führungskräfte können sich oft nicht klar äußern – sei es aus Unsicherheit oder weil sie selbst unter Druck stehen. Es entsteht der Eindruck, dass auch sie Angst vor der Geschäftsleitung haben und deshalb wichtige Informationen zurückhalten oder nur vage wiedergeben.

Der Vorstand scheint den Fokus stärker auf die Außenwirkung zu legen als auf die eigenen Mitarbeitenden. Wichtige Entscheidungen werden kaum oder erst dann kommuniziert, wenn sie bereits umgesetzt sind. Der Betriebsrat, der eigentlich eine wichtige Stimme der Mitarbeitenden sein sollte, wirkt dabei auffallend passiv und liefert keine Transparenz oder Orientierung.

Statt echter Kommunikation setzt man auf kurze Beiträge im Intranet mit dem Titel “gemeinsame Kommunikation” – doch echte Einblicke oder offene Dialoge fehlen. Der Flurfunk ist deutlich schneller und verlässlicher, wenn es darum geht an echte Informationen oder die tatsächlichen Hintergründe zu kommen. Das Vertrauen in die offizielle Kommunikation ist dadurch massiv beschädigt.

Gehalt/Benefits

Tarifvertrag der IG Metall.
Allerdings dauert es lange bis man weiterentwickelt wird. Fragwürdig ist dass die Sonderzahlung des T-Zugs gestrichen wurde und man trotz all den Maßnahmen, wie auch den 10% Gehaltskürzungen immer noch keine Sicherung des Arbeitsplatzes hat. Die Verhandlungen liefen wie immer ohne die IG Metall statt trotz Tarifbindung.

Gleichberechtigung

Eltern werden benachteiligt. Vielfalt sieht man meistens nur auf den Prospekten. Intern eher weiße Männer in blauen Hemden zu sehen.

Interessante Aufgaben

Wenig MA Förderung, keine Qualifizierung in den Bereichen. Die Außenwelt denkt man arbeitet digital, vieles wird aber manuell in Excel Tabellen eingetragen dass viele Fehler verursacht und zeitraubend ist. Man möchte nicht in Systeme investieren und arbeitet zum Teil noch wie vor 15 Jahren.

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Arbeitgeber-Kommentar

Franziska Sigle, Employer Branding und Recruiting
Franziska SigleEmployer Branding und Recruiting

Liebe (ehemaliger) Mitarbeiterin, lieber (ehemaliger) Mitarbeiter,

das Feedback unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist uns sehr wichtig. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr eine monatliche Mitarbeiterbefragung eingeführt. Mit dieser möchten wir regelmäßig Rückmeldungen zu unterschiedlichen Themen aus der Belegschaft einholen.
Die Befragung ist anonym und bietet allen Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihre persönliche Einschätzung offen zu teilen. Die Ergebnisse helfen uns dabei, gemeinsam mit den Teams gezielte Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen. Ergänzend dazu gibt es verschiedene Formate, in denen ein regelmäßiger Austausch zwischen Mitarbeitenden, Kolleginnen und Kollegen sowie Führungskräften zu aktuellen Themen stattfindet. Umso mehr bedauern wir es, dass Sie das Gefühl haben, mit Ihrer Meinung nicht ernst genommen worden zu sein.

Gerne möchte ich im Folgenden auf Ihre weiteren Kritikpunkte eingehen:

Bereits in den letzten Monaten haben wir verschiedene Sparmaßnahmen umgesetzt. Die aktuellen Herausforderungen erfordern jedoch weitere Schritte. Die Entscheidung über Personalabbau wurde vor dem Hintergrund der schwierigen globalen Konjunktur und der unsicheren wirtschaftlichen Bedingungen getroffen. Unser Ziel ist es, nachhaltiges Wachstum zu sichern und die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens langfristig zu gewährleisten. Wir streben an, auch in Zukunft ein forschungsstarkes, innovatives und kundenorientiertes Unternehmen zu bleiben.

Über den Personalabbau haben wir intensiv mit dem Gesamtbetriebsrat verhandelt. Ziel war es, faire und mögliche sozialverantwortliche Lösungen zu finden. Gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat wurden Abfindungspakete erarbeitet, hinter denen auch ein Sozialplan steht.

Uns ist klar, dass diese Situation für alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen sehr schwierig ist. Wir haben deshalb großen Wert daraufgelegt, den Personalabbau ohne unnötig lange Phasen der Unsicherheit für die gesamte Belegschaft durchzuführen.

Auch und gerade in Zeiten des notwendigen Personalabbaus stehen wir fest zu unseren Werten und unserer sozialen Verantwortung. So fördern wir beispielsweise gezielt Mütter und Väter durch Angebote wie Teilzeitmodelle, flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten – abgestimmt auf die jeweilige Aufgabe und Teamstruktur. Wir möchten hier betonen, dass es keine vorgegebene Quote für mobiles Arbeiten gibt und dies immer in Abstimmung mit den Vorgesetzten erfolgt. Die Förderung von Gleichstellung und familienfreundlichen Arbeitsbedingungen ist für uns eine klare Priorität. Es tut uns leid, dass Sie den Eindruck haben, davon nicht profitieren zu können.

Herzliche Grüße
Franziska Sigle

Mehrfachbewertung

Vertrauensverlust durch fragwürdige Kündigungen und fehlende Wertschätzung!

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei TRUMPF Werkzeugmaschinen Deutschland Vertrieb + Service Beteiligungs-GmbH in Ditzingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Angesichts des aktuellen Umsatzes ist es völlig unverständlich und kurzsichtig, dass das Unternehmen lieber langjährige, erfahrene Mitarbeiter kündigt, statt auf freiwillige Abgänge einzugehen oder Lösungen zu finden, von denen beide Seiten profitieren könnten. Stattdessen werden persönliche Befindlichkeiten und Gefälligkeitsverhältnisse höher gewertet als wirtschaftlicher Erfolg und nachhaltiges Know-how. Die IG Metall wird komplett außen vor gelassen, und der Betriebsrat fungiert leider nur als willfährige Marionette der Geschäftsleitung – was die Situation für alle Mitarbeitenden nur noch schlimmer macht. So zerstört man langfristig Vertrauen, Motivation und letztlich auch den wirtschaftlichen Erfolg.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre hat sich stark verschlechtert. Statt auf Freiwillige einzugehen, werden langjährige Mitarbeitende ohne Rücksicht auf ihr Wissen und Engagement gekündigt. Es entsteht das Gefühl, dass Loyalität zum Vorgesetzten wichtiger ist als Leistung.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen gibt es kaum, wenn man nicht dem Vorgesetzten „passt“. Weiterbildung werden grundsätzlich abgelehnt.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen und erfahrene Mitarbeitende werden eher losgelassen, als dass man sie hält, da diese langfristig zu teuer sind. Das ist nicht nur kurzsichtig, sondern schadet dem gesamten Team und den Produkten.

Vorgesetztenverhalten

Entscheidungen wirken willkürlich und intransparent. Wer nicht „gefällig“ ist, wird schnell aussortiert – unabhängig von Erfahrung oder Kompetenz. Offene Kommunikation? Fehlanzeige.

Arbeitsbedingungen

Die Belastung wächst, weil immer mehr Mitarbeiter ohne Ersatz gehen müssen. Motivation und Zusammenhalt sind am Boden.

Kommunikation

Wichtige Informationen werden nicht klar oder rechtzeitig kommuniziert. Kritik oder Wünsche der Mitarbeitenden werden ignoriert, insbesondere wenn es um Freiwillige geht, die das Unternehmen verlassen möchten.

Gleichberechtigung

Hier zählt nur, wer sich gut stellt. Leistung und Erfahrung werden leider nicht angemessen gewürdigt.

Interessante Aufgaben

Aufgrund der vielen Kündigungen fehlt das Know-how, Projekte leiden darunter. Die Arbeit macht kaum noch Spaß, weil ständig Ressourcen fehlen.


Image

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Franziska Sigle, Employer Branding und Recruiting
Franziska SigleEmployer Branding und Recruiting

Liebe (ehemalige) Mitarbeiterin, lieber (ehemaliger) Mitarbeiter,

herzlichen Dank für Ihr offenes Feedback. Gerne möchte ich auf Ihre Kritikpunkte eingehen.

Zum Thema Personalabbau möchten wir transparent Stellung beziehen: Diese Entscheidung wurde vor dem Hintergrund der herausfordernden globalen Wirtschaftslage und der unsicheren Rahmenbedingungen getroffen. Unser Ziel ist es, nachhaltiges Wachstum zu sichern und die finanzielle Stabilität unseres Unternehmens langfristig zu gewährleisten. Dabei streben wir weiterhin an, ein forschungsstarkes, innovatives und kundenorientiertes Unternehmen zu bleiben.

Bereits in den letzten Monaten haben wir verschiedene Sparmaßnahmen umgesetzt. Die aktuellen Herausforderungen erfordern jedoch weitere Schritte. Der Personalabbau ist uns nicht leichtgefallen – hinter jeder Stelle steht ein Mensch, dessen Situation wir uns sehr bewusst sind. Deshalb haben wir die Maßnahmen wohlüberlegt getroffen, orientiert an unserer geschärften Strategie und der Konzentration auf das Kerngeschäft. Wir haben intensiv mit dem Gesamtbetriebsrat verhandelt. Ziel war es, faire und mögliche sozialverantwortliche Lösungen zu finden. In der gemeinsamen Verhandlung haben wir ein Paket geschnürt, das den Betroffenen eine faire Chance zur beruflichen Neuorientierung ermöglicht, zugleich aber die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichert. Gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat wurden Abfindungspakete erarbeitet, hinter denen auch ein Sozialplan steht.

Uns ist klar, dass diese Situation für alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen sehr schwierig ist. Wir haben deshalb großen Wert daraufgelegt, den Personalabbau ohne unnötig lange Phasen der Unsicherheit für die gesamte Belegschaft durchzuführen.

Unsere Grundwerte bleiben unverändert; eine Arbeitsatmosphäre, die von Respekt und Wertschätzung geprägt ist, ist uns wichtig. Besonders der Umgang mit älteren Mitarbeitenden wird uns immer wieder positiv bestätigt. Es tut uns leid, dass Sie dies anders erlebt haben. Zudem liegt uns die individuelle Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr am Herzen. Mit verschiedenen Maßnahmen unterstützen wir Lernen und Wachstum – schade, dass Sie davon nicht profitieren konnten.

Zum Abschluss danke ich Ihnen nochmals für Ihre Offenheit.

Herzliche Grüße
Franziska Sigle

Die Hauptlogistik 4.1 kann ich keinem empfehlen nach letztem Stand.

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei TRUMPF SE + Co. KG in Ditzingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Standort, Kantine

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Trumpf glänzt von außen, aber in manchen Abteilungen sieht es unschön aus.

Verbesserungsvorschläge

Gleiche Gehälter bezahlen oder einstufen der Mitarbeiter die das gleiche Arbeiten.
Bessere Arbeitszeiten weniger Samstagsarbeit weil das Geschäft zu viel wird.

Arbeitsatmosphäre

War Anspannung pur. Chaos und Platzmangel obwohl erst neu Gebaut wurde.
Hin und wieder gefährlich Situationen zum Arbeiten.
Kollegen waren soweit in Ordnung, man kann nicht mit jedem klar kommen.

Image

Sollte sich jeder sein eigenes Bild machen

Work-Life-Balance

War sehr schwierig 2 Schicht versetzt spät war aber 10uhr.

Karriere/Weiterbildung

Es werden einem Steine in den Weg gelegt um weiter zu kommen, versetzungen waren schwierig.

Gehalt/Benefits

Verschiedene Gehälter obwohl jeder die gleiche Arbeit verichtet, bez. die Arbeitsplätze gleich bedient mit seiner Aufgabe. So was gehört sich nicht.
EG4 - EG6 je nach Mitarbeiter.

Kollegenzusammenhalt

Könnte besser sein, gerade die Betriebsräte waren wohl immer was besser in der Abteilung.

Umgang mit älteren Kollegen

War soweit ok.

Vorgesetztenverhalten

Akzeptable, man hat sich soweit respektiert.

Arbeitsbedingungen

Zur Zeit gefährlich da zu viel Material rein gekommen ist.

Kommunikation

Es gab internet Stehungen umd Mit's war soweit gut, aber manche Sachen musste man selber erfragen.

Gleichberechtigung

War nur teils gegeben.

Interessante Aufgaben

Logistik halt.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentare

Franziska Sigle, Employer Branding und Recruiting
Franziska SigleEmployer Branding und Recruiting

Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter,

vielen Dank für Ihre erneute Bewertung. Es tut uns leid, dass Sie mit Beendigung Ihres Arbeitsverhältnisses im Jahr 2023 nicht mit TRUMPF als Arbeitgeber zufrieden waren.

Wir legen großen Wert auf eine sichere Arbeitsumgebung. Die Arbeitssicherheit wird durch Kennzahlen mit hoher Priorität täglich überprüft. Hier gibt es keine Auffälligkeiten. Ihre Wahrnehmung in diesem Bereich können wir daher leider nicht nachvollziehen.

Auf den von Ihnen angesprochenen gesteigerten Platzbedarf haben wir inzwischen durch die Schaffung weiterer Lagerflächen reagiert. Was die Arbeitszeiten betrifft, so wurde in der Logistik zuletzt im Februar 2024 samstags gearbeitet. Die Samstagsarbeit war immer freiwillig und wurde von den Mitarbeitenden gerne angenommen, da sie als Zusatzverdienst geschätzt wird. Darüber hinaus fördern wir eine gute Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben durch verschiedene Angebote, wie beispielsweise die Wahlarbeitszeit.

Die Bezahlung ist durch die EG-Einstufung im Rahmen des IG Metalltarifvertrags transparent und aus unserer Sicht im Logistikumfeld überdurchschnittlich. Das bestätigen auch unsere Mitarbeitende, wie aus den Kommentaren unserer monatlichen Mitarbeiterbefragung immer wieder deutlich wird.

Abschließend danken wir Ihnen für Ihr Feedback und wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Herzliche Grüße
Franziska Sigle

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit für eine Bewertung genommen haben. Wir bedauern sehr, dass Sie aktuell mit TRUMPF als Arbeitgeber nicht rundum zufrieden sind.

Wir würden uns freuen, wenn Sie dazu mit uns in den Dialog treten, da uns Ihr Wohlbefinden als Mitarbeiter/in sehr am Herzen liegt. Kontaktieren Sie hierzu gerne Ihren zuständigen HR Business Partner oder mich für ein persönliches Gespräch.

Viele Grüße
Lena Walter

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

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