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3 von 25 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 3,1Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ein im Terrarium langsam sterbender Dinosaurier.

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei TSE Systems GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die gute gepflegte soziale Einstellung, Unfähigen und Arbeitslegasthenikern ein warmes und trockenes Heim zu geben. Ihnen die Chance zu geben, sich NOCH WEITER zu entfalten und zusätzliche Fähigkeiten abzulehnen, die der erwarteten Arbeitsaufgabe nur förderlich sein könnten. Und wehe man erwartet von den Leuten, ihren Aufgaben nachzukommen, da wäre ein zu hoher Arbeitsdruck.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leute die arbeiten können und wollen, ein so unterschwellig schlechtes Gefühl zu vermitteln und diese eher zu Erwägungen drängen das Unternehmen verlassen zu wollen. Egal an welchem Standort. So sind ganze Teilbereiche und deren Aufgaben quasi mit aus dem Unternehmen verschwunden.

Verbesserungsvorschläge

Nur Aussagen treffen, wo auch alle Abteilungen des Managments an einem Strang ziehen. Schnellere Fertigungszeiten in Erwartung setzen, wenn aber immer öfter an dem Materialzulauf herumgepfuscht wird. Das ist absolut gegenläufig und passt nicht ins Puzzle.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre wird etwas durchsetzt durch übliche Abteilungsübergreifende "Gerangel". Die produzierenden Teile der Firma sind definitiv abgekoppelt von dem (reinen) Büroteil, die oft nur unter sich bleiben. Die Zeiten sind aktuell nicht so gut, was auf die Stimmung und die resultierende Laune drückt. Jahresabschluss war auch nicht so wie die Jahre davor. Das Firmenmanagment wirkt sowieso abgekoppelt, war bis vor ca. 4 Jahren noch nicht so war.

Image

Wie die eigenen Mitarbeiter über das Unternehmen reden, liegt natürlich immer an der persönlichen Zufriedenheit. Die Grundlage dafür, liegt in der Summe aller zuvor genannten Einzelpunkte. Die Abteilungen die am Marketing der Firma arbeiten haben natürlich, subjektiv, eine an der Realität vorbei andere Meinung zum Images der Firma, als die physisch ausführenden Kräfte. Eine Rückmeldung zum realen Image der Firma, kommt natürlich über Informationen vom Service und der Qualitätsabteilung. Die sieht aber auch wegen externer Einwirkung nicht so rosig aus.

Work-Life-Balance

Ist zwar durch Gleitzeit sehr variabel und es werden auch sehr viele Sonderlocken zugelassen, aber halt auch nur für Leute die sowieso einen sehr legeren lockeren Arbeitsstil pflegen. Wer einen Bürojob hat, kann natürlich das Benefit mit dem "mobilen arbeiten" neudeutsch: Homeoffice, ausspielen wenn Termine anliegen. Das (mit den Händen) arbeitende Fußvolk muss für solche Fälle Urlaub nehmen, oder die Stunden rausarbeiten.

Karriere/Weiterbildung

Quasi nicht existent.

Gehalt/Benefits

Das eigene Gehalt ist OK, mehr ginge immer aber ist noch OK, trotz der überall explodierenden Ausgaben. Sonstige Leistungen, zumindest für den Produktionspöbel, Fehlanzeige. VWL nix, Jobrad nix, Urlaubsgeld nix, Weihnachtsgeld nix.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

ÖPNV Ticket wird Teilsubventioniert, die Papiertücher und Rollen sind aus recycling Papier und eine Solaranlage auf dem Dach. Die Ladesäule nur für auserwählte zähle ich nicht mit hinein. Das war es auch schon.

Kollegenzusammenhalt

Ist leider nur mit einigen wenigen Kollegen möglich und dann auch wie schon bei Kommunikation beschrieben, immer von der Chemie abhängig. Die allgemeine gedrückte Stimmung trägt auch dazu bei und schlägt in Unmut um, die manche auch offen ausleben. Direkte "echte" gelebte Unterstützung von Kollegen oder Vorgesetzten liegt nur in homöopatischer Dosis vor. Hinter dem Rücken wird sowieso schlecht geredet und sind eh schon Meinungen und Wertungen festgelegt.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine nennenswerten Probleme.

Vorgesetztenverhalten

Jeder ist ersetzbar... und das klingt in Zeiten von Fachkräftemangel sowas von verhöhnend und lächerlich, das es schon wie ein schlechter Witz klingt. Wer in der sympatieblase sitzt, hat es einfacher.

Arbeitsbedingungen

Licht, Lüftung (Fenster) und Klimatisierung sind in nahezu allen Räumen vorhanden. Nur in der Werkhalle kann es in heißen Sommern etwas stickig werden. Ansonsten kommen halt persönliche Befindlichkeiten ins Spiel, dem einen ist es zu kalt, dem anderen zu warm.... Einen gesunden Mittelweg finden. Die Ergonomie am Arbeitsplatz selbst (Tisch, Stuhl etc.) lässt zu wünschen übrig, nur wer laut genug schreit bekommt abhilfe, oder ist ein weibliches Wesen. Ansonsten ist für so etwas kein Geld da und nur auserwählte bekommen Abhilfe.

Kommunikation

Eine oft vorkommende Synergie, die oft dort kohärent ist wo starke sympathien im Spiel sind. Wer außen vor ist, hat oft das nachsehen und bekommt wichtige Infomationen als letzter oder gar nicht. Von daher als Betroffene Person, Thema Kommunikation quasi eine Katastrophe. Könnte für empfindliche Nasen schon in Richtung Mobbing gehen.

Gleichberechtigung

Dank des Frauenmangels haben die es leicht.

Interessante Aufgaben

Sind zwar vorhanden, bekommen aber nur auserwählte in die Hand, was mal anders war.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lars TheilenGeschäftsführer

Vielen Dank für Ihre ausführliche und ehrliche Rückmeldung.

Auch wenn Ihre Bewertung in Ton und Inhalt sehr kritisch ist, nehmen wir Ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen ernst. Es ist offensichtlich, dass Sie mit vielen Aspekten Ihrer Arbeitssituation unzufrieden waren – insbesondere mit der internen Kommunikation, der Führungskultur und dem Umgang zwischen den Abteilungen. Dass Sie dennoch einzelne Punkte wie Gleichberechtigung, Arbeitsbedingungen und den Umgang mit älteren Kollegen positiv bewerten, möchten wir ausdrücklich anerkennen.

Die von Ihnen angesprochenen Themen – etwa die Trennung zwischen Büro- und Produktionsbereichen, mangelnde Transparenz, eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten und das Gefühl von Ungleichbehandlung – sind für uns wichtige Hinweise. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen zu verbessern, Führungskräfte zu stärken und faire, transparente Strukturen zu schaffen.

Eine kleine Information am Rande, wir halten seit mehreren Jahren trotz unserer Nische "MINT" eine starke Frauenquote von >25% auf die wir stolz sind und weiterhin versuchen auszubauen.

Wir bedauern, dass Sie Ihre Zeit bei uns so empfunden haben, und danken Ihnen für Ihre Offenheit. Nur durch kritisches Feedback können wir uns weiterentwickeln.

Tolle Struktur durch neue Führung wegen Generationswechsel

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei TSE Systems GmbH in Bad Homburg v.d. Höhe gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Wir kommen alle super zurecht!

Image

Sehr wenige meckern, aber die maulen immer und über alles. Wir sind froh, dass wir einen zuverlässigen Arbeitgeber gefunden haben!

Work-Life-Balance

Zeitausgleich und flexible Arbeitszeiten sind überhaupt kein Problem!

Karriere/Weiterbildung

In diesem familiengeführten Unternehmen ist das Gott sei Dank möglich!

Gehalt/Benefits

Sehr gute Bezahlung!

Kollegenzusammenhalt

Teamarbeit, jeder hilft jedem!

Umgang mit älteren Kollegen

Super! Wir verstehen uns alle sehr gut, da gibt es nichts zu meckern!

Vorgesetztenverhalten

Sehr gute Kommunikation!

Arbeitsbedingungen

Sehr gut!

Gleichberechtigung

Auf alle Fälle!

Interessante Aufgaben

Jeden Tag neue spannende Aufgaben!


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kommunikation

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Zustände wie vor 50 Jahren, Veränderungen nicht gewünscht.

2,0
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei TSE Systems GmbH in Bad Homburg v.d. Höhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Überdurchschnittliches Gehalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Mitarbeiterführung, kein selbstständiges Arbeiten möglich, Massregelung, keine Anerkennung, ständige Bevormundung, dauerndes Krisenmanagement ohne Planung, schelles Ausliefern führt zu ständigen Qualitätsproblemen, keine Fortbildungen. Keine Perspektive, keine Transparenz.

Arbeitsatmosphäre

DIe Mitarbeiter werden als beliebig ersetzbar betrachtet, deshalb wird nichts auf gute Arbeitsatmosphäre gegeben. Es heisst: wem es nicht gefällt, der kann ja gehen.

Image

Das Unternehmen hat bei Lieferanten einen so schlechten Ruf, dass viele gar keine Aufträge mehr haben wollen. DIe Kunden sind gutmütig und machen alles mit. Insgesamt macht es keinen Spass, hier zu arbeiten. Eigentlich wollen alle nur weg.

Work-Life-Balance

Die gesamte Planung besteht aus Dauerkrisenmanagement. Da wird ständig verlangt, dass die Firma Vorrang vor persönlichen Belangen hat. Man wird z.B. regelmässig aus dem Urlaub geholt oder dort angerufen. Familäre Belange werden lächerlich gemacht.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt keine Mitarbeitergespräche oder positives Feedback. Es wird gern gemassregelt, Karrierechancen hängen von der Beliebtheit und nicht von der Leistung ab. Fortbildungen gelten als Geldverschwendung.

Gehalt/Benefits

Weil oft Mitarbeiter kündigen, wird überdurchschnittlich gut bezahlt, um die anderen zu halten. Sonderleistungen sind aber Verhandlungssache und hängen von der persönlichen Beliebtheit ab, nicht von erbrachten Leistungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt kein soziales oder Umweltbewusstsein, so etwas wird als Geldverschwendung betrachtet. Falls es Gesetze gibt, werden nur die Mindestwerte erfüllt.

Kollegenzusammenhalt

Durch die autoritäre Führung kämpfen alle um ihre Vorteile, wie kleine Kinder bei einem strengen Vater. Es blühen Intrigen der Abteilungen gegeneinander, bei den einzelnen Mitarbeitern ist "Wegducken" angesagt. Jeder arbeitet vor sich hin und will nicht auffallen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden aufgrund Ihrer Erfahrung geschätzt, aber auch, weil sie durch die schlechteren Jobchancen nicht aufmucken.

Vorgesetztenverhalten

Keine Mitarbeiterführung und -motivation, sondern Anweisungen, Kontrolle und bei Fehlern Bestrafung. Selbstständiges Mitdenken ist nicht gewünscht und führt früher oder später zur Kündigung, weil man als Aufwiegler gesehen wird.

Arbeitsbedingungen

Im Bürobereich recht gut, im Fertigungbereich gerade noch akzeptabel.

Kommunikation

Angeblich wird zuviel geredet und zuwenig gearbeitet. Deshalb gibt es kaum Besprechungen, sondern es werden ständig Emails hin- und hergeschickt, um sich abzusichern. Zahlen werden nicht herausgerückt.

Gleichberechtigung

Die Zusammenstellung der Mitarbeiter ist Zufall, eine Frauenquote wird nicht beachtet. Wiedereinsteiger werden benachteiligt, weil sie nach der Rückkehr minderwertige Jobs zugeschoben bekommen.

Interessante Aufgaben

Es gibt keine Arbeitsplatzbeschreibungen. Weil oft gute Mitarbeiter kündigen, werden die verbleibenden Mitarbeiter wie auf einem Schachbrett hin- und her geschoben. Da hat man kaum Einfluss auf sein Arbeitsgebiet.

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