Der Wechsel war von Anfang an ein Fehler
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die meisten Kollegen und die Branche.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Komplette Bewertung lesen.
Verbesserungsvorschläge
- Mehr (ehrliche) Kommunikation
- Auch auf die Mitarbeiter hören. Selbst bei weniger Erfahrung in der Branche, haben sie nicht gerade erst dir Schule verlassen.
- Stellenbesetzungen überdenken.
Arbeitsatmosphäre
Der Stellenwert von Feedback und Lob liegt mindestens 2 Plätze hinter den Fruchtfliegen des Obstkorbs.
Kommunikation
Da der Flurfunk nicht zählt, ist Kommunikation nicht vorhanden. Wenn Dinge angesprochen werden, sind sie bereits mehrere Tag und/oder Wochen bekannt. Man wartet förmlich darauf, dass die Vorgesetzten endlich mit der öffentlichen Bekanntmachung rausrücken.
Kollegenzusammenhalt
Prinzipiell gut, aber in dieser Struktur gibts einige schwarze Schafe, in deren Anwesenheit man sich überlegen sollte, gewisse dinge anzusprechen.
Work-Life-Balance
Eigentlich kommt es am Ende des Tages darauf an, was jeder daraus macht. Aber wenn man die Uhrzeiten bedenkt, zu denen teilweise E-Mails ankommen, hat man schon das Gefühl immer erreichbar sein zu müssen.
Vorgesetztenverhalten
Völlig katastrophal. Meiner Einschätzung nach, müssten 90% der Vorgesetzten ausgetauscht werden. Eingefahren, ungeeignet, unfair, unwillig, … um nur ein paar passende Adjektive zu nennen. Keine Rückkopplung an die Mitarbeiter, aber dennoch am liebsten immer schön Arbeit abgeben.
Interessante Aufgaben
Der ganze Bereich wäre äußerst interessant. Wenn da nicht der (übrigens nicht zuende kommunizierte) Fahrplan der Vorgesetzten wäre. Man ist zwar „der Vorgesetzte im eigenen Gebiet“, macht es am Ende des Tages dennoch falsch, weil man die Prioritäten völlig falsch legt.
Gleichberechtigung
Ich würde behaupten, es gibt Frauenjobs und Männerjobs.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich denke dass das Alter keine Rolle spielt. Das bedeutet aber auch, dass die Erfahrung keinen interessiert
Arbeitsbedingungen
Furchtbar. Monatelanges Warten auf essentielle Ausrüstung, Visitenkarten wurden erst nach 2,5 Monaten bestellt, Außer einem Notebook bekommt man keine Ausstattung für das Homeoffice, da „man schon das Privileg hat, von zuhause aus zu arbeiten. Da wäre es unfair, wenn auch noch ein Monitor gestellt werden würde!“
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird getrennt. Das wars aber schon. Alle Anfragen von Kunden werden abgelehnt, da man sich entweder noch keine Gedanken darüber gemacht hat oder es keinerlei Prozesse dazu gibt.
Gehalt/Benefits
Passt und kommt pünktlich. Leider werden Bonusvereinbarungen nicht sehr hoch priorisiert
Image
Die die Nische nahezu unbekannt. Außer selbstverständlich bei den Kunden. Aber auch hier fällt das Image stetig. Denn Kundenfreundlichkeit und Service stehen zwischen dem Feedback und den oben erwähnten Fruchtfliegen.
Karriere/Weiterbildung
Bei Unternehmen dieser Größe immer ein schwieriges Thema. Jedoch haben die letzten Personalentscheidungen ganz eindeutig gezeigt, dass Wissen, Können und Kompetenz für Stellenbesetzungen eher Nebensache sind.