Regionaler Arbeitgeber im internationalen Umfeld mit Verbesserungenspotenzial
Arbeitsatmosphäre
Es könnte durchaus mal mehr Wertschätzung für den Einzelnen geben, wenn was geschafft wurde.
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Die meisten sind zufrieden und stehen loyal zum Arbeitgeber. Allerdings könnte die Stimmung bei anderen auch besser sein, wenn gewisse Grundabläufe als wichtiger erachtet werden würden. Dann wären andere Punkte nicht so „gravierend“. Wenn aber die persönliche Grundstimmung eh schon ehr negativ ist, wirkt jedes kleine neue negative Ding härter.
Work-Life-Balance
Grundsätzlich ist es selten ein Problem, ehr zu gehen, später zu kommen, mittendrin einen privaten Termin zu haben. Allerdings passen die Servicezeiten, die den Kunden gegenüber weiterhin bekannt sind, nicht mehr mit derm offiziellen Arbeitszeitmodell zusammen. Hier müssten neue Servicezeiten an die Kunden mitgeteilt werden, in denen eine Erreichbarkeit der Firma gewährleistet ist, die ggf. Auch als grobe Kernarbeitszeit gilt, sodass eine individuelle Einteilung der persönlichen Arbeitszeit besser und unkomplizierter gelebt werden kann.
Karriere/Weiterbildung
Hier wird wenig für Bestandsmitarbeiter getan. Zum Beginn gibt es für manche Bereiche Themen zum Einarbeiten, für andere gar nicht. Dabei könnte eine gute Lernplattform unterstützen, was aktuell aber nicht eingesetzt wird. Daher können Entwicklungen und Erfolge nicht immer gut nachvollzogen werden. Ein kontinuierlichers Angebot, sich weiterzubilden gibt es nicht, dabei würde es vielen helfen, zu wissen, wie gehe ich mit schwierigen Kunden um, wie plane ich Arbeiten richtig ein, was gibt es Neues auf dem Markt und wie kann ich es für meine Arbeit nutzen. Nur, wenn man innerhalb aufsteigt, sind manche Schulungen Pflicht. Jedoch einmalig und ebenfalls nicht kontinuierlich.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wird pünktlich gezahlt. Bei den nutzbaren Benefits könnten so mache andere Arbeitgeber sich durchaus eine Scheibe abschneiden. Allerdings weicht das Grundgehalt innerhalb des Unternehmens oder auch im Vergleich mit der Branche schon stark ab. Manche Dinge sind nicht nachvollziehbar, was Regelungen oder Umsetzung angeht. Was für langjährige Mitarbeiter gilt, gilt für neuere Mitarbeiter oder jene, die erst jetzt Dinge in Anspruch nehmen möchten, nicht mehr.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Grundsätzlich wird viel für diese Dinge getan. Ob Hafermilch für Kaffee, Sensibilisierung für Mülltrennung, Bikeleasing, Stadtradeln, Ausbau der Fahrradständer oder Teilnahme und Sponsoring von lokalen und regionalen Veranstaltungen und Projekten.
Kollegenzusammenhalt
Alle sind sehr freundlich zueinander und nehmen einen offen auf. Jeder hat eigentlich ein offenes Ohr. Die gute Beteiligung an Firmenveranstaltungen spricht da für sich.
Umgang mit älteren Kollegen
Grundsätzlich ist das gesamte Kollegium ehr jung, sodass es wenige ältere Kollegen im Unternehmen gibt. Kollegen die ihre Ausbildung im Unternehmen machen oder im Rahmen vom Studium über Abschlussarbeiten ins Unternehmen kommen, haben oftmals gute Übernahmechancen. Bei Neubesetzungen ist das Alter ganz unterschiedlich. Allerdings könnte die Wertschätzung für langjährige Betriebszugehörigkeit nicht erst bei 10 oder ab 20 Jahren anfangen. Und es sollte berücksichtigt oder besser darauf eingegangen werden, wer intern bereit ist, weitere/andere Aufgaben zu übernehmen und nicht immer extern zu besetzen oder Aufgaben aufzudrängen.
Vorgesetztenverhalten
Nicht jeder Vorgesetzte fühlt sich für alle Teammitglieder gleichermaßen verantwortlich. Manchmal hapert es an Einfühlungsvermögen, Verständnis, Zuhören, Verständnis, Wertschätzung, Anerkennung, Planung, Mitteilung und Einhaltung. Hier dürften sämtliche Kollegen mal eine regelmäßige Schulung bzgl Mitarbeiterführung/-umgang besuchen.
Arbeitsbedingungen
Die Räumlichkeiten werden modern gehalten und sind grundsätzlich gut ausgestattet. Arbeiten von extern ist ohne Probleme möglich. Manchmal könnte besser darauf geachtet werden, dass alle wirklich mit aktueller Technik ausgestattet sind und diese zeitnah getauscht wird oder auch alle über die gleichen Grundprodukte verfügen.
Kommunikation
Es werden nicht immer alle relevanten Infos zeitnah an alle Beteiligten weitergeben. Auf Nachfragen, wird nicht immer reagiert. Angesprochene Dinge/Termine werden nicht immer eingehalten. Man muss oft hinter Leuten herlaufen. Man weiß manchmal auch nicht, wer für was zuständig ist.
Gleichberechtigung
Grundsätzlich ist es egal, wer welches Geschlecht hat. Jeder wird akzeptiert. Allerdings sind in den Führungspositionen wenig Frauen vertreten, obwohl Frauen in allen Bereichen arbeiten. Da höhere Stellen mehr von Männern besetzt sind und diese ihre Position langfristig inne haben, können Frauen nicht immer nachbesetzt werden. Hier bleibt ggf. ein Wandel abzuwarten.
Interessante Aufgaben
Die Arbeiten sind nicht immer gerecht verteilt. Zum Teil liegt es an den Aufgabenbereichen selbst und daher ist es nicht immer vergleichbar (Consultingthemen vs. Entwicklerthemen). Zum anderen daran, dass nicht ausreichend Fachkenntnisse zur Verfügung stehen, die eigentlich benötigt würden. Kollegen, die Interesse/Kapazität haben und bereit wären, andere Themen zu übernehmen und dort ihr Wissen einzubringen werden nur gelassen, wenn es den Vorgesetzten passt anderen wird immer weiter was aufgehalst, zum Teil auch ohne zu prüfen, ob es zu deren Kenntnissen/Arbeitsabläufen passt. Manche Stellen, die von intern besetzt werden könnten, werden dennoch lieber extern vergeben und andere Stellen finden extern keine Besetzung, weil mit guten Bewerbern nicht immer gesprochen wird. Daher ist die Arbeitsbelastung oft unausgewogen.