Faire Bezahlung für klar definierte Aufgabenbereiche, flexible Arbeitszeiten, klare Hierarchien und Strukturen
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre variiert stark von Team zu Team. Je nachdem kann es positiv, kollegial, herzlich, wohlwollend und fördernd sein. An anderen Stellen ist die Atmosphäre eher aufgeheizt und dadurch reservierter und unpersönlich. Dadurch dass nicht jeder Kollege oder jede Kollegin mit den universitären Leitlinien oder Weltanschauungen konform ging kam es stellenweise zu Disputen, welche immer wieder und in der der gesamten Universität aufkochten.
Image
Die Uni hat nach außen einen guten Ruf. Angestellte sehen das teils anders.
Work-Life-Balance
Aufgrund der Möglichkeit auf Homeoffice-Tage und einer klaren Regelung bezüglich Überstunden (maximal +/-20 Stunden) sowie der Regelung dass arbeiten am Wochenende nur mit begründeter Genehmigung erlaubt war, konnte ich stets eine gute Work-Life-Balance sicherstellen. Arbeiten die in einer regulären Arbeitszeit nicht zu schaffen waren, konnte ich nach Absprache mit meiner Leitung liegen lassen oder dafür andere Aufgaben delegieren.
Karriere/Weiterbildung
Konnte ich leider nicht mehr wahrnehmen aber jeder andere bekommt Fort- und Weiterbildungen sowie Dienstreisen, nachdem er/sie einen Antrag gestellt hat, in welchem diese Maßnahme begründet wurde.
Gehalt/Benefits
Eben Tarif öffentlicher Dienst, der aber leider ausgewählt wird anhand einer einzigen subjektiven Begründung: die Bedeutung der Stelle für die gesamte Uni. Wenn die Leitung der Abteilung/Referat o.ä. einen Gehaltswunsch nicht gut genug begründen kann bekommt eben jemand mit einem Master und 10 Jahren Berufserfahrung nur eine 9b. Mein Gehalt war ok. Gehaltssteigerungen sind schwer möglich außer man wechselt die Position.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zwar wird das Motto Nachhaltigkeit nach außen kommuniziert aber an manchen Stellen fehlt es eindeutig an der Umsetzung.
Kollegenzusammenhalt
Je nach Team/Abteilung war der Zusammenhalt mehr oder weniger stark. Insgesamt war jedem Team aber bewusst, dass man ein gemeinsames Ziel hat, was zu einem gemeinsamen Konsens führte der wiederum die Bedeutung des Zusammenhalts einem jeden ins Gedächtnis rief.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen waren das Gesetz, getreu dem Motto „das haben wir schon immer so gemacht“, oder „historisch so gewachsen“.
Vorgesetztenverhalten
Die Person die mir fachlich vorgesetzt war stand stets mit versiertem Rat und mit Tat hinter dem gesamten Team und auch mir. Dadurch war das Vertrauen sehr hoch. Ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl eine vertraute Person zu haben, die immer zu meinem Wohle agierte, Fehlerkultur lebte und stets offen für Feedback (beiderseits) war. Die Person die die Leitung der Abteilung inne hatte kommunizierte stets wohlwollend und positiv nach außen.
Arbeitsbedingungen
Höhenverstellbarer Schreibtisch, ergonomische Stühle, etc. und falls was fehlt dann kann das leicht beantragt werden.
Kommunikation
Klare Hierarchien und unmissverständliche Arbeitsanweisungen ermöglichen es die jeweiligen Verantwortlichen eindeutig zu benennen, was die Kommunikation erleichtert. Jeder Mitarbeiter der Universität mit dem ich Kontakt hatte war bemüht respektvoll zu sein und strebte stets eine gute Zusammenarbeit an. Auch wenn man auf persönlicher Ebene vielleicht nicht miteinander klargekommen ist wurde wenigstens auf Arbeitsebene professionelles Verhalten gewahrt.
Gleichberechtigung
Nicht umsonst gibt es einen Gleichstellungsrat mit Beauftragten.
Interessante Aufgaben
Da ich viele verschiedene Aufgaben hatte war jeder Arbeitstag anders. Viele Teile meiner Arbeit waren damit spannend und für mich sehr interessant. So wie überall gibt es natürlich Aufgaben die weniger Freude bereiten, aber die Häufigkeit derer stand in keinem Verhältnis zu interessanten und bedeutsamen Aufgaben.