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Unternehmenskultur

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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 15 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei TU Ilmenau die Unternehmenskultur als modern ein, was weitgehend mit dem Branchendurchschnitt übereinstimmt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 4,0 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 44 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
TU Ilmenau
Branchendurchschnitt: Forschung/Entwicklung

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
TU Ilmenau
Branchendurchschnitt: Forschung/Entwicklung

Die meist gewählten Kulturfaktoren

15 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Seine Arbeit ordentlich erledigen

    Work-Life BalanceTraditionell

    67%

  • Mitarbeitenden Freiräume geben

    FührungModern

    60%

  • Spaß und Freude haben

    Work-Life BalanceModern

    60%

  • Mitarbeiter viel selbst entscheiden lassen

    FührungModern

    53%

  • Mitarbeitenden vertrauen

    FührungModern

    53%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

1,0
ArbeitsatmosphäreAngestellte/r oder Arbeiter/in

Mehrere wissenschaftliche Mitarbeiterinnen – mich eingeschlossen – empfinden den Gang ins Institut nicht als motivierend oder bereichernd. Die Arbeitsatmosphäre wird vielmehr als belastend wahrgenommen.

Vor diesem Hintergrund erscheint es nachvollziehbar, dass wir bemüht sind, unsere Tätigkeit – soweit organisatorisch möglich – ins häusliche Umfeld zu verlagern. Das Arbeiten von zu Hause bietet nicht nur eine höhere Konzentration auf die inhaltlichen Aufgaben, sondern auch eine gewisse Distanz zu den geschilderten sozialen Dynamiken.

Aus institutioneller Perspektive wäre es sicherlich lohnenswert zu reflektieren, weshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen die physische Präsenz im Arbeitsumfeld eher meiden und welche strukturellen Faktoren hierzu beitragen.

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1,0
KommunikationAngestellte/r oder Arbeiter/in

An der TU Ilmenau zeigt sich zudem ein differenziertes, beinahe hierarchisch codiertes Interaktionsmuster. Personen, die über Entscheidungsspielräume verfügen oder Möglichkeiten eröffnen können, erfahren eine außerordentlich zuvorkommende, bisweilen demonstrativ freundliche Behandlung. Die Freundlichkeit scheint dabei weniger Ausdruck kollegialer Wertschätzung als vielmehr strategisch motiviert.

Anders gestaltet sich hingegen der Umgang mit Mitarbeitenden, die keine vergleichbare Position innehaben. Ohne formale Macht oder institutionellen Einfluss reduziert sich die Aufmerksamkeit ihnen gegenüber spürbar – nicht selten bis an die Grenze des vollständigen Ignorierens. Eine Ausnahme bildet offenbar lediglich der Fall, in dem private Bekanntschaften oder persönliche Freundschaften bestehen.

Aus soziologischer Perspektive ließe sich hierin eine stark statusorientierte Kommunikationskultur erkennen, in der Anerkennung primär entlang formaler Hierarchien verteilt wird und weniger an inhaltliche Beiträge oder professionelle Kompetenz gebunden scheint.

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3,0
KollegenzusammenhaltAngestellte/r oder Arbeiter/in

Der kollegiale Zusammenhalt unter den männlichen Mitarbeitern wirkt außerordentlich ausgeprägt. Neue männliche Kollegen werden sorgfältig eingearbeitet, ihre Fragen finden Gehör, und sie erhalten zügig Zugang zu den relevanten Systemen. Ebenso scheint es selbstverständlich, dass sie ihren Arbeitstag gegen 14 Uhr beenden, um familiären Verpflichtungen nachzukommen.

Auffällig ist zudem, dass sich die männlichen Kollegen mitunter in kleiner Runde in Besprechungsräumen zurückziehen, um dort informell verschiedene Themen zu erörtern. Die daraus resultierenden Entscheidungen werden der übrigen Belegschaft anschließend präsentiert, oftmals ohne vorherige Einbindung.

Im Kontrast dazu entsteht der Eindruck, dass die Beiträge von Mitarbeiterinnen weniger Berücksichtigung finden. Projekte, die über Monate hinweg vorbereitet wurden, werden kurzfristig verworfen oder nicht weiterverfolgt. Zudem scheint es, als fänden ihre Wortmeldungen nicht die erforderliche Aufmerksamkeit.

Insgesamt deutet dies auf eine unausgewogene Kommunikations- und Entscheidungskultur hin, die aus organisationssoziologischer Perspektive definitiv Anlass zur Reflexion bietet.

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1,0
Interessante AufgabenAngestellte/r oder Arbeiter/in

Der Zugang zu zentralen Systemen, Informationen oder relevanten Arbeitsressourcen bleibt mir in wesentlichen Teilen verwehrt.

Diese fortdauernde strukturelle Exklusion führt zwangsläufig zu Phasen der Unterforderung.

Einerseits wird formale Zugehörigkeit über Jahre hinweg aufrechterhalten, andererseits bleibt die tatsächliche Partizipation an Arbeitsprozessen eingeschränkt. Die daraus entstehende Frustration erscheint hoffentlich verständlich.

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2,0
ArbeitsatmosphäreEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Atmosphäre variiert stark von Team zu Team. Je nachdem kann es positiv, kollegial, herzlich, wohlwollend und fördernd sein. An anderen Stellen ist die Atmosphäre eher aufgeheizt und dadurch reservierter und unpersönlich. Dadurch dass nicht jeder Kollege oder jede Kollegin mit den universitären Leitlinien oder Weltanschauungen konform ging kam es stellenweise zu Disputen, welche immer wieder und in der der gesamten Universität aufkochten.

4,0
KommunikationEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Klare Hierarchien und unmissverständliche Arbeitsanweisungen ermöglichen es die jeweiligen Verantwortlichen eindeutig zu benennen, was die Kommunikation erleichtert. Jeder Mitarbeiter der Universität mit dem ich Kontakt hatte war bemüht respektvoll zu sein und strebte stets eine gute Zusammenarbeit an. Auch wenn man auf persönlicher Ebene vielleicht nicht miteinander klargekommen ist wurde wenigstens auf Arbeitsebene professionelles Verhalten gewahrt.