44 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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44 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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44 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
In der täglichen Zusammenarbeit zeigt sich darüber hinaus ein wiederkehrendes Muster der pauschalen Zurückweisung. Vorschläge meinerseits – seien es konzeptionelle Ansätze oder methodische Überlegungen – werden regelmäßig mit dem Hinweis abgelehnt, sie seien „unbekannt“ oder entsprächen nicht der etablierten Praxis. Eine inhaltliche Auseinandersetzung findet dabei nur selten statt.
Gleichzeitig wird erwartet, dass ich Verfahren anwende, für deren souveräne Nutzung mehrjährige Vorerfahrung erforderlich wäre, die mir jedoch bislang fremd sind. Dass andere Teammitglieder diese Methoden bereits im Studium vertieft behandelt haben, ist zweifellos ein Vorteil für sie. Diese Kompetenzen durch Schulungen weiterzuentwickeln, scheint jedoch nicht vorgesehen.
Es entsteht somit eine widersprüchliche Situation: Eigene Expertise darf nicht entfaltet werden, während neue Anforderungen ohne begleitende Schulung oder strukturierte Einarbeitung gestellt werden. Aus organisationsanalytischer Sicht handelt es sich hierbei um eine Konstellation, die Innovation eher hemmt als fördert und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten deutlich einschränkt.
Aus meiner Sicht ließen sich verschiedene Ansatzpunkte zur Verbesserung der gegenwärtigen Situation formulieren.
Erstens erscheint eine angemessenere Vergütung als grundlegende Voraussetzung für Motivation und langfristige Bindung qualifizierter Mitarbeitender. Eine leistungsgerechte Bezahlung signalisiert institutionelle Wertschätzung und trägt zur Stabilisierung des wissenschaftlichen Personals bei.
Zweitens wäre eine konsistente Anwendung arbeitsvertraglicher Regelungen wünschenswert. Wenn eine Vollzeitstelle mit 40 Wochenstunden vergütet wird, sollte deren Umfang unabhängig vom Geschlecht oder familiären Status gleichermaßen gelten. Familienfreundlichkeit ist zweifellos ein hohes Gut; sie sollte jedoch transparent, fair und für alle Beschäftigten nachvollziehbar ausgestaltet sein, um den Eindruck einseitiger Privilegierung zu vermeiden.
Drittens bedarf es einer strukturierten und verbindlichen Einarbeitung neuer wie bestehender Mitarbeitender. Nachhaltige Integration in Arbeitsprozesse ist eine zentrale Voraussetzung für Produktivität und Identifikation mit der Institution.
Viertens erscheint die Förderung tatsächlicher Chancengleichheit essenziell. Karriereperspektiven, Vertragsverlängerungen und Entwicklungsmöglichkeiten sollten klaren, objektiven Kriterien folgen.
Schließlich stellt die Praxis sehr kurzfristiger Vertragsverlängerungen – etwa im jährlichen Rhythmus – ein strukturelles Problem dar. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse erschweren nicht nur wissenschaftliche Planungssicherheit, sondern beeinflussen auch private Lebensentscheidungen erheblich. Unter solchen Bedingungen erscheint die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere als riskantes Unterfangen, insbesondere wenn implizite Befürchtungen bestehen, dass eine Schwangerschaft negative Auswirkungen auf die berufliche Perspektive haben könnte. Durch die kurzfristigen Verlängerungen der Arbeitsverträge wird es Frauen erschwert eine Schwangerschaft in Betracht zu ziehen und dennoch 100% angestellt zu sein. Männern mit Kindern werden währenddessen erhebliche Privilegien zugesprochen.
Mehrere wissenschaftliche Mitarbeiterinnen – mich eingeschlossen – empfinden den Gang ins Institut nicht als motivierend oder bereichernd. Die Arbeitsatmosphäre wird vielmehr als belastend wahrgenommen.
Vor diesem Hintergrund erscheint es nachvollziehbar, dass wir bemüht sind, unsere Tätigkeit – soweit organisatorisch möglich – ins häusliche Umfeld zu verlagern. Das Arbeiten von zu Hause bietet nicht nur eine höhere Konzentration auf die inhaltlichen Aufgaben, sondern auch eine gewisse Distanz zu den geschilderten sozialen Dynamiken.
Aus institutioneller Perspektive wäre es sicherlich lohnenswert zu reflektieren, weshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen die physische Präsenz im Arbeitsumfeld eher meiden und welche strukturellen Faktoren hierzu beitragen.
Auch im Bereich der Weiterbildung zeigt sich eine gewisse Diskrepanz zwischen formaler Angebotsstruktur und tatsächlicher Zugänglichkeit. Zwar existiert augenscheinlich ein breites Spektrum an Fortbildungsmaßnahmen, doch blieb mir die Teilnahme bislang faktisch verwehrt. Es erfolgte keine offizielle Genehmigung, mich überhaupt darauf zu bewerben. Ein erheblicher Teil der Fortbildungsmaßnahmen findet im Ausland statt, was aus wissenschaftlicher Perspektive zweifellos bereichernd sein kann. Für Mitarbeitende mit familiären Verpflichtungen stellt dies jedoch eine reale Hürde dar.
In meinem Fall ist eine längere Abwesenheit nicht ohne Weiteres möglich, da ich in die Pflege meiner Eltern eingebunden bin. Diese Verantwortung ist weder delegierbar noch kurzfristig aussetzbar. Dadurch entsteht eine faktische Benachteiligung gegenüber Kolleginnen und Kollegen, die räumlich und zeitlich flexibler agieren können.
Aus institutioneller Sicht wäre es daher sinnvoll, verstärkt hybride Weiterbildungsformate anzubieten, um unterschiedlichen Lebensrealitäten Rechnung zu tragen.
Der kollegiale Zusammenhalt unter den männlichen Mitarbeitern wirkt außerordentlich ausgeprägt. Neue männliche Kollegen werden sorgfältig eingearbeitet, ihre Fragen finden Gehör, und sie erhalten zügig Zugang zu den relevanten Systemen. Ebenso scheint es selbstverständlich, dass sie ihren Arbeitstag gegen 14 Uhr beenden, um familiären Verpflichtungen nachzukommen.
Auffällig ist zudem, dass sich die männlichen Kollegen mitunter in kleiner Runde in Besprechungsräumen zurückziehen, um dort informell verschiedene Themen zu erörtern. Die daraus resultierenden Entscheidungen werden der übrigen Belegschaft anschließend präsentiert, oftmals ohne vorherige Einbindung.
Im Kontrast dazu entsteht der Eindruck, dass die Beiträge von Mitarbeiterinnen weniger Berücksichtigung finden. Projekte, die über Monate hinweg vorbereitet wurden, werden kurzfristig verworfen oder nicht weiterverfolgt. Zudem scheint es, als fänden ihre Wortmeldungen nicht die erforderliche Aufmerksamkeit.
Insgesamt deutet dies auf eine unausgewogene Kommunikations- und Entscheidungskultur hin, die aus organisationssoziologischer Perspektive definitiv Anlass zur Reflexion bietet.
Dazu kann ich nichts sagen.
An der TU Ilmenau zeigt sich zudem ein differenziertes, beinahe hierarchisch codiertes Interaktionsmuster. Personen, die über Entscheidungsspielräume verfügen oder Möglichkeiten eröffnen können, erfahren eine außerordentlich zuvorkommende, bisweilen demonstrativ freundliche Behandlung. Die Freundlichkeit scheint dabei weniger Ausdruck kollegialer Wertschätzung als vielmehr strategisch motiviert.
Anders gestaltet sich hingegen der Umgang mit Mitarbeitenden, die keine vergleichbare Position innehaben. Ohne formale Macht oder institutionellen Einfluss reduziert sich die Aufmerksamkeit ihnen gegenüber spürbar – nicht selten bis an die Grenze des vollständigen Ignorierens. Eine Ausnahme bildet offenbar lediglich der Fall, in dem private Bekanntschaften oder persönliche Freundschaften bestehen.
Aus soziologischer Perspektive ließe sich hierin eine stark statusorientierte Kommunikationskultur erkennen, in der Anerkennung primär entlang formaler Hierarchien verteilt wird und weniger an inhaltliche Beiträge oder professionelle Kompetenz gebunden scheint.
Der Zugang zu zentralen Systemen, Informationen oder relevanten Arbeitsressourcen bleibt mir in wesentlichen Teilen verwehrt.
Diese fortdauernde strukturelle Exklusion führt zwangsläufig zu Phasen der Unterforderung.
Einerseits wird formale Zugehörigkeit über Jahre hinweg aufrechterhalten, andererseits bleibt die tatsächliche Partizipation an Arbeitsprozessen eingeschränkt. Die daraus entstehende Frustration erscheint hoffentlich verständlich.
Das Arbeitsklima, die Arbeitsbedingungen sowie die flexiblen Arbeitszeiten.
Qualität und Preisgestaltung des Mensaessens hat stark nachgelassen und sollte zukünftig wieder auf ein höheres Level gehoben werden.
In der Außendarstellung und im Marketing der Technischen Universität bitte wieder deren Kernkompetenzen Elektrotechnik und Maschinenbau stärker hervorheben.
flexible Arbeitszeiten
Parkplatzgebühren
Die Mensa unterliegt zwar nicht der Kontrolle durch die Universität, aber es sollte trotzdem Einfluß auf Qualität und vor allem auch Preisgestaltung genommen werden, da die Mensa ansonsten immer mehr vom Charakter als soziale Begegnungsstätte verliert.
Leider konzentriert sich die Forschungsförderung auf größere Universitäten oder Zusammenschlüsse, womit kleine Universitäten mit super Ausstattung und Möglichkeiten zu wenig Personal einstellen können, was echt schade ist.
Die Atmosphäre variiert stark von Team zu Team. Je nachdem kann es positiv, kollegial, herzlich, wohlwollend und fördernd sein. An anderen Stellen ist die Atmosphäre eher aufgeheizt und dadurch reservierter und unpersönlich. Dadurch dass nicht jeder Kollege oder jede Kollegin mit den universitären Leitlinien oder Weltanschauungen konform ging kam es stellenweise zu Disputen, welche immer wieder und in der der gesamten Universität aufkochten.
Die Uni hat nach außen einen guten Ruf. Angestellte sehen das teils anders.
Aufgrund der Möglichkeit auf Homeoffice-Tage und einer klaren Regelung bezüglich Überstunden (maximal +/-20 Stunden) sowie der Regelung dass arbeiten am Wochenende nur mit begründeter Genehmigung erlaubt war, konnte ich stets eine gute Work-Life-Balance sicherstellen. Arbeiten die in einer regulären Arbeitszeit nicht zu schaffen waren, konnte ich nach Absprache mit meiner Leitung liegen lassen oder dafür andere Aufgaben delegieren.
Konnte ich leider nicht mehr wahrnehmen aber jeder andere bekommt Fort- und Weiterbildungen sowie Dienstreisen, nachdem er/sie einen Antrag gestellt hat, in welchem diese Maßnahme begründet wurde.
Eben Tarif öffentlicher Dienst, der aber leider ausgewählt wird anhand einer einzigen subjektiven Begründung: die Bedeutung der Stelle für die gesamte Uni. Wenn die Leitung der Abteilung/Referat o.ä. einen Gehaltswunsch nicht gut genug begründen kann bekommt eben jemand mit einem Master und 10 Jahren Berufserfahrung nur eine 9b. Mein Gehalt war ok. Gehaltssteigerungen sind schwer möglich außer man wechselt die Position.
Zwar wird das Motto Nachhaltigkeit nach außen kommuniziert aber an manchen Stellen fehlt es eindeutig an der Umsetzung.
Je nach Team/Abteilung war der Zusammenhalt mehr oder weniger stark. Insgesamt war jedem Team aber bewusst, dass man ein gemeinsames Ziel hat, was zu einem gemeinsamen Konsens führte der wiederum die Bedeutung des Zusammenhalts einem jeden ins Gedächtnis rief.
Ältere Kollegen waren das Gesetz, getreu dem Motto „das haben wir schon immer so gemacht“, oder „historisch so gewachsen“.
Die Person die mir fachlich vorgesetzt war stand stets mit versiertem Rat und mit Tat hinter dem gesamten Team und auch mir. Dadurch war das Vertrauen sehr hoch. Ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl eine vertraute Person zu haben, die immer zu meinem Wohle agierte, Fehlerkultur lebte und stets offen für Feedback (beiderseits) war. Die Person die die Leitung der Abteilung inne hatte kommunizierte stets wohlwollend und positiv nach außen.
Höhenverstellbarer Schreibtisch, ergonomische Stühle, etc. und falls was fehlt dann kann das leicht beantragt werden.
Klare Hierarchien und unmissverständliche Arbeitsanweisungen ermöglichen es die jeweiligen Verantwortlichen eindeutig zu benennen, was die Kommunikation erleichtert. Jeder Mitarbeiter der Universität mit dem ich Kontakt hatte war bemüht respektvoll zu sein und strebte stets eine gute Zusammenarbeit an. Auch wenn man auf persönlicher Ebene vielleicht nicht miteinander klargekommen ist wurde wenigstens auf Arbeitsebene professionelles Verhalten gewahrt.
Nicht umsonst gibt es einen Gleichstellungsrat mit Beauftragten.
Da ich viele verschiedene Aufgaben hatte war jeder Arbeitstag anders. Viele Teile meiner Arbeit waren damit spannend und für mich sehr interessant. So wie überall gibt es natürlich Aufgaben die weniger Freude bereiten, aber die Häufigkeit derer stand in keinem Verhältnis zu interessanten und bedeutsamen Aufgaben.
Manche Bereiche top, manche etwas Mangelhaft - insgesamt solide
Sehr unter Eigenverantwortung vor allem als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Kann von sehr gut bis 80h Woche reichen
Uni im öffentlichen Dienst - zumindest als Wissenschaftler ist hier Karriere wie halt bei Wissenschaftlern und die Möglichkeit zur Weiterbildung begrenzt
Im Team super - im Gesamtapparat unterwältigend
Kann nur Aussagen über meinen halten: Top
Im Team super - im Gesamtapparat unterwältigend
Das ist wohl Geschmackssache
pünktliche Bezahlung des Lohn
Arbeitsklima,
ist eine Kathastrophe
sehr einseitig, nur der "Alte" redet, der Rest muss einfach nur funktionieren
Sehr gutes Team
Chance neues zu lernen und an einem interessanten Projekt mitzuarbeiten
Aufgaben manchmal nicht ganz klar
Mehr meine Erwartungen kommunizieren
Flexibilität in Arbeitszeit und -ort, große Vielfalt der Aufgaben, Barrierefreiheit
Verwaltungsabläufe, Weiterbildung als Pflicht fehlt,
Weiterbildung obligatorisch für alle Mitarbeitende
Forschung und Entwicklung gut Viele Ausgründungen und dabei unterstützend
Geringes GehaltViele Überstunden
Näher an der Realität forschen und arbeiten
So verdient kununu Geld.