Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 17.9.2026
Das TUM Klinikum erhält von seinen Mitarbeiter:innen negative Bewertungen. Besonders die Arbeitsatmosphäre steht in der Kritik: Chronischer Personalmangel, fehlende Wertschätzung durch Vorgesetzte und hoher Stress prägen den Alltag vieler Beschäftigter. Das Vorgesetztenverhalten wird von einem Großteil als problematisch beschrieben – von mangelnder Transparenz über autoritären Führungsstil bis hin zu einem Klima der Einschüchterung. Andere Stimmen loben hingegen einzelne Führungskräfte als unterstützend und zugänglich, was auf starke abteilungsabhängige Unterschiede hindeutet. Die Kommunikation gilt als weiterer Schwachpunkt: Entscheidungen werden häufig ohne Einbezug der Mitarbeiter:innen getroffen, Informationen fließen kaum nach unten. Karrieremöglichkeiten werden als unplanbar und abhängig von persönlichen Bez...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre am TUM Klinikum wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Ein zentrales Problem stellt chronischer Personalmangel dar, der zu hohem Stressniveau führt – besonders in der Akutversorgung und Hochrisikobereichen. Einige Bewertungen beklagen, dass Pflegepersonal von ärztlichem Personal wenig Wertschätzung erfährt und Führungswechsel die Stimmung langjähriger Mitarbeiter:innen negativ beeinflusst haben. Zudem empfinden einige Bewertende das Klima als von Misstrauen und Inkompetenz geprägt, während fehlerhafte Entscheidungen zu chaotischen Arbeitsabläufen geführt haben sollen.
Allerdings zeigen sich auch gegensätzliche Stimmen: Ein Teil der Mitarbeiter:innen beschreibt die Atmosphäre als entspannt, wertschätzend und respektvoll. Eine offene Kommunikationskultur und gegenseitige Hilfsbereitschaft werden gelobt, ebenso wie verlässliche Zusammenarbeit in schwierigen Momenten. Diese positiven Erfahrungen scheinen jedoch stark vom jeweiligen Bereich und den individuellen Erwartungen abzuhängen.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten beim TUM Klinikum werden von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Zwar erkennen einige Bewertungen vorhandene Weiterbildungsangebote und Entwicklungschancen positiv an, doch überwiegt die Kritik deutlich. Interne Kurse gelten häufig als ausgebucht, externe Weiterbildungen werden wenig unterstützt, und Karriereaufstiege wirken eher zufällig als planbar. Zugesagte Förderungen werden oft nicht eingehalten.
Besonders für nicht-medizinisches Personal, etwa in der Verwaltung oder für Medizinische Fachangestellte, erscheinen die Aufstiegsmöglichkeiten begrenzt. Führungspositionen werden häufig extern besetzt, Zielvereinbarungen fehlen, und klare Karrierepfade sind kaum erkennbar. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem eine ungleiche Behandlung bei Weiterbildungsanfragen sowie eine Personalentwicklung, die bestehende Machtstrukturen begünstigt. Der berufliche Aufstieg hängt nach Meinung mehrerer Bewertungen stark vom Verhältnis zu Vorgesetzten ab.
Die Kommunikation beim TUM Klinikum wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders negativ fällt dabei die Kommunikation seitens der Vorgesetzten auf: Wichtige Entscheidungen werden häufig als vollendete Tatsachen präsentiert, ohne dass Mitarbeiter:innen einbezogen werden. Strukturierte Mitarbeitergespräche finden kaum statt, und Informationen gelangen oft erst nach getroffenen Entscheidungen an die unteren Hierarchieebenen.
Auch der abteilungsübergreifende Informationsaustausch bereitet Probleme. Nutzer:innen berichten, dass wichtige Informationen beim Übergabeprozess verloren gehen und Kommunikationswege auf veralteten Methoden basieren. Einige Bewertungen beschreiben zudem ein Klima des Misstrauens, das offenen Austausch erschwert. Während wenige Stimmen die Kommunikation als offen und transparent loben, überwiegt die Kritik an uneinheitlichen Informationspraktiken, die stark von persönlichen Beziehungen und informellen Kanälen abhängen.
Das Vorgesetztenverhalten beim TUM Klinikum wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln Bewertungen einen autoritären Führungsstil, mangelnde Wertschätzung sowie fehlende Unterstützung. Einige Nutzer:innen beschreiben die Führungskultur als von Druck und Inkompetenz geprägt, mit wenig Spielraum für eigenverantwortliches Handeln und kaum offenem Austausch. Zudem wird ein geringer Kontakt zur Abteilungsleitung und unzureichende Kommunikation kritisiert.
Dem gegenüber stehen positive Erfahrungen, die zeigen, dass die Führungsqualität stark von der jeweiligen Führungskraft abhängt. Einige Nutzer:innen berichten von zugänglichen, fairen und unterstützenden Vorgesetzten, die regelmäßiges Feedback geben und für Fragen erreichbar sind. Flache Hierarchien werden vereinzelt im mittleren Management der Pflegedirektion hervorgehoben. Diese widersprüchlichen Einschätzungen deuten auf eine ausgeprägte Heterogenität in der Führungskultur hin, wobei die negativen Stimmen deutlich überwiegen.
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