Wer bringt das einstige Vorzeigeunternehmen wieder auf Kurs?
Gut am Arbeitgeber finde ich
Super ist das man bei Turck kündigen kann und wenn einem der neue Job im anderen Unternehmen doch nicht zusagt kommt man einfach wieder. Da fragt man sich nur, wie kann man solchen Mitarbeitern hinsichtlich Firmentreue und Loyalität überhaupt noch vertrauen?
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Totale Fehlbesetzung der Schichtführerstellen, oft verbitterte ältere Frauen. Die Mitarbeiter brauchen dringend top Führungskräfte die motivieren, vorbildlich auftreten und fachlich kompetent sind. Programmierer bzw. Einrichter wirken arrogant. Mitarbeiter meiden es solche sogenannten Führungskräfte anzusprechen aus Angst vor Zurückweisung. Mit der Sympathie zu Vorgesetzen steht und fällt die eigene Karriere, völlig unabhängig vom Know how der betreffenden Person. Sowohl beim Sommerfest als auch bei der Weihnachtsfeier ist es erstaunlich wieviel Mitarbeiter aus der Produktion nicht daran teilnehmen, auch das sollte die Firma nachdenklich stimmen. Auch beeindruckend finde ich, das Mitarbeiter die im Alltag am meisten über alles im Unternehmen schimpfen plötzlich zu den Feiern erscheinen und der Führungseebene ins Gesicht lachen. Doppelmoral? Für mich persönlich sind dies Feiern der Firmenleitung, welche leider den Faden zum "normalen" Arbeiter verloren hat. Probleme die an der Basis sind dringen nicht nach oben durch.
Verbesserungsvorschläge
Einfach eine faire und gerechtere Bezahlung. Vielleicht auch mal eine Anwesenheitsprämie für Leute die der Firma das ganze Jahr über mit sehr wenig oder gar keinen Krankheitstagen zur Verfügung stehen? Auch über die Vergabe von Tankgutscheinen könnte man endlich mal nachdenken. Es kann nicht sein das Neueinstellungen das gleiche verdienen wie Mitarbeiter die dieser Firma schon lange treu zur Seite stehen und ihren angesammelten Wissens- und Erfahrungsschatz weitergeben. Fähige Mitarbeiter sollte man ganz genau aussuchen (Qualifikation, hervorragende Umgangsformen, Neutralität, Unvoreingenommenheit) und an Schichtführerstellen setzen.
Auch die Besetzung von Planer Stellen, welche Mitarbeiter wöchentlich eintakten, sollte gründlich überprüft werden. Hier werden zum Beispiel besser bezahlte Schichten (Zuschläge) nur an Lieblinge vergeben. Trotz Beschwerden ändert sich nichts!!!! So etwas dürfte es nicht geben. Es besteht für bestimmte Mitarbeiter seltsamerweise auch die Möglichkeit die Abteilung kontinuierlich zu wechseln, je nachdem wo momentan dreischichtig gearbeitet wird. Alles in allem sehr fraglich.
Image
Von der einzigen Vorzeigefirma ist man weit entfernt, der Ruf nach außen hat stark gelitten. Bei Sportevents wird sich gerne präsentiert, vielleicht sollte man sein Image erstmal woanders aufpolieren.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auch hier gibt man sich Mühe.
Karriere/Weiterbildung
Man braucht gute Beziehungen um weiterzukommen.
Kollegenzusammenhalt
Jeder denkt nur an sich, grenzenloser Egoismus dominiert den Alltag.
Umgang mit älteren Kollegen
Das interessiert im Grunde niemand. Wenn einer geht kommt der nächste.
Arbeitsbedingungen
Gute Arbeitsbedingungen, mitunter veraltet. Mir macht die Arbeit grundsätzlich Spass.
Kommunikation
Nur was wirklich nötig ist.
Gehalt/Benefits
Neues Personal verdient genauso viel wie langjährige Mitarbeiter. In der Produktion ist der Großteil der Beschäftigten nur knapp über Mindestlohn. Dafür hat keiner Verständnis. Warum mehr machen? Also wird natürlich auch nur am Minimum der Leistung gearbeitet, es fehlt komplett an entsprechender Wertschätzung und Einsatzbereitschaft lohnt sich schon lange nicht mehr. Für alles mögliche ist Geld da. Anstatt den FC Aue zu sponsern sollte man vielleicht den eigenen Leuten mal was zukommen lassen.
Gleichberechtigung
Mit guten Beziehungen geht viel, sonst wird es schwierig.
Interessante Aufgaben
Je nachdem wo man eingesetzt ist.

