Riesengroßen Bogen um dieses Unternehmen machen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ehrlich gesagt bin ich froh, dort nicht mehr arbeiten zu müssen.
Verbesserungsvorschläge
Vor einigen Tagen bemerkte ich, dass nur die neuesten vier Bewertungen sichtbar waren - alle anderen (selbstverständlich negativen) Bewertungen waren "verschwunden"... darunter auch meine eigene. Ich kontaktierte kurzerhand das nette Team von Kununu und wies auf die unter unbekannten Umständen verschwundenen Bewertungen hin.
Anstatt negative Bewertungen verschwinden zu lassen, sollte sich der Arbeitgeber um bessere Arbeitsbedingungen bemühen, damit ihm nicht dauernd die Mitarbeiter weglaufen.
Arbeitsatmosphäre
Sehr toxisches Arbeitsklima.
Work-Life-Balance
Urlaub hatte ich immer problemlos bekommen, wenn ich ihn wollte - selbst wenn er kurzfristig war.
Meine Arbeitszeiten bewegten sich im normalen Rahmen, aber von den Kollegen hörte ich, dass sie massig Überstunden arbeiten mussten. Für Überstunden bot man Freizeitausgleich.
Viele Kollegen legten keine Mittagspause ein, sondern aßen während der Arbeitszeit an ihren Schreibtischen, während sie parallel am Computer arbeiteten, um Arbeit fristgerecht liefern zu können. Ich persönlich durfte in die Pause gehen, wann ich wollte.
Karriere/Weiterbildung
In meinem Bereich wurde keine Möglichkeit der Weiterentwicklung geboten.
Gehalt/Benefits
Das Thema "Geld" steht bei den Mitarbeitern an der Tagesordnung, untereinander wird sehr viel verglichen. Gehälter werden untereinander offen besprochen. Festhalten lässt sich, dass die Gehälter als eine "Unverschämtheit" aufgefasst werden, also viel zu niedrig sind; es gibt keine Sozialleistungen, Weihnachtsgeld, keine Essenszulage, nicht einmal das Jobticket wird bezuschusst. Auch mein Gehalt empfand ich als sehr niedrig, es kam aber immerhin pünktlich an.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In der Redaktion wird massenhaft gedruckt, später geschreddert.
Kollegenzusammenhalt
Der Umgangston von einigen Mitarbeitern in "führenden" Positionen ist grenzwertig: gewisse Personen hatten sich mir gegenüber häufig im Ton vergriffen, der Ton war unfreundlich und absolut unangemessen, ich hatte mich sehr oft herabgewürdigt gefühlt und war deswegen niedergeschlagen. Auch hatte ich laute, über den Flur hinweg ausgetragene Streitigkeiten zwischen zwei Personen miterlebt, wobei sich eine davon nicht mehr den Ton der anderen hat gefallen lassen.
Das Thema "Gehälter" steht an der Tagesordnung, untereinander wird viel verglichen, hier lauern sehr viele Konflikte. Missgunst und Neid gegenüber einzelnen Mitarbeitern, die vermeintlich interessantere Aufgaben erhalten.
Einzelne Personen erhalten aus gewissen Gründen besondere "Titel" wie z.B. "Seine Göttlichkeit", und einige Kollegen bezeichnen sich im selben Atemzug dann als "wir, das billige Fußvolk" - das alles hatte ich bereits in der ersten Woche miterlebt.
Vorgesetztenverhalten
Anfangs war er mir ein sympathischer, im Umgang angenehmer Mann. Allerdings hatte ich derart viele negative Seiten an ihm miterlebt -nicht nur im Umgang mit mir selber, sondern auch mit meinen Kollegen!-, sodass ich hier nur einen Stern vergeben und nicht weiter ins Detail gehen werde.
Arbeitsbedingungen
Technische Ausstattung veraltet.
Keine Klimaanlage im Sommer; Außenjalousien sind fehlerhaft eingestellt und fahren bei starker Sonneneinstrahlung hoch, anstatt unten zu bleiben.
Lampen werden nicht repariert, man sitzt im Halbdunkeln.
Es wird von einem erwartet, dass man auf seinem privaten Handy jederzeit erreichbar ist.
Gleichberechtigung
Zum Punkt "Wertschätzung": Ich persönlich habe mich nicht wertgeschätzt gefühlt, im Gespräch mit meinen Kolleginnen wurde deutlich, dass auch sie sich nicht wertgeschätzt fühlten.
Eine Frau, die nicht als "Reinigungskraft" eingestellt wurde, Tische im Konferenzraum putzen und leere Cola-Flaschen aus dem Büro des Geschäftsführers in die Küche transportieren zu lassen, empfinde ich persönlich als respektlos und herabwürdigend. Diese Frau in sein Büro zu rufen, damit sie dort Staub wischt, ist erniedrigend. So sieht keine Wertschätzung aus. Heikel wird es in meinen Augen vor allem dann, wenn man bedenkt, dass diese Frau Migrationshintergrund hat.