Arbeitsamt mit Sendelizenz
Verbesserungsvorschläge
Bewerbungsprozess
Das Bewerbungsgespräch wirkt wie eine improvisierte Straßenumfrage: unprofessionell, orientierungslos, und am Ende hat man mehr Fragen als Antworten. Versprochen wird Glanz, geliefert wird Rost.
Arbeitsklima
Hier herrscht Dauerfrost. Wertschätzung existiert höchstens in der Weihnachtsansprache, wenn sie nicht vergessen wird. Kollegen? Eher Leidensgenossen, die gemeinsam auf die nächste Abmoderation des eigenen Nervenzusammenbruchs warten.
Work-Life-Balance
Balance? Nur, wenn man bereit ist, das Leben komplett rauszustreichen. Freizeit ist ein Fremdwort, Pausen sind Luxus, und wer Feierabend sagt, gilt schon als illoyal. München.tv macht aus 40 Stunden locker 60 – nur beim Gehalt bleibt man streng bei 20.
Vorgesetztenstil
Das Management agiert nach der „Bananen-Strategie“: alles wird unreif eingekauft und darf beim Kunden verfaulen. Führung heißt hier: brüllen, drohen, improvisieren. Wer Kritik äußert, darf direkt mit dem Kopf durch die Wand – allein.
Bezahlung & Entwicklung
Das Gehalt ist ein schlechter Witz, die Perspektiven eine Tragikomödie. Karriereleiter? Hier eher eine abgebrochene Stehleiter ohne Sprossen. Wer hier bleibt, wird höchstens zum Meister im Jonglieren von Überstunden und Ausreden.
Technik & Ausstattung
Technisch gesehen ein lebender Dinosaurier. Die Geräte gehören ins Museum, nicht in einen Sender. Jeder Schnitt fühlt sich an wie Archäologie – man arbeitet weniger journalistisch, sondern eher paläontologisch.
Fazit
München.tv ist kein Arbeitgeber, sondern ein Mahnmal. Ein Sender, der beweist, dass man mit Nostalgie, Chaos und Selbstausbeutung noch irgendwie auf Sendung gehen kann. Wer hier anfängt, erlebt Fernsehen – wie es besser nie wieder sein sollte.