Gut am Arbeitgeber finde ich
Nach 3 Jahren TWT und dem Ende der Ausbildung ziehe ich mein Fazit und sage: Danke TWT.
Die wohl beste Entscheidung die ich treffen konnte.
Super Betriebsklima, flache Hierarchien, tolle Projekte und viele neue Freunde.
Ebenfalls TOP: Gute Leistungen werden Belohnt, Jahres-Bonus Vergütung, Weihnachts-/Karnevals-/Oktoberfest-/Jahresfeiern.
Verbesserungsvorschläge
Das Gehalt der Azubis zukünftig um einen kleinen Betrag erhöhen oder Bonus-Programme für gute Leistungen einführen um besonders gute Azubis zu entlohnen.
Arbeitsatmosphäre
Große Stärke bei TWT: Das Klima.
Insgesamt ist TWT eine Firma die fast wie eine große Familie wirkt. Jeder ist stets hilfsbereit und alle unterstützen sich gegenseitig.
Allesamt wirklich nette Kollegen, die im Zeitraum meiner Ausbildung auch zu echten Freunden geworden sind.
Karrierechancen
Die Übernahme-Chancen nach der Ausbildung sind sehr hoch.
Man muss sich schon ziemlich blöd anstellen, um nicht ein Angebot zu erhalten. Alle meiner Azubi-Kollegen, die vor mir fertig wurden, wurden auch übernommen.
Nach der Ausbildung wird man von TWT über Mögliche Karrierewege informiert. Man kann dann einen Weg für sich fokussieren und somit seine Aufgabenbereiche selber lenken.
Arbeitszeiten
Der Tag startet zwischen 8 und 9 Uhr und endet entsprechend zwischen 17 und 18 Uhr. Im Grunde also die Standard Arbeitszeiten. Überstunden gab es in der Ausbildung keine.
TOP: Steht ein Termin eines Telekom Technikers oder Arzt-Termin an, kann man auch mal 1-2h später anfangen oder Feierabend machen. Die Stunden sollte man aber wieder aufarbeiten.
Ausbildungsvergütung
Vergütung eher mittelmäßig
Dafür gibt es jedoch Benefits wie Getränke, Obst, Sporträumen, Team-Events, Grill-Partys, Massagen.
Im Grunde brauche ich nicht alle der Benefits und hätte mich mehr über eine bessere Grundvergütung der Ausbildung gefreut.
Die Ausbilder
Alle zwei Wochen gab es ein Azubi-Mentoring Meeting, um aktuelle Themen aus Schule und Projekt-Alltag zu besprechen und Wünsche/Ziele festzuhalten.
Da durch war mein Ausbilder immer sehr nah am Geschehen und konnte Zeitnah auf Feedback eingehen.
Inhalte der Ausbildung werden hauptsächlich über den Projekt-Alltag vermittelt, dadurch wird man von Anfang an sehr stark integriert und erfreut sich am Gefühl selber etwas zu erschaffen was einen bestimmten Wert hat.
Einziger (kleiner) Minus-Punkt:
Ein paar wenige Inhalte werden nicht im Betrieb vermittelt und müssen selber angeeignet werden.
Spaßfaktor
Ob auf einer der Partys, beim Feierabend-Bierchen oder auch im Projekt-Alltag. Es ist nicht selten an der Tagesordnung, dass man gemeinsam lacht.
Den Spaßfaktor sehe ich bei TWT sehr hoch, sowohl im Zwischenmenschlichen, als auch im Technischen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Ein Azubi wird direkt ins Geschehen integriert. Kein Kaffee-Kochen, Karton-Schleppen oder was man sonst so in der Berufsschule von anderen hört.
Große Aufgaben, große (Teil-)Verantwortung.
Teilweise etwas erdrückend was die Menge und das Timing angeht. In dem Falle konnte ich jedoch immer mit den Vorgesetzten oder im o.g. Azubi-Mentoring darüber sprechen und es wurde sich bemüht zeitnah Abhilfe zu schaffen.
Variation
Viele laufende Projekte, aber auch viele Herausforderungen.
In insgesamt 3 Jahren TWT (Praktikum + 2,5 Jahre Ausbildung) konnte ich zu keinem Zeitpunkt von Langeweile sprechen. Jedes Projekt für sich entwickelt seine ganz eigene Dynamik im Projektteam.
Einziges Manko und deshalb 1 Punkt Abzug:
Die Technologien sind kundenbedingt meist die gleichen (z.B. Typo3 oder Drupal). Was nicht viel Raum für gänzlich "Neues" lässt. Es wird sich jedoch bemüht Alternativ-Wege aufzuzeigen.
Respekt
Als Azubi hat man nicht alle gleichen Rechte wie die ausgelernten Vollzeitkräfte. Das Home-Office ist z.B. nicht für Azubis verfügbar. Das ist Schade aber Nachvollziehbar.
Dennoch wird auch einem Azubi mit viel Respekt entgegnet, dass man sich nicht wie auf einer unteren Rangstufe fühlt.