Toxische und emotionale Führung des Gründerehepaares macht jegliche Motivation zunichte
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre im Münchner Office von ubimaster empfand ich als belastend. Viele Mitarbeitende kamen ungern ins Büro, da das Gründerehepaar ihre Ehekonflikte und persönliche Stimmung nicht professionell außen vor ließ, sondern sich im Büro wie zu Hause verhielt und offene Ehe- sowie Arbeitskonflikte austrug. So sprach die Gründerin zeitweise in einem abwertenden Ton mit Mitarbeitenden und ihrem Mann. Er unterbrach regelmäßig und fühlte sich insbesondere beim klassischen Mansplaining wohl.
Work-Life-Balance
Kaum Flexibilität und hohes Mikro-Management. Wenn man mal nicht ins Office kann muss man Urlaub nehmen - auch wenn man den Tag einfach von Zuhause arbeiten könnte.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Egal, hauptsache billig.
Kollegenzusammenhalt
Eigentlich sind alle unglücklich und fühlen sich ungerecht behandelt. Im Ergebnis tauscht man sich aus und findet bei den Kollegen Verständnis und Resonanz der eigenen negativen Wahrnehmung. Das schweißt zusammen.
Vorgesetztenverhalten
Sind die Vorgesetzten die Gründer (Gründerin und Ehemann), kann man sich auf ein klares "regieren" einstellen. Mit moderner Führung hat das nichts zutun.
Arbeitsbedingungen
Schlechte Ausrüstung. Es kann passieren, dass der Screen, der heute noch da stand, morgen weg ist. Keine höhenverstellbaren Tische - dafür, dass sie sich als "Office-Unternehmen" sehen, lässt die Ausrüstung vor Ort zu Wünschen übrig.
Kommunikation
Von echter, moderner oder transparenter Führung konnte ich während meiner Zeit dort kaum etwas wahrnehmen. Entscheidungen wurden von dem Gründer-Ehepaar häufig einseitig getroffen, und die interne Kommunikation dazu empfand ich als unzureichend, denn sie fand nie statt.
Gehalt/Benefits
Ok. Wer verhandeln kann, wird nicht unzufrieden sein. Benefits gibt es aber bis 2026 so gut wie keine. 1000 EUR Weiterbildungsbudget und eine BAV - das wars.
Gleichberechtigung
Das kommt darauf an, was gemeint ist. Zwischen Mann und Frau wird auf Gleichberechtigung geachtet. Wenn auch nur oberflächlich
Interessante Aufgaben
Soweit das letzte Wort beim Gründer-Ehepaar liegt, kann man sich darauf gefasst machen, dass mitgeredet wird - egal wie Fachfremd die beiden sind. Es werden Entscheidungen getroffen, die sich auf den Aufgabenbereich auswirken und am Ende aus professioneller Sicht nicht optimal sind. Ein Dialog findet nur selten und wenn, auf Eigeninitiative statt.