Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zu ubiLearning Solutions GmbH fällt negativ aus. Besonders das Verhalten der Führungsebene prägt die Wahrnehmung stark: Viele Mitarbeiter:innen beschreiben einen von Kontrolle und Mikromanagement geprägten Führungsstil der Gründer:innen, der eigenständiges Denken unterdrückt und ein Klima aus Druck und Unsicherheit erzeugt. Die Arbeitsatmosphäre wird von zahlreichen Bewertenden als angespannt und einschüchternd empfunden, wobei eine hohe Mitarbeiterfluktuation als wiederkehrendes Thema auffällt. Die interne Kommunikation gilt als stark hierarchisch und intransparent, mit Entscheidungen, die ohne Einbindung der Belegschaft getroffen werden – ein Widerspruch zur positiv dargestellten Außenkommunikation, den viele Bewertende explizit benennen.
Die Work-Life-Balance wird trotz offiziell k...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei ubiLearning Solutions GmbH wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele zur Führungskultur: Micromanagement, mangelndes Vertrauen und ein autoritärer Führungsstil dominieren die negativen Stimmen. Mitarbeiter:innen berichten von einem herablassenden Umgangston, fehlender Wertschätzung sowie öffentlicher Kritik, die ein einschüchterndes Arbeitsklima erzeugt. Eigeninitiative werde laut einigen Bewertungen nur akzeptiert, wenn sie mit den Vorstellungen der Gründer:innen übereinstimmt. Zudem kritisieren manche, dass Feedback lediglich als formale Beteiligung wahrgenommen wird, ohne echten Einfluss auf Entscheidungen. Wenige Nutzer:innen schildern hingegen positive Erfahrungen und beschreiben ihre Vorgesetzten als fair, transparent und kommunikativ. Diese gegensätzlichen Einschätzungen stehen im deutlichen Widerspruch zueinander, wobei die negativen Bewertungen klar überwiegen.
Die Arbeitsatmosphäre bei ubiLearning Solutions GmbH wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Viele berichten von ausgeprägtem Mikromanagement, autoritärem Führungsstil und einem Klima aus Kontrolle und fehlendem Vertrauen. Einige beschreiben die Stimmung als angespannt und von Unsicherheit geprägt, besonders wenn Vorgesetzte anwesend sind. Zudem erwähnen einige Bewertungen eine hohe Mitarbeiterfluktuation sowie fehlende Wertschätzung seitens der Führungsebene.
Wenige Nutzer:innen schildern die Atmosphäre hingegen positiv: Sie schätzen den Teamzusammenhalt, die Remote-Arbeitsmöglichkeiten sowie die dynamische Startup-Kultur des Unternehmens. Diese positiven Stimmen stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur Mehrheit der Bewertungen, die ein belastendes Arbeitsumfeld beschreiben.
Die Kommunikation bei ubiLearning Solutions GmbH wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Viele bemängeln einen ausgeprägten Top-down-Kommunikationsstil, bei dem Entscheidungen – etwa zur Büroverlagerung oder zu Präsenzpflichten – ohne Einbindung der Mitarbeiter:innen getroffen und oft erst im Nachhinein kommuniziert werden. Auch fehle es an Transparenz bei strategischen und personellen Maßnahmen, was bei einigen zu einem Klima der Unsicherheit geführt habe. Kritisches Feedback werde kaum toleriert, und der Informationsfluss folge einem strikten „Need-to-know"-Prinzip.
Einige Nutzer:innen schildern hingegen positive Erfahrungen: Regelmäßige Team- und Unternehmensmeetings sowie ein monatlicher Newsletter sorgten für strukturierte Information, und Vorgesetzte kommunizierten Ziele klar und transparent. Diese Einschätzungen stehen im Widerspruch zur vorherrschenden Meinung, bilden jedoch eine erkennbare Minderheitsperspektive.
Die Work-Life-Balance bei ubiLearning Solutions GmbH wird von Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders negativ fällt die Flexibilität beim Arbeitsort auf: Trotz der Möglichkeit zu Homeoffice berichten einige Nutzer:innen von einer strengen Büropflicht mit fest vorgeschriebenen Präsenztagen, die die beworbene Flexibilität in der Praxis untergrabe. Hinzu kommen Berichte über Unterbesetzung, gestiegene Pendelzeiten durch einen neuen Standort sowie die Erwartung, auch im Krankenstand erreichbar zu sein. Einige Nutzer:innen empfinden die Work-Life-Balance als nahezu nicht vorhanden und kritisieren, dass sie vor allem dem Management zugutekäme.
Demgegenüber stehen positivere Stimmen, die angemessene Arbeitszeiten und gelegentliche Möglichkeiten zum Arbeiten aus dem Ausland hervorheben. Auch die für ein Startup typischen hektischen Phasen werden laut einigen Nutzer:innen durch entsprechende Maßnahmen aufgefangen. Diese positiven Einschätzungen spiegeln jedoch nicht den allgemeinen Tenor wider.
43 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gute Idee, gute Menschen – die Führung verhindert vieles
2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Baierbrunn gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gut am Arbeitgeber finde ich die sinnstiftende Mission, das starke Produkt und die vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen. Das Team hält auch in schwierigen Situationen zusammen und identifiziert sich mit der Idee des Unternehmens. Das Unternehmen besitzt großes Potenzial, das aus meiner Sicht durch mehr Vertrauen, Eigenverantwortung und eine nachhaltigere Führungskultur noch besser genutzt werden könnte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich das ausgeprägte Micromanagement, die geringe Wertschätzung von Eigeninitiative sowie die fehlende Transparenz bei wichtigen Entscheidungen. Die Unternehmenskultur ist aus meiner Sicht stark kontrollorientiert und bietet erfahrenen Mitarbeitenden nur begrenzte Möglichkeiten, ihre Erfahrungen und Ideen einzubringen. Wiederkehrende Personalwechsel und schwer nachvollziehbare Kündigungen tragen zusätzlich zu einem geringen Sicherheitsgefühl bei.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Vertrauen statt Micromanagement Strukturierte Einarbeitung und professionelles Onboarding Mehr Offenheit für neue Ideen und unterschiedliche Perspektiven Nachvollziehbarere Personalentscheidungen Klare Strategie mit realistischen Wachstumszielen Stärkere Einbindung der Mitarbeitenden in Veränderungsprozesse
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre wird stark durch ein ausgeprägtes Kontroll- und Micromanagement geprägt. Eigenverantwortliches Arbeiten wird zwar kommuniziert, in der Praxis jedoch nur eingeschränkt gelebt. Entscheidungen werden häufig zentral getroffen und eng überwacht.
Image
Nach außen wird ubiMaster als innovatives EdTech-Unternehmen wahrgenommen. Intern werden jedoch viele der positiven Versprechen durch hohe Kontrolle, geringe Gestaltungsspielräume und schwer nachvollziehbare Personalentscheidungen relativiert. Das Produkt überzeugt stärker als die Unternehmenskultur.
Work-Life-Balance
Die Belastung ist phasenweise hoch. Die Erwartungen an Verfügbarkeit und Performance können erheblichen Druck erzeugen.
Karriere/Weiterbildung
Strukturierte Entwicklungsprogramme oder klare Karrierepfade sind kaum vorhanden. Weiterbildung erfolgt überwiegend in Eigeninitiative.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt nach meiner Einschätzung unter dem Niveau vergleichbarer Unternehmen im EdTech- und SaaS-Umfeld. Die Vergütung steht nicht immer im Verhältnis zur erwarteten Leistung und Verantwortung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen verfolgt einen gesellschaftlich sinnvollen Bildungsansatz. Im operativen Alltag spielen diese Themen jedoch eher eine untergeordnete Rolle.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden ist gut. Viele Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig und versuchen, die täglichen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Das Team ist einer der stärksten Aspekte des Unternehmens.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine Auffälligkeiten.
Vorgesetztenverhalten
Führung wird stark operativ und kontrollierend verstanden. Eigene Ideen, Kreativität und neue Lösungsansätze werden vor allem dann akzeptiert, wenn sie den Vorstellungen der Gründer entsprechen. Abweichende Sichtweisen werden eher kritisch betrachtet. Dies führt dazu, dass viele Mitarbeitende ihre Initiative im Laufe der Zeit deutlich reduzieren.
Arbeitsbedingungen
Technische Ausstattung und Arbeitsumfeld sind grundsätzlich in Ordnung. Das Unternehmen bietet moderne Arbeitsformen, die jedoch durch hohe Kontrolle teilweise relativiert werden.
Kommunikation
Strategische Entscheidungen und Personalmaßnahmen sind nicht immer nachvollziehbar. Insbesondere Kündigungen sorgen teilweise für Verunsicherung innerhalb der Belegschaft. Transparenz bei wichtigen Unternehmensentscheidungen könnte deutlich verbessert werden.
Gleichberechtigung
Keine negativen Erfahrungen gemacht.
Interessante Aufgaben
Das Produkt und die Mission besitzen grundsätzlich großes Potenzial. Dadurch ergeben sich interessante Aufgabenfelder. Allerdings schränken starre Vorgaben und begrenzte Gestaltungsspielräume die tatsächlichen Entwicklungsmöglichkeiten ein.
1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der größte Pluspunkt sind die engagierten und hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen, die sich gegenseitig unterstützen und trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein positives Arbeitsumfeld schaffen. Die flexible Arbeitsgestaltung kann für bestimmte Lebenssituationen von Vorteil sein. Außerdem bietet das Unternehmen grundsätzlich die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und Einblicke in ein dynamisches Scale-up-Umfeld zu erhalten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es fehlt häufig an Transparenz, strategischer Klarheit und offener Kommunikation seitens des Managements. Entscheidungen wirken teilweise wenig nachvollziehbar, während gleichzeitig ein hoher Grad an Kontrolle und geringer Gestaltungsspielraum wahrgenommen wird. Hinzu kommen ausbaufähige Karriereperspektiven, eine als unterdurchschnittlich empfundene Vergütung sowie eine Unternehmenskultur, in der Kritik und abweichende Meinungen nicht immer willkommen erscheinen.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz bei Entscheidungen und eine nachvollziehbare Kommunikation der Unternehmensstrategie würden das Vertrauen der Mitarbeitenden deutlich stärken. Eigenverantwortung sollte nicht nur kommuniziert, sondern auch gelebt werden, indem Feedback und neue Ideen tatsächlich berücksichtigt werden. Zudem wären marktgerechte Gehälter, klare Entwicklungsperspektiven und ein verlässlicher Zugang zu Weiterbildungsangeboten wichtige Schritte zur langfristigen Mitarbeiterbindung.
Arbeitsatmosphäre
Die Unternehmenskultur wirkt auf den ersten Blick modern. In der Praxis entsteht jedoch häufig der Eindruck, dass Eigenverantwortung vor allem dann geschätzt wird, wenn sie exakt mit den bereits getroffenen Entscheidungen übereinstimmt. Wer strategische Fragen stellt oder bestehende Prozesse hinterfragt, lernt schnell den Unterschied zwischen „Mitgestaltung“ und „Umsetzung“ kennen.
Image
Das externe Erscheinungsbild ist deutlich stärker als die interne Realität. Zwischen Kommunikation nach außen und den Erfahrungen vieler Mitarbeitender scheint eine gewisse Diskrepanz zu bestehen.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance hängt stark davon ab, wie konsequent man persönliche Grenzen setzt. Gerade in einem kostspieligen Umfeld wie München entsteht nicht immer der Eindruck, dass Vergütung, Erwartungen und Lebensrealität ausreichend aufeinander abgestimmt sind. Die offizielle Flexibilität klingt attraktiver, als sie sich im Alltag häufig anfühlt.
Karriere/Weiterbildung
Karrierepfade sind nur schwer erkennbar. Weiterbildungsbudgets existieren zwar auf dem Papier, die tatsächliche Nutzung hängt jedoch stark von individuellen Freigaben und Prioritäten ab. Dadurch entsteht wenig Planungssicherheit für die eigene Entwicklung.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung bewegt sich nach meiner Wahrnehmung eher am unteren Ende des Marktes. Gehaltsentwicklung wirkt wenig strukturiert und Anerkennung wird häufiger in Worten als in konkreten Entwicklungsmöglichkeiten ausgedrückt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wird ein modernes und verantwortungsbewusstes Bild vermittelt. Intern wäre es jedoch sinnvoll, denselben Fokus auch auf nachhaltige Personalentwicklung und langfristige Mitarbeiterbindung anzuwenden.
Kollegenzusammenhalt
Der größte Pluspunkt des Unternehmens sind die Kolleginnen und Kollegen. Viele unterstützen sich gegenseitig, teilen Wissen und schaffen trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein angenehmes Miteinander. Ohne diesen Zusammenhalt wäre der Arbeitsalltag für viele vermutlich deutlich herausfordernder.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine offensichtlichen negativen Erfahrungen, allerdings spielt Erfahrung insgesamt oft eine geringere Rolle als die Anpassung an bestehende Vorstellungen. Kritische Perspektiven werden nicht immer als Mehrwert wahrgenommen.
Vorgesetztenverhalten
Führung wird teilweise mit Kontrolle verwechselt. Es entsteht häufig der Eindruck, dass Entscheidungen bereits feststehen und Feedback vor allem der formalen Beteiligung dient. Strategische Klarheit und nachvollziehbare Prioritäten würden vielerorts mehr Vertrauen schaffen als zusätzliche Kontrollmechanismen.
Arbeitsbedingungen
Grundlegende Ausstattung sollte kein Diskussionsthema sein. Wenn Mitarbeitende über Arbeitsmittel mehrfach nachfragen müssen oder diese selbst organisieren, entsteht nicht gerade das Gefühl, dass Produktivität höchste Priorität hat.
Kommunikation
Transparenz scheint als Konzept bekannt zu sein, wird jedoch sehr selektiv angewendet. Entscheidungen werden häufig verkündet, ohne die zugrunde liegenden Überlegungen nachvollziehbar zu machen. Vertrauen wird erwartet, während Informationen eher nach dem Prinzip „Need to know“ verteilt werden.
Gleichberechtigung
Offiziell werden alle gleich behandelt. In der Praxis entsteht gelegentlich der Eindruck, dass einzelne Gruppen unterschiedlich bewertet werden, insbesondere wenn Kosten- und Personalentscheidungen getroffen werden. Mehr Transparenz würde helfen, solche Wahrnehmungen zu vermeiden.
Interessante Aufgaben
Die Mission klingt spannend, das operative Arbeiten kann jedoch ernüchternd sein. Ideen werden angehört, verschwinden danach aber nicht selten in einer organisatorischen Blackbox. Wer Gestaltungsspielraum sucht, sollte die Erwartungen eher konservativ halten.
7Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Hier mal eine neutrale Bewertung, die nicht von zu viel Hass oder zu viel Liebe geleitet ist
4,3
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Evtl. ein offenes Gespräch über die negativen Bewertungen hier. Das würde Licht ins Dunkel bringen. Auch wenn ich vollkommen zufrieden bei ubiMaster bin, verunsichern mich die krassen Schilderungen hier doch etwas. Ich kann mir vorstellen, dass es anderen zufriedenen Kolleg*innen genauso geht.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre in meinem Team ist top! Ich arbeite zugegeben aber auch remote für ubiMaster und bekomme deshalb nichts von der angeblich schlimmen Atmosphäre im Büro mit. Wenn ich mal vor Ort bin, scheint alles normal zu sein. Ich habe nie jemanden schreien gehört o. Ä. Alle gehen nett, freundlich und respektvoll miteinander um. Einen Stern Abzug gibt es, weil es immer mal wieder vorkommt, dass es stressig wird und die Arbeitsatmosphäre angespannt wird. Dies haben aber meiner Erfahrung nach nicht die Gründer zu verantworten, sondern die einzelnen Teams bzw. ihre Heads, die sich z .B. nicht an Absprachen halten oder Dinge nicht rechtzeitig kommunizieren. Diese Fehler dürfen dann andere Teams ausbaden. Das führt zu Unmut.
Work-Life-Balance
Dadurch, dass ich remote arbeite, ist die Work-Life-Balance super. Zum neuen Büro kann ich nicht viel sagen, außer, dass es mit der Bahn nur 2 Haltestellen weiter geht. Dass das für manche eine 1 Stunde längere Anfahrt bedeutet, kann ich persönlich mir deshalb nicht vorstellen. Was die 4 Tage Homeoffice-Pflicht angeht: Diese gilt nur für Personen aus München und es werden auch ggfs. Ausnahmen gemacht. Was der genaue (wahre) Grund für die neue Regelung ist, weiß ich nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass das Verhalten mancher Kolleg*innen (und ihre übertriebenen Kununu-Bewertungen) dafür verantwortlich ist.
Kollegenzusammenhalt
Es scheint sich eine toxische Gruppendynamik entwickelt zu haben. Das passiert oft, wenn man glaubt, dass man von einer Person schlecht behandelt wird und sich dann diese Person zum gemeinsamen Feind macht. Unnötiger Tratsch, Lästereien, gegenseitige Panikmache und Anstachelei sind dann vorprogrammiert. Das vermeintlich Negative wird dann gepusht und die positiven Dinge übersehen. Anstatt die positiven Bewertungen hier als Fake oder gekauft darzustellen, würde ich solchen Leuten empfehlen, die wirklich zufriedenen Mitarbeitenden ausfindig zu machen (denn ja, uns gibt es wirklich) und sie zu fragen, was sie so glücklich macht. Vielleicht öffnet sich dann eine andere Perspektive für euch. Der Zusammenhalt in meinem Team ist übrigens super.
Vorgesetztenverhalten
Der Head meines Teams ist spitze. Die Gründer sind immer nett und respektvoll zu mir und schätzen meine Arbeit. Unserem Team wird viel Vertrauen entgegengebracht. Dieses haben wir uns auch erarbeitet. Deshalb glaube ich, dass diejenigen, die sich hier beschweren, sicher nicht grundlos Kritik von den Gründern erhalten haben. Es gibt bei allem immer zwei Seiten. Trotzdem sollte Kritik immer konstruktiv und gewaltfrei kommuniziert werden. Im Sinne von "im Zweifel für den Angeklagten" ziehe ich deshalb einen Stern ab.
Arbeitsbedingungen
siehe Arbeitsatmosphäre und Kommunikation
Kommunikation
Es ist besser geworden, weil aus Fehlern gelernt wurde. Wie gesagt gab es hin und wieder Lücken in der Kommunikation, was das Arbeiten erschwerte. Auch wenn es sich nur um Kleinigkeiten handelte, wenn sich diese häufen, ist es nervig. Mit den Gründern hatte das mMn nichts zu tun, außer im Hintergrund spielte sich etwas ab, von dem ich nichts weiß. Meine Einschätzung ist eher, dass einige Teams mehr Micromanagement nötig haben/hatten und als das endlich der Fall wurde, lief es auch besser. Natürlich finden es Leute, die nicht möchten, dass man auf die Finger schaut, weil man so nicht mehr für weniger effektive Arbeit bezahlt werden kann, es nicht toll, wenn es plötzlich ein wenig mehr Micromanagement gibt. Als Teil eines Teams, das aber gerne und produktiv arbeitet, bin ich froh darum, dass regelmäßig für das Unternehmen ungeeignete Leute aussortiert werden. Früher brachten die Gründer allen ohne Ausnahme sehr viel (zu viel) Vertrauen entgegen. Das war offensichtlich der falsche Weg, weshalb viele Mitarbeitende gehen mussten, die dieses Vertrauen ausnutzten. Das ist zumindest mein Eindruck.
Karriere/Weiterbildung
Umgang mit älteren Kollegen
Gehalt/Benefits
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
5Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Wenn euch mental health was bedeutet, dann mach einen großen Bogen um dieses Unternehmen
1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vorgesetzte.
Arbeitsatmosphäre
Sehr bedrückend, fast schon depressiv. Alle wollen irgendwie so schnell wie möglich weg von diesem Unternehmen.
Image
Nach außen Top. Drinnen trifft einen die harte Realität. Druck, Micromanagement, das volle Paket.
Work-Life-Balance
Zu meiner Zeit wurden die office Zeiten willkürlich und absolut unverständlich verteilt. Andere 2 Tage, andere garnicht, wiederum einige 4 oder sogar 5 Tage Home-Office. Absolut nicht nachvollziehbar.
Kollegenzusammenhalt
Das ist das einzig positive. Die Kollegen waren echt lustig.
Vorgesetztenverhalten
Toxisch, herabwertend, teilweise aggressiv. Teilweise grenzwertige sprüche. Man ist froh, wenn die nicht da sind.
Kommunikation
Toxisch, abwertend, herablassend, ohne jeglichen Respekt oder sonstiges.(Nur von den Vorgesetzten)
Karriere/Weiterbildung
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gehalt/Benefits
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
10Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Finger weg! Wirklich! Bitte geht da nicht hin! Es sei denn du willst bis in die Psychiatrie gedemütigt werden!
1,4
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich IT in Baierbrunn gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegenzusammenhalt....wirklich! Mehr ist da nicht!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Herablassendes Verhalten den Mitarbeitern gegenüber. Sag was -> Job weg, hab ein Kind, dass du mal abholen musst weil krank -> Job weg, sei produktiv und innovativ -> Job weg, die Liste ist endlos
Verbesserungsvorschläge
Die Geschäftsführer sollten das Unternehmen verkaufen, sich über das Geld freuen und weit weit weg an einen sonnigen Ort ziehen. Jeder, der die Firma übernimmt und auch nur ein bisschen hinter der Idee des ganzen steht kann etwas bewirken!
Arbeitsatmosphäre
Toxisch und herablassend beschreibt es am Besten! Übrigens sind viele positive Bewertungen hier "gekauft" - ich habs gesehen, wie das veranlasst wurde. Lest euch nur mal die Beschreibungen durch. Ich denke man erkennt ganz gut, was echt und was fake hier ist. Die letzten 6 Monate verließen mehr als 25 Mitarbeiter das Unternehmen. Entweder sie kündigten (auf Grund von Burn-Out) oder wurden entlassen. Regelmäßig wird im Büro geschrien und gedemütigt (durch die Geschäftsführung). Maximal unprofessionell. Und vor allem als junge Frau hast du es schwer!
Image
Jeder fühlt sich unwohl! Nach aussen wird der Schein gewahrt und mit allen Mitteln versucht, die Mitarbeiter mundtot zu machen.
Work-Life-Balance
Existiert nur für die Geschäftsführung. Die legen sich alles so, wie es für die Beiden passt. Alle anderen müssen springen. Familie, Kinder, Privatleben....alles nichts wert.
Karriere/Weiterbildung
Der Beste Schritt nach vorne ist raus aus der Firma! Ich denke das beschreibt es ganz gut!
Gehalt/Benefits
Gehalt unterdurchschnittlich, Sozialleistungen sind eine halbe Packung Kekse, die dann einen Monat halten soll.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das große Märchen vom Helfer für Kinder, die sich keine Nachhilfe leisten können. Hinter verschlossenen Türen geht es aber nur darum, Geld zu verdienen.
Kollegenzusammenhalt
Leiden verbindet! Man sitzt zusammen im Boot und hilft sich wo es geht aus Angst und Unsicherheit am nächsten Tag keinen Job mehr zu haben.
Umgang mit älteren Kollegen
Vollkommen egal wie alt man ist....man steht immer auf der Abschussliste!
Vorgesetztenverhalten
Letztklassig, herablassend, demütigend, widerlich. Menschlich ist da nichts mehr vorhanden
Arbeitsbedingungen
Schwer bis unmöglich. Schlechte Ausstattung.
Kommunikation
Quasi nicht vorhanden. Kommunikation verstehe ich als bidirektional. Hier wird nur bestimmt und alles müssen schlucken oder gehen.
Gleichberechtigung
Absolut vorhanden....also wenn du ein Mann bist, der nichts sagt. Ansonsten wird's eher schwer!
Interessante Aufgaben
Überleben....das ist die Hauptaufgabe!
9Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Sozialer Impact nach außen – toxische Führung, Druck und Angst nach innen
1,1
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Kollegenzusammenhalt ist einer der wenigen wirklich positiven Aspekte im Unternehmen. Viele Mitarbeiter unterstützen sich gegenseitig und versuchen, die schwierigen Rahmenbedingungen gemeinsam aufzufangen. Gerade unter dem hohen Druck entsteht häufig ein ehrlicher und starker Zusammenhalt innerhalb der Teams.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Insbesondere die Führungskultur, das ausgeprägte Micromanagement, die Angstkultur sowie die fehlende Mitarbeiterbeteiligung bei wichtigen Entscheidungen. Der hohe Druck und die permanente Unsicherheit führen spürbar dazu, dass viele Mitarbeitende dauerhaft belastet sind. Besonders problematisch ist zudem die große Diskrepanz zwischen Außenwirkung und tatsächlichem Umgang mit Mitarbeitern.
Verbesserungsvorschläge
Solange sich die Führungskultur und der Umgang mit Mitarbeitenden nicht grundlegend verändern, sehe ich wenig Hoffnung auf eine echte und nachhaltige Verbesserung. Die zentralen Probleme wirken nicht strukturell zufällig, sondern tief in Führungsstil und Unternehmenskultur verankert. Weniger Kontrolle und Top-down-Denken, dafür mehr Vertrauen, Transparenz, fachlicher Austausch und echte Mitarbeiterbeteiligung wären aus meiner Sicht dringend notwendig.
Arbeitsatmosphäre
Viele Mitarbeitende kommen mit der Motivation ins Unternehmen, gesellschaftlich etwas Sinnvolles zu bewirken. Genau dieses Bild wird nach außen auch erfolgreich vermittelt. Die interne Realität habe ich jedoch als vollkommen gegenteilig erlebt.
Das Arbeitsumfeld ist geprägt von Micromanagement, Kontrolle und einem impulsiven Führungsstil. Vertrauen in Mitarbeitende scheint kaum vorhanden zu sein: Selbst kleine Entscheidungen müssen abgesegnet werden, Kommunikation wird eng überwacht und eigenständiges Arbeiten dadurch massiv eingeschränkt. Statt Motivation entstehen dauerhaft Unsicherheit und Angst – verstärkt durch die extrem hohe Fluktuation und die ständige Ungewissheit, wer als Nächstes das Unternehmen verlässt.
Gleichzeitig fehlt es an strategischer Klarheit. Prioritäten ändern sich kurzfristig, Entscheidungen wirken häufig überhastet und deren Folgen müssen anschließend von den Teams aufgefangen werden. Unrealistische Zielvorgaben und permanenter Druck gehören dabei zum Alltag.
Image
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als modern, innovativ, menschenorientiert und gesellschaftlich relevant. Intern erleben viele Mitarbeitende jedoch eine deutlich andere Realität. Besonders auffällig ist die Diskrepanz zwischen dem öffentlichen Außenbild und den Erfahrungen vieler Mitarbeitender im Arbeitsalltag. Nach außen wird sehr viel Wert darauf gelegt, ein positives und modernes Bild des Unternehmens zu vermitteln – auch über Presse, Social Media oder Bewertungsplattformen. Intern spiegeln Arbeitskultur, Führung und Umgang mit Mitarbeitenden dieses Bild aus Sicht vieler Beschäftigter jedoch häufig nicht wider.
Wer sich ein realistisches Bild machen möchte, sollte insbesondere die ausführlichen kritischen Bewertungen aufmerksam lesen. Diese spiegeln aus meiner Sicht die tatsächliche Mitarbeitererfahrung deutlich stärker wider als viele der auffallend generischen Bestbewertungen, die teilweise eher wie PR-Texte als wie authentische Erfahrungsberichte wirken.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance hat sich in den letzten Monaten massiv verschlechtert. Der anstehende Umzug vom Stadtgebiet ins Umland sowie zusätzliche verpflichtende Präsenztage wurden ohne vorherige Mitarbeiterbeteiligung beschlossen. Für viele bedeutet das deutlich längere Arbeitswege, weniger Flexibilität und zusätzliche Belastung. Begründet wird dies als „Stärkung der Unternehmenskultur“ – tatsächlich erreicht man damit bei vielen Mitarbeitenden jedoch genau das Gegenteil.
Die nach außen stark kommunizierte soziale Haltung wirkt intern zunehmend wie ein Lippenbekenntnis. Statt Mitarbeitende und Teams tatsächlich zu entlasten und flexible Arbeitsmodelle zu ermöglichen, entsteht bei vielen eher der Eindruck, dass mit zusätzlicher Präsenzpflicht vor allem Kontrolle und Anpassung erzwungen werden sollen. Besonders widersprüchlich wirkt dabei, dass einzelne Personen weiterhin von Remote-Regelungen profitieren, während andere deutlich stärker zur Präsenz verpflichtet werden.
Und statt Mitarbeiterbindung aufzubauen, führt das Vorgehen der Geschäftsleitung bei vielen eher zu Frustration, mentalem Stress und dem Wunsch, das Unternehmen zu verlassen.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt zwar ein Weiterbildungsbudget, in der Praxis ist dieses jedoch nur schwer sinnvoll einzusetzen und wird kaum aktiv begleitet oder gefördert. Insgesamt entsteht wenig der Eindruck, dass langfristige Mitarbeiterentwicklung oder nachhaltige Karriereperspektiven wirklich Priorität haben.
Gehalt/Benefits
Gehalt und Bonusstrukturen wirken insgesamt wenig transparent und teilweise schwer nachvollziehbar. Auch Zielvereinbarungen und variable Bestandteile erscheinen für viele Mitarbeitende wenig klar und eher subjektiv beeinflusst.
Selbst wenn in manchen Positionen durchaus gute Gehälter gezahlt werden, scheint dies die grundlegenden Probleme bei Führung, Arbeitskultur und Belastung langfristig nicht ausgleichen zu können.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Beim Umwelt- und Sozialbewusstsein entsteht häufig eher der Eindruck einer starken Außenvermarktung als einer tatsächlich spürbaren Unternehmenskultur. Selbstverständlichkeiten wie ein papierarmes Office werden bereits deutlich als Nachhaltigkeit hervorgehoben, während viele Mitarbeitende im Arbeitsalltag von den kommunizierten Werten nur wenig wahrnehmen.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist einer der wenigen wirklich positiven Aspekte im Unternehmen. Viele Mitarbeitende unterstützen sich gegenseitig und versuchen, die schwierigen Rahmenbedingungen gemeinsam aufzufangen. Gerade durch den hohen Druck und die angespannte Atmosphäre entsteht häufig ein starker Zusammenhalt. Dieser wird jedoch durch die extrem hohe Fluktuation kontinuierlich geschwächt. Teams verändern sich permanent, Kolleginnen und Kollegen verlassen regelmäßig kurzfristig das Unternehmen oder werden ausgetauscht. Nachhaltige Teamstrukturen können dadurch kaum entstehen. Teamleads sind zwar bemüht, ihre Teams zu unterstützen. Gleichzeitig entsteht häufig der Eindruck, dass sie vor allem dazu angehalten sind, den Druck, die kurzfristigen Richtungswechsel und die unrealistischen Zielvorgaben der Geschäftsführung an ihre Teams weiterzugeben.
Umgang mit älteren Kollegen
Erfahrung, Seniorität und langfristige Mitarbeiterbindung scheinen im Unternehmen insgesamt kaum eine Rolle zu spielen. Ältere oder langjährige Mitarbeitende sind entsprechend selten, während einzelne Ausnahmefälle nach außen häufig in ein stark positives Licht gerückt werden.
Vorgesetztenverhalten
Das Führungsverhalten der Gründer ist aus meiner Sicht der größte Problempunkt im Unternehmen und prägt die gesamte Arbeitskultur. Der Führungsstil ist stark von Micromanagement, Kontrolle, Druck und ausgeprägtem Top-down-Denken geprägt. Mitarbeiter werden zwar aufgrund ihrer Expertise eingestellt, erwartet wird jedoch vor allem, Entscheidungen und Sichtweisen der Gründer widerspruchslos mitzutragen – unabhängig davon, ob diese fachlich sinnvoll oder nachvollziehbar sind.
Unrealistische Zielvorgaben, kurzfristige Richtungswechsel und permanenter Druck gehören zum Alltag. Statt Vertrauen oder fachlichem Austausch entsteht bei vielen zunehmend der Eindruck, dass vor allem mit Macht, Kontrolle und Angst geführt wird.
Besonders schwierig ist der Umgang mit Kritik oder abweichenden Meinungen. Wer Probleme anspricht oder Entscheidungen hinterfragt, erlebt häufig eine schnelle Abwertung. Viele lernen deshalb sehr schnell, lieber nichts mehr offen anzusprechen. Teamleads oder HR scheinen innerhalb dieser Strukturen kaum echten Einfluss zu haben.
Arbeitsbedingungen
Die technische und ergonomische Ausstattung wirkte lange wenig zeitgemäß. Veraltete Arbeitsgeräte, fehlende ergonomische Arbeitsplätze und schleppende Ersatzbeschaffung gehörten für viele Mitarbeiter zum Alltag. Zwar scheint sich dies mit dem geplanten Umzug teilweise zu verbessern, gleichzeitig steigt die Belastung an anderer Stelle deutlich.
Der Umzug vom Stadtgebiet ins Umland sowie zusätzliche verpflichtende Präsenztage bedeuten für viele Mitarbeiter längere Arbeitswege und mehr Stress im Alltag – ohne erkennbare Rücksicht auf individuelle Umstände.
Mental Health und nachhaltiges Wohlbefinden scheinen insgesamt kaum eine Rolle zu spielen. Im Vordergrund steht vor allem der Leistungsgedanke – unabhängig davon, wie hoch die dauerhafte Belastung tatsächlich ist. Besonders widersprüchlich wirkt dies bei einem Unternehmen, das selbst entsprechende Benefits und moderne Arbeitskultur nach außen vermarktet. Gleichzeitig gibt es intern kaum nennenswerte echte Benefits. Selbst grundlegende Leistungen wie die betriebliche Altersvorsorge bewegen sich eher auf Minimalniveau, während Standardleistungen wie ein Deutschlandticket bereits als „Mobilitätspaket“ verkauft werden.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist stark top-down geprägt und von fehlender Transparenz gekennzeichnet. Entscheidungen mit erheblichen Auswirkungen auf den Arbeitsalltag werden getroffen, ohne Mitarbeiter ernsthaft einzubeziehen – selbst grundlegende Maßnahmen zur Einholung von Feedback, wie Mitarbeiterumfragen oder offene Diskussionen, finden faktisch nicht statt.
Feedback und konstruktive Kritik sind nur solange erwünscht, wie sie der Sichtweise der Gründer entsprechen. Abweichende Meinungen oder kritische Nachfragen werden häufig scharf abgeblockt oder Mitarbeitende vor anderen abgewertet. Teilweise wird sogar in Abwesenheit negativ über einzelne Personen gesprochen, was das ohnehin angespannte Klima zusätzlich belastet.
Dadurch entsteht langfristig eine Kultur der Unsicherheit und Angst. Viele Mitarbeiter lernen sehr schnell, Probleme oder Kritik lieber nicht mehr offen anzusprechen, da der Eindruck entsteht, dass kritische Stimmen früher oder später aus dem Unternehmen gedrängt werden.
Gleichberechtigung
Themen wie Gleichberechtigung, moderne Arbeitskultur und Wertschätzung werden nach außen stark kommuniziert und wirken häufig eher wie Teil der Unternehmensvermarktung. Im Arbeitsalltag erleben viele Mitarbeitende jedoch wenig davon. Entscheidungen und der Umgang mit Mitarbeitenden wirken dabei häufig stark von den subjektiven Vorstellungen der Geschäftsführung geprägt.
Interessante Aufgaben
Viele Mitarbeitende starten aufgrund des gesellschaftlich sinnvollen Produkts zunächst sehr motiviert im Unternehmen. Inhaltlich gäbe es grundsätzlich spannende Aufgaben mit echtem Potenzial.
In der Praxis ist der Gestaltungsspielraum jedoch häufig eingeschränkt, da fachliche Expertise oft gar nicht wirklich erwünscht scheint, sobald sie den Vorstellungen der Geschäftsführung widerspricht. Interessenten sollten sich daher nicht ausschließlich vom Produkt oder der Außenwirkung leiten lassen, sondern auch die internen Strukturen kritisch hinterfragen.
10Hilfreichfinden das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Schön, dass es ubiMaster gibt! Klare Empfehlung für alle, die sich auch mit Bildungsgerechtigkeit identifizieren!
5,0
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Produktidee ist genial! Auch nach mehreren Jahren macht mir die Arbeit noch immer so viel Spaß, wie am ersten Tag. Und das liegt auch an der Wertschätzung und den kleinen Aufmerksamkeiten (Lebkuchenherz zum Oktoberfest, Weihnachtsgeschenkchen, Osterhäsle mit handschriftlichem Gruß), die ich hier erhalte..
Arbeitsatmosphäre
Bei mir im Team echt super! Ich fühle mich sehr wohl bei der Arbeit.
Work-Life-Balance
Kann es mir nicht besser vorstevorstellen. Sogar zwei Wochen arbeiten aus dem Ausland können beantragt werden.
Karriere/Weiterbildung
1000€ Weiterbildungsbudget pro Kopf und Jahr. Ich finde das gut!
Gehalt/Benefits
Ich finde das neue Bonussystem echt klasse! So werden alle Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligt und Leistung wird belohnt.
Vorgesetztenverhalten
Sehr fair und warmherzig. Zu allem erfolgt Rücksprache im Team und dann werden Entscheidungen getroffen.
Kommunikation
Es gibt regelmäßige wöchentliche Team-Meetings, bei denen alles Wichtige besprochen wird und Neuigkeiten weitergegeben werden. So ist man immer up to date. Zusätzlich werden in einem monatlichen Firmenmeeting alle Mitarbeiter über wesentliche Entwicklungen der Firma informiert. Und schließlich gibt es auch noch die ubiPress, da erhält man monatlich die News in lockerer, leicht lesbarer Form. Und besteht doch einmal zusätzlicher Redebedarf, kann jederzeit mit den Vorgesetzten ein termin vereinbart werden.
Interessante Aufgaben
Die Bildungsgerechtigkeit liegt mir sehr am Herzen und ich habe viele Ideen, die gehört werden und so ergeben sich auch laufend neue und interessante Aufgaben.
Image
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Hochintelligente Mitarbeiter einstellen und sie mit Mikromanagement überlasten
1,0
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Verbesserungsvorschläge
Vorschläge von motivierten und erfahrenen Mitarbeiter annehmen.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Stimmung der Kollegen sehr angespannt und von Angst geprägt ist. Meine Motivation nimmt auch ab, weil ich nicht hinter den Entscheidungen der Gründer stehe. Meine Produktivität leidet stark, weil Themen wie Entlassungen oder das Verhalten von den Gründern gegenüber Kollegen sehr viel Raum einnehmen und insgesamt für eine sehr schlechte Stimmung im Büro sorgen.
Work-Life-Balance
Balance gibt es in diesem Unternehmen nicht. Arbeite bei ubimaster, wenn du nur Work möchtest.
Kollegenzusammenhalt
Empfinde ich als sehr gut, weil man gemeinsam unter der Führung leidet. Die Fluktuation und der Workload sind aber sehr hoch, weshalb ich mich nicht mehr bemühe, die neuen Kollegen kennenzulernen.
Vorgesetztenverhalten
Mir lag es sehr am Herzen hier eine echte Bewertung zu hinterlassen, da Kununu eine wichtige Stimme der Belegschaft ist und anstatt, dass man die hier verfassten Bewertungen von ehemaligen und bestehenden MA mal ernst nimmt und reflektiert, werden einfach positive Fake Bewertungen geschrieben und damit versucht, der Belegschaft ihre Stimme zu nehmen.
Kommunikation
Ich habe extreme Probleme mit dem Gründer zu sprechen. Meine Ideen werden nie angenommen, es sei denn, ich habe sie so verpackt, als wäre es seine eigene.
Durch die impulsive Art der Führung, ist die Kommunikation sehr mühsam.
In den getroffenen Entscheidungen wird die Belegschaft ignoriert. Das neue Büro in Pullach ist nur für die Chefs ein guter Standort. Für die meisten Kollegen bedeutet die Änderung ein längerer Arbeitsweg und die 4-Tage-Büropflicht signifikant eine Verschlechterung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Änderung wurde im Unternehmen kommuniziert, als alles bereits entschieden war.
Image
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
10Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement in Baierbrunn gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Image, purpose, meritocratic style
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Many people dont know the brand yet
Verbesserungsvorschläge
I guess the company should talk more about itself in public so that people and potential employees know it .
Arbeitsatmosphäre
I'd like to comment on the very positive working climate which is driven by a stong purpose and the kind of meritocracy which is typical for a scale-up company
Image
This is the great plus, everybody loves the purpose of the company. When I talk to my friends they say "why did this not exist when we went to school"
Work-Life-Balance
The company promotes a healthy balance between performance and spare/ family time. No abundant working hours, just right-levelling for what is needed to deliver.
Karriere/Weiterbildung
I have already seen colleagues being promoted and in my view these were always people who really deserved it. I think it is meritocratic and I receive a budget for personal development every year
Gehalt/Benefits
Could be always more but I guess is average to above average in Munich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
The company has a sustainability DNA, it starts even with small things like saving electricity and giving free public transport tickets.
Kollegenzusammenhalt
My colleagues and me are well organized and can help each other - also a well thought-through concept that we have a certain overlap in tasks.
Umgang mit älteren Kollegen
Also there is a wide range of ages, not only hip young startup people, also seasoned colleagues, which brings a lot of experience in.
Vorgesetztenverhalten
My boss is very clear in what is expected from me and my team and how it will be measured. If something goes wrong it is ok - always with one caveat: we need to learn from the mistake. Real growth mindsets at work.
Arbeitsbedingungen
Cool office industrial stlye, and soon high-end office with interior I have not experienced so far in my career.
Kommunikation
My boss and the management is extremely precise and transparent what the long-term and short-term goals are and are driving everyone towards these goals - no ambiguity.
Gleichberechtigung
Well done, my colleagues have a variety on backgrounds, cultures, genders, ages.
Interessante Aufgaben
The is rewarding and interesting per se - as we have a great purpose and impact agenda. On top, we are encouraged to use new concepts and tools such as AI to improve outcome and efficiency.
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Kontrolle, Unsicherheit und mangelnde Wertschätzung
1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Baierbrunn gearbeitet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Arbeitsklima, die Fehlerkultur, den neuen Bürostandort.
Verbesserungsvorschläge
Den Angestellten respektvoll gegenübertreten, Kontrolle reduzieren und Potenziale fördern, ehrlich kommunizieren und nicht alles schönreden. Den Menschen als Menschen sehen, nicht nur als Arbeitskraft.
Arbeitsatmosphäre
Druck & Unsicherheit: Jede Woche geht mindestens ein Kollege, entweder weil er gekündigt wird oder sich der Druck auf die Gesundheit auswirkt. Das Resultat ist extreme Unsicherheit, denn wer nicht ja und amen sagt, muss gehen. Wer seine Meinung zu stark vertritt muss gehen. Wer etwas an den aktuellen Bedingungen verändern will muss gehen. Anstatt das Potenzial von Kollegen zu nutzen, werden sie demotiviert ung bis ins Detail kontrolliert. Dazu kommt die generelle Unsicherheit, wo das Unternehmen hin will. Hier gibt es keinen großen Fahrplan, sondern spontane, überhastet wirkende Entscheidungen, die sich regelmäßig ändern. Das sollen dann einzelne Mitarbeiter rausreißen, indem sie utopische Zielvorgaben erfüllen und gleichzeitig vorherige Aussagen an Kunden relativieren oder sogar als Erfolge verkaufen müssen, während sie gleichzeitig gegeneinander aufgehetzt werden.
Work-Life-Balance
Die einzelnen Teams sind spürbar unterbesetzt, Überstunden teilweise durch das Gehalt abgegolten und jetzt kommt der Umzug hinzu, der für viele Kollegen einen deutlich längeren Arbeitsweg bedeutet. Von jetzt auf gleich bei vielen eine Stunde pro Tag mehr. Dazu kommt der gerade eingeführte 4. Pflicht-Büro-Tag, da kommt also nochmal Reisezeit drauf. Für Leute, die sich für den neuen Standort bewerben und alle Bedingungen kennen, ist das ok. Wer unter anderen Voraussetzungen in das Unternehmen gekommen ist, für den ist das kaum tragbar. Zumal der "Ausgleich" im "Mobilitätspaket" das Deutschlandticket oder ein Benzinkostenzuschlag ist. Abgesehen davon, dass man davon die verlorene Lebenszeit nicht zurück bekommt, zeigt der daraus zu berechnende "Stundenlohn" die Wertschätzung, die dem einzelnen hier entgegengebracht wird. Auch an Krankheitstagen wird erwartet telefonisch erreichbar zu sein.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ist kein Thema im Unternehmen.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt ein Weiterbildungsbudget, aber die Nutzung ist schwierig.
Kollegenzusammenhalt
In den Teams ist der Zusammenhalt sehr gut und auch über die Abteilungsgrenzen hinweg. Leider erschwert es die hohe Fluktuation, die Kollegen wirklich kennenzulernen.
Vorgesetztenverhalten
Kontrolle, fehlende Transparenz, fehlende Wertschätzung der Arbeit und der Person. Es werden Fehler gesucht und in großer Runde breitgetreten. Außerdem wird die Verantwortung für ungewollte Entwicklungen den Kollegen zugeschoben, während sich die Erfolge von Mitarbeitenden auf die eigene Fahne geschrieben werden.
Arbeitsbedingungen
Die aktuelle Büroausstattung ist ungenügend, was sich mit dem neuen Büro aber bessern soll.
Kommunikation
Nur top down. Änderungen wie Homeoffice-Regelungen und der Umzug des Unternehmens an einen Standort außerhalb Münchens oder Kündigungen von Führungspersonal werden in der Chefetage beschlossen und mit Inkrafttreten auf sehr unschöne Art und Weise kommuniziert. Hier wird niemand gehört oder nach seiner Meinung gefragt. Das friss oder stirb Prinzip ist Gang und Gäbe.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist durchschnittlich, der enthaltene Bonus ist an kaum erfüllbare teilweise nicht einmal selbst beeinflussbare Ziele geknüpft.
Interessante Aufgaben
Aufgaben werden zugewiesen. Es ist nicht vorgesehen die Initiative zu ergreifen, Neues vorzuschlagen oder über den Tellerrand hinauszudenken.
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Basierend auf 50 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird ubiLearning Solutions durchschnittlich mit 3,7 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Bildung (3,6 Punkte). 47% der Bewertenden würden ubiLearning Solutions als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 50 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Umgang mit älteren Kollegen und Work-Life-Balance den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 50 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich ubiLearning Solutions als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.