2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Zentral gelegen, zahlreiche Einkaufs- und Gastronomieangebote in direkter Nachbarschaft, interessante Betriebsräume, sehr gute Anbindung an den ÖPNV.
Wenig Stellplätze. Die Aufzüge funktionieren nicht immer.
Die Geschäftsführung sollte ihrer Vorbildfunktion nachkommen. Die Kommunikation sollte transparenter und auf Augenhöhe stattfinden. Empathie wäre eine ganz gute Sache. Den Angestellten sollte eine zumutbare Arbeitsatmosphäre geschaffen werden.
Die Geschäftsführung arbeitet viel mit Kontrollmechanismen und handelt sehr hierarchisch. Es gibt überdurchschnittlich viele Abmahnungen und Kündigungen. Angestellte fühlen sich häufig überwacht und gegeneinander aufgebracht beziehungsweise ausgefragt. Dadurch entsteht ein toxisch wirkendes Betriebsklima in dem Angst eine viel zu große Rolle spielt und viele Angestellte fürchten, jederzeit aufgrund vermeintlicher Fehler oder sogar unter vorgeschobenen Gründen aus dem Betrieb entlassen zu werden. Kündigungen seitens der Belegschaft werden meist sehr wohlwollend entgegengenommen da man anscheinend darauf hofft, diese Arbeitnehmer durch günstigere Alternativen die weniger "aufsässig" sind (also idealerweise keine Fragen mehr stellen) zu ersetzen.
Der Betrieb hatte bis vor einiger Zeit noch ein sehr gutes Image und es galt als eine Auszeichnung, dort zu arbeiten. Inzwischen wirkt es allerdings ein wenig angegriffen.
Branchenüblich. Wer sich bewusst für die Kulturszene entscheidet, weiß, worauf er oder sie sich einlässt.
Kleines Unternehmen, also überschaubare Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Das Gehalt für die Angestellten ist "branchenüblich" - also relativ gering. Meistens erfolgt die Bezahlung allerdings immerhin pünktlich. Die Geschäftsführung ist vermutlich ein anderes Kapitel. Im Service gibt es Trinkgeld. Die gesetzlichen Sozialleistungen finden statt. Tatsächliche Benefits wie Fahrtkosten, Sport- und Gesundheitsangebote, Urlaubsgeld oder Essenszuschüsse existieren soweit ich weiß nicht.
Aber es gibt, der Vollständigkeit halber und weil dies in anscheinend sämtlichen bisherigen Stellenausschreibungen betont wurde eine "sehr gute Kaffeemaschine".
Es gab einst Ansätze zur Nachhaltigkeit. Diese sind leider anscheinend größtenteils weggespart worden. Angeblich kommt der Strom aber von Green Energy. Soli- und Spendenaktionen gab es früher auch mal, aktuell allerdings dem Vernehmen nach nicht.
Der Zusammenhalt auf Ebene der Angestellten ist gut bis sehr gut. Die Kommunikation findet auf Augenhöhe statt und man hilft sich gegenseitig, wann immer es die Kapazitäten zulassen - im Guten wie im Schlechten.
Älteren Kollegen kommt keine bessere oder schlechtere Behandlung als dem Rest der Belegschaft zugute. Allerdings gilt zu beachten, dass aufgrund der sehr hohen Personalfluktuation in den letzten Jahren kaum noch Leute im Betrieb sind, die länger als ein paar Jahre dort arbeiten.
Da es auf Ebene der Angestellten eigentlich keine "richtigen" Vorgesetzten gibt und zumindest hier die Hierarchien verhältnismässig flach sind kann ich nur versuchen, das Verhalten der Geschäftsführung zu beschreiben.
Diese fordert sehr viel und gibt gefühlt recht wenig. Von selbst aufgestellten Regeln scheint sie größtenteils befreit zu sein. Mitglieder der Geschäftsführung sind häufig nicht anzutreffen und niemand weiß so recht, so sie sich aufhalten. Hallo und Tschüss sind meist Fremdworte. Urlaub wird selten offiziell angekündigt aber dafür extrem häufig genommen. Der Umgangston ist oft harsch und herablassend, Kritik wird selten angenommen beziehungsweise Fehlverhalten schnell auf andere übertragen. Lob ist selten und wird häufig im gleichen Atemzug negiert. Wie so eine Vorbildfunktion oder gar Motivation der Angestellten gegeben sein soll erscheint mir schleierhaft.
Die Arbeitsbedingungen sind natürlich, wie es für eine Eventlocation denkbar ist, sehr unterschiedlich.
Nachts bei Veranstaltungen ist es selbstverständlich sehr laut und dunkel, in einigen Bereichen relativ stickig und es gibt keine dedizierten Ruheräume, maximal Provisorien. Um die Einhaltung von Arbeitszeiten wird sich meines Wissens nach nicht besonders gekümmert. Auch Arbeitsschutz spielt anscheinend keine besonders große Rolle. Viele Personen, die im Service arbeiten wirken ungeschult und auch hier macht die hohe Fluktuation keinen besonders guten Eindruck.
Die Arbeitsplätze für das Tagesgeschäft sind durchschnittlich ausgestattet. Durch die architektonischen Begebenheiten des Gebäudes ist nicht viel Tageslicht existent. Die Angestellten sitzen an ausreichend großen, leider nicht höhenverstellbaren Schreibtischen, überwiegend mit externen Monitoren ausgestattet. Leider ist es allerdings offenbar so, dass das Unternehmen nicht standardmässig alle Arbeitsgeräte zur Verfügung stellt und einige Angestellte daher beispielsweise ihre privaten Endgeräte wie Laptops und fast alle ihre eigenen Mobiltelefone nutzen müssen.
Die internen Kommunikationsstrukturen gestalten sich relativ schwammig und intransparent. Die Geschäftsführung handelt offenbar weitestgehend eigenständig, das Personal wird meistens vor vollendete Tatsachen gestellt. Es existiert zwar ein Betriebsrat, dieser wird dem Vernehmen nach aber so gut wie nie beispielsweise in Einstellungsprozesse einbezogen.
Die Hamburger Club- und Eventszene ist traditionell recht divers aufgestellt, dadurch gibt es im Betrieb zumindest an der Oberfläche keine sichtbare Benachteiligung zwischen den Geschlechtern.
Die Belastung erscheint relativ hoch - was vermutlich unter Anderem daran liegt, dass weggefallene Stellen nicht immer hundertprozentig neu besetzt werden sondern Aufgaben auf die verbliebene Belegschaft übertragen werden. Die Ausgestaltung der eigenen Arbeitsbereiche fällt gefühlt sehr gering aus, da die Vorgaben der Geschäftsführung selten Raum für eigene Kreativprozesse bieten.