Interessante Aufgaben, aber problematische Führung, Kommunikation und Work-Life-Balance
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die fachlichen Aufgaben und Projekte waren interessant und abwechslungsreich. Gerade die inhaltliche Arbeit war für mich der stärkste Punkt der Beschäftigung. Mehrere Kolleginnen und Kollegen habe ich als freundlich, hilfsbereit und angenehm in der Zusammenarbeit erlebt. Meine Kritik richtet sich daher ausdrücklich nicht pauschal gegen die Belegschaft.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe die Arbeitsatmosphäre als angespannt und stark kontrolliert empfunden. Tagespläne, Aufgabenstände und offene Punkte wurden eng verfolgt, wodurch bei mir teilweise der Eindruck von Micromanagement und geringem Vertrauen entstand. Gleichzeitig fehlte mir in der Einarbeitungsphase direktes, regelmäßiges und konstruktives Feedback.
Ein großer Teil der organisatorischen Kommunikation lief über verschiedene WhatsApp-Gruppen. Dort wurden unter anderem Tagespläne, Aufgabenstände, offene Punkte sowie teilweise Fehler und Korrekturen einzelner Mitarbeiter thematisiert. Kritik hätte ich mir stärker im direkten Gespräch gewünscht.
Auch die Abgrenzung von Arbeits- und Freizeit habe ich als problematisch erlebt. Während meiner kurzen Beschäftigungszeit gab es mehrfach dienstliche Anfragen außerhalb der regulären Arbeitszeit sowie am Wochenende. An einem gesetzlichen Feiertag erhielt ich auf meinem privaten Mobiltelefon die Aufforderung, meine dienstlichen E-Mails zu lesen, verbunden mit dem Hinweis auf mögliche Konsequenzen.
An einem zuvor genehmigten Urlaubstag erhielt ich ebenfalls mehrere Arbeitsanfragen. Ich antwortete darauf mit „Ja, am Montag“. Anschließend wurde mir für Montag ein Gespräch angekündigt, in dem mir schließlich die Kündigung mitgeteilt wurde. Ich beschreibe hier ausdrücklich nur die zeitliche Abfolge, wie ich sie erlebt habe. Diese empfand ich als sehr befremdlich.
Irritiert hat mich außerdem ein Vorgang bei einem anderen Mitarbeiter. Am 04.04. wurde dieser in einer internen Unternehmensgruppe ausdrücklich für seinen Elan, eigene Impulse und den „frischen Wind“ gelobt; zugleich wurde die zukünftige Zusammenarbeit positiv hervorgehoben. Am 07.04. wurde das Arbeitsverhältnis beendet. Diese sehr eng aufeinanderfolgenden Aussagen und Entscheidungen haben bei mir Zweifel an der Transparenz und Vorhersehbarkeit von Personalentscheidungen hinterlassen.
Die fachliche Arbeit selbst war interessant. Aus meiner Sicht wurden die positiven Aspekte jedoch durch Probleme bei Führung, Kommunikation, Einarbeitung und Work-Life-Balance deutlich überschattet.
Verbesserungsvorschläge
Eine deutlich strukturiertere Einarbeitung mit klaren Zuständigkeiten und festen Ansprechpartnern wäre aus meiner Sicht wichtig. Kritik und Fehler sollten möglichst direkt und konstruktiv mit der betreffenden Person besprochen werden, statt sie über Gruppen oder indirekte Kommunikation zu thematisieren. Außerdem sollte stärker darauf geachtet werden, Arbeitszeit und Freizeit klar voneinander zu trennen. Dienstliche Anfragen außerhalb der regulären Arbeitszeit, an Wochenenden oder an freien Tagen sollten auf wirklich notwendige Fälle beschränkt bleiben. Auch bei Personalentscheidungen und Rückmeldungen wäre aus meiner Sicht mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit wünschenswert.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe die Arbeitsatmosphäre als angespannt und stark kontrolliert empfunden. Tagespläne, Aufgabenstände und offene Punkte wurden eng verfolgt. Für mich entstand dadurch teilweise der Eindruck von Micromanagement und geringem Vertrauen. Gerade in der Einarbeitungsphase hätte ich mir mehr direkte Rückmeldung und Unterstützung gewünscht.
Kommunikation
Ein großer Teil der organisatorischen Kommunikation lief über verschiedene WhatsApp-Gruppen. Dort wurden unter anderem Tagespläne, Aufgabenstände, offene Punkte sowie teilweise Fehler und Korrekturen einzelner Mitarbeiter thematisiert. Ich hätte mir gewünscht, dass Kritik stärker im direkten Gespräch erfolgt.
An einem Freitagabend wurde außerdem die Abgabe von Leistungsaufzeichnungen für den folgenden Samstagmorgen verlangt. Insgesamt empfand ich die Kommunikation häufig als kurzfristig und belastend.
Kollegenzusammenhalt
Mehrere Kolleginnen und Kollegen habe ich als freundlich und hilfsbereit erlebt. Meine Kritik richtet sich ausdrücklich nicht pauschal gegen die Belegschaft.
Work-Life-Balance
Während meiner kurzen Beschäftigungszeit gab es mehrfach dienstliche Anfragen außerhalb der regulären Arbeitszeit sowie am Wochenende. An einem gesetzlichen Feiertag erhielt ich auf meinem privaten Mobiltelefon die Aufforderung, meine dienstlichen E-Mails zu lesen, verbunden mit dem Hinweis auf mögliche Konsequenzen.
Auch an einem zuvor genehmigten Urlaubstag erhielt ich mehrere Arbeitsanfragen. Ich antwortete darauf mit „Ja, am Montag“. Anschließend wurde mir für Montag ein Gespräch angekündigt, in dem mir schließlich die Kündigung mitgeteilt wurde. Ich beschreibe hier ausdrücklich nur die zeitliche Abfolge, wie ich sie erlebt habe. Diese empfand ich als sehr befremdlich.
Im internen Leitfaden zur digitalen Zusammenarbeit wurde gleichzeitig darauf hingewiesen, Freizeit zu schützen. Die praktische Umsetzung habe ich anders erlebt.
Vorgesetztenverhalten
Den Führungsstil habe ich als stark kontrollierend und teilweise konfrontativ erlebt. Mir fehlten Wertschätzung, transparente Kommunikation und direktes konstruktives Feedback.
Besonders irritierend fand ich auch einen Vorgang bei einem anderen Mitarbeiter: Am 04.04. wurde dieser in einer internen Unternehmensgruppe ausdrücklich für seinen Elan, eigene Impulse und den „frischen Wind“ gelobt; zugleich wurde die zukünftige Zusammenarbeit positiv hervorgehoben. Am 07.04. wurde das Arbeitsverhältnis beendet. Diese zeitlich sehr eng aufeinanderfolgenden Aussagen und Entscheidungen haben bei mir Zweifel an der Transparenz und Vorhersehbarkeit von Personalentscheidungen hinterlassen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben und Projekte waren fachlich abwechslungsreich und interessant. Gerade deshalb fand ich es schade, dass die positiven fachlichen Aspekte aus meiner Sicht durch Probleme bei Führung, Kommunikation und Organisation stark überschattet wurden.
Arbeitsbedingungen
Die fachliche Arbeit war grundsätzlich interessant. Gleichzeitig gab es aus meiner Sicht viele Abstimmungs- und Freigabewege sowie eine starke Abhängigkeit von einzelnen Personen. In Verbindung mit der aus meiner Sicht wenig strukturierten Einarbeitung erschwerte das selbstständiges Arbeiten.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung empfand ich grundsätzlich als angemessen.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen professionell. Meine persönliche Erfahrung mit Führung, Kommunikation und Organisation wich davon jedoch deutlich ab.