6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv am Arbeitgeber ist, dass man, wenn man in der richtigen Abteilung sitzt, relativ flexibel Urlaub nehmen kann und bestimmte Themen sehr entspannt gehandhabt wurden. Durch den insgesamt geringen Führungsdruck kocht gefühlt jede Abteilung ihr eigenes Süppchen und organisiert sich weitgehend selbst. Das kann man durchaus als Benefit sehen, da Mitarbeitende viele Freiheiten haben und Dinge so umsetzen, wie sie es für richtig halten.
Der Nachteil daran ist jedoch, dass es keinerlei einheitliche Standards gibt: Während einige Abteilungen noch vollständig mit Papierbergen arbeiten, sind andere teils digital aufgestellt. Insgesamt arbeitet jede Abteilung nach ihren eigenen Regeln.
Schlecht am Arbeitgeber ist vor allem die Unternehmenskultur. Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Druck geprägt, Wertschätzung oder Lob existieren kaum. Fehler werden überproportional negativ behandelt, während gute Arbeit als selbstverständlich gilt. Führungskräfte sind häufig fachlich aufgestiegen, ohne über echte Führungskompetenz zu verfügen, was sich in schlechter Kommunikation, fehlender Struktur und Kurzsichtigkeit zeigt.
Interne Kommunikation findet größtenteils über Flurfunk statt; offizielle Ankündigungen, Transparenz oder klare Entscheidungen sind ein Fremdwort. Weiterbildung und persönliche Entwicklung sind nicht erwünscht und werden eher als Risiko gesehen. Gehaltserhöhungen müssen mühsam erkämpft werden und sind ohne Druck kaum durchsetzbar.
Insgesamt fehlt es an klarer Führung, einheitlichen Standards und einer zukunftsorientierten Ausrichtung, obwohl das Unternehmen deutliches Potenzial hätte, sich positiv weiterzuentwickeln.
Das Führungspersonal müsste dringend darin geschult werden, was moderne Führung überhaupt bedeutet. Es fehlt an zukunftsorientiertem Denken. Entscheidungen wirken oft kurzsichtig und reichen gefühlt nur bis zur nächsten Woche. Statt falsche Besetzungen zu hinterfragen und gezielt kompetente Führungskräfte von außen zu holen, wird am Status quo festgehalten. Dabei hätte das Unternehmen enormes Potenzial, von professioneller Führung zu profitieren. Ich denke auch nicht, dass sich das geändert hat in den paar Jahren.
Die Arbeitsatmosphäre ist toxisch, anders lässt es sich nicht beschreiben. Solange man fehlerfrei arbeitet, herrscht komplette Funkstille. Macht man jedoch einen einzigen Fehler, wird es sofort sehr unangenehm und der Umgangston schlägt deutlich ins Negative um. Wertschätzung oder Lob existieren praktisch nicht. Dieses Klima sorgt dauerhaft für Druck, Unsicherheit und Demotivation.
Aus Kundensicht scheint das Unternehmen insgesamt gut dazustehen. Betrachtet man öffentliche Bewertungen, etwa auf Google, zeigt sich zwar Unzufriedenheit bei Fahrern aufgrund teils langer Wartezeiten beim Be- und Entladen. Intern habe ich jedoch während meiner Zeit dort nie mitbekommen, dass Kunden aktiv oder nachhaltig unzufrieden mit der Leistung des Unternehmens gewesen wären.
Auch hier kommt es stark auf die Abteilung an. In manchen Bereichen werden dauerhaft viele Überstunden gemacht, während andere davon kaum betroffen sind. Einheitliche Regelungen oder Fairness sucht man vergeblich, es hängt stark davon ab, wo man eingesetzt ist.
Homeoffice wäre an diesem Standort eigentlich ein enorm wichtiger Benefit, da die Lage schlecht angebunden ist und man ohne Auto schnell aufgeschmissen ist. Ohne Corona wäre dieses Thema hier allerdings vermutlich nie aufgekommen, obwohl es den Arbeitsalltag deutlich erleichtern würde, aber bei einem Tag in der Woche maximal hört es dann auch auf.
Weiterbildung ist hier weder erwünscht noch vorgesehen, sie ist schlicht ein Fremdwort. Spricht man das Thema an, wird man sehr schnell wieder „auf den Boden der Tatsachen“ zurückgeholt. Die Erwartungshaltung scheint zu sein, dass man dauerhaft auf derselben Position bleibt und immer die gleichen Aufgaben ausführt. Weiterbildung wird offenbar eher als Risiko gesehen, da sie bedeuten könnte, dass Mitarbeitende mehr Verantwortung oder ein höheres Gehalt erwarten. Entsprechend gering ist jede echte Entwicklungsperspektive.
Zu den Gehältern kann ich nur aus meinem Eindruck sprechen, da mir die konkreten Zahlen anderer Mitarbeitender nicht bekannt waren. Es war jedoch deutlich spürbar, dass insbesondere langjährige, ältere Mitarbeitende eher niedrig vergütet werden und Gehaltsanpassungen nicht aktiv vom Unternehmen angestoßen werden.
Grundsätzlich wird das gesetzlich Notwendige erfüllt, alles darüber hinaus ist reine Verhandlungssache. Gehaltserhöhungen sind klar unerwünscht und werden nur sehr widerwillig gewährt. Wer hier anfängt, sollte daher unbedingt von Beginn an ein gutes Gehalt verhandeln und sich nicht auf spätere Versprechen verlassen. Ohne massiven Druck, etwa eine fürs Unternehmen unentbehrliche Person zu sein, damit man die Firma erpressen kann, durch die ernsthafte Aussicht zu gehen, muss man einer Gehaltserhöhung regelrecht hinterherrennen.
Das interessiert das Unternehmen 0%
Das Arbeitsklima hängt extrem von der jeweiligen Abteilung ab. Es gibt Bereiche, in denen sich Kolleginnen und Kollegen offen gegenseitig ablehnen, hinter dem Rücken lästern und trotzdem gezwungen sind, eng zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig existieren Teams, die stark zusammenhalten, sich gegenseitig unterstützen und nach außen abschirmen. Diese Unterschiede sind enorm und sorgen insgesamt für ein sehr uneinheitliches und teilweise belastendes Arbeitsumfeld.
Das habe ich insgesamt eher positiv wahrgenommen. Es gibt vergleichsweise wenige sehr alte Kolleginnen und Kollegen, zumindest zu der Zeit, in der ich dort gearbeitet habe und ich hatte nie den Eindruck, dass ältere Mitarbeitende schlechter behandelt werden. Im Gegenteil: Im Grundsatz werden hier alle gleich behandelt, leider überwiegend schlecht.
Wenn man ein Negativbeispiel dafür suchen würde, wie Führungspositionen nicht besetzt werden sollten, wäre dieses Unternehmen sehr gut geeignet. Viele Vorgesetzte sind ehemalige Sachbearbeiter, die intern aufgestiegen sind, ohne jemals echte Führungskompetenz entwickelt zu haben. Von professioneller Mitarbeiterführung, Kommunikation oder Verantwortung ist wenig zu spüren. Entsprechend fehlt es an Struktur, Vorbildfunktion und fachlicher wie menschlicher Qualifikation. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Qualifikation bei Führungsrollen hier keine zentrale Rolle spielt
Technisch war das Unternehmen definitiv nicht auf dem neuesten Stand. Viele Dinge wurden nur sehr langsam eingeführt und was in anderen Firmen seit Jahren etabliert ist, fehlte hier zum Teil komplett. Positiv hervorzuheben ist allerdings die ruhige Arbeitsatmosphäre: Es gibt keine Großraumbüros mit vielen Menschen auf engem Raum, was das Arbeiten angenehm macht. Die Büros sind zwar weder besonders schön gelegen noch klimatisiert, vor allem im Sommer ist das spürbar, aber abgesehen davon war das Arbeitsumfeld insgesamt in Ordnung.
Kommunikation findet hier fast ausschließlich über den Flurfunk statt. Offizielle Ankündigungen gibt es praktisch nicht. Mitarbeitende kommen und gehen, ohne dass jemand vorgestellt oder Veränderungen transparent kommuniziert werden. Das ist für neue Kolleginnen und Kollegen ehrlich gesagt peinlich und unangenehm. Auch wichtige Entscheidungen erfährt man nicht offiziell, sondern höchstens über Umwege von anderen Mitarbeitenden. Verlässliche, klare interne Kommunikation ist hier ein Fremdwort.
Ich hoffe das hat sich entzwischen entwickelt.
Positiv ist zunächst, dass im Unternehmen vergleichsweise viele Frauen arbeiten. Dennoch fällt es schwer, das Thema Gleichberechtigung wirklich positiv zu bewerten. Bestimmte Sprüche und Kommentare gegenüber Frauen die ich mitbekommen habe sind grenzwertig und vermitteln nicht das Gefühl von Respekt oder Wertschätzung. Zwar gab es zum Zeitpunkt meiner Tätigkeit auch Frauen in Team- bzw. Abteilungsleitungsfunktionen, dennoch hatte man insgesamt schnell das Gefühl, nicht ernst genommen oder abgewertet zu werden. Wie branchenüblich das ist, kann ich nicht abschließend beurteilen, angenehm oder zeitgemäß war es jedenfalls nicht. Gut, dass ich jetzt in einer anderen Branche tätig bin, wo bei uns zumindest diese Probleme nicht gibt.
Das ist stark von der jeweiligen Abteilung abhängig. Während es Bereiche gibt, in denen die Aufgaben abwechslungsreich und interessant sind, besteht die Arbeit in anderen Abteilungen überwiegend aus sehr monotonen, sich ständig wiederholenden Tätigkeiten. Insgesamt lässt sich dazu kaum eine pauschale Aussage treffen, da die Unterschiede sehr groß sind.
Interessante abwechslungsreiche Aufgaben.
Giftiges Arbeitsklime. Stress znd hektik. Keine Aufstiegschancen.
Das Arbeitsklime in den Griff bekommen. Giftiges Personal identifizieren und mit denen Gespräche führen.
Sehr giftige Arbeitsatmosphäre. Hektig und stress sind Alltag.
Unplanbare Arbeitszeiten! Standort schwer zu erreichen.
Keine Aufstiegschancen. Gute Positionen sind alle besetzt.
Sehr toxischer Umgang mit neueren Kollegen. Die alteingesessenen machen einem das Leben schwer.
Anschreien ist keine Seltenheit.
Giftige hektische Ansagen. Kontrollen der Pausen usw..
Arbeitstechnisch durchaus Interessant.
So mit der Zeit fällt einen es echt schwer was gutes zu sagen
Vieles
Vielleicht mal gewisse Personen nicht mehr freie Hand zu lassen um auch effektiv gerade in der Mitarbeiterführung weiter zu kommen.
Entweder man ist ein Ars..kr......,sagt nichts oder man hat d.A.-Karte.
Entweder man macht ein auf A....Kr.... oder man legt keinen Wert auf die Familie,ergo man schrubbt Stunden ohne ende. Sonst kommste da nirgends weiter
Könnte besser sein
Hast du eine Familie (Kind&Kegel) oder legst du wert auf Privatleben bist du dort nicht gut aufgehoben.
Entweder man sagt ja und armen oder es wird einen die Messer in die Rücken gehauen. Nicht bei allen,aber bei einigen.
Kann ich schlecht was zu sagen
Hier wären Minuspunkte super
Themen egal ob im Privaten oder Geschäftlichen Bereich wird es früher oder später gerne gegen einen verwendet.
Sicherlich nicht bei gewissen Nationalitäten in höheren Positionen