Enttäuschendes Schülerpraktikum – schade um die verpasste Chance!
Verbesserungsvorschläge
Mein Sohn (13 Jahre) durfte ein einwöchiges Schülerpraktikum bei Umarex absolvieren. Da er sich sehr für die Produkte des Unternehmens interessiert, war die Vorfreude entsprechend groß. Leider war das Praktikum am Ende deutlich weniger wertschätzend und strukturiert, als wir erwartet hatten.
Positiv war, dass ihm einige Aufgaben – vor allem der Zusammenbau einer Waffe – wirklich Spaß gemacht haben. Auch die Atmosphäre unter den Mitarbeitern wirkte locker und angenehm. Das hätte eine tolle Erfahrung werden können.
Doch genau da liegt das Problem:
Es gab kein Einführungsgespräch, kein „Willkommen“, keine Vorstellung des Unternehmens oder eine kurze Orientierung. Mein Sohn wurde einfach in den Ablauf integriert – für ein Kind, das zum ersten Mal in die Arbeitswelt hineinschnuppert, ist das eine verpasste Gelegenheit, Begeisterung zu wecken.
Ebenso fehlte ein Abschlussgespräch, was sehr schade ist. Ein kurzes Feedback, ein paar Worte zur Zukunft oder einfach ein Dankeschön wären das Mindeste gewesen. Gerade für junge Praktikanten kann so ein Gespräch sehr motivierend sein – es zeigt, dass ihre Zeit und ihr Interesse geschätzt werden.
Und dann das Thema Wertschätzung:
Ein kleiner Gruß zum Abschied – ein Sticker, ein Schlüsselanhänger oder eine Cap – hätte die Woche für ihn unvergesslich gemacht. Stattdessen blieb gar nichts. Besonders enttäuschend, weil solche Dinge auf Messen offenbar großzügig verteilt werden. Mein Sohn hat sogar nach einem Souvenir gefragt und wurde leider vertröstet.
Ich habe das Unternehmen freundlich auf diese Punkte hingewiesen, aber die Reaktion darauf war eher nüchtern. Kein Angebot, das Gespräch nachzuholen, keine kleine Geste im Nachgang – das zeigt leider, dass man Chancen zur positiven Außenwirkung nicht erkannt hat.
Fazit:
Mein Sohn kam grundsätzlich zufrieden, aber auch etwas ernüchtert nach Hause. Ein Praktikum ist für Jugendliche oft die erste Begegnung mit der Arbeitswelt – eine Chance, sie zu begeistern. Diese Chance hat Umarex leider vertan. Ein wenig mehr Herzlichkeit, Struktur und Wertschätzung hätten hier den entscheidenden Unterschied gemacht.

