Gut am Arbeitgeber finde ich
- die Ausbildung startete für alle Azubis im Rahmen einer Einführungswoche mit dem Besuch mehrerer UBA-Standorte, dem Besuch des Bundestags und Basisschulungen,
- interessante und vielseitige Ausbildungsinhalte,
- Fortbildungen in allen Bereichen verfügbar - Inhouse oder extern (Software, Katalogisierung, Kommunikation etc.),
- spannende Projekte mit der Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen,
- Top-Arbeitsklima,
- Motivation und Eigeninitiative wurden wertgeschätzt und gefördert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mir fällt kein einziger Kritikpunkt ein.
Verbesserungsvorschläge
Im Vergleich zu einer anderen Behörde, bei der ich gearbeitet habe, empfinde ich das UBA als sehr moderne, transparente und innovative Bundesbehörde. Ich muss ehrlich sagen, dass ich keine Idee habe, was man noch besser machen könnte.
Arbeitsatmosphäre
Sehr angenehm! Der Umgang miteinander ist wertschätzend, professionell und stets freundlich.
Man konnte sich in Arbeitsgruppen vernetzen und gemeinsam an abteilungsübergreifenden Themen arbeiten. Ich war in der Jugend- und Auszubildendenvertretung und erhielt dadurch spannende Einblicke in Bewerbungsverfahren, Planungsprozesse und Ausbildungsthemen. Die Arbeit in der Personalvertretung wurde wertgeschätzt und war jederzeit möglich.
Karrierechancen
Für alle Azubis gab es damals die Möglichkeit, im Rahmen einer befristeten Beschäftigung nach der Ausbildung Berufserfahrung zu sammeln. Die Dauer des Anschlussvertrags hing von der Ausbildungsleistung ab, was ich als positiv empfunden habe. Für den Anschlussvertrag konnte man sich auf Stellen im Bibliotheks- oder Verwaltungsbereich oder auf Stellen in den Fachabteilungen bewerben.
Ob sich darüber hinaus Jobchancen beim UBA bieten, hängt neben der Qualifikation auch vom Timing ab. Mit etwas Glück wird eine unbefristete Stelle ausgeschrieben und man passt zum Jobprofil.
Arbeitszeiten
39-Stunden-Woche. Keine unbezahlten Überstunden. Ein Überstundenausgleich ist möglich. Flexible Arbeitszeiten mit Kernarbeitszeiten, die sich nach den Servicezeiten der Bibliothek richten. Falls Termine anstehen, konnten Plusstunden (falls vorhanden) abgebaut werden und man konnte Termine wahrnehmen, ohne einen Urlaubstag nehmen zu müssen.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung war zum damaligen Zeitpunkt deutlich besser als in vielen anderen Ausbildungsberufen. Heute ist der TVaöD noch besser aufgestellt.
Reisekosten für Dienstreisen und Berufsschulaufenthalte wurden übernommen.
Die Ausbilder
Freundlich und kompetent - fachlich und persönlich Top! Die Ausbildung im UBA kann ich definitiv empfehlen, da die Ausbildungsinhalte durchdacht und vielseitig waren. Egal, ob man im Bibliothekswesen bleibt, studiert oder in einer anderen Branche arbeitet - das vermittelte Know-how ist hilfreich!
Spaßfaktor
Teamwork spielte eine wichtige Rolle! Ich habe gern mit den anderen Azubis zusammengearbeitet. Uns wurde Vertrauen entgegengebracht. Wir hatten Gestaltungsfreiraum und konnten eigene Ideen einbringen. Es gab ausbildungsübergreifende Projekte, bei denen Azubis unterschiedlicher Ausbildungsberufe und unterschiedlicher Standorte zusammenarbeiten konnten.
Aufgaben/Tätigkeiten
Der Einsatzplan wechselte regelmäßig, um alle Arbeitsbereiche kennenzulernen. Ausleihdienst im Lesesaal, Bibliotheksführungen mit Besuchergruppen und Umweltunterricht mit Schulklassen sorgten für Abwechslung im Ausbildungsalltag.
Es gab die Möglichkeit, ein Archivpraktikum und weitere Praktika (Bereiche: Buchhandel, Bildagentur, Information und Dokumentation oder medizinische Dokumentation) zu absolvieren. Während dieser Zeit wurde die Ausbildungsvergütung weitergezahlt. Dem UBA lag viel daran, dass Auszubildende mit bestmöglichen Qualifikationen nach der Ausbildung in den Jobmarkt starten.
Die technische Ausstattung war sehr gut. Das Bürogebäude in Dessau begeistert mit einer eindrucksvollen Architektur, die nicht jeder Arbeitgeber zu bieten hat. Azubis im Bibliotheksbereich arbeiten in einem Doppel- oder Einzelbüro – ein Aspekt, den ich damals klasse fand, weil es nicht selbstverständlich ist.
Variation
Die Einsatzbereiche wechselten regelmäßige, um alle Arbeitsprozesse im Bibliothekswesen kennenzulernen. Interessante Projekte ergänzten den Ausbildungsalltag sinnvoll. Es gab Projekte wie Schulungen und Bibliotheksführungen, Marketing- und Veranstaltungsorga-Projekte (z.B. zum Tag der Bibliotheken) und Projekte für Fachabteilungen. So hatte ich die Möglichkeit, mich mit dem Umweltmanagementsystem EMAS auseinanderzusetzen. Das Ergebnis habe ich gemeinsam mit einer Kollegin bei einer EMAS-Sitzung in Warschau präsentiert. Sehr spannend!
Respekt
Respektvolles Miteinander und sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Azubis und Mitarbeitern. Solch ein wertschätzendes und angenehmes Arbeitsklima habe ich auf meinem weiteren Berufsweg bei keinem Arbeitgeber vorgefunden.