37 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
37 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
37 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Rahmenbedingungen erleichtern so einiges im Alltag
jederzeit möglich über den Fachbetreuer
Jeder hilft jedem. Freundlich, Hilfsbereit, weiter so
keine Vorgesetzten. Ein miteinander auf Augenhöhe
Die Ausstattung ist super und auf dem aktuellen Stand
Tolles miteinander. Durch die Holokratie gibt es keine klassischen Teams oder Leitungsfunktionen. Daher sehr projektbasiertes arbeiten auf Augenhöhe aller Beteiligten.
Leider wenig bekannt. Sobald man Kunden oder auch neue Kollegen gewonnen hat überzeugt so ziemlich alles. Nach außen wird wenig Eigenmarketing betrieben.
Besser geht nicht. Flexibilität die ich noch nirgends anders so vorgefunden habe. Hier passt sich die Arbeit auf den Menschen/Kollegen an und nicht das Privatleben dem Job. Option auf kurzfristige Reduktion oder Erhöhung der Stunden/Woche. Homeoffice - gelebt schon vor Coronazeiten. Niemand wird schräg angeschaut, nur weil man ab 16Uhr die Kids aus der Betreuung holen muss und dafür schon ab 7Uhr im Office war (was keiner mitbekommen hatte, weil man alleine im Büro ist)
Transparente Budgets zur Weiterbildung. Zertifizierungen können so von jedem Kollegen erworben werden, die hier Interesse haben. Entwicklungspfade im Sinne der Fachkarriere. Nicht mit klassischen Führungslaufbahn, dafür Freiraum durch die Holokratie seinen Arbeitsalltag wie ein Puzzle mit Rollen nach eigenen Wünschen zu gestalten.
Für die Branche und den Standort leicht über dem Durchschnitt. Mehr geht immer, man wird aber zB. fair am Unternehmenserfolg beteiligt. Bspl. variables Gehaltsmodell ohne Deckelung nach oben!
Hat ein wenig gelitten während Corona. Die gemeinschaftlichen Mittagsessen oder auch der Plausch am Kaffeeautomaten fehlt und ist remote auch nicht zu ersetzen. Ich hoffe durch die Möglichkeit bald wieder verstärkt ins Office zu dürfen bringt das die Kollegen wieder mehr zusammen.
Toller Umgang mit älteren/erfahreneren Kollegen. Wissen wird hier auch explizit und über spezifische Rollen (Bspl. Fachbetreuer) geteilt
Es gibt keine Vorgesetzten dank Holokratie - und sie werden auch nicht vermisst :)
Toller Umgang mit älteren/erfahreneren Kollegen. Wissen wird hier auch explizit und über spezifische Rollen (Bspl. Fachbetreuer) geteilt
Lässt keine Wünsche offen. Regelmeetings in diversen Klammern (Standort, Land, Company übergreifend). Gelebtes Intranet mit vielen Informationen zu allerlei Bereichen.
Alles auf Augenhöhe. Es gibt Initiativen für Lohngleichheit wie auch für Diversity - besser geht kaum
Meistens sehr spannende Projekt und Aufgaben an den man weiter wachsen kann.
Weltmeister in der Arbeitnehmerorientierung
Alles gegeben während Corona, aber von Atmosphäre kann man da leider nicht sprechen aufgrund nahezu 100% remote. In Anbetracht der Situation aber das beste draus gemacht.
Hmm, gute Frage. Die Fluktuation ist recht gering. Da sollte das Image dann auch passen. Wir freuen uns alle bei der Unic angestellt zu sein und ich würde es auch jedem empfehlen. Wieso? Siehe alle andere Bewertungen die insgesamt auf das Image einzahlen.
Wie bereits im Titel vermerkt, mehr geht nicht.
30 Tage Urlaub ist der Standard. Darf's auch ein bisschen mehr sein? Klar! Natürlich dann nicht entlohnt, aber die Flexibilität besteht auf 35 Tage etc...
Oder auch grundlegend wöchentlich weniger Stunden? Auch kein Thema durch die Reduzierung auf weniger Stunden pro Woche/Monat.
Zwei einzelne, einfache Beispiele. Gibt aber noch einiges mehr was auf die Work-Life Balance einzahlt.
Budget ist ok, aber auf den ersten Blick etwas knapp ausgeprägt. Auf den zweiten Blick kommen die meisten zu ihren Weiterbildungen und Seminaren die sie sich wünschen. Mich eingeschlossen.
Im branchenüblichen Benchmark braucht sich die Unic nicht verstecken. Gepaart mit den Sozialleistungen ein tolles Paket insgesamt.
Mir fallen da schon noch Punkte für den letzten Stern ein. Aber insgesamt ist Nahhaltigkeit ein Thema, absolut. Setzen auf Öfis, Jobrad etc.
Gibt quasi keine Vorgesetzten durch das Holacracy Unternehmensmodell. Der Projektmanager hat hier eine recht starke Position. Alles auf Augenhöhe, freundschaftlich.
Hardware up-to-date, kein sparen am falschen Ende. Die Arbeitsgeräte und Umgebunden sind essenziell, da wir nun mal eben 8h am Tag damit arbeiten. Das wird bei der Unic genau so respektiert.
Regelmäßige Updates in unterschiedlicher Granularität und Abständen. Da ist jeder perfekt abgeholt.
Projekt- und Mitarbeiterabhängig. Wir arbeiten aber i.d.R. mit dem ganzen neuen fancy Stuff da wir in unseren Projekten natürlich auch moderne Qualität liefern möchten. Ein Stern weniger, da es auch mal Aufgaben gibt die weniger spannend sind (wie überall). Aber wie gesagt, größtenteils Interessant und herausfordernd und vor allem abwechslungsreich, da man immer mal wieder neues kennenlernt durch neue Projekte, Kunden, architektonische Umgebungen, etc.
Das Motto (der Mensch) steht nicht nur auf dem Papier sondern tatsächlich im Mittelpunkt
Höflich, freundlich, wertschätzend, offen
Flexible Rahmenbedingungen erleichtern vieles
ständig
Besser als im Vorstellungsgespräch
Wir großen Wert darauf gelegt
Hilfsbereit, niemand wird ausgegrenzt, Team steht im Vordergrund
Obwohl insgesamt ein eher "junges" Unternehmen gibt es auch ältere Kollegen. Vom Verhalten her aber eher "man ist so alt wie man sich fühlt" und nicht so sehr wie es im Ausweis steht
Es gibt keine Vorgesetzten
Kaputtes wird sofort ersetzt, auch hochwertige Geräte sind verfügbar
Man bekommt auch mal ein Danke ohne dass man es erwartet hätte. Bei Problemen und Fragen findet man immer jemandem mit einem offenen Ohr
alle sind gleich. Warum auch nicht?!
Man kann sich Rollen und dadurch Aufgaben selbst suchen
Kein Overhead in der Führungsorganisation - wirklich alle machen mit!
Derzeit ausschließlich remote aufgrund der CoViD-Situation, und dennoch sind die Energien gemeinsam an der Zukunft zu arbeiten da!
Hier läuft das etwas anders, aber genial. Dank responsivem soziokratischem Organisationsmodell nach Holacracy geht es um die sinnvolle Bündelung der Energien, die in der Beratung auf die Kunden(projekte) ausgerichtet sein sollten. Chef-Mitarbeiter-Spannungen sind hier nicht relevant.
Ausgeprägte Kommunikation - unternehmensübergreifend und auch innerhalb der Projekte.
Es gibt eine eigenständige "Diversity & Inclusion Initiative", modern und zeitgemäß.
Gesamter Umgang und Kommunikation!
Ich denke bislang alles richtig gemacht!
Trotz der angespannten Lage wird souverän auf aktuelle Entwicklungen reagiert, sogar präventiv so gut es geht vorbereitet.
Hier gibt es nur 5 Sterne... sonst wären es mehr geworden. Gerade für Eltern, die durch die Schul- und Kitaschließungen stark betroffen sind, wurden kurzfristig mit sehr arbeitnehmerfreundlichen Angeboten unterstützt. Home Office war schon vorher jederzeit möglich. Zusätzliche Urlaubstage für die Eltern haben die Situation bewältigbar gemacht.
Die Kollegen versuchen in der schwierigen Situation sich zu stützen. Sauber!
Für das Home Office konnte das Equipment mit nach Haus genommen werden, so dass ein vollständiger Arbeitsplatz zu Haus entsteht.
Es wurden direkt entsprechende Rollen - dank responsiver Organisationsform - geschaffen, die die Kommunikation zielführend angegangen sind.
Als Zwischenstation für die Familienphase wegen der guten Work-Life-Balance ideal. Toller Kollegenkreis.
Man muss nur aufpassen, dass man nach ein paar Jahren weiterzieht, wenn man noch in der Lage sein will, in einem normalen Unternehmen zu bestehen, das auf effiziente Prozesse setzt und Strategien entwickelt. Prognose: In 3-5 Jahren wird Unic keine Software mehr programmieren, sondern nur noch Holacracy-Beratung vertreiben.
Alle Verbesserungsvorschläge schon besprochen. Alles durch weiche Worte abgefedert. Und dann genauso weitergemacht wie bisher.
Unic war mal ein Ort, an dem sich spannende Leute aus allen möglichen Bereichen fachlich ausgetauscht und gefördert haben (UX, UI, Backend, Sales, QA). In den letzten Jahren aber zu viele negative Entwicklungen:
(1) Holacracy wurde per “Big Bang” eingeführt und dabei gleich alle Prozesse plattgemacht, auch die ganz alltäglichen, bei denen kein Mensch disruptive Innovation braucht. Wie immer in solchen Fällen, ein Nährboden für Schattenhierarchien. Wer vorher das Sagen hatte, zieht immer noch im Hintergrund die Fäden.
(2) Früher schnelle Entscheidungswege. Jetzt massenhaft langwierige Sitzungen ohne Agenda (so gefordert von Holacracy), so dass man nie weiß, bei welchem von mehreren parallelen Meetings sich die Teilnahme lohnt. Themen aufbringen nur erlaubt durch kurze Entscheidungsvorlage, die in ein Programm eingegeben werden muss. Lauter Regeln, wer wann was sagt, sogar wie es formuliert werden muss. Dadurch sind die Arbeitnehmer so in Regelwerke verstrickt, dass sie in den Meetings nur noch banalen Kleinkram besprechen, weil das Format keine sinnvolle Diskussion erlaubt.
Kennt leider kaum einer.
Durch Projektgeschäft kann man es je nach Einsatzgebiet so erwischen, dass man sich mit Reisen und Überstunden aufreibt, oder so daß man eine ruhige Kugel schiebt.
Inzwischen homogenisiert sich aber das Feld: Die erfahreneren Mitarbeiter, die sich nicht der verwaltenden Holokratenkaste angeschlossen haben, sondern etwas bewegen wollten, sind von Bord gegangen. Als jüngere Riege versuchen wir die Lücken aufzufüllen und arbeiten nach dem Prinzip “Leben und Leben lassen”. Gut leben lässt es sich, wenn man wenig Zusatzrollen übernimmt und schon gar keine mit Ergebnisverantwortung. Dann kann man früh nach Hause, was sich insbesondere in der Kinderphase richtig lohnt.
Natürlich fährt so auch vieles gegen die Wand, was sich in eher unterdurchschnittlichen Gehältern niederschlägt, aber alles kann man nicht haben.
Entwicklungsperspektiven bescheiden: Manche haben mehrere Dutzend Rollen. Schon bei mehr als einer kann man in Gehaltsverhandlungen nicht mehr begründen, was einen aus der Bandbreite der Durchschnittsgehälter heraushebt. Es wird einem entgegengehalten, dass es kein vergleichbares Rollenbündel gibt. Tipp: Kaum jemand hat nach der Unterschrift unter den Arbeitsvertrag noch nennenswerte Gehaltserhöhungen gesehen, daher am besten gleich bei Eintritt ein Niveau aushandeln, mit dem man auf Dauer leben kann.
Als schwierig hat sich aber erwiesen, auf dem Arbeitsmarkt eine Holacracy-Vergangenheit zu “verkaufen”. Wie kann ich angesichts der wechselnden Rollenbündel darstellen, was ich wie lange auf welchem Verantwortungslevel gemacht habe? Da Unic nach enormen Investitionen in Holacracy-Berater jetzt selbst Holacracy am Markt verkauft, um das Geld wieder rein zu holen, werden diese Nachteile in der Außendarstellung vehement bestritten. Aber da sich auch die Umständlichkeit der Prozesse langsam in der Branche herumspricht, taugt Unic zumindest als Sprungbrett für verantwortungsvollere Positionen definitiv nicht.
Die Kollegen sind das Beste bei Unic, lauter tolle und interessante Leute, mit denen man Spaß haben kann. Leider in den letzten Jahren fast alle Leistungsträger gegangen, insgesamt mehr als ein Drittel der Belegschaft. Darunter auch Mentoren, die für mich wichtig waren. Viele der Neuankömmlinge sind auch nicht lang geblieben. So ist ein Großteil der Belegschaft ständig ins Recruiting von neuen Mitarbeitern eingebunden. Wir halten gemeinsam die Fahne hoch und bemühen uns, wie gefordert, durch gute Bewertungen und Außendarstellung die Lücken aufzufüllen. Aber langsam wäre es mal fällig, die Gründe für die Fluktuation anzugehen, anstatt diese als “branchenüblich” abzutun.
Ergebnis der „Big Bang“-Holacracy-Einführung: Aus den alten Führungskräften hat sich eine Holokratenkaste gebildet, die nichts anderes mehr macht, als in Meetings alles mit allen zu besprechen und Entscheidungen durch X Hände durchzureichen, so dass keiner mehr offiziell Verantwortung trägt. Die wichtigen Themen wie Rollenbesetzungen, Gehaltserhöhungen, Budgets, etc. werden hinter den Kulissen geregelt, und zwar nach nicht offengelegten Kriterien.
Nach offizieller Lesart gibt es keine Führungskräfte mehr. Wenn ihnen etwas gegen den Strich geht, gibt es sie plötzlich doch.
Das Gute daran: Die Holokraten haben definitiv mehr Spaß und sind entspannter als vorher. Das Fußvolk konzentriert sich auf seinen minimalen Radius, bekommt ab und zu ein bisschen Scheinbeteiligung zu Pipifax-Themen und lebt ansonsten Work-Life-Balance. Wer was bewegen wollte, ist längst gegangen.
Wenn ich lese, dass erst Holacracy es ermöglicht, verschiedene Zusatzrollen zu übernehmen, bin ich sprachlos. Ich kenne keinen engagierten Menschen, der erst einen Chef in der Rolle “Lead Link” gebraucht hätte, der ihm per Eintrag in eine Software ein kleine Zusatzrolle zuweist, um sich entfalten zu können. Wenn man das genaue Gegenteil von New Work sucht - hier ist es. Attraktiv ist das vielleicht für schüchterne Seelen ganz an Anfang ihrer Berufslaufbahn, so ein regelbasierter Sandkasten.
Die Schweizer Leitung reist regelmäßig nach Deutschland und informiert über Unternehmensentwicklung und Zahlen, die Schweizer Vorstände sind sehr volksnah und offen für Fragen und Diskussion.
Über Strategie wird merkwürdig wenig geredet. Das wäre aber überfällig, weil sich im eCommerce immer mehr Anbieter tummeln, die Margen immer kleiner werden und ohne technische Innovation und Prozessberatungskompetenz das Geschäftsmodell bald nicht mehr trägt.
Eher unterdurchschnittlich. Hier schlagen der fehlende Blick auf Effizienz und die umständlichen Prozesse aufs Budget durch, ebenso wie beim mageren finanziellen Rahmen für Fortbildungen. Solange man früh nach Hause gehen kann, sind erst mal alle happy und blenden die Misstände aus. Sobald es dann um Finanzielles geht, machen die Betroffenen lange Gesichter.
Fachlich durch den Mix verschiedener Technologien und Fachrichtungen wie Sales, UX, UI, Backend, QA und viel Kundenkontakt und Reisen super interessant. Wichtiger wären aber Entwicklungsperspektiven.
Holacracy, Freiheit, Selbstverantwortung, Gehalt, New Work
Unic ist nach Holacracy organisiert, was einem den Freiraum gibt viel Verantwortung zu übernehmen und selbstorganisiert zu arbeiten. Sehr respektvoller und freundlicher Umgang mit Mitarbeitern. Jeder kann etwas bewirken und sich einbringen.
Einziger Kritikpunkt ist, dass Unic in Deutschland nicht so bekannt ist.
Viele Familienmütter/-väter, Home Office, flexible Arbeitszeiten - Vereinbarung von Arbeit und Familie/Freizeit bestens.
Viele Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzubilden. Durch Holacracy als Organisationsform ist es auch möglich in andere Rollen zu schlüpfen und dabei viel zu lernen.
Sehr zufriedenstellendes Gehalt mit Entwicklungsmöglichkeiten.
Unic setzt sich sehr stark dafür ein, einen grünen Fußabdruck zu hinterlassen. Paperless Office so gut es geht.
Jeder zieht an einem Strang und unterstützt sich gegenseitig. Es gibt keine Egos sondern das ganze Office ist ein Team, das für gemeinsame Ziele arbeitet.
Modernster Arbeitsplatz mit aktuellster top Hardware. Systeme/Tools laufen in der Cloud, sodass von überall aus gearbeitet werden kann.
Sehr gute Kommunikation sowohl über digitale Wege/Chat Tools als auch in Persona. Humorvolle Truppe und respektvoller Umgang miteinander.
Projektarbeit, daher viel Abwechslung und interessante Aufgaben.
Da darf gerne mehr passieren. Jobrad etablieren wir gerade.
Dank Holokratie gibt es keine Vorgesetzten mehr.
Kollegenschaft, Standort, Organisationsform, Gehalt
Bessere Repräsentierung in DE um größer werden zu können, Büro auf einem Stockwerk verteilen
Tolle Arbeitsatmosphäre, geprägt von einer offenen Unternehmenskultur in der jeder Einzelne zur Gestaltung und dem Erfolg mittels Holacracy beitragen kann. Büros im Herzen von Karlsruhe, schade dass zwischen den beiden OGs noch ein anderes Unternehmen ist. Bei der aktuellen Größe wären alle Kollegen auf einem Stockwerk irgendwie cooler.
Hier darf Unic in Deuscthland gerne noch nachlegen. Das Unternehmen kennt man wenn überhaupt nur als Schweizer. Man repräsentiert sich etwas unter. Trotz der Lage mitten in der Innenstadt ist nirgendswo ersichtlich, dass da nun ein Dienstleister im E-Commerce Bereich sitzt. Auch die Homepage ist zwar sehr schön für UXler, aber so richtig klar wird da einem nicht, was Unic in Deutschland macht.
Aufgurnd der Größe in Deutschland ist das sehr "Start-Up" like, Home-Office ist überhaupt kein Problem, es gibt auch kein großen "Urlaubsfreigabeprozesse" (da auch kein Vorgesetzter) sondern muss einfach nur mit dem Team abgestimmt sein. Arbeitszeiten sind völlig normal, da auch viele Kollegen junge Eltern sind herrscht vollkommenes Verständnis für flexible Arbeitszeiten.
Karriere in dem Sinne gibt es aufgrund Holacracy nicht. Wer "Karriere" im klassischen Stil machen möchte ist hier falsch. Wer Erfahrungen sammeln und Tätigkeiten einer typischen Karriererollen wie Teamleiter/Abteilungsleiter etc. nachgehen möchte ist hier dagegen richtig. Da hier jeder die Möglichkeit bekommt, sich darin zu beweisen. Leadership wird benötigt, aber die dazugehörige Karriereleiter gibt es nicht. Je nachdem wie sich der Arbeitsmarkt in DE entwickelt kann man das positiv oder negativ sehen.
Gehalt entspricht der Verantwortung mit vielem Entgegenkommen. Dazu gibts eine freiwillige bAV, BC25. On top das typische aus IT Unternehmen, freie Getränke, Obst, Müsli, Gemüse, Schoki. Man muss eigentlich nur aufpassen nicht wie ein Hefekuchen aufzugehen.
Jeder Mitarbeiter bekommt zum Start eine Bahncard 25, Unic beteiligt sich am Stadtmobil und hat generell sehr stark ein Auge aufs "grüne Unternehmen". U.a. wird auch lokaler fair-trade Kaffee bestellt.
Der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit unter den Kollegen ist klasse. Es wird einem immer geholfen wenn man nicht weiter weiß - man muss nur fragen. Auch projektübergreifend führt das zu einem guten Zusammenhalt. Leider hat aktuell auch Unic die Schwierigkeit gute und kompetente Verstärkung auf dem IT Arbeitsmarkt zu finden, was manchmal zu schwarzen Schafen führt die einem durch Headhunter untergejubelt werden. Da muss Unic weiterhin vorsichtig sein, wobei sie selbst da auch gute Lösungen finden.
Natürlich ist das Unternehmen eher jünger, im Schnitt würde ich 30-35 Jahre schätzen. Trotzdem sind auch ältere Kollegne dabei die mit ihrem Know-How und der Arbeitserfahrung enorm den Standort stärken.
Da es keine Vorgesetzten gibt sondern jeder für sich sein eigener Vorgesetzter ist bewerte ich hier eher den Umgang mit Holacracy. Dieses Werkzeug bietet wahnsinnig vielschichtige Möglichkeiten, was Herausforderung und Chance zugleich ist. Im Bezug auf den Umgang mit Holacracy würde man sich manchmal noch mehr "Teaching"/Unterstützung wünschen aber im großen und ganzen ist es eben ein Lernprozess.
Man kann selbst entscheiden welches Gerät man haben möchte (neustes MacBook oder top Lenovo Geräte), dazu noch genügend Bildschirme, höhenverstellbare Tische und generell jeden Schnickschnack - manchmal bisschen übertrieben aber immer im Rahmen. Im Sommer fällt leider immer mal wieder die Klimaanlage aus, das liegt aber eher am schlechten Gebäudemanagement. Aber selbst da werden dann kurzfristig Ventilatoren besorgt, echt top.
Es wird ein sehr offenes Betriebsklima gelebt, durch regelmäßige Meetings werden Erfolge, Gewinne, aktuelle Ergebnisse und zukünftige Einschätzungen offen geteilt. Das zieht sich durch alle Prozesse durch, es gibt keine Geheimnisgräberei, fühlt sich sehr angenehm an, will man später nicht mehr missen.
Da es in dem Sinne keine Aufstiegschancen gibt, da jeder seiner eigener Chef ist führt das natürlich auch zu einer absoluten Gleichberechtigung.
Durch Holacracy hat man selbst darauf Einfluß welche Rollen geschaffen werden, welche Aufgaben es zu erledigen geben sollte wenn man seine Ziele als gesamter Kreis erreichen möchte. Auch grundsätzlich wird immer nur das "was" definiert, aber nicht das "wie", da das jedem selbst überlassen wird - Getreu dem Motto "jeder so wie er es am besten kann". Die eigentlichen Projekte bewegen sich im SAP Commerce Umfeld was durchaus spannend ist aber in Summe natürlich eine Begrenzung mitbringt. Aber entweder man comittet sich zu Enterprise Webshops oder eben nicht.
So verdient kununu Geld.