Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein gemischtes Bild. Besonders positiv stechen die Aufgaben hervor: Die Bewertungen beschreiben die Tätigkeiten als fachlich anspruchsvoll und abwechslungsreich, was dem breiten Leistungsspektrum eines Universitätsklinikums entspricht. Der Kollegenzusammenhalt wird in den Sternbewertungen positiv eingeschätzt, jedoch beschreiben die schriftlichen Bewertungen ein uneinheitliches Bild mit teils schwierigen zwischenmenschlichen Dynamiken.
Kritischer fallen die Bewertungen zu Kommunikation, Vergütung, Work-Life-Balance und Vorgesetztenverhalten aus. Viele Bewertungen bemängeln mangelnde Transparenz in der Kommunikation und fehlende direkte Rückmeldungen von Führungskräften. Das Gehalt gilt Reviewenden zufolge als unterdurchschnittlic...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Einige Bewertungen kritisieren, dass Informationen häufig indirekt weitergegeben werden, etwa über Dritte, was zu unnötiger Unsicherheit führt. Zudem bemängeln Nutzer:innen mangelnde Transparenz seitens der Personalabteilung, etwa bei Vertragsänderungen. Kritik erstreckt sich laut einigen Stimmen auf die gesamte Klinik.
Wenige Nutzer:innen berichten jedoch von positiven Erfahrungen: Innerhalb des direkten Arbeitsbereichs sowie seitens der Unternehmensleitung funktioniere die Kommunikation gut. Auch schnelle Reaktionen auf Anfragen durch HR und direkte Vorgesetzte werden positiv hervorgehoben. Einzelne Abteilungen, die eigenständig agieren, erschweren jedoch den übergreifenden Informationsfluss. Das Gesamtbild bleibt damit klar negativ geprägt.
Die Arbeitsatmosphäre am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während die Gesamtbewertung einen ausgeglichenen Eindruck vermittelt, fallen die schriftlichen Bewertungen eher kritisch aus. Einige Nutzer:innen beschreiben die Stimmung als angespannt, geprägt von mangelnder Wertschätzung und schwierigen Beziehungen zu Vorgesetzten. Auch eine fehlende generationenübergreifende Zusammenarbeit sowie Vetternwirtschaft werden als Kritikpunkte genannt. Zudem berichten wenige Nutzer:innen von einer stark belastenden Arbeitsumgebung und Personalmangel. Vereinzelt wird darauf hingewiesen, dass die Atmosphäre je nach Abteilung unterschiedlich ausfallen kann, was auf keine einheitliche Unternehmenskultur schließen lässt. Berufliche Leistungen werden zwar anerkannt, jedoch überwiegt in den schriftlichen Rückmeldungen der Eindruck einer wenig unterstützenden zwischenmenschlichen Dynamik.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige Weiterbildungsangebote grundlegend vorhanden sind, bemängeln Nutzer:innen, dass es noch deutlich an Substanz fehlt, um wirkliche Fortschritte zu erzielen. Auch hängen die Möglichkeiten nach Meinung einiger stark von der jeweiligen Position ab.
Konkret wünschen sich Mitarbeiter:innen klarere Karrierewege, transparentere Verfahren bei der Stellenbesetzung sowie ein verbessertes Weiterbildungsangebot. Einzelne Stimmen erkennen zwar vorhandene Entwicklungschancen, sehen diese jedoch durch andere Belastungen im Arbeitsumfeld relativiert.
Das Gehalt am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Viele empfinden die Vergütung als zu niedrig für ein Universitätsklinikum – besonders im Vergleich zu kommunalen Kliniken und dem öffentlichen Dienst. Erschwerend kommt eine 40-Stunden-Woche hinzu, die das Missverhältnis zwischen Leistung und Bezahlung verstärkt. Insbesondere der Pflegebereich wird als problematisch beschrieben. Zudem berichten einige Nutzer:innen von vergessenen Zulagen, was sie auf überlastete Sachbearbeitende zurückführen. Demgegenüber heben wenige Nutzer:innen positive Aspekte hervor: Der Tarifvertrag sowie vom Arbeitgeber geförderte Qualifikationen bieten nach ihrer Einschätzung Möglichkeiten zur Gehalts- und Karriereentwicklung. Auch wird das Gehalt vereinzelt als akzeptabel bezeichnet, allerdings mit dem Hinweis, bei Absprachen mit der Personalabteilung Vorsicht walten zu lassen.
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