Ein Tiefschlag nach dem nächsten – Motivation im freien Fall
Gut am Arbeitgeber finde ich
Momentan leider gar nichts mehr.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Mangelnde Wertschätzung und fehlende Anerkennung trotz hoher Arbeitsbelastung
- Unzureichende Kommunikation und fehlende Transparenz bei wichtigen Entscheidungen
- Verschlechterung des Teamzusammenhalts und der Arbeitsatmosphäre
- Eingeschränkte Flexibilität durch verpflichtende Büro-Tage ab 2026
- Veraltete Arbeitsplätze und langsame technische Systeme
- Fehlende Gehaltserhöhungen und kaum soziale Leistungen trotz steigender Anforderungen
- Vorgesetztenverhalten, das Kritik nicht zulässt und wenig Rücksicht auf Mitarbeitende nimmt
Verbesserungsvorschläge
- Echte Wertschätzung statt leerer Worte: Wer Leistung erwartet, sollte sie auch anerkennen – durch faire Gehälter, Entwicklungsmöglichkeiten und echtes Interesse am Wohlbefinden der Mitarbeitenden.
- Rückkehr zu mehr Flexibilität beim Arbeitsort – die verpflichtenden Büro-Tage sind ein klarer Rückschritt und demotivieren viele.
- Vorgesetzte sollten kritisches Feedback ernst nehmen und auf Augenhöhe mit dem Team agieren, statt nur Ergebnisse einzufordern.
Arbeitsatmosphäre
Kaum noch jemand möchte ins Büro kommen, da die Stimmung immer schlechter wird. Es herrscht eine spürbare Anspannung im Team. Wertschätzung fehlt, stattdessen gibt es Druck von oben und kaum echtes Interesse am Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Die Unzufriedenheit ist inzwischen bei fast allen zu spüren, was sich auch auf die Leistung und den Zusammenhalt auswirkt.
Work-Life-Balance
NOCH gut. Jedoch kam die größte Enttäuschung überhaupt. Einer der wenigen echten Vorteile der Firma war die flexible Arbeitsgestaltung – man konnte selbst entscheiden, wann und wie oft man ins Büro kommt. Das hat vielen geholfen, Beruf und Privatleben gut unter einen Hut zu bringen. Ab 2026 sollen nun drei feste Büro-Pflichttage gelten – damit fällt genau das weg, was die Firma für viele überhaupt erst attraktiv gemacht hat. Für mich persönlich war das der entscheidende Grund, die Firma trotz vieler Probleme immer in Schutz zu nehmen. Jetzt ist selbst dieser Pluspunkt Geschichte.
Karriere/Weiterbildung
Gibt es kaum Möglichkeiten. Höchstens du wirst Teamleiter, was sich hier keiner zumuten will.
Gehalt/Benefits
Seit 2–3 Jahren heißt es immer wieder, dass nur die Mitarbeitenden mit dem niedrigsten Gehalt aufgestockt werden – für alle anderen sei kein Budget vorhanden. Eine faire und transparente Gehaltsentwicklung ist nicht erkennbar. Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt es nicht, lediglich 50 € monatlich auf eine Shoppingkarte. In Anbetracht der steigenden Anforderungen und des Wegfalls anderer Vorteile (z. B. Homeoffice) wirkt das Gehalt nicht nur unzureichend, sondern schlicht demotivierend.
Kollegenzusammenhalt
Früher war der Zusammenhalt im Team wirklich gut – mittlerweile ist davon leider kaum noch etwas übrig. Die allgemeine Unzufriedenheit schlägt auf das Miteinander durch: Viele sind frustriert, ziehen sich zurück oder versuchen nur noch, für sich selbst irgendwie klarzukommen. Es gibt kaum noch echtes Teamgefühl, stattdessen spürt man Misstrauen und Resignation. Gemeinsame Ziele oder gegenseitige Unterstützung? Fehlanzeige. Selbst die Bereitschaft außerhalb der Arbeit etwas gemeinsam zu unternehmen fehlt bei den Meisten, da die Stimmung einfach extrem schlecht ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Habe nichts negatives mitbekommen.
Vorgesetztenverhalten
Naja, kommt auf die Abteilung an. Kritik wird kaum angenommen oder ernsthaft reflektiert. Unser Teamleiter zeigt wenig echtes Interesse daran, wie es uns Mitarbeitenden wirklich geht – Hauptsache, die Arbeit wird erledigt und das Servicelevel bleibt oben. Ein gelegentliches „Danke für eure Leistung“ wirkt inzwischen eher wie eine Floskel, zumal sich an den Rahmenbedingungen nichts verbessert: Keine Gehaltserhöhungen, immer mehr Einschränkungen wie das Wegfallen von Homeoffice-Möglichkeiten – aber gleichzeitig wird ständig mehr erwartet. Verständnis oder Unterstützung? Fehlanzeige. Wertschätzung fühlt sich hier leider oft nur wie ein leeres Wort an.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen lassen zu wünschen übrig. Die meisten Büros unserer Abteilung sind alt und wirken wenig einladend – Renovierungen bleiben aus, vermutlich aus Kostengründen. Lediglich das Großraumbüro wurde neu gestaltet. Die technischen Systeme sind teilweise sehr langsam, was den Arbeitsfluss unnötig ausbremst und zusätzlich frustriert. Insgesamt fehlt es an Investitionen in eine moderne und funktionale Arbeitsumgebung.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist stark verbesserungswürdig. Wichtige Informationen erreichen uns oft zu spät – teilweise erst, wenn Änderungen schon live sind oder wir über Kunden davon erfahren. Das sorgt nicht nur für Verwirrung, sondern stellt uns im Arbeitsalltag regelmäßig bloß. Transparenz fehlt, und es entsteht der Eindruck, dass Mitarbeitende bei Entscheidungen nicht mitgedacht oder mitgenommen werden.
Gleichberechtigung
Kann ich nicht viel dazu sagen.
Interessante Aufgaben
Durch die aktuelle Systemumstellung ist hier gar nicht mehr interessant, sondern nur noch aufwändig und nervig.


