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UNION 
TANK 
Eckstein 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Rette sich wer kann

1,7
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei UNION TANK Eckstein GmbH & Co. KG in München gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Schafft weiter so und ihr schafft euch ab, so wie ihr es mit funktionierenden Systemen und Produkten, einem deutschsprachigem GF und dem für die MA wichtigsten Benefit geschafft habt.
Schlechter könnte man ein Unternehmen nicht führen.

Arbeitsatmosphäre

Die Kollegen waren nett, aber die Mehrarbeit und der Druck der sogenannten Führungskräfte sowie die nicht nachvollziehbaren Entscheidungen, die nonstop auf einen einprasselten, dämpften die Atmosphäre merklich. Größter Dämpfer war sicherlich die Kündigung der langjährigen Betriebsvereinbarung zur mobilen Arbeit.

Image

Man zehrt noch von der guten alten Zeit, als das Unternehmen familiär geführt wurde, aber auch das Feedback von außerhalb zeigt mittlerweile, dass sich diese Wahrnehmung geändert hat, dass man erkannt hat, dass dieses Unternehmen so nicht mehr existiert.

Work-Life-Balance

War sehr gut, wurde mit Kündigung der Betriebsvereinbarung zur mobilen Arbeit aber abgeschafft, was aberwitzig ist, denn das war der einzige Benefit, der die MA bei der Stange hält, das Gehalt und die Wertschätzung, die nicht vorhanden war, waren es sicher nicht. Abgeschafft wird aber auch der Name, sowie der aktuelle Betriebsstandort, wie ich gehört habe.

Karriere/Weiterbildung

Ich sage es mal so, wer Karriere und damit Geld machen will, der geht woanders arbeiten.

Gehalt/Benefits

Viele sorgten trotz anhaltender Probleme dafür, dass der Rubel rollt. Er rollt aber nur in die Taschen weniger, die mit viel zu engen Sakkos umherstolzieren. Es gab keine Corona Prämie, es gab seit Jahren keine allgemeine Gehaltsrunden mehr, alles auf Verhandlungsbasis und der Willkür des Vorgesetzten ausgeliefert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Offensichtlich ebenso ein Fremdwort. Der GF von Edenred tingelt den ganzen Tag in der Weltgeschichte herum, aber die Mitarbeiter werden ins Büro zitiert, für Aufgaben die fünf Jahre lang remote erledigt werden konnten!? Den Konzern kümmern Emmissionswerte nicht. Es herrscht null Vertrauen ggu. Den MA und sogar die Meinung, dass wer von Zuhause arbeitet, der nix schafft. Die Lemminge sollen schön antreten, sonst macht das Führen und Schikanieren nur halb so viel Freude. So kann man auch das Versagen des Managements kaschieren, indem sich MA gegenseitig helfen, weil die Obrigkeit sowieso keine Vorstellung vom Tagesgeschäft hat.

Kollegenzusammenhalt

Wie gesagt, sie waren nett, scheinbar zumindest, aber am Ende ist sich jeder selbst der Nächste, so wie es leider vielerorts heutzutage der Fall ist. Man muss auch anmerken, und das kann man nicht abstreiten, dass bei UTA eine Denunziationskultur herrscht, wo aus persönlichen Gründen oder zur Erlangung von Vorteilen andere Kollegen angeschwärzt werden, anstatt Missstände offen anzusprechen. Hinter vorgehaltener Hand beschwerten sich viele, aber offen angesprochen wurden Missstände nur von wenigen. Freie Meinungsäußerung wurde auch nicht geduldet, da landete man ganz schnell auf der Abschussliste.

Umgang mit älteren Kollegen

Mir ist nicht aufgefallen, dass diese anders behandelt wurden.

Vorgesetztenverhalten

Selten positiv wahrgenommen, weder bei mir persönlich noch bei Kollegen. Social Skills sind für diese Menschen Schimpf- und Fremdwort zugleich. Einsatz für die eigenen Teams und MA gab es nicht, es wurde alles ungefiltert von oben nach unten gekippt und wem es nicht passt, der durfte gerne gehen, was die meisten fähigen Mitarbeiter tun oder schon getan haben, was eine Erklärung für die Katastrophale Produkt- und Systemperformance ist.

Arbeitsbedingungen

Rudimentär.

Kommunikation

Gab es Probleme mit Produkten - diese gehörten am Ende beinahe zum Tagesgeschäft - so erfuhren wir zu 99,9% zuerst von den Kunden davon, nicht von den Produktverantwortlichen. Die in- und externe Kommunikation waren mangelhaft.

Gleichberechtigung

Wer hat Angst vorm weißen Mann? UTA.
Das klingt reißerisch, war aber leider Realität. Die Angst vor dem konservativen, bedrohliches Übel, dass sich gegen politische und gesellschaftliche Veränderungen sträubt war wahrnehmbar.
Man durte alles sein, aber bloß nicht männlich, hellhäutig und mit eigenem Willen, eigenem Verstand ausgestattet sein. Frauen werden bei der Besetzung von Führungspositionen erkennbar bevorzugt.

Interessante Aufgaben

Nichts was einen vor Herausforderungen stellt.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Liebes ehemaliges Mitglied,

Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Auch wenn vieles sehr kritisch formuliert ist, nehmen wir Dein Feedback ernst und möchten auf einige Punkte differenziert eingehen.

Wichtig ist uns die Klarstellung zum mobilen Arbeiten: Die Betriebsvereinbarung wurde zwar gekündigt, mobiles Arbeiten wurde jedoch nicht abgeschafft. Während eine neue Regelung verhandelt wird, stehen weiterhin feste Home-Office-Tage zur Verfügung. Die Darstellung, ein zentraler Benefit sei ersatzlos gestrichen worden, ist daher nicht zutreffend.

Auch der Vorwurf einer allgemeinen „Denunziationskultur“ lässt sich weder durch interne Befragungen noch durch Compliance-Hinweise bestätigen. Negative Einzelerfahrungen nehmen wir ernst, sie spiegeln jedoch nicht das Gesamtbild wider.

Besonders deutlich möchten wir deine Aussagen zum Thema Gleichberechtigung zurückweisen. Die Behauptung, dass „weiße, männliche“ Mitarbeitende bei uns unerwünscht seien oder benachteiligt würden, ist falsch. Personalentscheidungen basieren ausschließlich auf Qualifikation, Leistung und Potenzial. Eine Bevorzugung oder Benachteiligung einzelner Gruppen findet nicht statt und wäre mit unseren Werten nicht vereinbar.

Was Produkt- und Systemthemen betrifft, arbeiten wir in einem komplexen technischen Umfeld und investieren kontinuierlich in Qualität und Stabilität. Die Aussage, „nichts funktioniere mehr“, greift zu kurz und wird dem Engagement vieler Kolleginnen und Kollegen nicht gerecht.

Wir haben deine Rückmeldung zur Kenntnis genommen und wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute.
Dein UTA Edenred HR Team

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