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GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ein Arbeitsumfeld voller Warnsignale und mit gemischten Gefühlen !

1,7
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gut am Arbeitgeber finde ich, dass die Arbeitszeitgestaltung teilweise flexibel ist. Allerdings wird dieser Vorteil durch die schlechte Kommunikation im Team und die mangelhafte Führung überschattet. Es gibt kaum Raum für Weiterbildung und die Vorgesetzten sind oft schwer erreichbar. Zudem wird die Anerkennung für gute Leistungen selten ausgesprochen, was die Motivation eher senkt. Insgesamt herrscht eine hohe Fluktuation, was sich negativ auf das Arbeitsklima auswirkt. Die wenigen positiven Aspekte können die negativen leider nicht aufwiegen.

Positiv hervorzuheben sind noch die regelmäßigen Teamevents, die außerhalb des Büros stattfinden, die Nutzung von Jobrad, Urban Sportsclub und BVG Tickets sind möglich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Onboarding ist völlig unstrukturiert, was den Einstieg extrem schwierig macht. Veränderungsbereitschaft ist nahezu nicht vorhanden und es gibt keinerlei Raum für konstruktive Fehlerkultur oder regelmäßiges, wertschätzendes Feedback. Das Verhalten von Führungskräften und der Geschäftsführung ist häufig toxisch und untergräbt das Vertrauen im Team. Mitarbeiter, die offen ihre Meinung äußern, Probleme ansprechen oder sich aktiv einbringen, sehen sich eher benachteiligt und haben kaum Chancen auf berufliche Weiterentwicklung. Dadurch ist die Fluktuation im Unternehmen besorgniserregend hoch. Unzählige Kollegen verlassen das Unternehmen, sei es durch Kündigung oder weil sie zum Gehen gedrängt werden. Eine echte Teamkultur fehlt völlig. Die Kollegen sind größtenteils mit sich selbst beschäftigt und es fehlt an echter Zusammenarbeit. Die Arbeitsbelastung ist oft viel zu hoch, und trotz Überstunden oder zusätzlicher Aufgaben wird dies kaum anerkannt. Es fehlt eine klare Vision oder strategische Ausrichtung, was das Unternehmen eher chaotisch wirken lässt und die Motivation der Mitarbeiter weiter untergräbt.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte gezielt weiterentwickeln. Die Kommunikation auf allen Ebenen optimieren. Regelmäßiges und konstruktives Feedback etablieren. Den Kollegenzusammenhalt aktiv stärken. Die Probleme am Arbeitsplatz ernst nehmen und aktiv angehen (den Mitarbeitern wird das Gefühl vermittelt, die Tür stehe immer offen, leider stimmt das nicht). Ehrlichkeit, Offenheit, Transparenz seitens der Geschäftsführung!

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist an vielen Stellen von Angst und Unbehagen geprägt. Es herrscht ein völliges Fehlen von Vertrauen, was sich negativ auf die Zusammenarbeit auswirkt. Raum für eigenständiges Arbeiten und kreative Ideen ist kaum vorhanden, Innovationen werden schlichtweg nicht gefördert. Statt Fortschritt zu wagen, werde starr an veralteten Prozessen festgehalten, ohne den Blick für neue Lösungen oder Perspektiven zu öffnen.

Image

Die Geschäftsführung vertritt stets die Ansicht, dass das Unternehmen in der Branche ein hervorragendes Image genießt und weit bekannt ist. Gespräche mit anderen Branchenvertretern jedoch spiegeln eine ganz andere Wahrnehmung wider. Auch die oft hervorgehobene hohe Qualität des Unternehmens wird von Kollegen und externen Partnern in der Realität nicht immer so bestätigt. Nach außen hin gibt sich das Unternehmen stets als erfolgreich und attraktiv – doch je länger man dort arbeitet, desto mehr kommen unangenehme Wahrheiten ans Licht. Besonders auffällig ist, dass im Bewerbungsgespräch die Unternehmensgröße, die Kultur und die Arbeitsweise stark idealisiert und nahezu utopisch dargestellt wird. Kaum war man jedoch im Arbeitsalltag angekommen, zeigte sich, dass die Realität in vielen Bereichen deutlich anders aussah, als erwartet. Viele Prozesse sind unklar oder ineffizient und die offene Kommunikation, die in der Vorstellung noch betont wird, fehlt häufig. Zudem gibt es kaum Unterstützung für neue Mitarbeiter. Die Unternehmenskultur, die als sehr kollegial und innovativ verkauft wurde, entpuppte sich als stark hierarchisch und wenig flexibel.

Work-Life-Balance

Durchwachsene Erfahrung - Home Office ist keine faire und allgemeingültige Regelung für alle Mitarbeiter gleichermaßen. Es gibt Kollegen, die sind zu 100% im Home Office oder arbeiten sogar aus dem Ausland heraus. Dann gibt es Kollegen mit einer 50% Home Office Regelung und dann gibt es noch diejenigen Kollegen, denen es völlig untersagt ist und sie jeden Tag ins Büro kommen müssen. Außerdem gibt es noch die Kollegen, die aufgrund einer viel zu hohen Arbeitsbelastung so viele Stunden ansammeln, dass sie für eine lange Zeit von der Arbeit freigestellt werden. Ob das heutzutage noch fair und vor allem Work-Life-Balance ist, steht hier außer Frage! Hieraus wird zudem deutlich, dass mit zweierlei Maß gemessen wird.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt kaum bis gar keine Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Einmal auf der Position, bleibt man auch auf der Position. Hier spielt das Geld im Hintergrund auch eine Rolle.

Gehalt/Benefits

Eine angemessene Gehaltssteigerung gibt es kaum, sodass man nach Jahren der Arbeit ohne nennenswerte Erhöhung dasteht. Besonders frustrierend ist das Bonusmodell. Die gesetzten Ziele sind nahezu so unrealistisch, dass diese nur schwer zu erreichen sind. Sie basieren kaum auf klaren, messbaren Fakten, was es schwierig macht, den Bonus tatsächlich zu erreichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Solides Engagement, aber noch sehr viel Potenzial. Es gibt nachhaltigen Kaffee und kalte Getränke in Glasflaschen, eine Mülltrennung wird konsequent vorgenommen. Die Verkehrsanbindung ist sehr gut, wodurch das Auto auch mal stehen bleiben kann.

Kollegenzusammenhalt

Fehlende Teamatmosphäre durch zu hohe Arbeitsbelastung, Druck und schlechter Kommunikation. Das Büro besteht aus zwei Etagen. Die räumliche Trennung spiegelt hier auch eine Team Trennung wider. Dadurch basiert das Team eher auf einer Grüppchenbildung. Hier wird auch aktiv nichts dagegen oder dafür unternommen.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten ist schlichtweg inakzeptabel. Es fehlt an jeder Form von Kommunikation und Unterstützung. Konstruktives Feedback gibt es fast nie, stattdessen wird man bei Problemen alleingelassen. Entscheidungen werden ohne Rücksprache getroffen und man fühlt sich oft wie ein Rädchen im Getriebe, das einfach nur funktionieren soll. Kritik wird nicht sachlich geäußert, sondern kommt oft in sehr unangemessener Weise, ohne Lösungsvorschläge oder Rücksicht, auf die persönliche Situation.

Die Vorgesetzten sind oftmals nicht erreichbar, und wenn doch, wird man mit unkonkreten Antworten abgespeist. Es gibt keinerlei Wertschätzung oder Anerkennung für die geleistete Arbeit. Insgesamt herrscht ein respektloser Umgang, der die Motivation und das Arbeitsklima enorm negativ beeinflusst. Manchmal bleiben wichtige Themen liegen, weil hier niemand die Verantwortung übernimmt/übernehmen möchte.

Arbeitsbedingungen

Positiv hervorzuheben ist, dass die Arbeitsplätze gut ausgestattet sind und das Büro modern ist. Die Technik ist auf dem aktuellen Stand und man kann sich sein TechStack selbst auswählen, ob Mac oder Windows.

Negativ hervorzuheben ist der Geräuschpegel in den beiden Großraumbüros, was die Konzentration erschwert. Leider gibt es keine Klimaanlage, was im Sommer zu erheblicher Hitze führt und somit sehr unangenehm ist. Zudem fehlt es an klaren Regelungen für die Arbeitslast, in Stoßzeiten kann es schnell zu einer Überlastung kommen.

Kommunikation

Die Kommunikation ist katastrophal und eine der größten Schwächen im Unternehmen. Informationen werden oft nicht weitergegeben oder erst viel zu spät. Es gibt kaum Transparenz bei Entscheidungen und man erfährt oft erst durch Zufall, was in der Führungsetage passiert.

Verluste oder Kündigungen innerhalb der Firma werden viel zu spät oder erst gar nicht kommuniziert. Man bemerkt es dann irgendwann von selbst, dass der Mitarbeiter einfach nicht mehr zur Arbeit kommt.

Teammeetings sind häufig wenig produktiv und es herrscht ein rauer Umgangston.

Feedback gibt es fast nie, und wenn doch, unklar oder viel zu spät.

Gleichberechtigung

Es wird oft der Eindruck vermittelt, dass bestimmte Personengruppen bevorzugt werden, während andere kaum die Möglichkeit haben, sich weiterzuentwickeln oder in höhere Positionen aufzusteigen. Die Unternehmenskultur fördert keine echte Vielfalt oder Chancengleichheit. Leider bleibt Gleichberechtigung hier ein leeres Versprechen. Das Unternehmen unterhält insgesamt 45 Mitarbeiter, wovon 3 weiblich sind und der Rest männlich.

Interessante Aufgaben

Man wird oft mit Standardaufgaben betraut, die keinen wirklichen Mehrwert bieten und wenig Raum für Kreativität oder persönliche Weiterentwicklung lassen. Innovatives Denken oder das Einbringen eigener Ideen sind nicht wirklich gefragt. Wer hier auf spannende und abwechslungsreiche Projekte hofft, wird schnell enttäuscht. Stattdessen arbeitet man ständig an denselben, wenig inspirierenden Aufgaben und verliert schnell das Interesse. Wer sich weiterentwickeln oder neue Fähigkeiten erlernen möchte, wird hier kaum eine Chance dazu bekommen.


Umgang mit älteren Kollegen

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.